Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
ich will mir in der nächsten zeit einen dreispitzer kaufn (tauschn) wies kommt. ich hab von nehm händler diesen baum angeboten bekommen und jetz wollt ich eure meinung hören. der baum ist 50cm hoch, wurzelansatz 28cm und stammumfang 15cm.
sorry bilder sind beim verkleinern unscharff geworden.
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vorderseite
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Was soll das ding den kosten?
Also ich finde den alles andere als hübsch, die Krone ist schlecht, die Äste sind zu dünn usw. Kann man höchstens wachsen lassen und das beste hoffen. Ich würd den nicht kaufen...
Hallo Redfarmer
Der bemängelte Kronenast wird im Moment wohl
nur benötigt um die Schnittstelle zuwachsen zu lassen.
Wenn die Schnittstelle gut aussieht und Du Dir zutraust
das die Wunde unter Deiner Pflege schnell geschlossen
wird, ist es gutes Material.
mfG Dieter
zopf hat geschrieben:Hallo Redfarmer
Der bemängelte Kronenast wird im Moment wohl
nur benötigt um die Schnittstelle zuwachsen zu lassen.
Wenn die Schnittstelle gut aussieht und Du Dir zutraust
das die Wunde unter Deiner Pflege schnell geschlossen
wird, ist es gutes Material.
mfG Dieter
So ist es ......., aber dazu muss man wissen, wie ein solcher Baum aufgebaut wird. - Dieser Opferast wird später ohnehin weggeschnitten. siehe http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic9650.html
Der Baum ist m.E. wirklich gut. - Kommt halt nur drauf an, wie viel er kosten soll?
Hallo Ulf
Auf dem Foto ist es nicht genau zu erkennen,
aber es wirkt so, als ob die "endgültige" Krone
schon strukturiert wird (roter Kreis).
Die obere Krone ist durch einen unbeasteten Teil
von der endgültigen Krone getrennt.
Opfertriebe in der Konsequenz einzusetzen,
wie es eigentlich sinnvoll wäre, sehen grauenhaft aus.
Meist (auch bei mir) wird ein Kompromiss gesucht
um den Baum auch ansehnlich wirken zu lassen.
mfG Dieter
Das ea oben würde mich weniger interessieren. Das ist alles rel. schnell korrigierbar, bzw. nach individuellem Geschmack gestaltbar.
Schließlich ist das ja Händlerware, der man ja auch noch eine gewisse Entwicklung zukommen lassen muß , wo evtl. auch noch etwas die eigene Handschrift sichtbar wird.
Wichtig wäre für mich das Nebari, der Stammverlauf und -verjüngung und das evtl. (Nicht-)Vorhandensein größerer Wunden im Stammverlauf.
Wenn der Preis stimmt würde ich zugreifen.
der baum soll 950 euronen kosten meiner meinung nach ok.
der baum hat keine offenen schnittstellen daher glaube ich das der obere ast so bleiben sollte nach dem händler.
mein erster gedanke war auch den ast im kronene bereich einzukürzen.
Handel auf 800€ - 850€ runter und legt die Asche bar auf die Theke, nimm das Teil mit und du wirst Freude daran haben! Den Opferast (Ulf, manchmal da frage ich mich ob du nur Punk oder auch Bonsai machst!) schneidest du dann raus und setzt auf den kleinen ersten Zweig darunter ab.
Is' geil! Gefällt mir. Hab' allerdings schon zwei von der Sorte Ein dritter....? Könnte gerade noch passen
Martin S
hier hab ich noch ein bild vom wurzelansatz obwohl mir das nebari von der rückseite besser gefällt.
was mich noch stört ist wenn der opferast weggeschnitten wird ist mir der baum schon fast wieder zu klein, er hat jetzt ohne schale 50cm wenn der ast weggeschnitten wird ist der baum sicherlich wieder 10cm kleiner.
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DSC3_500x333_470x313.JPG (69.38 KiB) 6737 mal betrachtet
einen Baum größer zu bekommen, ist doch kein Problem.
Ihn angepasst, mir der richtigen Verjüngung im Stammverlauf zu entwickeln ist doch der angezeigte, aber aufwändigere Weg.
Der jetzige Opferast hat doch keine Verjüngung. Wenn Du unbedingt willst, bau den Baum über die nächsten Jahr halt etwas größer auf.
Ich empfehle allerdings: Gönn Dir das nächste Jahr mal den Baum, reduziert um den Opferast und genieße das kleine Kraftpaket - denn genau diesen Eindruck macht der Baum auf mich - und entscheide dann, wie es weitergehen soll. Verloren ist das Jahr doch nicht.
Die Proportionen zwischen Stamm und den Ästen sieht doch völlig unnatürlich. Dieses würde ich nicht nur an diesem Baum , sondern ebenfalls an allen anderen, die derartig gestalttet sind, bemänglen, auch wenn sie aus "japanischer Meisterhand" stammen. Muß wohl echte Geschmackssache sein.
Ich farge mich, ob und wann die Äste in ihrer Stärke jemals in einem halbwegs realististischem Verhältnis zum Stamm gesehen werden können... Aber vielleicht habe ich da auch etwas mißverstanden...