Winterarbeit 2008
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Constantin
Bevor mich jemand falsch versteht: Ich möchte Karls Arbeit nicht in Abrede stellen. Er hat langjährige Erfahrung und weiß was er tut. Trotzdem hat es bei mir "geklingelt" als ich das gelesen habe. Aus zweierlei Gründen:Karl T. hat geschrieben:Nemo, wichtig bei solchen Astlöcher ist, dass du es wirklich gut ausputzt bevor du an eine Versiegelung denkst. Es darf sich auch kein Wasser in Zukunft sammeln, deshalb unbedingt auf einen Abfluss achten.Auf Seite drei dieser Rubrik hatte ich einen Feldahorn mit großen Astlöchern. Bei allen habe ich einen Abfluss gebohrt.
1. Abflusslöcher sind, so habe ich es zumindest gelernt, etwas das man gerade nicht machen sollte weil es dem Baum mehr schadet als nützt. Wurde hier anders verfahren, weil das Holz versiegelt wird?
2. Linden sind doch eigentlich recht gute Kompartimentierer. Ich sehe das jeden Tag vor meiner Haustür. Mit Linden kann man fast alles anstellen, trotzdem bleiben sie stehen und leben weiter. So ein Holzpilz sollte somit für den lebenden Teil des Baumes eigentlich keine Gefahr darstellen? Das ist keine gestalterische Frage, sondern eine Kultivierungsfrage.
Abschließend möchte ich bemerken das mir alle hier vorgestellten Gestaltungen wirklich gut gefallen. Jawohl, sogar die Linde mit dem großen Shari.
- Karl T.
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Constantin, von wem hast du das gelernt und warum schadet es dem BaumConstantin hat geschrieben: 1. Abflusslöcher sind, so habe ich es zumindest gelernt, etwas das man gerade nicht machen sollte weil es dem Baum mehr schadet als nützt. Wurde hier anders verfahren, weil das Holz versiegelt wird?
Ich muss dir da voll zustimmen das die Linde zu den sehr guten Abschottern gehört. Andererseits ist das Lindenholz sehr weich und wenn es frei liegt ohne Schutz, so nimmt es Wasser auf wie ein Schwamm und fault mit der Zeit immer mehr aus bis nur noch ein Hohles Baumgerüst mit Ästen übrig bleibt. Möchte man das, so ist es OK. Ich möchte das nicht und deshalb schütze ich es durch das Versiegeln.Constantin hat geschrieben: 2. Linden sind doch eigentlich recht gute Kompartimentierer. Ich sehe das jeden Tag vor meiner Haustür. Mit Linden kann man fast alles anstellen, trotzdem bleiben sie stehen und leben weiter. So ein Holzpilz sollte somit für den lebenden Teil des Baumes eigentlich keine Gefahr darstellen? Das ist keine gestalterische Frage, sondern eine Kultivierungsfrage.
In der freien Natur kann man das bei alten Linden sehr gut erkennen. Die Linde lässt das auch bis zu einem gewissen Grat zu, denn dadurch wird der Stamm flexibler als wenn er voll wäre.
Gerade bei der jetzt vorgestellten Linde war das verfaulte und verpilzte Holz innerhalb der wenigen Jahre schon ziemlich tief im Stamm.
Freut mich wenn es dir gefällt. :DConstantin hat geschrieben: Abschließend möchte ich bemerken das mir alle hier vorgestellten Gestaltungen wirklich gut gefallen. Jawohl, sogar die Linde mit dem großen Shari
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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Constantin
Ich habe mir das durch die Lektüre von Shigos Büchern angeeignet. Das Buch habe ich gerade nicht zur Hand, aber man kann es auch im Treedictionary nachlesen (für deine spezielle Frage der letzte Punkt im Text). Übrigens kann ich die Seite sehr empfehlen, sie macht viele Arbeiten von Shigo über das Internet zugänglich.Karl T. hat geschrieben:Constantin, von wem hast du das gelernt und warum schadet es dem Baum
Vielleicht kann zu dem Thema Holger B. noch was sagen? Er hat ja beruflich praktisch jeden Tag mit Gehölzen zu tun.
