Fragen und Berichte: Umtopfen
Hallo Teilnehmer,
da ja heute Liefertag ist und mein Packet die Reise gut Überstanden
hat stellt sich mir nun folgende Frage.
Die Ulme kommt ja nicht im Topf daher, sondern im Erdballen.
Wie sollen wir mit der Ulme verfahren bis wir endgültig Umtopfen
können. Sorry das ich soviel Frage, aber das sind meine ersten
Rohpflanzen und ich möchte keine Fehler begehen.
Ich könnte mir vorstellen, den Ballen so wie er ist einfach in einen entsprechenden Topf mit zusätzlichen Substrat zu packen. So sollte
er doch die Tag bis zum Umtopfen überstehen.
Lg Rudi
da ja heute Liefertag ist und mein Packet die Reise gut Überstanden
hat stellt sich mir nun folgende Frage.
Die Ulme kommt ja nicht im Topf daher, sondern im Erdballen.
Wie sollen wir mit der Ulme verfahren bis wir endgültig Umtopfen
können. Sorry das ich soviel Frage, aber das sind meine ersten
Rohpflanzen und ich möchte keine Fehler begehen.
Ich könnte mir vorstellen, den Ballen so wie er ist einfach in einen entsprechenden Topf mit zusätzlichen Substrat zu packen. So sollte
er doch die Tag bis zum Umtopfen überstehen.
Lg Rudi
Ruhig sitzen, nichts tun.
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Hallo Rudi
Genau wie Du beschrieben hast, in einen grösseren Topf,
irgendein Füllsubstrat, (Torf, Rindenhumus, Rindenmulch,
Blähton oder was auch immer) darum und fertig.
Da die Pflanze aus dem Beet kommt, dürfte Sie kräftiger sein
und Du könntest Sie demententsprechend auch früher umtopfen.
Bei der Zwischenlagerung der Pflanzen sollte man
nicht viel giessen. Die Pflanzen standen in kompaktem
Lehmboden und dieser hält die Feuchtigkeit sehr lange.
Zu Deiner Frage mit der Holzkohle, kann ich nur vermuten,
aber ich würde es eher nicht machen, die rauhe Bruchkante
der Holzkohlestückchen könnte die Wurzel verletzen.
mfG Dieter
Genau wie Du beschrieben hast, in einen grösseren Topf,
irgendein Füllsubstrat, (Torf, Rindenhumus, Rindenmulch,
Blähton oder was auch immer) darum und fertig.
Da die Pflanze aus dem Beet kommt, dürfte Sie kräftiger sein
und Du könntest Sie demententsprechend auch früher umtopfen.
Bei der Zwischenlagerung der Pflanzen sollte man
nicht viel giessen. Die Pflanzen standen in kompaktem
Lehmboden und dieser hält die Feuchtigkeit sehr lange.
Zu Deiner Frage mit der Holzkohle, kann ich nur vermuten,
aber ich würde es eher nicht machen, die rauhe Bruchkante
der Holzkohlestückchen könnte die Wurzel verletzen.
mfG Dieter
Hallo Dieter,
jetzt werd ich nervig :D
Wäre doch sinnvoll, alle Bäume bis zum Umtopfen
so zu behandeln, gibt ja auch einen zusätzlichen Schutz
vor Frost, oder sehe ich das falsch.
Das mit den scharfen Kanten bei der Kohle hatte ich nicht
bedacht. Ich lass es lieber sein und nehm Kieselsteine in der richtigen
Größe. Danke für den Hinweis.
Lg Rudi
jetzt werd ich nervig :D
Wäre doch sinnvoll, alle Bäume bis zum Umtopfen
so zu behandeln, gibt ja auch einen zusätzlichen Schutz
vor Frost, oder sehe ich das falsch.
Das mit den scharfen Kanten bei der Kohle hatte ich nicht
bedacht. Ich lass es lieber sein und nehm Kieselsteine in der richtigen
Größe. Danke für den Hinweis.
Lg Rudi
Ruhig sitzen, nichts tun.
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Hallo Rudi
Die Pflanzen im Topf brauchen keinen zusätzlichen Schutz.
Nur wenn Sie radikal am Wurzelballen bearbeitet werden,
kann Frost tödlich sein. Feldahorn und Lärche sind meiner
Erfahrung nach frostfest und bedürfen keines weiteren Schutzes.
Bei der ballierten Ulme ist die Nässe das Problem.
Es hat die letzten Wochen stark geregnet und der Lehm des Ballens
dürfte tropfnass sein.
Ende März ist doch schon bald, die Bäumchen einfach in die Ecke
stellen, darauf achten das Sie nicht zu nass werden.
Im Badischen, im Bereich Karlsruhe oder in sonstigen
wetterbegünstigten Gebieten kann man wohl jetzt schon topfen.
Ich arbeite in Köln und wohne im Bergischen,
das sind Luftlinie ca 40km, aber 10-14 Tage Unterschied
im Austriebsverhalten.
mfG Dieter
Die Pflanzen im Topf brauchen keinen zusätzlichen Schutz.
