Frankie667 hat geschrieben:...Darüber hinaus gibt es noch ähnliche Produkte, die mit einer wachsartigen Schicht überzogen sind, um eine bessere Schalldämmung zu erreichen. Die dürften wohl als Zuschlag nicht geeignet sein. Im Zweifel also Fragen, ob man sich das Zeug ansehn kann...
Akadama vs. Trockenschüttung Umfrage (die zweite:-))
- der1
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Zu Blähton und Wasserspeicherung:
Hier stehts im Gesamtzusammenhang
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
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Ich muß meine erste Antwort revidieren,
es ist nicht richtig, dass Blähton kein Wasser speichert.
Blähton speichert etwas Wasser aber es ist nicht so wie Walter sagt,
seine herausragende Eigenschaft.
Für meinen Test habe ich jeweils einen Raumteil (1Liter) des zu testenden Substrat verwendet,
weil das spezifische Gewicht der Materialien nicht für einen Test geeignet ist,
in dem es darum geht welche Menge in einer Schale ist.
Ich habe jeweils einen RT, Maxit Clay 108,
Seramis und Akadama für 10 min in Wasser gegeben,
es danach gut abtropfen lassen und gewogen.
Mein Test bezieht sich darauf das Material im Wasser zu belassen, wie beim Tauchen der Bäume.
Würde man das Wasser einfach durch die verschiedenen Materialien hindurchlaufen lassen, so dass es hätte keine Zeit hätte auf die Substrate einzuwirken, würde Maxit noch schlechter abschneiden.
Akadama und Seramis hingegen nehmen sofort Wasser auf und geben dieses auch langsam wieder ab.
Wasseraufnahme:
Maxit Clay :130g (40%)
Akadama :230g (70%)
Seramis :335g (100%)
es ist nicht richtig, dass Blähton kein Wasser speichert.
Blähton speichert etwas Wasser aber es ist nicht so wie Walter sagt,
seine herausragende Eigenschaft.
Für meinen Test habe ich jeweils einen Raumteil (1Liter) des zu testenden Substrat verwendet,
weil das spezifische Gewicht der Materialien nicht für einen Test geeignet ist,
in dem es darum geht welche Menge in einer Schale ist.
Ich habe jeweils einen RT, Maxit Clay 108,
Seramis und Akadama für 10 min in Wasser gegeben,
es danach gut abtropfen lassen und gewogen.
Mein Test bezieht sich darauf das Material im Wasser zu belassen, wie beim Tauchen der Bäume.
Würde man das Wasser einfach durch die verschiedenen Materialien hindurchlaufen lassen, so dass es hätte keine Zeit hätte auf die Substrate einzuwirken, würde Maxit noch schlechter abschneiden.
Akadama und Seramis hingegen nehmen sofort Wasser auf und geben dieses auch langsam wieder ab.
Wasseraufnahme:
Maxit Clay :130g (40%)
Akadama :230g (70%)
Seramis :335g (100%)
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Dann muß ich demnächst wohl zuerst im Stadtbauhof die Walze holen oder auf den Säcken rumhüpen was?flu hat geschrieben:Gebrochener und ungebrochener Blähton unterscheidet sich deutlich in seiner Wasserhaltekapazität. Während ungebrocherer (Hydrokultursubstrat) praktisch kaum Wasser aufnehmen kann, wirkt der gebrochene wie ein Schwamm.
Tatsächlich hat der ungebrochene Blähton z.B. als Hydrokultursubstrat eine gänzlich andere Funktion als der gebrochene Ton als Bonsaisubstrat.
Bei Hydrokultur steht die Pflanze im Wasser, was zu Problemen beim Gasaustausch führt. Dem wird mit dem Luft-einschließenden und -haltenden, ungebrochenen Blähton entgegengewirkt. Hier soll also das Substrat gar kein Wasser aufnehmen sondern seine eingeschlossenen Luft behalten. Während nun die Wurzeln den Sauerstoff des Wassers über die Atmumg langsam aufbrauchen dient die eingeschlossenen Luft in dem Blähton als O2 Reservoir. Das entstehende O2 Konzentrationsgefälle wird durch dieses Reservoir leichter wieder ausgeglichen.