Um das mal aufzudröseln, zitiere ich zunächst mal den guten alten Shigo:
aus: Moderne Baumpflege, Alex L. Shigo (+)
"Tafel 139 Höhlungen durch tote Äste
Nach dem Tod von kodominanten Stämmen oder Leittrieben [ was der Karl ja hier mit seiner geköpften Linde hat (Anm.)] führt Holzfäule oft zu einer wassergefüllten Höhlung. Meist ist sie durch starke Grenzen abgeschottet. Wenn diese Grenzen durchstoßen werden, breitet sich die Fäule rasch in ddem angrenzenden Holz aus. Bedenken sie, daß nicht das Wasser die Fäule verursacht, sondern Mikroorganismen [...]"
"Tafel 140 Höhlungen und Wasserdränagen
Wasserdränagen, die unterhalb von Höhlungen gebohrt werden, durchbrechen die Abschottungsgrenzen, und die Fäule breitet sich rasch in dem Holz aus, das zum Zeitpunkt der Dränagelegung vorhanden war. Oft führt das Bohren zum Zurücksterben des Kambiums, und es entsteht eine neue Wunde. Die Ableitung von Wasser hält die Fäule nicht auf. Im Gegenteil, wenn eine Höhlung mit Wasser gefüllt ist, breitet sich die Fäule nicht aus. Fäulepilze haben ganz bestimmte Ansprüche; ihr Wachstum wird behindert, wenn es zu naß, zu trocken, zu sauerstoffreich, zu alkalisch, zu sauer usw. ist."
So, was bedeutet das...
1. Ob Wasser im Loch steht oder nicht, hat vielleicht einen ästethisches Augenmerk verdient, dem Baum ist das wurscht (man erinnere sich an das von Jupp gezeigte Bild mit der Vogelbadewanne...)
2. Ein Baum begrenzt infizierte Teile und schottet sie ab. Teile, die nach der Infizierung gebildet werden, werden nichtvon Fäulniserregern befallen (es gibt ein paar Ausnahmen, die auch Shigo nennt, auch der Gesamtenergiestand des Baumes hat damit zu tun)
3. Fäulepilze sind Lebewesen und auch sie brauchen ganz bestimmte Lebensbedingungen (Achtung Klasse: Faktoren des Überlebens)
4. Führe ich eine Dränagebohrung durch gesundes Holz, so wird dieses infiziert. Deshalb ist es unsinnig, Fäulestellen oder Verfärbungen bis ins gesunde unverfärbte Holz zurückzuschneiden...
5. Anders als bei den großen Bäumen von den Shigo ja spricht, ist es nicht die Verkehrssicherheit die im Vordergrund steht, sondern die Energievorräte, die ein Baum zur Verfügung hat.
Eine Verwundung ist eine ewige Baustelle.
Wer gerne Strategiespiele spielt, wird wissen, daß es nicht nur einer guten Angriffs- sondern auch einer guten Verteidigungstaktik bedarf. Beides kostet Manpower (bzw. Energie).
Ich halte Karls Vorgehensweise nicht für grundlegend falsch, das würde ich mir nicht anmaßen, wahrscheinlich geht es ihm bei der Versiegelung des Todholzes mehr um dessen Erhalt und nicht um die Gesundheit des Baumes, die er, davon bin ich überzeugt, hervorragend durch die richtige Pflege stützt.
Man kann mit Bäumen eine ganze Menge anstellen, das zeigen die Bonsai, man muss nur die Grenzen des machbaren kennen...
Gruß
Holger
aus: Moderne Baumpflege, Alex L. Shigo (+)
"Tafel 139 Höhlungen durch tote Äste
Nach dem Tod von kodominanten Stämmen oder Leittrieben [ was der Karl ja hier mit seiner geköpften Linde hat (Anm.)] führt Holzfäule oft zu einer wassergefüllten Höhlung. Meist ist sie durch starke Grenzen abgeschottet. Wenn diese Grenzen durchstoßen werden, breitet sich die Fäule rasch in ddem angrenzenden Holz aus. Bedenken sie, daß nicht das Wasser die Fäule verursacht, sondern Mikroorganismen [...]"
