Wunderschöner Eichenfindling

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avicenna
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von avicenna »

MartinRedlich hat geschrieben:Pflanzen reagieren neben der Lichtintensität ganz wesentlich an der Beleuchtungsdauer. Das bedeutet sie richten ihren Stoffwechsel danach aus.
Deshalb 14 Stunden Licht.
Du meinst Martin, dass der Baum dann noch über eine Photosytheseleistung weitere Reserven und Energie für eine Wurzelbildung produzieren kann ? Ist das richtig ? Dann hälst Du ihn förmlich in einer Sommer-oder Herbstsituation während der Ruhezeit. Hm ... wäre möglich ... auch ne Idee ,aber !!! du schreibst , dass alle Blätter entfernt werden sollten. Wer perzipiert denn das Licht ? doch die Blätter , oder nicht ? Oder meinst Du, dass die Knospen die Lichtdosis empfangen und dadurch der Stoffwechsel aufrechterhalten bleibt ...Oder soll die Temperatur die Stoffwechselerhöhung vermitteln über die eingestrahlte Wärme ... Hm , irgendwie kann ich den Gedankengang nicht recht nachvollziehen. Hast Du das denn schon einmal erfolgreich praktiziert ?

ansonsten, vielen Dank für Deine Erläuterungen.
saludos
avicenna
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MartinRedlich
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Beitrag von MartinRedlich »

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Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
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Salvatore
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Salvatore »

es hat sich bei mir ergeben (durch einen nachbarn) dass ich recht brauchbares material vorige woche ausgegraben habe und in ein kleines selbstgebasteltes gewächshaus gesetzt habe und jetzt bei warmen temperaturen im geheizten wintergarten seinen hoffentlich 2. Frühling verbringt.

werde weiter berichten

hätt ichfast vergessen: danke zopf für deine hilfe.
lg
Salvatore

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ist im Experimentierstadium (nur junge Indoors)
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avicenna
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von avicenna »

Du schreibst hier ...
MartinRedlich hat geschrieben:Pflanzenlampe 20Watt
über 14 h kann ausreichen um über das Chlorophyll durch die Borke in der Rinde, und innerhalb der Knospen durch die Knospenschuppen soweit Stoffwechselaktiv zu halten, parallel zur einwirkenden Temperatur, dass eine Überlebensversorgung ablaufen kann. Klingt interessant Martin und wenn Du gute Erfahrungen damit gemacht hast, soll es so sein :D .
MartinRedlich hat geschrieben:Optimal ist dieses Verfahren keineswegs. Nur im dargestellten Sachverhalt ist es absolut sinnvoll.
O.k., dann lege ich mir diesen Tipp einmal als Alternative ab, wenn es um einen mir sehr wichtigen Baum geht. Wenns nicht anders ging, als ihn im Herbst auszugraben und 5 Monate über den Winter zu bringen, dann seinen Austrieb zu sehen und dann ein unaufhaltsames Sterben zu beobachten :D . Ich hoffe nur, dass ich niemehr in die Verlegenheit gerate, so etwas törichtes mit einer super Eiche zu veranstalten. :D

saludos
avicenna
florian2
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von florian2 »

Vielen Dank für die vielen Tipps.
Im Nachhinein bedauere ich die Sache sehr. Ich kann euren Groll jetzt gut verstehen.
Zum Glück habe ich einen sehr hellen kühlen Kellerraum mit einer Glastür nach Süden.
Werde die Eiche in Blumenerde pflanzen und das mit der künstlichen Beleuchtung in Angriff nehmen.
Die Krone werde ich aber eher nicht einkürzen.

Florian
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MartinRedlich
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Beitrag von MartinRedlich »

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Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
Elmar H
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Elmar H »

Guten Morgen zusammen,
zum Thema habe ich eine Frage: ich besitze einen alten Weinkeller (mittlerweile ohne Fässer), der im Schnitt 13° hat, absolut dunkel. Durch den Bruchstein habe ich eine Luftfeuchtigkeit von ca. 55%. ISt ein solcher Raum geeignet, um Pflanzen über den Winter zu bringen?
Bis heute habe ich ihn dafür nicht genutz und habe die Befürchtung des Schimmelbefalls.
Vielen Dank für eine Anmerkung hierzu.

viele Grüße
Elmar
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Georg
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Georg »

M.E. ist die Temperatur für eine Überwinterung zu hoch. sollte schon unter 10 Grad sein, max. 8 eher bei 5 Grad, damit die Winterruhe eintritt bzw. nicht unterbrochen wird.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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avicenna
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von avicenna »