Nur wenn Sie radikal am Wurzelballen bearbeitet werden,
kann Frost tödlich sein. Feldahorn und Lärche sind meiner
Erfahrung nach frostfest und bedürfen keines weiteren Schutzes.
Bei der ballierten Ulme ist die Nässe das Problem.
Es hat die letzten Wochen stark geregnet und der Lehm des Ballens
dürfte tropfnass sein.
Ende März ist doch schon bald, die Bäumchen einfach in die Ecke
stellen, darauf achten das Sie nicht zu nass werden.
Im Badischen, im Bereich Karlsruhe oder in sonstigen
wetterbegünstigten Gebieten kann man wohl jetzt schon topfen.
Ich arbeite in Köln und wohne im Bergischen,
das sind Luftlinie ca 40km, aber 10-14 Tage Unterschied
im Austriebsverhalten.
mfG Dieter
zopf hat geschrieben:Hallo Jürgen
Sollte ich unaufmerksam gewesen sein, entschuldige bitte.
Also auf ein Neues.
Welche Fragen hast Du
mfG Dieter
was mich eigentlich interessiere würde, war bein "Wundermittelchen"
"Hm, hab grad mal gegoogelt. Bei der Firma Neudorff gibts Algan und Schachtelhalmextrakt. Ist es evtl. das, was du meinst Dieter ?"
Bzw. kann man das nutzen ?
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Hallo Dieter,
da die Ulme auch bei mir in einem ziemlich nassen Ballen angekommen ist und ich die Hoffnung habe, dass hier im Ruhrpott der Winter (der sowieso keiner war) vorbei ist, würde ich die Ulme glatt schon einmal vom Lehm befreien wollen und eintopfen (auch weil ich morgen noch Zeit dafür hätte).
Ich habe es doch noch richtig in Erinnerung, dass wir der Ulme direkt eine Schale gönnen wollten. Welche Größe ist denn so angesagt oder ist das erst einmal egal (man möge mir bei meiner bescheidenen Schalenauswahl verzeihen, dass ich derzeit noch nicht auf Schönheit achte....
)
Gruß
Holger
da die Ulme auch bei mir in einem ziemlich nassen Ballen angekommen ist und ich die Hoffnung habe, dass hier im Ruhrpott der Winter (der sowieso keiner war) vorbei ist, würde ich die Ulme glatt schon einmal vom Lehm befreien wollen und eintopfen (auch weil ich morgen noch Zeit dafür hätte).
Ich habe es doch noch richtig in Erinnerung, dass wir der Ulme direkt eine Schale gönnen wollten. Welche Größe ist denn so angesagt oder ist das erst einmal egal (man möge mir bei meiner bescheidenen Schalenauswahl verzeihen, dass ich derzeit noch nicht auf Schönheit achte....
Gruß
Holger
Hallo Jürgen,camaju hat geschrieben:"Hm, hab grad mal gegoogelt. Bei der Firma Neudorff gibts Algan und Schachtelhalmextrakt. Ist es evtl. das, was du meinst Dieter ?"
Bzw. kann man das nutzen ?
also ich hab die beiden Mittel auch von Neudorff. Denke schon das
es die sind, welche Dieter meinte. Lass mich aber gerne korrigieren.
Es gibt auch noch das Neudofix, das ist allerdings ein Pulver.
Und ein Auflösen im Wasser brachte ausser eine eklige Schicht
mit Gel nicht wirklich viel. Jetzt nehm ich es quasi wie ein Wurzelhormon her. Das Algan ist flüssig und lässt sich echt wunderbar verwenden.
Meinen anderen (Zimmer) Pflanzen scheint das Zeugs ganz gut zu bekommen.
Lg Rudi
P.S. Kennst du dich mit Mac aus? Falls ja, Anne bräuchte hilfe beim FTP unter Mac.
Ruhig sitzen, nichts tun.
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Der Frühling kommt,
das Gras wächst von selbst.
(ZEN-Weisheit)
Hallo
@ Jürgen
Algan und Schachtelhalmextrakt sind von Neudorff
Allerdings stellen mehrere Firmen diese Produkte her.
Da ich seit mehreren Jahren die Produkte von Neudorff
verwende, habe ich nicht weiter gesucht.
Algan (oder ähnliches) kann ich aber guten Gewissens
empfehlen. Ist auch z.B bei Fächerahornen zu verwenden
um die Verdickungen an den Astenden in Grenzen zu halten.
@ Holger
Eure Ulmen haben ein anderes Kaliber als die ursprünglich
geplanten Ulmen. Die Ulmen mit Ballen sollten erst 2 Jahre im
Korb verbringen. Da die Pflanzen aus dem Beet nach eine kräftige
Pfahlwurzel haben, sollte die Zeit im Korb (verbunden mit
etwas stärkerem Wachstum) dazu dienen die Wunde der
gekappten Pfahlwurzel zu schliessen.