Bei Bonsai dient der gebrochene Blähton ganz gegenteilig als Wasserreservoir. Hier soll der Blähton nicht Sauerstoff zwischenspeichern, sondern Wasser.
Ungebrochener Blähton ist daher als Bonsaisubstrat eher ungeeignet.
Bei Hydrokultur steht die Pflanze im Wasser, was zu Problemen beim Gasaustausch führt. Dem wird mit dem Luft-einschließenden und -haltenden, ungebrochenen Blähton entgegengewirkt. Hier soll also das Substrat gar kein Wasser aufnehmen sondern seine eingeschlossenen Luft behalten. Während nun die Wurzeln den Sauerstoff des Wassers über die Atmumg langsam aufbrauchen dient die eingeschlossenen Luft in dem Blähton als O2 Reservoir. Das entstehende O2 Konzentrationsgefälle wird durch dieses Reservoir leichter wieder ausgeglichen.
Bei Bonsai dient der gebrochene Blähton ganz gegenteilig als Wasserreservoir. Hier soll der Blähton nicht Sauerstoff zwischenspeichern, sondern Wasser.
Ungebrochener Blähton ist daher als Bonsaisubstrat eher ungeeignet.



Also die Umfrage geht zu Trockenschüttung
, die Antworten sagen allerdings was anderes
, und habe gestern eine Eiche und ein Bergahorn in Trockenschüttung (80%) und Torf (20%) gesetzt, muß ich mir jetzt sorgen machen
Walter bitte beruhige mich
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Viele Grüße aus Ettlingen
Bernd
Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
(Konfuzius)
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Wieso beruhigen.
Das geht doch alles ganz demokratisch hier. Hier geht es nicht um Wissen und Erfahrung, sondern darum, was die Mehrheit macht. Und die Mehrheit hat recht in einer Demokratie.
Was soll das Ganze hier eigentlich?
Das geht doch alles ganz demokratisch hier. Hier geht es nicht um Wissen und Erfahrung, sondern darum, was die Mehrheit macht. Und die Mehrheit hat recht in einer Demokratie.
Was soll das Ganze hier eigentlich?
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Nun ja, wenn ich so Sachen höre wie Trockenschüttung kann nicht viel Wasser aufnehmen, da es mit Wachs überzogen ist, mache ich mir schon Gedanken.Walter Pall hat geschrieben:Wieso beruhigen.
Das geht doch alles ganz demokratisch hier. Hier geht es nicht um Wissen und Erfahrung, sondern darum, was die Mehrheit macht. Und die Mehrheit hat recht in einer Demokratie.
Was soll das Ganze hier eigentlich?
Viele Grüße aus Ettlingen
Bernd
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Bernd, lies noch mal genauer hin.
Frankie schrieb, dass es wohl Trockenschüttung gibt, die mit Wachs überzogen ist. Dann ist es natürlich Essig mit Wasserspeicherung. Das gilt aber nicht für alle Trockenschüttungen. Es gilt also wieder einmal: Augen auf beim Schüttungskauf
Damit ich auch mal was zum eigentlichen Thema schreibe: Ich wage meinen Start ins "Bonsaibusiness" (abgesehen vom Outdoorkurs) mit Torf und Eifellava. Erfahrung ist logischerweise gleich Null. Naja fast: Seramis als Substratverlängerung schwimmt mir zu leicht weg. Und Akadama ist mir noch zu teuer.