Mit diesen Überwinterungstemperaturen habe ich selbst keine Erfahrung. Ein Weinkeller hat wohl auch konstant solche Temperaturen ohne Schwankungen, nehme ich einmal an. Allgemein wird angenommen, Untersuchungen dazu hab ich auch noch nie gelesen und übernehme einfach das, was man immer so hört, wird gesagt, dass der Stoffwechsel einer Pflanze bis 10 Grad im Ruhezustand bleibt. Hast Du dieser Annahme gemäß höhere Temperaturen ( wie gesagt 13 Grad), könnte man vermuten, dass der Stoffwechsel der Pflanze gemäßigt angeregt wird und bei völliger Dunkelheit kann das bedeuten, dass ein ein Öffnen der Knospen und ein vergailen der Triebe ablaufen könnte. Ohne hohe Luxzahlen wäre das ja fatal.

Aber wie gesagt ... 10 Grad wird als Grenze angesagt ... aber alle wiederholen nur das , was sie selbst gehört haben, hat einer wirklich Erfahrungen mit 13 Grad Überwinterungstemperaturen ? Wo gibts die entsprechenden Untersuchungen ? Könnte es nicht auch sein, dass eine Triggerung des Austriebs durch eine Amplitude um bestimmte Werte erst gestartet wird ? Dann wären vielleicht bei gleichbleibenden 13 Grad Möglichkeiten vorhanden ...
Also, immer nur pauschal von der 10 Grad -Grenze zu reden hilft Elmar auch nicht weiter ;-)

saludos
avicenna
Elmar H
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Elmar H »

vielen Dank für die Infos. Ich werde den Keller nicht nutzen. Das Risiko gehe ich nicht ein.
Grüße
Elmar
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MartinRedlich
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Beitrag von MartinRedlich »

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Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
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Heike_vG
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Dietmar,

warum gerade 10° C kann ich Dir zwar auch nicht sagen, aber ich beobachte seit vielen Jahren dass das ziemlich genau hinkommt. Ich beobachte nicht nur meine Bonsai und meinen Garten, sondern auch wegen der Pferde draußen die Wiesen und die Felder.
Im Frühjahr sind wir immer froh, wenn endlich wieder Gras wächst, damit die Pferde bald wieder etwas frisches zu futtern haben. Ein bis zwei Wochen lang Tagestemperaturen über 10° C und es geht los.
Bei der Überwinterung meiner Bonsai im Gewächshaus gibt es den ganzen Winter immer mal kurzfristig Temperaturen über 10° C, aber nie lange am Stück und dann immer wieder deutlich tiefer, außerdem ist es dort immer schattig, die meisten Zeit ist es in den niedrigeren einstelligen Temperaturen. Die Bäume treiben sehr spät aus, viele erst wenn ich sie Anfang April draußen auf die Regale in die Sonne stelle.
Als ich aber am vorigen Wohnort die Bäume und Kübelpflanzen im Scheunenkeller stehen hatte, wo die Temperatur kontinuierlich 10° C und leicht darüber war, haben die Bäume zu meinem Entsetzen im Dunkeln im Januar ausgetrieben und lange, farblose Triebe gemacht. *iik*

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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BonnyFay
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von BonnyFay »

Da interessiert mich doch gleich mal, wie es deinen Bäumchen danach ergangen siat? Siechen sie dadruch dahin oder kann man so einen (fatalen?) fehler noch irgendwie ausbügeln? sie extra behandeln oder so?
Wäre ganz dolle toll, wenn dumir/uns das kurz mal auswertest. :D
LG
Susi
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wundersame Geschöpfe der Majestätik und Uralte.
Widmet man sich ihrem Lebenszyklus, ihren Bedürfnissen,
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Heike_vG
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Susi,

die Kübelpflanzen (echte Feigen und vor allem der Pfirsich) waren am stärksten betroffen. Die farblosen Triebe sind nach dem Rausstellen kaputtgegangen und später haben neue getrieben. Der Pfirsich hatte auch im Dunkeln geblüht, Früchte gab es in dem Jahr natürlich nicht.
Die Bonsai hatte ich nicht so lange dort unten stehen, die konnte ich dann auch noch kälter stellen, so dass sie wieder gebremst wurden und später annähernd normal ihren Austrieb machten.

Viele Grüße,

Heike
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BonnyFay
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Re: Wunderschöner Eichenfindling

Beitrag von BonnyFay »

Danke Heike! :D

Also kann da noch was gut gemacht werden.... gut zu wissen ;) (Natürlich werd ich es nicht provozieren.)
Man hat zwar einbußen, aber brauch den ganzen baum - je nachdem welcher "schadensgrad" - nicht gleich wegschmeißen.
LG
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