Herstellen einer Nearei
Verfasst: 10.03.2012, 17:55
Herstellen einer Nearei
Nearei (Ne = Wurzel, arai = gewaschen, ausgewaschen) sind Pflanzungen ohne Schale. Die zumindest ohne Schale präsentiert werden. Es ist durchaus möglich solche Pflanzungen vorerst in flachen Schälchen heran zu ziehen. Ziel ist es, diese später ohne Schalen weiter zu kultivieren. Die Schale wird nur zu Beginn der Pflanzung als Hilfsmittel benutzt.
Zur Präsentation werden Nearei auf geeigneten Natursteinplatten, Keramiktabletts oder auch Glasuntersetzer gesetzt.
Manche behaupten, dass keine Moospflanzung nötig ist! Richtig. Aber es erleichtert das gießen sehr.
Selbstverständlich würde sich das Moos im laufe der Zeit von selbst ansiedeln, dazu bedarf es aber einer sehr aufmerksamen Gießtechnik und Ausdauer.
Die Ausgangspflanze hier ist ein Japanischer Knöterich
Es lassen sich viele verschiede Pflanzen zu Nearei gestalten, z.B Zwergbambus, Japanwaldgras. Schattenblümchen usw. Am besten geeignet sind Ausläufer treibende Pflanzen, die innerhalb kurzer Zeit die Erdkugel durchwurzeln und zusammenhalten.
Arbeitsschritte
Moos sammeln:
Überall in der Natur findet man schöne geeignete Moose. Auch Flechten können verwendet werden um die Pflanzung später zu bedecken. Je kleiner und feiner die Moose um so schöner das Arrangement am Ende. Wenn möglich verschiedene Moose verwenden.
Man sollte bei solch einer Pflanzung später kein Erdreich sehen. Erde gilt in Japan als unrein und sollte nicht offen zu sehen sein.
Außerdem verhindert ein Moospolster das wegschwemmen der Erde und macht gießen einfacher. Das Substrat trocknet wesentlich langsamer aus.
Ein Netz als Bodenplatte vorbereiten
Netz evtl. am Rand mit Draht versehen um die Ketokugel später zu befestigen.
Drahtklammern aus alten zu kurzen Drahtresten machen um das Moos damit zu befestigen.
Keto vorbereiten.
es hat sich bewährt das Keto mit den ausgesiebten Akadama Resten im Verhältniß 3 Teile Keto und 1 Teil Akadama ab zu magern. und alles gut durchkneten, mit evtl. etwas H2O. Es soll ein dicker Teig entstehen. Ein gut gemeinter Rat sind Latexhandschuhe. Keto färbt sehr.
Ketoboden auf das vorbereitete Netz geben, eine kleine Mulde lassen für die Ausgangspflanze.
Teilen der Ausgangspflanze. Hier wurde die Ausgangspflanze einfach herausgeschnitten, da es schlecht möglich war den Wurzelballen aus zu kämmen.
Das Frühjahr ist hierfür die beste Zeit, lässt sich durchaus auch bis in die Sommermonate durchführen.
Nearei (Ne = Wurzel, arai = gewaschen, ausgewaschen) sind Pflanzungen ohne Schale. Die zumindest ohne Schale präsentiert werden. Es ist durchaus möglich solche Pflanzungen vorerst in flachen Schälchen heran zu ziehen. Ziel ist es, diese später ohne Schalen weiter zu kultivieren. Die Schale wird nur zu Beginn der Pflanzung als Hilfsmittel benutzt.
Zur Präsentation werden Nearei auf geeigneten Natursteinplatten, Keramiktabletts oder auch Glasuntersetzer gesetzt.
Manche behaupten, dass keine Moospflanzung nötig ist! Richtig. Aber es erleichtert das gießen sehr.
Selbstverständlich würde sich das Moos im laufe der Zeit von selbst ansiedeln, dazu bedarf es aber einer sehr aufmerksamen Gießtechnik und Ausdauer.
Die Ausgangspflanze hier ist ein Japanischer Knöterich
Es lassen sich viele verschiede Pflanzen zu Nearei gestalten, z.B Zwergbambus, Japanwaldgras. Schattenblümchen usw. Am besten geeignet sind Ausläufer treibende Pflanzen, die innerhalb kurzer Zeit die Erdkugel durchwurzeln und zusammenhalten.
Arbeitsschritte
Moos sammeln:
Überall in der Natur findet man schöne geeignete Moose. Auch Flechten können verwendet werden um die Pflanzung später zu bedecken. Je kleiner und feiner die Moose um so schöner das Arrangement am Ende. Wenn möglich verschiedene Moose verwenden.
Man sollte bei solch einer Pflanzung später kein Erdreich sehen. Erde gilt in Japan als unrein und sollte nicht offen zu sehen sein.
Außerdem verhindert ein Moospolster das wegschwemmen der Erde und macht gießen einfacher. Das Substrat trocknet wesentlich langsamer aus.
Ein Netz als Bodenplatte vorbereiten
Netz evtl. am Rand mit Draht versehen um die Ketokugel später zu befestigen.
Drahtklammern aus alten zu kurzen Drahtresten machen um das Moos damit zu befestigen.
Keto vorbereiten.
es hat sich bewährt das Keto mit den ausgesiebten Akadama Resten im Verhältniß 3 Teile Keto und 1 Teil Akadama ab zu magern. und alles gut durchkneten, mit evtl. etwas H2O. Es soll ein dicker Teig entstehen. Ein gut gemeinter Rat sind Latexhandschuhe. Keto färbt sehr.
Ketoboden auf das vorbereitete Netz geben, eine kleine Mulde lassen für die Ausgangspflanze.
Teilen der Ausgangspflanze. Hier wurde die Ausgangspflanze einfach herausgeschnitten, da es schlecht möglich war den Wurzelballen aus zu kämmen.
Das Frühjahr ist hierfür die beste Zeit, lässt sich durchaus auch bis in die Sommermonate durchführen.