Es ist schön, eine "geprandtmarkte" Pflanze über einen erfolgreichen längeren Zeitraum
sehen zu dürfen.
Muß mich schwer zurückhalten, nicht doch mal eine Serissa auszuprobieren.
Anerkennende Grüße
Rüdiger
Serrissa
Re: Serrissa
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Serrissa
Hallo Rüdiger, vielen Dank für Dein Lob.
Da ich mir im Jahr 2024 durch Stecklinge genügend Material zum Experimentieren geschaffen habe, werde ich in der nächsten Zeit über die Ergebnisse berichten.
Heute habe ich die in dem letzten Beitrag gezeigte Mutterpflanze stark zurückgeschnitten, eigentlich einen Gestaltungschnitt gemacht, alles "Dünne" usw. ausgeschnitten, so dass sie sich wieder voll entfalten kann.
Nun zu meiner eigentlichen Angelegenheit:
Eine von meinen 24er Serissa- Stecklingen habe ich auf einen Felsen gepflanzt. Seit langem hat mich dieser Stein gereizt, endlich mal etwas damit anzufangen.
Vor einer Weile hatte ich bereits in der Mitte der Mulde diese Steins ein Abzugsloch gebohrt und für einen sicheren Stand mit einer Schruppscheibe in einem Trennschleifer eine geeignete Standfläche ausgearbeitet.
Für den Halt der Pflanze wurden dann um die Mulde herum 4er Löcher gebohrt, um Holzschrauben als Fixierungspunkte einzuzementieren.
Nach dem ich die Pflanze zum Bearbeiten aus dem Topf genommen habe, habe ich bereits festgestellt, dass die Wurzeldimension wegen seiner Größe schon Schwierigkeiten bereiten wird. Ich habe mich da völlig verschätzt.
Über das Abzugsloch und an einer anderen Stelle der Mulde wurden noch zugeschnittene Silikon-Gittermatten eingelegt. Mit einer Keto-Akadamamischung musste an einer Stelle noch ein Rand an den Felse angebracht werden.
Zur Fixierung wurde an allen 4 Schrauben 0,5-mm-Kupferdraht zur Vorbereitung mit einem Ende angebunden und zur Seite gebogen.
Der Wurzelballen wurde noch von dicken und zu langen Wurzeln befreit und ausgewaschen. Als Schutz und Anwachshilfe für die Wurzeln wurde, wie bei allen anderen meiner Umtopfungen, Holzkohlepulver von unten aufgestreut.
Auf die erste aufgeschüttete 4,2 - 6,0 mm Substratschicht wurde das Wurzelknäuel der Pflanze aufgesetzt und mit den 4 Drähten so gut wie möglich fixiert. Da fing der absolute Stress an, weil die Wurzeldimension zu groß war. Nun musste aber alles passend gemacht werden.
Als die Pflanze einigermaßen fest stand, wurde die nächste feinere Substratschicht (2,2 - 4,2) aufgeschüttet und mit meiner Vibrationstechnik zwischen die Wurzelräume eingearbeitet. Es musste noch ein zweites Mal nachgeschüttet werden. Dann war es soweit gut und eine Matte aus zerkleinertem Laubmoos als Austrocknungsschutz aufgelegt.
Zur Unterstützung des Anwachsprozesses wurde der Felsen mit Pflanze in ein beheizten Anzuchtkasten gestellt und ins Gewächshaus gestellt. Das ist jetzt 3 Tage her. Die Innentemperatur im Anzuchtkasten lag bei maximal 22 °C.
Bei Unklarheiten bitte nachfragen, Gruß Heiner
Da ich mir im Jahr 2024 durch Stecklinge genügend Material zum Experimentieren geschaffen habe, werde ich in der nächsten Zeit über die Ergebnisse berichten.
Heute habe ich die in dem letzten Beitrag gezeigte Mutterpflanze stark zurückgeschnitten, eigentlich einen Gestaltungschnitt gemacht, alles "Dünne" usw. ausgeschnitten, so dass sie sich wieder voll entfalten kann.
Nun zu meiner eigentlichen Angelegenheit:
Eine von meinen 24er Serissa- Stecklingen habe ich auf einen Felsen gepflanzt. Seit langem hat mich dieser Stein gereizt, endlich mal etwas damit anzufangen.
Vor einer Weile hatte ich bereits in der Mitte der Mulde diese Steins ein Abzugsloch gebohrt und für einen sicheren Stand mit einer Schruppscheibe in einem Trennschleifer eine geeignete Standfläche ausgearbeitet.
Für den Halt der Pflanze wurden dann um die Mulde herum 4er Löcher gebohrt, um Holzschrauben als Fixierungspunkte einzuzementieren.
Nach dem ich die Pflanze zum Bearbeiten aus dem Topf genommen habe, habe ich bereits festgestellt, dass die Wurzeldimension wegen seiner Größe schon Schwierigkeiten bereiten wird. Ich habe mich da völlig verschätzt.
Über das Abzugsloch und an einer anderen Stelle der Mulde wurden noch zugeschnittene Silikon-Gittermatten eingelegt. Mit einer Keto-Akadamamischung musste an einer Stelle noch ein Rand an den Felse angebracht werden.
Zur Fixierung wurde an allen 4 Schrauben 0,5-mm-Kupferdraht zur Vorbereitung mit einem Ende angebunden und zur Seite gebogen.
