Lärche ohne pepp
Lärche ohne pepp
Habt Ihr andere Vorschläge, wie ich aus diesem Baum mehr Pepp heraus bekomme?
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Re: Lärche ohne pepp
Ja...hendrik hat geschrieben:Habt Ihr andere Vorschläge, wie ich aus diesem Baum mehr Pepp heraus bekomme?
Sorry, Bild ist ein bisschen klein.
Nice material but... I don't like that lines of branches. It looks rather weak
If it's possible change that by raphia and wires.
Another - 2 branches on exactly the same level ...and that's why you did what you did, didn't you?
Good luck.
If it's possible change that by raphia and wires.
Another - 2 branches on exactly the same level ...and that's why you did what you did, didn't you?
Good luck.
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Hallo Hendrik,
da hast Du uns ja ´ne hübsche Aufgabe gestellt.
Auch wenn aleXander sich bemühte ein Virtual zu erstellen ist er nicht auf die wirklichen Problempunkte Deiner Lärche eingegangen.
Adam war da schon konkreter. Nicht nur bezüglich seines Lösungsvorschlags, sondern in der Analyse der Schwachpunkte.
- die ersten zwei Äste entspringen auf gleicher Höhe
- Mixtur verschiedener Astabgänge, einige sehr unnatürlich wirkend
weiterhin
- einige, im Verhältnis zum Stamm, sehr dicke Äste
- gerader Stamm mit wenig Verjüngung
- unstabil wirkender Wurzelansatz
- die momentane Situation der Kronenspitze ist unentschieden
Der Lösungsansatz von Adam ist da schon konsequent.
Einer der zwei ersten Äste muss fallen und die Abgangsrichtung aller Äste stark korrigiert werden. Das gibt ein kräftiger aber gefühlvoller Job für Raffia, Kupfer und eventuelle Einschnitte an den Astunterseiten.
Das Ziel sollten, wie von Adam gezeichnet, recht steile Astwinkel sein mit wenig Bewegung in den Ästen, dafür aber eine gute Seitenverzweigung.
Diese steilen Winkel würde ich bis in die Spitze fortsetzen, auch wenn dadurch eine spitze, jugendliche Krone entsteht. Denn aufgrund des Spitzenjins und des neuen, aufstrebenden Grüns wäre dieser Gesamteindruck nur logisch.
Stefans Beispiel von Walters Lärche finde ich dagegen weniger zutreffend. Denn selbst wenn Du den Baum aus einem Seitenast komplett neu aufbaust fehlt immer noch die charakterisierende Bewegung des Totholz.
da hast Du uns ja ´ne hübsche Aufgabe gestellt.
Auch wenn aleXander sich bemühte ein Virtual zu erstellen ist er nicht auf die wirklichen Problempunkte Deiner Lärche eingegangen.
Adam war da schon konkreter. Nicht nur bezüglich seines Lösungsvorschlags, sondern in der Analyse der Schwachpunkte.
- die ersten zwei Äste entspringen auf gleicher Höhe
- Mixtur verschiedener Astabgänge, einige sehr unnatürlich wirkend
weiterhin
- einige, im Verhältnis zum Stamm, sehr dicke Äste
- gerader Stamm mit wenig Verjüngung
- unstabil wirkender Wurzelansatz
- die momentane Situation der Kronenspitze ist unentschieden
Der Lösungsansatz von Adam ist da schon konsequent.
Einer der zwei ersten Äste muss fallen und die Abgangsrichtung aller Äste stark korrigiert werden. Das gibt ein kräftiger aber gefühlvoller Job für Raffia, Kupfer und eventuelle Einschnitte an den Astunterseiten.
Das Ziel sollten, wie von Adam gezeichnet, recht steile Astwinkel sein mit wenig Bewegung in den Ästen, dafür aber eine gute Seitenverzweigung.
Diese steilen Winkel würde ich bis in die Spitze fortsetzen, auch wenn dadurch eine spitze, jugendliche Krone entsteht. Denn aufgrund des Spitzenjins und des neuen, aufstrebenden Grüns wäre dieser Gesamteindruck nur logisch.
Stefans Beispiel von Walters Lärche finde ich dagegen weniger zutreffend. Denn selbst wenn Du den Baum aus einem Seitenast komplett neu aufbaust fehlt immer noch die charakterisierende Bewegung des Totholz.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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Claas
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Nein Unterseiten, gibts auch schöne Bilder bei NakaClaas hat geschrieben:Nicht eher an den Astoberseiten?Gary hat geschrieben:die Abgangsrichtung aller Äste stark korrigiert werden. Das gibt ein kräftiger aber gefühlvoller Job für Raffia, Kupfer und eventuelle Einschnitte an den Astunterseiten.
Sorry wollte Gary keines Falls die Antwort vorweg nehmen
...I'm a fish and I can swim all day...
Hallo Claas,Claas hat geschrieben:Nicht eher an den Astoberseiten?Gary hat geschrieben:die Abgangsrichtung aller Äste stark korrigiert werden. Das gibt ein kräftiger aber gefühlvoller Job für Raffia, Kupfer und eventuelle Einschnitte an den Astunterseiten.
eine berechtigte Frage.
Auch wenn Hansjörg schon eine klare Meinung hierzu vertritt, schreibe ich selbst dennoch etwas dazu.
Oben würde der Ast ja allein schon von der Spannung beim Biegen einreisen. Dies unkontrollierte Reißen wollen wir möglichst verhindern. Eine Raffiabandage allein reicht hierfür aber nicht aus.
