Bedanke mich ganz herzlich für die zahlreichen Kommentare von euch allen :D !!!
@ Karl:
Mir gefällt deine Arbeit am Feldahorn irrsinnig gut und bedanke mich für dieses Beispiel-Foto! Dank deinem Bild, kann man sich ein jeder gut vorstellen, was sich aus so einem geschundenen Material alles machen lässt.
@ Avicenna und Bilu:
Meine Erfahrung mit dem Sammeln von Rotbuchen entspricht auch den eueren. Ich finde, dass Rotbuchen sicherlich zu den kompliziertesten Sorten zählen. Bei älteren bzw. dickeren Exemplaren sind die Faserwurzeln einfach viel zu weit weg vom Stamm.
Zu dieser neuen Rotbuche habe ich sehr wohl einen konkreten Plan:
Abmoosen!!!
Buchen mit so einem Stammdurchmesser (ca. 35 cm), kann man nicht einfach ausstechen gehen. Auch wenn die Erde noch so locker ist und größten Teils aus zersetztem Nadelstreu besteht. Das wird nix!
Als ich nach dem Nebari dieser Buche gegraben habe, musste ich feststellen, dass es ca. 20 cm unter der Erdoberfläche ist. Der Baum muss im Laufe der Jahre durch sein Gewicht immer mehr in die Erde gedrückt worden sein, bis er schließlich abgebrochen ist und das übrige Holz in den Stamm hineinmoderte.
Nächstes Frühjahr geht´s dann an die Arbeit. Der Baum soll knapp unter der Erdoberfläche abgemoost werden.
WP hat dazu eine sehr hilfreiche Anleitung geschrieben, an die ich mich halten werde:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?f=13&t=332
Ich hoffe nur, dass mir zwischenzeitig kein anderer Bonsai-Freak zuvor kommt und den Baum auf "Teufel komm raus" heraus reisst. So wie es mir leider schon einige Male ergangen ist
Wenn alles gut geht, dann werde ich die nächsten Arbeiten, hier in diesem Posting, illustriert weiterberichten.
Schöne Grüße,
Igor