Ich demostriere, dass 95 % der Besucher die Bäume nicht richtig betrachten. Ein Bonsai wird über viele Jahre gestaltet mit einer eindeutigen Vorderseite und einer eindeutigen Höhe, in der die Augen des Betrachters sein sollen. Die Leute, die eine Aussellung besuchen, betrachten fast alle Bäume von einer viel zu hohen Position aus und und oft genug auch nicht genau von der Vorerseite aus. Die Qualität eines Bonsai kann so gar nicht vernünftig gewürdigt werden. Wer durch eine Ausstellung geht und nachher nicht über Schmerzen in den Oberschenkeln klagt, der hat nicht richtig geguckt.
Dasselbe gilt übrigens für's Fotografieren der Bäume. Nur von der richtigen Position aus kann dei Arbeit des Gestalters gewürdigt weden. Genau von vorne und Kameralinie waagrecht auf zwei Drittel der Baumhöhe. Es ist nicht Aufgabe des Fotografen, einen 'besseren' Blickwinkel zu suchen.
Schlaue Aussteller wissen das alles und haben extra hohe Tische, damit sich keiner zum Baum hinunter bücken muß.
Walter, da haste recht!
In Belgien beim Ginkgo waren die Babies in meiner Augenhöhe.
In Burghausen auch.
Da bieten sich von alleine dem Zuschauer ganze Welten an, der viel mehr wahrnimmt, weil er nicht danach suchen muss, der glücklich nach Hause kehrt mit dem Eindruck viel gesehen zu haben.
Eine aktive Hilfestellung für überforderte Zuschauer oder für solche, die vor lauter Bonsai keine mehr sehen (wie ich )
Purer Genuß, den man dankend mitnimmt!
Der Nachteil: man braucht noch mehr Platz, besonders bei großen Bäumen.
Walter Pall hat geschrieben:'Was demonstriert denn Walter da'
Ich demostriere, dass 95 % der Besucher die Bäume nicht richtig betrachten. Ein Bonsai wird über viele Jahre gestaltet mit einer eindeutigen Vorderseite und einer eindeutigen Höhe, in der die Augen des Betrachters sein sollen. Die Leute, die eine Aussellung besuchen, betrachten fast alle Bäume von einer viel zu hohen Position aus und und oft genug auch nicht genau von der Vorerseite aus. Die Qualität eines Bonsai kann so gar nicht vernünftig gewürdigt werden. Wer durch eine Ausstellung geht und nachher nicht über Schmerzen in den Oberschenkeln klagt, der hat nicht richtig geguckt.
Dasselbe gilt übrigens für's Fotografieren der Bäume. Nur von der richtigen Position aus kann dei Arbeit des Gestalters gewürdigt weden. Genau von vorne und Kameralinie waagrecht auf zwei Drittel der Baumhöhe. Es ist nicht Aufgabe des Fotografen, einen 'besseren' Blickwinkel zu suchen.
Schlaue Aussteller wissen das alles und haben extra hohe Tische, damit sich keiner zum Baum hinunter bücken muß.
mfg
Watler Pall
Na, was ist denn nu los?
Wie kann es sein, dass ich zweimal an einem Abend uneingeschränkt mit einer pallschen Meinung übereinstimme?