Yamadori von Lärchen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Herbert A
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Yamadori von Lärchen

Beitrag von Herbert A »

Hallo an alle!

Die meisten hier haben die Erfahrung gemacht, dass die Überlebenquote von älteren ausgegrabenen Lärchen realtiv niedrig ist.

Ich habe die Genehmigung erhalten in einem Gebiet Lärchen auszugraben. Die Lärchen stehen auf ca 1200 Meter in sehr magerem Boden. Eine 5-10 cm dicke Humusschicht und darunter ist reiner Schotter.

Hat jemand Erfahrung ob es günstig ist die Lärchen jetzt am Originalstandort etwas aufzudüngen und eventuell einen Teil der längeren Wurzeln einzukürzen und die Bäume erst im Herbst oder im drauffolgenden Frühjahr auszugraben.

Die Schönheit der dort wachsenden Lärchen würde diesen Zeitaufwand allemal rechtfertigen, da es sich um ca 50 - 100 jährige Bäume handelt die wunderschön gewachsen sind. Das Alter habe ich übrigens am Stamm einer bereits abgestorbenen Pflanze abgezählt aus der ich zuhause mit der Kreissäge eine Stammscheibe herausgeschnitten habe.

Liebe Grüße

Herbert A
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Martin W
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Beitrag von Martin W »

Hallo Herbert,

in der Ruhe liegt die Kraft :D . Es wäre zu empfehlen zunächst im kommenden Frühjahr die Wurzeln einzukürzen und evlt. ein oder zwei Jahre später den Baum zu bergen. Wichtig ist, dass er sich in einem gesunden Zustand befindet.

Viel Erfolg :!:
Martin W
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Herbert,
also ich grabe meine Yamadoris entweder aus oder lasse sie am Berg stehen. - Vorbereitungen, wie Umstechen / -graben, Düngung usw. gibt´s bei mir nicht. - Du könntest aber zum Probieren 3 Bäume jetzt düngen und dann im Frühjahr 2005 holen. - Probieren geht über studieren ......... :wink:
Viel Erfolg beim Ausbuddeln :!:
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Herbert A
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Beitrag von Herbert A »

Hallo Martin!

Die Wurzeln kann ich jetzt noch einkürzen, da am Standort noch weitgehend Schnee von Lawinenabgängen liegt und die Knospen erst gerade ihre zarten grünen Spitzen zeigen.

Mit geht es vor allem darum ob jemand Erfahrung mit dem aufdüngen am Origialstandplatz des Baumes hat.

Einem Freund von mir sind nämlich auch Lärchen eingegangen die bereits ein und zwei Jahre am alten Standort vorbereitet wurden und die dort auch bereits neue Faserwurzeln gebildet hatten.

Den verschiedenen Berichten ist ja auch zu entnehmen, dass die Bäume wahrscheinlich aus Reserven austreiben und dann doch plötzlich im Jahr darauf aus unerklärlichen Gründen eingehen. (Weil vielleicht die Reserven aufgezehrt sind und der Erholungsprozess noch zu wenig war)

Die Frage an Botaniker und Lärchenprofis ist also ob sie sich vorstellen können dass der Baum durch die Aufdüngung mehr Reserven speichert und so eine größere Überlebenswahrscheinlichkeit hat.


Liebe Grüße


Herbert
gunter

Beitrag von gunter »

Herbert,
generell ist die Vorbereitung am Standort nur zu empfehlen, wenn Du Dich dann auch um den Baum kümmern kannst. Insbesondere mußt Du bei Trockenheit gießen. So wie Du die Bodenstruktur schilderst, hast Du gute Chancen auf ausgrabbare Ballen. Ich würde also nur an eine Vorbereitung denken, wenn der Stamm schon ziemlich dick ist (>10cm) und eine vorsichtige Untersuchung zeigt, daß die Hauptwurzeln sehr stark und lang sind.
Gruß, Gunter Lind
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