Meine Ulme ist eine kleine in einer Kunststoff-Trainingsschale,
diese könnte man sofort in eine Schale pflanzen.
Allgemein kann man sagen, das bei grösseren Wunden
mehr Wachstum benötigt wird und daher ein Korb die bessere
Wahl darstellt.
mfG Dieter
@ Jürgen
Algan und Schachtelhalmextrakt sind von Neudorff
Allerdings stellen mehrere Firmen diese Produkte her.
Da ich seit mehreren Jahren die Produkte von Neudorff
verwende, habe ich nicht weiter gesucht.
Algan (oder ähnliches) kann ich aber guten Gewissens
empfehlen. Ist auch z.B bei Fächerahornen zu verwenden
um die Verdickungen an den Astenden in Grenzen zu halten.
@ Holger
Eure Ulmen haben ein anderes Kaliber als die ursprünglich
geplanten Ulmen. Die Ulmen mit Ballen sollten erst 2 Jahre im
Korb verbringen. Da die Pflanzen aus dem Beet nach eine kräftige
Pfahlwurzel haben, sollte die Zeit im Korb (verbunden mit
etwas stärkerem Wachstum) dazu dienen die Wunde der
gekappten Pfahlwurzel zu schliessen.
Meine Ulme ist eine kleine in einer Kunststoff-Trainingsschale,
diese könnte man sofort in eine Schale pflanzen.
Allgemein kann man sagen, das bei grösseren Wunden
mehr Wachstum benötigt wird und daher ein Korb die bessere
Wahl darstellt.
mfG Dieter
Kein Problem,
ich hatte genügend Teichkörbe besorgt, dann wird es doch noch keine Schale, ist dann aber auch erst einmal einfacher (hoffe ich) mit dem Eintopfen, auch wenn ich die Konstruktion mit den Bambusstäben noch mit einer gewissen Skepsis betrachte - aber ich versuche mein Bestes.
Gruß
Holger
ich hatte genügend Teichkörbe besorgt, dann wird es doch noch keine Schale, ist dann aber auch erst einmal einfacher (hoffe ich) mit dem Eintopfen, auch wenn ich die Konstruktion mit den Bambusstäben noch mit einer gewissen Skepsis betrachte - aber ich versuche mein Bestes.
Gruß
Holger
Ich bin mal einen Sonderweg gegangen, hab einfach einen alten Obstkasten genommen (die hab ich bei 2 ha Streuobstwiese massig) und den mit feinem Draht verschlagen. Das ganze wird dann mit der Erde gefüllt die mitgeliefert wurde, ggf. auch mit der Bonsaierde die ich noch daheim habe und die Bäumchen darin gesetzt.
Haltet ihr die Befestigung wirklich für nötig ? Ich bin weiß gott kein Laie im Umgang mit Pflanzen und hab meine wenn nur befestigt wenn sie vom Schwerpunkt her umzufallen drohten.
Naja, vielleicht gehe ich schon am Wochenende mal eigenhändig ans umtopfen und einpflanzen ... wäre es sinnvoll unter die Bäumchen ein kleines Balsabrettchen zu legen um die Wurzeln in die Breite zu zwingen ?
Haltet ihr die Befestigung wirklich für nötig ? Ich bin weiß gott kein Laie im Umgang mit Pflanzen und hab meine wenn nur befestigt wenn sie vom Schwerpunkt her umzufallen drohten.
Naja, vielleicht gehe ich schon am Wochenende mal eigenhändig ans umtopfen und einpflanzen ... wäre es sinnvoll unter die Bäumchen ein kleines Balsabrettchen zu legen um die Wurzeln in die Breite zu zwingen ?
Ähm... machen wir jetzt bei Bonsai auf Hydrokultur ? :Dverenchen hat geschrieben:Hab mir gestern im Baumarkt für 10 € einen 50 Liter-Sack Blähton gekauft. Der hält jetzt hoffentlich ne Weile![]()
Ich denke das ist doch auch am einfachsten zu kriegen. Und wirklich teuer find ich das jetzt auch nicht.
(Ich oute mich ja gerne: ich liebe Hydrokultur....)
Grüße aus Hattersheim,
Helge
Helge
Ich dachte wir brauchen Blähton? Jetzt bin ich bissle verwirrt. Verzeiht mir meine Unwissenheit. Verwechsel ich das jetzt etwa?helge4u hat geschrieben:Ähm... machen wir jetzt bei Bonsai auf Hydrokultur ? :Dverenchen hat geschrieben:Hab mir gestern im Baumarkt für 10 € einen 50 Liter-Sack Blähton gekauft. Der hält jetzt hoffentlich ne Weile![]()
Ich denke das ist doch auch am einfachsten zu kriegen. Und wirklich teuer find ich das jetzt auch nicht.
(Ich oute mich ja gerne: ich liebe Hydrokultur....)
Ich brauch den Blähton sowieso für mein Terrarium und die Untersetzer meiner Orchis, also wärs net ganz so schlimm wenns ein Fehlkauf gewesen wäre.
