Japanische Zierquitten Shohin

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Hallo Ursula,

ja meine Zierquitten blühen im Moment bzw. die Windgepeitschte Felspflanzung ist am verblühen
und jetzt fangen so langsam die Blattknospen an sich zu strecken. Das ist aber jedes Jahr um diese
Zeit Mitte Ende Januar im Kalthaus. Wenn es draussen so trostlos ist und sich gerade mal die
Schneeglöckchen zeigen, machen mir meine die Zierquitten so viel Freude. Deinen Vorschlag finde ich
übrigens sehr gut und freue mich schon sehr auf die Go Shun-ten.

Lieber Gruss
Holger
,
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Petra K.
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Petra K. »

Hallo,

meine kleine Zierquitte hat heuer noch keine Blüten, aber schon die frischen Blättter geschoben. Ich glaube auch so wie der Peter es gesagt hat, dass sie erst ein bis zwei Jahre brauchen wenn sie importiert wurden bis sich da der Rythmus wieder einspielt. Überwintert haben meine zwei Quitten in meinem Folienhaus. Bin mal gespannt ob die heuer noch zu blühen anfangen. Wie ich die Kleine letztes Frühjahr erworben habe im März hat sie gerade geblüht.
Grüße aus München
Petra
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Hallo Petra,

die Blütenknospen kommen normalerweise vor den Blattknospen, daher ist es
durchaus möglich das Du leider dieses Frühjahr keine Blüten hast. :oops:
Kein Grund zur Besorgnis das ist normal bis sie sich akklimatisiert haben und es ist durchaus möglich das Sie nach dem Blattfall im Spätsommer und einer kurzen Ruhepause einige Knospen zum Blühen treiben und Anfang Winter blühen :-D


Viele Grüsse
Holger
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Petra K.
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Petra K. »

Hallo Holger, ja das denke ich auch, ist auch nicht tragisch wenn sie nicht blüht.

Die von Dir gezeigten Zierquitten und auch die Präsentation gefällt mir sehr gut.
Grüße aus München
Petra
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Danke für deine nette Nachricht Petra,

ich denke wir sehen uns sicher auf der Go Shun-ten im März.

Viele Grüsse
Holger
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Petra K.
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Petra K. »

Hallo Holger,

ja bestimmt, ich werde sehr wahrscheinlich beide Tage dort sein. Das bietet sich an wenn es so nah bei München ist.
Grüße aus München
Petra
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Ich bin von Freitag an dort.

Liebe Grüsse
Holger
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PeterBonsai
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von PeterBonsai »

Hallo Holger,

wir sind die 2 Tage auch im Hotel, da können wir ausreichend "ratschn".
Grüße Peter
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Hallo Peter,

da freue ich mich schon sehr drauf ...

Gruss
Holger
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bonsaiheiner
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo,

aus diesem lehrreichen thread habe ich bisher u.a. mitgenommen, dass echte, dicke Stämme bei Zierquitten selten, gesucht und teuer sind.
Mein Pflänzchen muss wohl einige Jahre in einer sehr engen Schale gestanden haben. Eine Vielzahl von ehemaligen Wurzeln windet sich total verquirlt und verdreht an der Basis und haben einen ca 6-7 cm starken, kompakten Zylinder gebildet, der einen Stamm vortäuscht. Vielleicht war diese Gestaltungsmogelei auch Absicht. Dieses Detail bereitet mir Kofzerbrechen. Der Vorbesitzer hat es jedenfalls so hinterlassen und ich möchte diesen Stammansatz nicht auffieseln und entwirren. Ist wohl auch gar nicht möglich.

Das erste Foto zeigt die Pflanze, wie sie bei mir ankam.
Zierquitte Ur Jan. 2012.jpg
Bei Foto Nr 2 habe ich den Stammansatz vom Moos befreit.
Zierquitte Basis gesäubert.jpg
Einige Blütenknospen haben sich noch nicht geöffnet und etliche Triebknospen zeigen grüne Spitzen, sodass die Zierquitte bei den zu erwartenden knackigen Frosttemperaturen bei 1-5 Grad (plus) ins Kalthaus kommt.

Das dritte Foto zeigt die Abspannung von heute.
Zierquitte abgespannt Ende Jan. 2012.jpg
Wegen der empfindlichen, schwellenden Knospen habe ich auf eine Drahtung verzichtet.
Die Abspannung wird auf alle Fälle bis zum nächsten Umtopftermin (habe mal den Sept. 2012 vorgesehen) bestehen bleiben.

