Winterschnitt
Hallo Frank,
die Forsythien waren schon mein liebstes Anfängermaterial vor 20 Jahren, da ich sie unter den Büschen im Garten meiner Eltern finden konnte.
Zwei Stück habe ich jetzt noch, einmal die mit den langen Tentakeln und zum anderen eine verbundene Wurzelform mit fünf Stämmen.
Beide sind wegen meiner mangelhaften Anfangskenntnisse jahrelang kaum gewachsen, weil sie zu wenig gedüngt wurden. Deswegen sind sie jetzt ein paar Jahre im Kübel gewesen und durften mal etwas kräftiger werden.
Die Forsythie mit den Tentakeln war mal eine schlechte Möchtegern-Besenform, soll jetzt aber etwas frei-aufrechtes werden. Der Stamm gibt das jetzt endlich her.
Die verbundene Wurzel ist seit letztem Jahr wieder in einer (zu großen) Schale, kommt aber im Frühjahr in eine kleinere. Die Kronen müssen dann auch noch kompakter gestaltet werden.
Ich sehe mal zu, dass ich von den beiden Fotos mache, dann stelle ich sie hier hinein!
Viele Grüße,
Heike
die Forsythien waren schon mein liebstes Anfängermaterial vor 20 Jahren, da ich sie unter den Büschen im Garten meiner Eltern finden konnte.
Zwei Stück habe ich jetzt noch, einmal die mit den langen Tentakeln und zum anderen eine verbundene Wurzelform mit fünf Stämmen.
Beide sind wegen meiner mangelhaften Anfangskenntnisse jahrelang kaum gewachsen, weil sie zu wenig gedüngt wurden. Deswegen sind sie jetzt ein paar Jahre im Kübel gewesen und durften mal etwas kräftiger werden.
Die Forsythie mit den Tentakeln war mal eine schlechte Möchtegern-Besenform, soll jetzt aber etwas frei-aufrechtes werden. Der Stamm gibt das jetzt endlich her.
Die verbundene Wurzel ist seit letztem Jahr wieder in einer (zu großen) Schale, kommt aber im Frühjahr in eine kleinere. Die Kronen müssen dann auch noch kompakter gestaltet werden.
Ich sehe mal zu, dass ich von den beiden Fotos mache, dann stelle ich sie hier hinein!
Viele Grüße,
Heike
Hallo Frank,
die Fotos sind fertig und ich habe auch noch alte Bilder eingescannt...
Viele Grüße,
Heike
die Fotos sind fertig und ich habe auch noch alte Bilder eingescannt...
Viele Grüße,
Heike
- Dateianhänge
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- Verbundene Wurzeln
- P1010204k.jpg (69.58 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Dieselbe Forsythie heute
- P1010203k.jpg (61.85 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Dieselbe Forsythie 2001
- forsyth2-01.jpg (63.36 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Forsythie mit verbundenen Wurzeln 1986, ich habe sie seit 84 oder 85
- forsyth2-86.jpg (41.93 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Nochmal heute
- P1010206k.jpg (69 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Dieselbe Forsythie heute, den rechten Stammteil will ich an der Gabelung abschneiden und versuchen, als Steckling zu bewurzeln
- P1010205k.jpg (69.55 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Dieselbe Forsythie 1991
- Forsyth1-91.jpg (52.52 KiB) 1985 mal betrachtet
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- Forsythie 1986, seit 83 habe ich sie
- Forsyth1-86.jpg (22.82 KiB) 1985 mal betrachtet
Hallo Heike.
Schön, daß wir uns wieder vertragen und noch schöner, wenn Du Dich über das, was ich "predige", näher informieren möchtest. Damit ist ein
ganzer Schritt in die richtige Richtung getan.
Nun zurück zum Winterschnitt.
Ich denke auch, Du solltest bis zum Frühjahr warten, aber aus anderen Gründen, die Frank erläutert hat....
Aber der Baum kann diese Infektion abschotten.