Der Wurzelballen wurde noch von dicken und zu langen Wurzeln befreit und ausgewaschen. Als Schutz und Anwachshilfe für die Wurzeln wurde, wie bei allen anderen meiner Umtopfungen, Holzkohlepulver von unten aufgestreut.
Auf die erste aufgeschüttete 4,2 - 6,0 mm Substratschicht wurde das Wurzelknäuel der Pflanze aufgesetzt und mit den 4 Drähten so gut wie möglich fixiert. Da fing der absolute Stress an, weil die Wurzeldimension zu groß war. Nun musste aber alles passend gemacht werden.
Als die Pflanze einigermaßen fest stand, wurde die nächste feinere Substratschicht (2,2 - 4,2) aufgeschüttet und mit meiner Vibrationstechnik zwischen die Wurzelräume eingearbeitet. Es musste noch ein zweites Mal nachgeschüttet werden. Dann war es soweit gut und eine Matte aus zerkleinertem Laubmoos als Austrocknungsschutz aufgelegt.
Zur Unterstützung des Anwachsprozesses wurde der Felsen mit Pflanze in ein beheizten Anzuchtkasten gestellt und ins Gewächshaus gestellt. Das ist jetzt 3 Tage her. Die Innentemperatur im Anzuchtkasten lag bei maximal 22 °C.
Bei Unklarheiten bitte nachfragen, Gruß Heiner
Re: Serrissa
Um ehrlich zu bleiben, muss ich gestehen, dass die zuletzt gezeigte Felsenpflanzung nicht gut ausgegangen ist.
Für mich war es damals ein Wankeln zwischen Abbrechen und Durchziehen. Ich wollte es aber wissen, was durch diesen Platzmangel geschehen wird.
Von beiden Stämmchen konnte ich nur den kleineren Rechten retten.
Nachdem sich die Problematik gezeigt hatte, wurde der Felsen und das Substrat mit einer dicken Laubmoosschicht umhüllt und permanent feucht gehalten. Die kleine Pflanze wird auf dem Felsen bleiben. Bei Gelegenheit wird noch ein Foto kommen.
Die anderen 6 jungen Serissa, die ebenfalls im Frühjahr umgetopft wurden, stehen noch in einer mehr oder weniger guten Qualität; sie wollen in ihrem Wachstum nicht so recht voran kommen.
Ein positive Überraschung gab es allerdings:
Eine der jungen Pflanzen macht ihrem Namen ("Junischnee") alle Ehre. Sie zeigt seit einigen Tagen immer wieder zwar wenige, aber immer wieder ihre schönen weißen Blüten. Gruß Heiner
Für mich war es damals ein Wankeln zwischen Abbrechen und Durchziehen. Ich wollte es aber wissen, was durch diesen Platzmangel geschehen wird.
Von beiden Stämmchen konnte ich nur den kleineren Rechten retten.
Nachdem sich die Problematik gezeigt hatte, wurde der Felsen und das Substrat mit einer dicken Laubmoosschicht umhüllt und permanent feucht gehalten. Die kleine Pflanze wird auf dem Felsen bleiben. Bei Gelegenheit wird noch ein Foto kommen.
Die anderen 6 jungen Serissa, die ebenfalls im Frühjahr umgetopft wurden, stehen noch in einer mehr oder weniger guten Qualität; sie wollen in ihrem Wachstum nicht so recht voran kommen.
Ein positive Überraschung gab es allerdings:
Eine der jungen Pflanzen macht ihrem Namen ("Junischnee") alle Ehre. Sie zeigt seit einigen Tagen immer wieder zwar wenige, aber immer wieder ihre schönen weißen Blüten. Gruß Heiner
Re: Serrissa
Mein egoistischer Wunsch: bleib dran!
Liebe Grüße
Rüdiger
Liebe Grüße
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Serrissa
Das ist der Rest von der oben gezeigten Felsenpflanzung. Ich gebe aber nicht einfach auf, sondern habe alles mit einer dicken Laubmoosschicht eingehüllt.
Somit konnten beide Stämmchen gerettet werden und ein Neustart beginnt.
Diese Feuchte spendende Umhüllung wird erst einmal eine ganze Weile bleiben. Es wird langwierig, aber ich werde sie nicht einfach wegwerfen.
Gruß Heiner
Diese Feuchte spendende Umhüllung wird erst einmal eine ganze Weile bleiben. Es wird langwierig, aber ich werde sie nicht einfach wegwerfen.
Gruß Heiner
Re: Serrissa
Meine moralische Unterstützung hast Du voll und ganz.
Gruß
Rüdiger
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Serrissa
Die Serissa auf dem Felsen hat sich unter der Laubmooshülle sehr gut erholt.
Solange wie dieses heiße Wetter noch anhält, lasse ich alles so abgedeckt. Auch die anderen Serissa gedeihen sehr gut und mussten vor einiger Zeit stark ausgelichtet und zurückgeschnitten werden. Mit den mehr oder weniger ausgereiften Abschnitten habe ich einige Stecklings-Experimente gemacht. Bei Gelegenheit werde ich davon berichten.
Gruß Heiner
Solange wie dieses heiße Wetter noch anhält, lasse ich alles so abgedeckt. Auch die anderen Serissa gedeihen sehr gut und mussten vor einiger Zeit stark ausgelichtet und zurückgeschnitten werden. Mit den mehr oder weniger ausgereiften Abschnitten habe ich einige Stecklings-Experimente gemacht. Bei Gelegenheit werde ich davon berichten.
Gruß Heiner
