Hallo, Ihr Lieben,
meine Bewässerung ist wieder aufgebaut und da ich schon eine Bitte um Fotos bekommen habe, bin ich dieser heute nun mal nachgekommen.
So kann man sich die Sache dann besser vorstellen und bei Bedarf leichter nachbasteln.
Vielleicht kann solch eine Anlage für manchen Bonsaifreund auch die Lösung von gewissen Urlaubs- und sonstigen Bewässerungsproblemen sein.
Allerdings muss sie vor dem Einsatz in Abwesenheit des Besitzers einige Zeit gründlich erprobt werden, um sicher zu sein, dass jeder Baum genügend Wasser abbekommt und die gewählten Bewässerungszeiten und -dauern richtig sind.
Auch sollte jemand hin und wieder kontrollieren kommen, ob noch alles am Platz ist. Bei mir sind mal Bäume umgeweht worden und haben die Bewässerungsschläuche ihrer Nachbarn verzogen, so dass die ebenfalls nicht mehr richtig gewässert wurden. Zum Glück hat meine Nachbarin damals aufgepasst! Bäume, die leicht umgeweht werden können, sollten ohnehin an den Brettern befestigt werden.

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Hier kommt das Wasser aus der Wand und geht in das unterirdische Gardena-Pipeline-System.
Dies ist nicht zwingend erforderlich, aber praktisch und elegant.

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Hier im Gewächshaus kommt die Wasserleitung wieder aus dem Boden. Wir haben einen Abzweiger eingesetzt, damit wir hier auch noch bei Bedarf einen Schlauch anschließen können.
Weitere Pipeline-Teile laufen unterirdisch durch den Garten, so dass an verschiedenen Stellen einfach ein Schlauch angeschlossen werden kann.
Der grüne Schlauch auf diesem Bild läuft dann von oben in den Bewässerungscomputer.

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Bewässerungscomputer, darunter das MDS-Basisgerät, das schwarze Kunststoffrohr, das herausgeht, ist das sog. "Verlegerohr".
Der Computer ist schon einer der teureren von diesem System, weil ich mehrere bestimmte Zeiten pro Tag einstellen können wollte. Sonst kann man bei einfacheren Modellen nur alle x Stunden bewässern einstellen. Auch kann man an diesem Modell einen Regensensor anschließen, der bewirkt, dass bei Regenwetter die Bewässerung ausgesetzt wird. Funktioniert sehr gut in der Praxis!

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Regensensor

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Im Gewächshaus läuft ein Verlegerohr rundherum, von dem aus mit Verteilerrohr die Bewässerung von Jungpflanzen, kränklichen und später den Gemüsepflanzen erfolgt.
Der Haken ist natürlich, dass auch im Gewächshaus bei Regenwetter nicht gewässert wird.

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Das Verlegerohr unterquert die Gewächshauswand unterirdisch, läuft an einem Regalpfosten hinauf und ist zwischen den Regalbrettern befestigt. Das dünnere Verteilerrohr geht mit Reduzier-T-Stücken vom Verlegerohr ab.
Bei mir haben sich regulierbare Reihen- und Endtropfer bewährt, man muss ein bisschen ausprobieren, wieviele Tropfer man pro Schale braucht, das hängt auch von der Durchlässigkeit des Substrats ab.

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Die dicke Linde braucht eine ganze Menge Tropfer. Mit T-Stücken kann man Verzweigungen des Verteilerrohrs einbauen.

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Rohrhalter aus grauem Kunststoff werden in die Erde gesteckt und halten die Tropfer sicher am Platz.

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Hier sind gut zu erkennen drei Reihentropfer und ein Endtropfer. Bei mir sind nur regulierbare Tropfer im Einsatz. Durch drehen der orangen Kappe wird der Durchfluss erhöht oder reduziert.

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Solch ein kleiner Baum kommt mit zwei Tropfern aus.