Mir fehlt eine viel fatalere Folge in Deinen Ausführungen. Im Winter befindet sich der Baum in der Ruhephase, Saftfluß und Prozesse in den Zellen sind nahezu bis ganz eingestellt. So auch der natürliche Abwehrmechanismus der Bäume (dieser befindet sich im Astkragen, weswegen ich diesen bei meinen Bäumen nicht abschneide!). Trotzdem setzen sich Keime auf die Schnittwunde (vielleicht sogar erst im Frühjahr) und bevor der Baum reagieren kann haben Väterchen Frost und holzzerstörende Organismen ihr wesentliches getan. Ein Baum stirbt nicht davon. Befallen wird nur das zur Zeit der Infektion gebildete Holz. Neu gebildetes Holz wird in der Regel nicht befallen. Große Bäume können jedoch dadurch ein statisches Problem bekommen, weswegen sie dann gefällt werden müssen. Warum hacke ich aber bei Bonsai auch so darauf herum? In der Plauderecke habe ich mich zu Ulfs Thread mit den Schmerzen und den Bäumen u.a. auch zum Thema Respekt geäußert. Wenn wir im Pflanzenschutz so weit wären, wie im Tierschutz, würden wir hier nicht mehr angestrengt diskutieren, dann wäre der Winterschnitt verboten. Es handelt sich um Lebewesen, genau genommen um die größten (Höhe, jaja es gibt da einen Pilz) der Erde. Wieso behandeln wir sie so respektlos? Aber das ist nicht das einzige Argument. Wie oft habe ich schon von Läusen, Milben und anderem Gesocks an irgendwelchen Bäumen hier gelesen. Es ist wohl kaum von der Entfernung her möglich zu urteilen woran das liegen mag. Aber ich möchte dennoch die Vermutung aufstellen, daß viele Probleme ihre Ursache im falschen Schnitt haben. Und wenn dann soviele Stressoren (Abwehr hat ständig an Schnittstellen zu kämpfen, Wurzelschnitt, Kronschnitt, Blattschnitt, Läuse, Milben, zu wenig/viel Nährsalze, zu wenig/viel Wasser usw., usw.) aufeinander folgen oder sogar aufeinander treffen, dann können diese Stressoren tödlich sein. All diese Faktoren benötigen Energie! Bäume sind kein Perpetuum mobile! Energie kann nur durch Fotosynthese generiert werden!
Das ist der Grund, weshalb ich so heftig auf diesem Thema herumhacke und ständig wie eine Stubenfliege mit diesem Thema nerve. Es gibt auch bei Bäumen eine Grenze für das, was sie ertragen können.
Schönen Gruß
Holger
(Ich hoffe, ich konnte helfen)
[/u]
Schön, daß wir uns wieder vertragen und noch schöner, wenn Du Dich über das, was ich "predige", näher informieren möchtest. Damit ist ein
ganzer Schritt in die richtige Richtung getan.
Nun zurück zum Winterschnitt.
Ich denke auch, Du solltest bis zum Frühjahr warten, aber aus anderen Gründen, die Frank erläutert hat....
Frank, Du hast Recht, Feuchtigkeit und Frost ist ein sehr großes Problem beim Winterschnitt. Allerdings schützt die Rinde eh nicht mehr viel, da sie ja an der Schnittfläche nicht vorhanden ist. Keime dringen bei jedem Schnitt in die Wunde ein, auch das ist eine Tatsache, denn bei der Anzahl von Sporen und Keimen, die in der Luft und an dem Schnittwerkzeug haften, müsstest Du schon ein keimfreies Zelt um den Baum aufbauen.hfbonsai hat geschrieben:
Das gefährliche am Winterschnitt ist Feuchtigkeit, die in die Wunden eindringen kann, dann kommt der Frost dazu und ruck zuck löst sich die schützende Rinde an der Schnittstelle. Da können dann leicht Keime oder Pilze in die Wunden eindringen. Auserdem merkt man das meist nicht sofort, sondern die folgen für die Pflanzen treten erst 2. oder 3. Jahre später auf, da denkt man schon garnicht mehr an den Schnitt oder bringt die folgende Baumkrankheit nicht mehr damit in Verbindung.