"Tafel 140 Höhlungen und Wasserdränagen
Wasserdränagen, die unterhalb von Höhlungen gebohrt werden, durchbrechen die Abschottungsgrenzen, und die Fäule breitet sich rasch in dem Holz aus, das zum Zeitpunkt der Dränagelegung vorhanden war. Oft führt das Bohren zum Zurücksterben des Kambiums, und es entsteht eine neue Wunde. Die Ableitung von Wasser hält die Fäule nicht auf. Im Gegenteil, wenn eine Höhlung mit Wasser gefüllt ist, breitet sich die Fäule nicht aus. Fäulepilze haben ganz bestimmte Ansprüche; ihr Wachstum wird behindert, wenn es zu naß, zu trocken, zu sauerstoffreich, zu alkalisch, zu sauer usw. ist."
So, was bedeutet das...
1. Ob Wasser im Loch steht oder nicht, hat vielleicht einen ästethisches Augenmerk verdient, dem Baum ist das wurscht (man erinnere sich an das von Jupp gezeigte Bild mit der Vogelbadewanne...)
2. Ein Baum begrenzt infizierte Teile und schottet sie ab. Teile, die nach der Infizierung gebildet werden, werden nichtvon Fäulniserregern befallen (es gibt ein paar Ausnahmen, die auch Shigo nennt, auch der Gesamtenergiestand des Baumes hat damit zu tun)
3. Fäulepilze sind Lebewesen und auch sie brauchen ganz bestimmte Lebensbedingungen (Achtung Klasse: Faktoren des Überlebens)
4. Führe ich eine Dränagebohrung durch gesundes Holz, so wird dieses infiziert. Deshalb ist es unsinnig, Fäulestellen oder Verfärbungen bis ins gesunde unverfärbte Holz zurückzuschneiden...
5. Anders als bei den großen Bäumen von den Shigo ja spricht, ist es nicht die Verkehrssicherheit die im Vordergrund steht, sondern die Energievorräte, die ein Baum zur Verfügung hat.
Eine Verwundung ist eine ewige Baustelle.
Wer gerne Strategiespiele spielt, wird wissen, daß es nicht nur einer guten Angriffs- sondern auch einer guten Verteidigungstaktik bedarf. Beides kostet Manpower (bzw. Energie).
Ich halte Karls Vorgehensweise nicht für grundlegend falsch, das würde ich mir nicht anmaßen, wahrscheinlich geht es ihm bei der Versiegelung des Todholzes mehr um dessen Erhalt und nicht um die Gesundheit des Baumes, die er, davon bin ich überzeugt, hervorragend durch die richtige Pflege stützt.
Man kann mit Bäumen eine ganze Menge anstellen, das zeigen die Bonsai, man muss nur die Grenzen des machbaren kennen...
Gruß
Holger
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Holgerb um es vorweg zu nehmen, es geht mir natürlich in erster Linie um die Gesundheit des Baumes, aber auch um den Totholzzustand zu erhalten.
Ich habe zwei Bücher von Shigo schon einige Jahre natürlich ist das angesprochene über die moderne Pflege der Bäume auch dabei. Deshalb kenne ich auch den Text. Shigo spricht da hauptsächlich über die Pflege und Schnitttechniken von großen Bäumen. Ich mache Bonsai und habe deshalb einen anderen Anspruch, schon wegen der Ästhetik. ´
Die Abzugslöcher die ich mache, befinden sich ja im angegriffenen Astloch und nicht im gesunden. Wenn ich eine Verletzung am gesunden Baum mache, dann so dass später kein Wasser stehen bleibt. Wo liegt da das Problem.
Zur Linde so viel, ich habe einige Linden und da sind Monster auch dabei die ich seit einigen Jahren pflege, deshalb habe ich wie ich denke genügend Erfahrung mit ihnen.
Es muss ja keine meinen Rat annehmen, macht die Erfahrung selbst und berichtet dann darüber.
Ich habe zwei Bücher von Shigo schon einige Jahre natürlich ist das angesprochene über die moderne Pflege der Bäume auch dabei. Deshalb kenne ich auch den Text. Shigo spricht da hauptsächlich über die Pflege und Schnitttechniken von großen Bäumen. Ich mache Bonsai und habe deshalb einen anderen Anspruch, schon wegen der Ästhetik. ´
Die Abzugslöcher die ich mache, befinden sich ja im angegriffenen Astloch und nicht im gesunden. Wenn ich eine Verletzung am gesunden Baum mache, dann so dass später kein Wasser stehen bleibt. Wo liegt da das Problem.