Lohnt es sich, mit diesem Teil weiter zu arbeiten?
Bin für Meinungen und Hinweise dankbar.

Beste Grüsse,
Heiner
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von PeterBonsai »

Hallo Heiner,

natürlich "musst" Du daran weiterarbeiten. Alles andere wäre ja jammerschade!
Das ist beileibe mehr wie gutes Ausgangsmaterial;
An dem Stammansatz würde ich nichts ändern, der ist i.O. so, das ist eine gewisse Stilrichtung in Japan.
Deine Absicht ihn oben breiter zu machen, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Mit Draht hättest Du halt die Möglichkeit auch Bewegung in die Äste/Zweige hineinzubringen.
Spannen ist halt immer nur eine Richtung.
Aus meiner ganz persönlichen Sicht: ich würde ihn etwas kürzer halten, dann wirkt der "Stammansatz" auch stärker.
Eine andere Schale würde ihn noch zusätzlich aufwerten.

Gruß Peter
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Hallo Heiner,

so schnell konnte ich gar nicht antworten wie Peter geantwortet hat ... :lol:

Also deine Vermutung ist völlig richtig, sie saß wohl sehr lange in einer sehr
kleinen Schaledann wurde sie höher gesetzt und die Wurzeln berindeten.
Das gibt es wie Peter dir schreibt auch in Japan.

Ich finde dein Spannkonstruktion interessant, aber du spannst die Stämme alle
auf die gleiche Höhe. Als Ergebnis hast du dann eine runde Schale und einen runden
Kronenumriss der Zierquitte das wirkt auf Dauer nicht so interessant.

Ich würde das jetzt so lassen und im Herbst wenn die Blätter gefallen sind den Stämmen
mehr Bewegung und Richtung durch drahten geben und halte ruhig eine Seite auch
etwas kürzer. Auch kannst Du die Zierquitte insgesamt etwas kürzen.
Ich würde die runde Schale gegen eine rechteckige oder ovale Schale tauschen.
Wenn dich diese Wurzeln stören kannst Du auch vorsichtig versuchen diese Wurzeln
wieder in Erde zu bekommen, in dem du vorsichtig den Wurzelballen auswäschst und
mit einem Stäbchen vorsichtig auseinander ziehst und nur minimal die Wurzeln
beschneidest. Erdmischung wie beschrieben. Dann müsstest Du sie eigentlich flacher
bekommen und die Wurzeln sind wieder in der Erde.

Auf jeden Fall ein Stück um damit weiter zu arbeiten und es lohnt sich ganz sicher ... *daumen_new*

Viele Grüsse
Holger
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bonsaiheiner
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Peter und Holger,

vielen Dank für Eure Einschätzungen.

Dass der "Stammansatz", wie oben beschrieben, in Japan durchaus usus ist, mag zwar trösten, mit seiner künstlich wirkenden Geometrie kann ich mich aber noch nicht so recht abfinden.

Nicht alles was in Japan vorzelebriert wird, muss kritiklos übernommen werden!

Ich will die Pflanze sich jetzt erst mal an die mittelbadischen Klimabedingungen mit moderatem Rückschnitt gewöhnen lassen. Die Abspannung zum jetztigen Zeitpunkt soll mehr Licht in das Kronengewirr bringen. Passende Schale und Drahtung
für mehr oberirdische Bewegung sollten dann kein Problem sein.
Auf einer Steinplatte, zum Beispiel, könnte der "Stamm" etwas angehäufelt werden und gänzlich verschwinden.

Holger hat es auf der ersten Seite seines Beitrages ja bereits vorgemacht!

Beste Grüsse,
Heiner
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Odoridori
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Odoridori »

Hallo Heiner,

Du hast völlig recht, ich würde diese Wurzeln auch auf jeden Fall wieder in die
Erde bringen und deine Idee mit der Steinplatte finde ich sehr gut.

Dann zeig uns nächstes Frühjahr deine Quitte in Blüte auf der Steinplatte,
da freu ich mich drauf.

Viele Grüsse
Holger
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Heike_vG
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Re: Japanische Zierquitten Shohin

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Heiner,

Deine neue Zierquitte gefällt mir sehr gut und ich freue mich über die guten Ideen zu ihrer Weiterentwicklung!
Das Exemplar wird Dir und uns bestimmt noch viel Freude machen. *daumen_new*

Liebe Grüße,

Heike
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