Nun gibt es zwei grundsätzliche Verhinderungmöglichkeiten.
a) Schräger Einschnitt auf der Oberseite und gewaltsames Biegen unter Kontrolle der vorgegebenen Einrisstelle.
b) Unterseitig am Astansatz nicht nur einschneiden, sondern regelrecht einen Keil Material entfernen um die unterseitige Stauchung und somit den oberseitigen Riss, zu vermeiden.
Praktiziert wir beides, wobei ich sagen muss, bisher nur Variante A persönlich angewendet zu haben.
Wenn ich es mir so überlege, würde ich wohl auch diesmal aufgrund des entstehenden Effekts diese Methode anwenden.
Warum habe ich anfangs dann eigentlich Variante B beschrieben?
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
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Ahhh man lernt nie aus, kannte bis jetzt nur Variante B.
Danke für die Aufklärung!
Ohne jetzt zu sehr vom Baum abzuweichen, würde ich gerne nochmal an das Thema rangehen.
Spricht nicht auch der optische Aspekt für Variante B, da hierbei der Keil "von unten" entfernt wird und damit zwei Schnittflächen, die man eigentlich kaum sieht, aufeinander liegen. Man sieht weniger und es verheilt schneller???
Danke für die Aufklärung!
Ohne jetzt zu sehr vom Baum abzuweichen, würde ich gerne nochmal an das Thema rangehen.
Spricht nicht auch der optische Aspekt für Variante B, da hierbei der Keil "von unten" entfernt wird und damit zwei Schnittflächen, die man eigentlich kaum sieht, aufeinander liegen. Man sieht weniger und es verheilt schneller???
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- Bernd Schreiner
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Hmmm, ich hab mal irgendwo gelernt, dass die abwärts fließenden Säfte dafür sorgen, dass eine Wunde schneller überwallt wird.
Allerdings wäre mir Variante B auch sympatischer, weil nach meiner "Erfahrung" ein Spalt oben sehr schlecht bis gar nicht zuwächst.
Der Ast sieht dann immer ziemlich abgerissen aus. Hängt aber wahrscheinlich auch sehr von der Baumart ab.
Allerdings wäre mir Variante B auch sympatischer, weil nach meiner "Erfahrung" ein Spalt oben sehr schlecht bis gar nicht zuwächst.
Der Ast sieht dann immer ziemlich abgerissen aus. Hängt aber wahrscheinlich auch sehr von der Baumart ab.
- Karl T.
- BFF-Autor
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Also ich kann ehrlich behaupten dass ich schon einige Äste zwecks Abwärtsbiegen eingeschnitten habe, aber IMMER nur oberhalb des Astes.
In meiner Anfangszeit hatte ich auch unter dem Ast einen art Keil geschnitten, bei Mugo und Nigra, alle sind abgestorben.
Denkt einmal nach, in der Natur kann eine Katerstrophe nur von oben kommen nicht von unten (Steinschlag, Lawine, ein Ast usw.) dagegen weis sich eine Pflanze zu helfen. 
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Na da haben wir hier doch schon eine nette, kleine Meinungs- und Erkenntnissammlung zusammen.
Hendrik kann sich ja später äußern und das ihm genehmste herauspicken.
Gerade Karls Einwand kann ich gut nachvollziehen. Tut mir an dieser Stelle leid um Deine gemachten Fehlschläge Karl. Doch diese gehören zum Lernen unausweichlich dazu und darum reden wir ja hier darüber, dass nicht Jeder die selben Fehler auf´s Neue machen muss.
Wie ich bereits schrieb, habe auch ich persönlich nur Erfahrungen (alle positiv) mit dem Einschnitt auf der Astoberseite.
Gerade bei Nadelgehölzen, die ja bekanntlich mit der Anpassung des Saftfluss eh heikler sind, ist Bernds Argument mit den versorgenden Saftbahnen von unten nicht hoch genug zu werten. (Auch bei Laubbäumen wäre ich auf der Astunterseite äußerst vorsichtig!)
Auch Petras Einwand zur schlechten Wundheilung bei dieser Art von Verletzung ist gebührend zu beachten.
(Falls ich morgen Zeit und Tageslicht finde reiche ich ein Beispiel hierzu nach.)
Jedoch gerade bei einer Lärche dürfte die Verwallung noch recht gut sein. Der dabei aber unweigerlich entstehende dramatische Effekt heruntergerissener Äste, käme mir bei der Gestaltung von Hendriks Lärche allerdings sogar gelegen.
Hendrik kann sich ja später äußern und das ihm genehmste herauspicken.
Gerade Karls Einwand kann ich gut nachvollziehen. Tut mir an dieser Stelle leid um Deine gemachten Fehlschläge Karl. Doch diese gehören zum Lernen unausweichlich dazu und darum reden wir ja hier darüber, dass nicht Jeder die selben Fehler auf´s Neue machen muss.
Wie ich bereits schrieb, habe auch ich persönlich nur Erfahrungen (alle positiv) mit dem Einschnitt auf der Astoberseite.
Gerade bei Nadelgehölzen, die ja bekanntlich mit der Anpassung des Saftfluss eh heikler sind, ist Bernds Argument mit den versorgenden Saftbahnen von unten nicht hoch genug zu werten. (Auch bei Laubbäumen wäre ich auf der Astunterseite äußerst vorsichtig!)
Auch Petras Einwand zur schlechten Wundheilung bei dieser Art von Verletzung ist gebührend zu beachten.
(Falls ich morgen Zeit und Tageslicht finde reiche ich ein Beispiel hierzu nach.)
Jedoch gerade bei einer Lärche dürfte die Verwallung noch recht gut sein. Der dabei aber unweigerlich entstehende dramatische Effekt heruntergerissener Äste, käme mir bei der Gestaltung von Hendriks Lärche allerdings sogar gelegen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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