Liebe Grüße
¹
Frankie schrieb, dass es wohl Trockenschüttung gibt, die mit Wachs überzogen ist. Dann ist es natürlich Essig mit Wasserspeicherung. Das gilt aber nicht für alle Trockenschüttungen. Es gilt also wieder einmal: Augen auf beim Schüttungskauf
Damit ich auch mal was zum eigentlichen Thema schreibe: Ich wage meinen Start ins "Bonsaibusiness" (abgesehen vom Outdoorkurs) mit Torf und Eifellava. Erfahrung ist logischerweise gleich Null. Naja fast: Seramis als Substratverlängerung schwimmt mir zu leicht weg. Und Akadama ist mir noch zu teuer.
Liebe Grüße
¹
Zuletzt geändert von der1 am 12.03.2007, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Bernd, schau dir die Bäume von Walter auf seiner HP an. Sehen die Krank aus ?
Du musst herausfinden was für dich die beste Erdmischung ist.
Jeder Giest und Düngt anderster.
Der eine Morgens der andere Abends oder auch Mittags. Wie es die Zeit eben zulässt.
Und dann kommt es auch drauf an wieviel Niederschläge es bei euch gibt.
Ich Wohne zum Beispiel in der "Fränkischen Platte" im Regenschatten von Odenwald, Spessart und Rhön gelegen, ist die Fränkische Platte mit nur 600 mm Niederschlägen pro Jahr verhältnismäßig trocken.
P.s. Nicht um sonst gibt es bei uns 22 Orchideenarten (ohne Naturhybriden).
Du musst herausfinden was für dich die beste Erdmischung ist.
Jeder Giest und Düngt anderster.
Der eine Morgens der andere Abends oder auch Mittags. Wie es die Zeit eben zulässt.
Und dann kommt es auch drauf an wieviel Niederschläge es bei euch gibt.
Ich Wohne zum Beispiel in der "Fränkischen Platte" im Regenschatten von Odenwald, Spessart und Rhön gelegen, ist die Fränkische Platte mit nur 600 mm Niederschlägen pro Jahr verhältnismäßig trocken.
P.s. Nicht um sonst gibt es bei uns 22 Orchideenarten (ohne Naturhybriden).
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
aber viel von seinen Niederlagen !"
trockenschüttung heisst ja auch nicht gleich blähton (leider)
hier in der gegend haben die ganzen baumärkte nur das konkurrenzprodukt perlite.
ich persönlich glaube, dass die für die bonsaikultur vorteilhaften eigenschaften des gebrochenen blähtones mit der extrem porigen struktur zusammenhängen, die sowohl wasser als auch luft speichert.
und ein hauptvorteil neben dem preis ist einfach, dass das zeug nicht nach gewisser zeit unkontrollierbar zermatscht und zu einer betonartigen masse wird.
hat eigentlich irgendjemand die ungebrochene variante in grösseren mengen
wirklich vernünftig kleingekriegt ? (die wiederum gibts nämlich in der gartenabteilung)
hier wurde mal gesagt, mit dem auto drüberfahren, aber das klingt für mich nur nach riesenschweinerei wg. aufgeplatztem sack und sehr unterschiedlich grossen unbrauchbaren stücken...
hier in der gegend haben die ganzen baumärkte nur das konkurrenzprodukt perlite.
ich persönlich glaube, dass die für die bonsaikultur vorteilhaften eigenschaften des gebrochenen blähtones mit der extrem porigen struktur zusammenhängen, die sowohl wasser als auch luft speichert.
und ein hauptvorteil neben dem preis ist einfach, dass das zeug nicht nach gewisser zeit unkontrollierbar zermatscht und zu einer betonartigen masse wird.
hat eigentlich irgendjemand die ungebrochene variante in grösseren mengen
wirklich vernünftig kleingekriegt ? (die wiederum gibts nämlich in der gartenabteilung)
hier wurde mal gesagt, mit dem auto drüberfahren, aber das klingt für mich nur nach riesenschweinerei wg. aufgeplatztem sack und sehr unterschiedlich grossen unbrauchbaren stücken...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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