Zur Linde so viel, ich habe einige Linden und da sind Monster auch dabei die ich seit einigen Jahren pflege, deshalb habe ich wie ich denke genügend Erfahrung mit ihnen.
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Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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Hi,
auch auf die Gefahr hin das ich jetzt dann dumm da steh mische ich mich ganz frech mal ein.
Eins vorweg ich möchte niemanden beleidigen etc.
wollte nur zu sache sagen das in der Professionellen Baumpflege auch Löcher etc gesägt oder gebohrt werden und wasser ansammlungen zu vermeiden habe ich selber schonmal an der alten Heinbuche gemacht und siehe da sie hörte auf zu faulen.
Ich sehe das wie beim Wundverschluss nicht so eng soll doch jeder machen wie er will denn wie heißt es so schön
"viele Wege führen nach Rom"
grüße Benedict
p.s. ich hoffe meine einmischung stört hier niemanden
auch auf die Gefahr hin das ich jetzt dann dumm da steh mische ich mich ganz frech mal ein.
Eins vorweg ich möchte niemanden beleidigen etc.
wollte nur zu sache sagen das in der Professionellen Baumpflege auch Löcher etc gesägt oder gebohrt werden und wasser ansammlungen zu vermeiden habe ich selber schonmal an der alten Heinbuche gemacht und siehe da sie hörte auf zu faulen.
Ich sehe das wie beim Wundverschluss nicht so eng soll doch jeder machen wie er will denn wie heißt es so schön
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MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
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Nun ich muss sagen dass mir das Buch von Shigo mit den Erläuterungen um die Baumpflege damals die Augen geöffnet hat und ich mache heute vieles anders. Ich weiß auch das er schreibt welchen Unsinn eine Versiegelung macht und meist das Gegenteil erzielt wird. Nochmal, ich mache eben Bonsai und habe mit Linden eben meine Erfahrungen.
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Karl Thier
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Hallo Karl,
eine Frage zu Harzversiegelung. Ich hab ja auch schon ein wenig auf diesem
Gebiet experimentiert. Bekommen die mit Harz versiegelten Stellen nicht
einen unnatürlichen Glanz? Oder bearbeitest Du die konservierten Bereiche
noch einmal. z.B. mit Anschleifen.
Servus,
Robert
eine Frage zu Harzversiegelung. Ich hab ja auch schon ein wenig auf diesem
Gebiet experimentiert. Bekommen die mit Harz versiegelten Stellen nicht
einen unnatürlichen Glanz? Oder bearbeitest Du die konservierten Bereiche
noch einmal. z.B. mit Anschleifen.
Servus,
Robert
Hallo Karl.
Ich hatte das hier geschrieben:
Solange Du bei dem Herstellen der Abzugslöcher kein gesundes Holz verletzt sehe ich auch keine Probleme und selbst wenn, Du wirst dem Baum genug Zeit lassen, dafür bist Du erfahren genug, das weiß ich auch wenn ich Dich nicht persönlich kenne. Ich habe also kein Problem gesehen, sondern nur die gefragten Infos gegeben.
Ich bin sogar hoch erfreut, daß doch ne ganze Menge Bonsaianer den Shigo gelesen haben....
@Bonsai-Bene:
Leider nennen sich vielfach Leute professionelle Baumpfleger, die davon wenig bis gar keine Ahnung haben. Erst kürzlich las ich in der hiesigen Tageszeitung von einem Gärtnermeister, daß Januar/Februar die beste Zeit zum Obstbaumschnitt sei. Das ist seit Shigo eigentlich Vergangenheit. Aber das führt vom Thema hier zu weit ab....
Vielleicht hätte die Hainbuche auch ohne die Drainage aufgehört zu faulen, wer kann das beurteilen. Und tatsächlich fault nur das Holz, das zur Zeit der Verwundung vorhanden war. Ob also ein Baum innen hohl ist oder nicht, hat allenfalls statische Nachteile, wenn der Baum ansonsten kräftig und gesund ist.
