Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
das kann auch reiferen Herren passieren.
Aber diesmal kommst Du nicht an das Ziel Deiner Träume.
Ach komm, Walter, letztendlich hast du den doch schon total versaut. Schau' dir alleine mal die Drahtungsnarben im oberen Bereich an. Das wird man ewig sehen. Sowas kann man doch nirgends mehr ausstellen.
- die beiden... hm... mehrfachstammoid frei aufrechten Lärchen – so etwa – wie lange sind die Arbeit? Wie lange dauert der Feinaufbau von der Art der ersten zur zweiten?
- die Linden mit den aufrecht nach oben strebenden Aussenästen - wie sieht da die weitere Entwicklung aus? Ich sehe darin den Kern alter Park- und Friedhoslinden. Dann müssten sie aber noch um den halben Radius oder mehr zulegen. Sind für dich die Volumen mehr oder minder erreicht?
- die beiden... hm... mehrfachstammoid frei aufrechten Lärchen – so etwa – wie lange sind die Arbeit? Wie lange dauert der Feinaufbau von der Art der ersten zur zweiten?
Andreas,
Ich denke Du meinst die beiden Kandelaberlärchen. Die erste ist ganz klein, so etwa 25 cm und ist seit 3 Jahren in Arbeit. Die zweite ist recht gross und seit 1986 in Arbeit. Die ist jetzt schon ganz dicht. Wenn sie keine Nadeln hat, dann ist das in Ordnung. Wenn sie belaubt ist, dann wirkt das wie ein Laubball. Ist eben eine Baum für die Winteransicht, wie übrigens fast alle meine Lärchen.
Andreas Ludwig hat geschrieben:- die Linden mit den aufrecht nach oben strebenden Aussenästen - wie sieht da die weitere Entwicklung aus? Ich sehe darin den Kern alter Park- und Friedhoslinden. Dann müssten sie aber noch um den halben Radius oder mehr zulegen. Sind für dich die Volumen mehr oder minder erreicht?
Gruss
Andy
Die aufrecht strebenden 'Äste' sind Seckundärstämme. Davon gehen dann die eher wieder waagrecht verlaufenden Äste ab. Der Umfang der Krone wird sich wohl in den nächsten Jahren verdoppeln. Einen Laubbaum muss man langsam aufbauen. Der sieht viele Jahre lang irgendwie komisch aus. Dann eines Tages plötzlich stimmt alles. So wie bei der ersten Linde. Die wurde vor drei Jahren im IBC Forum noch verrissen, als unbedeutend, ungenügend, nichtssagend. Eben Leute ohne Vison! Das hat sich geändert, für mich wenigstens. Aber jetzt poste ich im IBC Form kaum mehr, weil ich meinen eigenen Blog habe. Ätsch!
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
ein Baum, an dem du seit 1986 arbeitest - wie gehst du da vor? Gab es da zwischendurch mal Änderungen am Grundaufbau oder bist du dem Konzept treu geblieben? Wars von Anfang an eine Kandelaberlärche?
der ist noch genau so vom Konzept her wie 1986. Das war vom ersten Tag an eine Kandelaberlärche. Das habe ich damals so aus dem Gefühl heraus gemacht. Genau dieser Baum wurde öfter angefeindet, weil er ja so 'verboten' ist. John Naka hat in meiner Anwesenheit einen ähnlichen Baum als 'unmöglich' abgetan. Da habe ich mich schon damals gefragt, wie die zu ihrer Einstellung kommen und was der Sinn von Bonsai ist. Wie kann es sein, dass einer in seinem Buch schreibt 'Sieh zu, dass deine Bäume nicht wie Bonsai aussehen, schau eher, dass deine Bonsai wie Bäume aussehen.' und dann einen Bonsai, der wie viele Bäume im Hochgebirge aussieht als unmöglich erklärt.
Mein Schluss: John Naka war geistig zur Hälfte Amerikaner und zur Hälfte Japaner. Die amerikanische Hälfte war freigeistig und die japanische traditionell. Die japanische Seite war letzlich immer die stärkere. Das ist auch heute noch so ind der Regel in Kalifornien.
Nicht aber in Japan!! Die amerikanischen Japaner sind japanischer als die Japaner. Das ist kein Zufall, das ist ein Naturgesetz. Immer die Ausgewanderten halten stärker an den alten Traditionen fest als die daheim gebliebenen.
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wie immer begeistern mich Deine gezeigten Bäume sehr, wegen ihrer natürlichen und individuellen Ausdruckskraft!
Die Lärche mit dem langen, dicken Spitzenjin erinnert mich an einen Narwal, neulich habe ich diese erstaunlichen Tiere im Fernsehen gesehen.
Vielleicht wäre das ein Name für diese Lärche...
Man hört oft, dass Lärchen, insbesondere die einheimischen Gebirgsbäume, recht schwer auf die Dauer am Leben zu erhalten sind.
Auch Wolfgang hat darüber schon manche frustrierte Bemerkung gemacht, wenn ich mich richtig erinnere.
Wie ist das bei Dir, überleben die Lärchen bei Dir genauso problemlos wie andere Bäume? Gibt es etwas besonderes zu beachten?
Viele herzliche Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Hallo Walter,
bei Deiner Linde "Dsc_0261v.jpg" sind über dem Wurzelansatz einige noch junge Zweige zu sehen. Welche Funktion kommen diesen in Zukunft zu ?
Gestalterische oder zur Wundverheilung? Wenn Gestalterische, welche Absicht verfolgst Du damit?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
das kann ich kurz machen. Die gezeigten Lärchen sind der Rest von etwa 50, wovon viele deutlich besser waren als die noch übrig gebliebenen. Grund: unbekannt.
Zuletzt geändert von Walter Pall am 18.01.2007, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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