Mir fehlt eine viel fatalere Folge in Deinen Ausführungen. Im Winter befindet sich der Baum in der Ruhephase, Saftfluß und Prozesse in den Zellen sind nahezu bis ganz eingestellt. So auch der natürliche Abwehrmechanismus der Bäume (dieser befindet sich im Astkragen, weswegen ich diesen bei meinen Bäumen nicht abschneide!). Trotzdem setzen sich Keime auf die Schnittwunde (vielleicht sogar erst im Frühjahr) und bevor der Baum reagieren kann haben Väterchen Frost und holzzerstörende Organismen ihr wesentliches getan. Ein Baum stirbt nicht davon. Befallen wird nur das zur Zeit der Infektion gebildete Holz. Neu gebildetes Holz wird in der Regel nicht befallen. Große Bäume können jedoch dadurch ein statisches Problem bekommen, weswegen sie dann gefällt werden müssen. Warum hacke ich aber bei Bonsai auch so darauf herum? In der Plauderecke habe ich mich zu Ulfs Thread mit den Schmerzen und den Bäumen u.a. auch zum Thema Respekt geäußert. Wenn wir im Pflanzenschutz so weit wären, wie im Tierschutz, würden wir hier nicht mehr angestrengt diskutieren, dann wäre der Winterschnitt verboten. Es handelt sich um Lebewesen, genau genommen um die größten (Höhe, jaja es gibt da einen Pilz) der Erde. Wieso behandeln wir sie so respektlos? Aber das ist nicht das einzige Argument. Wie oft habe ich schon von Läusen, Milben und anderem Gesocks an irgendwelchen Bäumen hier gelesen. Es ist wohl kaum von der Entfernung her möglich zu urteilen woran das liegen mag. Aber ich möchte dennoch die Vermutung aufstellen, daß viele Probleme ihre Ursache im falschen Schnitt haben. Und wenn dann soviele Stressoren (Abwehr hat ständig an Schnittstellen zu kämpfen, Wurzelschnitt, Kronschnitt, Blattschnitt, Läuse, Milben, zu wenig/viel Nährsalze, zu wenig/viel Wasser usw., usw.) aufeinander folgen oder sogar aufeinander treffen, dann können diese Stressoren tödlich sein. All diese Faktoren benötigen Energie! Bäume sind kein Perpetuum mobile! Energie kann nur durch Fotosynthese generiert werden!
Das ist der Grund, weshalb ich so heftig auf diesem Thema herumhacke und ständig wie eine Stubenfliege mit diesem Thema nerve. Es gibt auch bei Bäumen eine Grenze für das, was sie ertragen können.
Schönen Gruß
Holger
(Ich hoffe, ich konnte helfen)
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- Andreas Ludwig
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- Registriert: 29.03.2005, 16:50
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Hallo Heike
Bei den Forsys bist Du wohl schon etwas weiter als ich. Vorallem die Flosform finde ich sehr ansprechend.
Hie mal zwei Bilder von meinen:
Nr.1- Gezogen aus einem Ableger.
Nr.2- Ausgegraben bei einem Kunden, während eines Auftrags. (Er hat sämtliche Büsche und Pflanzen ausgraben lassen und wollte Rollrasen,
"das nennt man wohl "bezahlte Yamadorijagd" :D )
Gruß Frank
Bei den Forsys bist Du wohl schon etwas weiter als ich. Vorallem die Flosform finde ich sehr ansprechend.
Hie mal zwei Bilder von meinen:
Nr.1- Gezogen aus einem Ableger.
Nr.2- Ausgegraben bei einem Kunden, während eines Auftrags. (Er hat sämtliche Büsche und Pflanzen ausgraben lassen und wollte Rollrasen,
"das nennt man wohl "bezahlte Yamadorijagd" :D )
Gruß Frank
- Dateianhänge
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- Ausgegraben .2004
- Forsythie.1.JPG (41.18 KiB) 1866 mal betrachtet
-
- Gezogen aus Steckling (ca. 4 Jahre)
- Forsythie.JPG (64.7 KiB) 1866 mal betrachtet
Gruß Frank
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
Hallo Stefan,
stimmt, das Moos ist in letzter Zeit ganz schön über die Wurzeln gewachsen. Im Frühjahr, beim Umtopfen, wird alles wieder sauber gemacht...
Hallo Frank,
freut mich, dass Dir mein Pflänzchen ein bisschen gefällt! Ich bin immer ein bisschen unsicher, ob ich das jetzt Floßform nennen soll. Das Verbindungsstück war immer dünner als der Rest und sah wirklich so aus, als wären aus einer Wurzel die einzelnen Stämme ausgetrieben. Nur der Hauptstamm war anfangs gar nicht fest damit verwachsen, der steckte als Einzelpflanze irgendwie durch Zufall dazwischen und ist nun fest mit dran.
Deswegen würde ich die Sache eher "Verbundene Wurzeln" - Netsuranari-Stil nennen, gegenüber der Floßform, bei der ein ehemaliger Stamm flach in der Erde liegt. Aber ist wohl egal, spielt eigentlich keine Rolle wie man's nun nennt. Ist bei vielen Gestaltungen hinterher wohl sowieso nicht mehr genau zu unterscheiden.
Deine beim Kunden ausgegrabene Forsythie hat schon einen schönen dicken Stamm, daraus sollte doch auch etwas nettes werden! Die andere sieht zwar jung aus, ist aber mit Blüten hinterher bestimmt sehr hübsch!
Forsythien finde ich als Bonsai wirklich ganz lohnend, da sie außerordentlich robust sind, leicht blühen und sich schnell entwickeln. Die Wurzeln wachsen allerdings so schnell, dass man jedes Frühjahr ein weißes Wurzelgewirr in der Schale hat, das aussieht wie Spaghetti...
