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Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 10:59
von Luca_M
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 18:05
von Barbara
Hallo Luca,
ich habe zwar jetzt einen "Wendehals"

, aber die Schalen sind Dir wirklich gut gelungen.
Werden die noch glasiert?
Liebe Grüße,
Barbara
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 18:31
von Luca_M
Hallo Barbara, vielen Dank für dein Lob
Ich denke eher, dass ich diese Schalen größtenteils unglasiert lasse und für Nadelbäume verwende. Glasierte Schalen stehen aber auch noch aus
Das Problem mit den Fotos hab ich irgendwie öfter...

muss mich da nochmal schlau machen
Liebe Grüße
Luca
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 19:10
von Hippo
Salü Luca,
Du bist auf gutem Wege mit deinen Schalen. Kompliment!
Sind die grünen Schalen hier fixfertig oder verputzt Du noch die Gräten und Kanten?
Was für einen Ton verwendest Du und wie hoch brennst Du?
Interessierte Grüsse
George
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 20:39
von mydear
Luca_M hat geschrieben: 22.10.2019, 18:31
Das Problem mit den Fotos hab ich irgendwie öfter...

muss mich da nochmal schlau machen
Hallo Luca,
liegt vermutlich daran, dass du die Fotos nicht vom aufgenommenen Gerät einstellst. Dann müssen alle hochkant aufgenommenen Fotos am Hochlade-Gerät (Kamera, Tablet, Handy oder Computer) nochmals bearbeitet werden, dass das Aufnahme-Format auf diesem Gerät hinterlegt wird. Also bearbeiten, Helligkeit ändern, Größe anpassen oder 4x rotieren, sprich jede beliebige Änderung. Auf deinem einstellenden Gerät sieht es meist normal aus, doch auf anderen Medien fallen die Bilder um.
Beispiel: ich nehme die Bilder mit dem iPhone auf und stelle vom iPAD ein, muss ALLE Hochkantbilder noch vorher am iPAD bearbeiten.
Wenn man es mal gewohnt ist fällt es halb so schwer
Grüße
Rainer
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 22.10.2019, 23:26
von Luca_M
Hippo hat geschrieben: 22.10.2019, 19:10
Sind die grünen Schalen hier fixfertig oder verputzt Du noch die Gräten und Kanten?
Hallo Hippo,
jein... momentan gebe ich den schalen den letzen schliff mit einer silikonlippe um alles glatt zu ziehen... leider bekomme ich auch damit auch nicht alle Unsauberkeiten beseitigt und ein geringer Überstand bleibt auch manchmal über... was das angeht habe ich noch nicht die beste Methode gefunden und die Schalen sind ja auch ziemlich klein, was mir das Ganze nicht gerade einfacher gemacht hat.
Falls da irgendwer mehr Erfahrung hat bin ich für Tipps immer offen
Hippo hat geschrieben: 22.10.2019, 19:10
Was für einen Ton verwendest Du und wie hoch brennst Du?
Der Ton den ich momentan verwende ist von Witgert und die genau Brenntemperatur kann ich dir so nicht sagen, da ich die Töpfe zum Brennen abgebe.
mydear hat geschrieben: 22.10.2019, 20:39
liegt vermutlich daran, dass du die Fotos nicht vom aufgenommenen Gerät einstellst
Vielen Dank für den Tipp Rainer

werde ich beim nächsten mal ausprobieren
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 23.10.2019, 01:13
von Hippo
Salü nochmal Luca,
Den vorletzten Finish gebe ich im lederharten Zustand.
Falls da noch was gerichtet werden müsste wickle ich den Topf in ein feuchtes Tuch über Nacht.
Dann verflüssige ich etwas Ton mit dem sog. Giesshilfsmittel und trage dies mit einem Pinsel als Engobe auf. Das zieht dann recht schnell an und ich kann Ecken, Gräte und Brauen sauber verarbeiten. Das ist vor allem wichtig bei grob schamottiertem Ton.
Nach dem Abtrocknen poliere ich mit einem Esslöffel die Kanten. Man kann dabei die Stellen anhauchen damit nichts zerbröselt. Jeder hat da seine eigene Methoden.
Was den Ton betrifft, meinte ich nicht den Hersteller sondern die Art des Tons, z.B. Töpferton, Steinzeugton, Klinkerton, Steingutton, Schamotteneintrag usw..
Daraus geht auch hervor wie hoch die Keramik gebrannt wird und entsprechend die Frostbeständigkeit.
Da musst Du unbedingt bei deinem Töpfer/Brenner nachfragen wie hoch er brennt. Ich nehme an, er hat dir auch den Ton verkauft oder dich beraten, welchen Du für seine Brandtemperatur nehmen sollst.
Normalerweise werden Bonsaigefässe aus Steinzeugton hergestellt. Der Schrühbrand geht bis 960°C. Danach wird glasiert. Anschliessend geht der Glattbrand zwischen 1200-1280°C.
Steinzeugton welches nicht glasiert wird, soll, um Energie zu sparen, beim ersten Brand schon bei Glattbrand-Tempi gebrannt werden.
Das waren jedoch nur rudimentäre Angaben. Es gibt manche Mittel und Verfahren womit Töpfer arbeiten die den Brand und die nötigen Tempi beeinflussen.
Re: Eigene Töpferversuche
Verfasst: 29.10.2019, 09:26
von Luca_M
Was den Ton betrifft, meinte ich nicht den Hersteller sondern die Art des Tons, z.B. Töpferton, Steinzeugton, Klinkerton, Steingutton, Schamotteneintrag usw..
vielen dank für deine Tipps

hab nochmal nachgeschaut ist Steinzeugton
Hier meine letze Schale (ungebrannt, 6cm hoch)

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