Und jetzt verschwinde ich wieder in der Versenkung und gebe mir ein:
Gruß
Holger
Ich hatte das hier geschrieben:
Ich meinte damit, daß Du eben ganz genau weißt, was Du da machst und was Du dem Baum zumuten kannstund das Totholz eben versiegelst, damit es möglichst lange erhalten bleibt. Ich wollte das nicht irgendwie in Abrede stellen. Constantin hatteja da auf mcih verwiesen und gefragt,ob ich zu dem Thema Wasserablauf in Höhlungen was schreiben kann. Nur das habe ich getan.Ich halte Karls Vorgehensweise nicht für grundlegend falsch, das würde ich mir nicht anmaßen, wahrscheinlich geht es ihm bei der Versiegelung des Todholzes mehr um dessen Erhalt und nicht um die Gesundheit des Baumes, die er, davon bin ich überzeugt, hervorragend durch die richtige Pflege stützt.
Solange Du bei dem Herstellen der Abzugslöcher kein gesundes Holz verletzt sehe ich auch keine Probleme und selbst wenn, Du wirst dem Baum genug Zeit lassen, dafür bist Du erfahren genug, das weiß ich auch wenn ich Dich nicht persönlich kenne. Ich habe also kein Problem gesehen, sondern nur die gefragten Infos gegeben.
Ich bin sogar hoch erfreut, daß doch ne ganze Menge Bonsaianer den Shigo gelesen haben....
@Bonsai-Bene:
Leider nennen sich vielfach Leute professionelle Baumpfleger, die davon wenig bis gar keine Ahnung haben. Erst kürzlich las ich in der hiesigen Tageszeitung von einem Gärtnermeister, daß Januar/Februar die beste Zeit zum Obstbaumschnitt sei. Das ist seit Shigo eigentlich Vergangenheit. Aber das führt vom Thema hier zu weit ab....
Vielleicht hätte die Hainbuche auch ohne die Drainage aufgehört zu faulen, wer kann das beurteilen. Und tatsächlich fault nur das Holz, das zur Zeit der Verwundung vorhanden war. Ob also ein Baum innen hohl ist oder nicht, hat allenfalls statische Nachteile, wenn der Baum ansonsten kräftig und gesund ist.
Und jetzt verschwinde ich wieder in der Versenkung und gebe mir ein:
Gruß
Holger
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- Bernd Schreiner
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- Registriert: 24.02.2005, 10:19
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jupp
Soviel zum Totholz konservieren
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 093#204093
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Rüchtüch...bmschreiner hat geschrieben:Holger,
Obstbaumschnitt im Januar/Februar ist deswegen richtig, weil der "Gärtnermeister" in der Zeit wenig zu tun hat![]()
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Gruss Bernd
An dieser Stelle habe ich den größten Zwiespalt in meinem Beruf...
@jupp: genau den hatte ich gemeint...Danke...
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jupp
Ist natürlich so, dass jeder selbst entscheidet ob "verhütet" wird oder nicht.
Das Waschbecken in diesem Ginkgo ist ca 60cm lang und in China gibt es auch ein anderes Wachstum wie hier. Das sollte berücksichtigt werden, aber ich konserviere auch um den Totholz-Status so lange wie möglich zu erhalten und gehe so mit Karl konform.
Viel interessanter ist es eine verwitterte Partie zu erhalten(konservieren) und nicht darin herum zu fräsen.
Das weiß aber Karl so und so und macht es auf jeden Fall richtig.
Das Waschbecken in diesem Ginkgo ist ca 60cm lang und in China gibt es auch ein anderes Wachstum wie hier. Das sollte berücksichtigt werden, aber ich konserviere auch um den Totholz-Status so lange wie möglich zu erhalten und gehe so mit Karl konform.
Viel interessanter ist es eine verwitterte Partie zu erhalten(konservieren) und nicht darin herum zu fräsen.
Das weiß aber Karl so und so und macht es auf jeden Fall richtig.
Selbstverständlich...jupp hat geschrieben:Ist natürlich so, dass jeder selbst entscheidet ob "verhütet" wird oder nicht.
Das Waschbecken in diesem Ginkgo ist ca 60cm lang und in China gibt es auch ein anderes Wachstum wie hier. Das sollte berücksichtigt werden, aber ich konserviere auch um den Totholz-Status so lange wie möglich zu erhalten und gehe so mit Karl konform.
Viel interessanter ist es eine verwitterte Partie zu erhalten(konservieren) und nicht darin herum zu fräsen.
Das weiß aber Karl so und so und macht es auf jeden Fall richtig.
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