Viele Grüße,
Heike
stimmt, das Moos ist in letzter Zeit ganz schön über die Wurzeln gewachsen. Im Frühjahr, beim Umtopfen, wird alles wieder sauber gemacht...
Hallo Frank,
freut mich, dass Dir mein Pflänzchen ein bisschen gefällt! Ich bin immer ein bisschen unsicher, ob ich das jetzt Floßform nennen soll. Das Verbindungsstück war immer dünner als der Rest und sah wirklich so aus, als wären aus einer Wurzel die einzelnen Stämme ausgetrieben. Nur der Hauptstamm war anfangs gar nicht fest damit verwachsen, der steckte als Einzelpflanze irgendwie durch Zufall dazwischen und ist nun fest mit dran.
Deswegen würde ich die Sache eher "Verbundene Wurzeln" - Netsuranari-Stil nennen, gegenüber der Floßform, bei der ein ehemaliger Stamm flach in der Erde liegt. Aber ist wohl egal, spielt eigentlich keine Rolle wie man's nun nennt. Ist bei vielen Gestaltungen hinterher wohl sowieso nicht mehr genau zu unterscheiden.
Deine beim Kunden ausgegrabene Forsythie hat schon einen schönen dicken Stamm, daraus sollte doch auch etwas nettes werden! Die andere sieht zwar jung aus, ist aber mit Blüten hinterher bestimmt sehr hübsch!
Forsythien finde ich als Bonsai wirklich ganz lohnend, da sie außerordentlich robust sind, leicht blühen und sich schnell entwickeln. Die Wurzeln wachsen allerdings so schnell, dass man jedes Frühjahr ein weißes Wurzelgewirr in der Schale hat, das aussieht wie Spaghetti...
Viele Grüße,
Heike
Ist doch mal wieder schön das über mein Thema gesprochen wird :D .
dass Wachstum der Wurzeln mußt Du nutzen, um Deine Forsythie mit einem guten Nebari auszustatten. Es ist Wachstum und das sorgt für Vertdickung. Man muß es nur nutzen. Läßt man die Wurzeln längere Zeit lang wachsen, verpufft diese Kraft ungenutzt. Deshalb ist es wichtig jedes Jahr die Wurzeln der Forsythie sehr kurz zu schneiden. Diese Wurzelbasis verdickt dann sehr schnell durch die sehr vielen neu erscheinenden, feinen Wurzeln. Es ist ähnlich wie beim Dreispitzahorn, wo man ja auch über geeignete Schnittmaßnahmen ein unglaubliches Nebari aufbauen kann. Siehe das erste Bild von einem einjährigen Steckling.
Übrigens, meine Forsythie auf meinem Avatar habe ich nun in die Schmiede gegeben. Euch erwartet KUNST. Das vergammelte Totholz wurde komplett entfernt und der Reststamm mit Kunstharz stabilisiert.
Reiner
Heike,Heike_vG hat geschrieben:
Forsythien finde ich als Bonsai wirklich ganz lohnend, da sie außerordentlich robust sind, leicht blühen und sich schnell entwickeln. Die Wurzeln wachsen allerdings so schnell, dass man jedes Frühjahr ein weißes Wurzelgewirr in der Schale hat, das aussieht wie Spaghetti...
Viele Grüße,
Heike
dass Wachstum der Wurzeln mußt Du nutzen, um Deine Forsythie mit einem guten Nebari auszustatten. Es ist Wachstum und das sorgt für Vertdickung. Man muß es nur nutzen. Läßt man die Wurzeln längere Zeit lang wachsen, verpufft diese Kraft ungenutzt. Deshalb ist es wichtig jedes Jahr die Wurzeln der Forsythie sehr kurz zu schneiden. Diese Wurzelbasis verdickt dann sehr schnell durch die sehr vielen neu erscheinenden, feinen Wurzeln. Es ist ähnlich wie beim Dreispitzahorn, wo man ja auch über geeignete Schnittmaßnahmen ein unglaubliches Nebari aufbauen kann. Siehe das erste Bild von einem einjährigen Steckling.
Übrigens, meine Forsythie auf meinem Avatar habe ich nun in die Schmiede gegeben. Euch erwartet KUNST. Das vergammelte Totholz wurde komplett entfernt und der Reststamm mit Kunstharz stabilisiert.
Reiner
- Dateianhänge
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- Dann bald mit neuem Stamm und neuer Schale zu sehen.
- Forsy-stabilisiert.jpg (59.65 KiB) 1798 mal betrachtet
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- Alle senkrecht wachsenden Wurzeln müßen entfernt werden. Der Rest wird sehr kurz geschnitten.
- Wurzelschnitt.jpg (53.44 KiB) 1798 mal betrachtet
Hallo
@Rainer, sieht klasse aus !
Ist das Kunstharz, zwei Komponenten Epoxydharz ?
Hält das auf Dauer, oder muß man das immer wieder frisch auftragen ?
Gruß Frank
P.S. Das wäre doch was für ein Proyekt, wenn Du Zeit über hättest könntest du ja das Schrittweise vorgehen und die verarbeitung des Harzes in einem Thread vortragen ?????

@Rainer, sieht klasse aus !
Ist das Kunstharz, zwei Komponenten Epoxydharz ?
Hält das auf Dauer, oder muß man das immer wieder frisch auftragen ?
Gruß Frank
P.S. Das wäre doch was für ein Proyekt, wenn Du Zeit über hättest könntest du ja das Schrittweise vorgehen und die verarbeitung des Harzes in einem Thread vortragen ?????
Gruß Frank
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
Hallo Frank,hfbonsai hat geschrieben: Ist das Kunstharz, zwei Komponenten Epoxydharz ?
ja, dass ist Epoxydharz der für Holzboote verwendet wird.
Das kann der Michael beantworten, von ihm habe ich das. Sein Bruder hat es für die Boote der Familie gekauft.hfbonsai hat geschrieben: Hält das auf Dauer, oder muß man das immer wieder frisch auftragen ?
Für meine Forsythie dient es als Untergrund, bevor ein neuer toter Stamm befestigt wird.
Reiner
Hallo Reiner
Das ist ja das was ich meine. Das Harz muß an Booten so alle 3-5. Jahren frisch aufgetragen werden da Holz arbeitet und das Harz nach einer gewissen Zeit den Weichmacher ausdampft und dann rissig und milchig wird und nicht mehr Wasserdicht ist.
Es wird dann mit einer Spachtel entfernt und wieder neu aufgetragen !
Jetzt frage ich mich wie sich das an "Lebenden" Pflanzen verhält, die ja Temperaturschwankungen der Jahreszeiten, dem Holzwachstum und noch anderen Faktoren ausgesetzt sind ???
Wie wurde das Holz der Forsy vorbereitet, mit Jin Mittel oder der Flamme ????
Was meinst du mit, es wird ein toter Stamm angebracht ????
Gruß Frank
Das ist ja das was ich meine. Das Harz muß an Booten so alle 3-5. Jahren frisch aufgetragen werden da Holz arbeitet und das Harz nach einer gewissen Zeit den Weichmacher ausdampft und dann rissig und milchig wird und nicht mehr Wasserdicht ist.
Es wird dann mit einer Spachtel entfernt und wieder neu aufgetragen !
Jetzt frage ich mich wie sich das an "Lebenden" Pflanzen verhält, die ja Temperaturschwankungen der Jahreszeiten, dem Holzwachstum und noch anderen Faktoren ausgesetzt sind ???
Wie wurde das Holz der Forsy vorbereitet, mit Jin Mittel oder der Flamme ????
Was meinst du mit, es wird ein toter Stamm angebracht ????
Gruß Frank
Gruß Frank
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
Das Problem ist mir auch bewußt, Frank. Da dieser Bereich tot ist und der Baum sich in zwanzig Jahren auch nicht weiter verdickt hat, nehme ich an, dass dieser Anstrich wesentlich länger hält. Außerdem wird er nach Fertigstellung nicht mehr direkt mit der Luft in Verbindung stehen, sondern von dem neuen Stamm gänzlich überdeckt sein.hfbonsai hat geschrieben:Hallo Reiner
Das ist ja das was ich meine. Das Harz muß an Booten so alle 3-5. Jahren frisch aufgetragen werden da Holz arbeitet und das Harz nach einer gewissen Zeit den Weichmacher ausdampft und dann rissig und milchig wird und nicht mehr Wasserdicht ist.
Es wird dann mit einer Spachtel entfernt und wieder neu aufgetragen !
Das Holz ließ ich unbearbeitet. Mit der Flamme wollte ich da nichts riskieren, da der Reststamm an manchen Stellen nur noch fünf Millimeter dick ist. Der Kunstharz sollte ja den Schutz geben.hfbonsai hat geschrieben:Wie wurde das Holz der Forsy vorbereitet, mit Jin Mittel oder der Flamme ????
Der Baum steht in der Schmiede, mehr wird jetzt noch nicht verraten. Ihr könnt mich fertig machen, wenn ich das fertige Ergebnis zeigehfbonsai hat geschrieben:Was meinst du mit, es wird ein toter Stamm angebracht ????
Reiner

