Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
nein, ich habe den noch nicht aus dem Feld (oder eher: Wiese) geholt. Auf der Vorderseite habe ich noch eine armdicke Wurzel eingekürzt, und so wie er ist, darf er jetzt noch ein Jahr durchwachsen. Dann grabe ich ihn aus und schaue mal, wie es weitergeht.
Im Moment finde ich ihn aber noch furchtbar grob, ich glaube, der kommt dann noch mal zurück auf die Weide.
KHarry hat geschrieben:Hab' auch so ähnliche im Garten rumstehen, die da an Ort und Stelle gekeimt sind ... und den da --->
Vor 3 Jahren im eigenen Garten ausgegraben, war ca. 4 m hoch.
Macht Riesen-Zuwachs, neue Triebe sind nach 1 Jahr mehr als daumendick; ob da mal was anständiges draus wird, schaumermal.
Aber Jimmy, den bringe ich am Samstag nicht mit.
Das Nebari bzw. der Wurzelansatz (mehr sieht man ja nicht) sieht ja echt vielversprechend aus. Halt uns doch bitte auf dem laufenden was aus dem Kerl wird.
Das mit den Daumendicken Trieben binnen eines Jahres kann ich nur bestätigen - ist auch bei Eschen der Fall. Die treiben nach radikalem Rückschnitt auch sehr heftig.
mfg Roland
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse
... wobei ich bei Eschen die Erfahrung gemacht habe, wenn man diese radikal klein hält, sich mit der Zeit auch die Triebe etwas zurückhalten - mal abgesehen davon, dass der Austrieb der Walnuss im Gegensatz zur Esche schon gewaltig ist (und dass obwohl schon die Esche aufgrund der großen Blätter eher als für Bonsai ungeeignet angesehen wird...)
Aber aufgrund der mangelnden Eignung versuche ich mich halt sowohl in Esche als auch in Walnuss - bin halt schon immer sehr eigen mit meinen Schwerpunkten gewesen...
Gruß
Holger
P.S. Habe meinen "Walnussstumpen" hier nicht reingesetzt, da ich erst einmal abwarte, ob er den Winter überlebt hat... sicher bin ich mir da nicht.
Holger hat geschrieben:
Aber aufgrund der mangelnden Eignung versuche ich mich halt sowohl in Esche als auch in Walnuss - bin halt schon immer sehr eigen mit meinen Schwerpunkten gewesen...
Gruß
Holger
Dem kann ich mich nur anschließen.
Um bei den Geheimprojekten zu bleiben:
mein neuestes Geheimprojekt ist ein Weinstock - dem ich am WE mal auf den Zahn fühlen werde. Hab hier im Forum gelesen das die meterlange Pfahlwurzeln bilden - ob das mal gut geht ? Aber probieren geht über studieren - der muss sowieso weg und ich würd den zu gerne in ner Schale sehen. Soll ja als Bonsai nicht ganz unproblematisch sein - aber abschrecken lass ich mich nicht.
mfg Roland
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse
hi leute, bin ganz ganz neu hier, absoluter anfänger und habe da gleich mal ne frage:
letztes jahr entdeckte ich zu hause im garten, dass eine walnuss aus der nuss sprießte. ich ließ sie das ganze jahr im rasen stehen und habe fleißig gegossen.
jetzt ist sie ca 15cm hoch und am stammansatz ca 0,5cm.
das bild ist leider nicht so toll. wurde nur mit dem handy gemacht und dazu noch von meinem vater. (der hat es nicht so mit der technik)
ich dachte ich hole sie jetzt die nächsten tage (oder soll ich noch warten wegen frost?) aus dem rasen und setze sie in ein beet, wo sie alle nährstoffe für sich alleine hat.
sollte ich da beim umpflanzen die pfahlwurzel schon stutzen? wenn ja, wieviel sollte ich sie stutzen?
würde sie dann dieses jahr noch komplett in ruhe lassen. was denkt ihr?
witte hat geschrieben:sollte ich da beim umpflanzen die pfahlwurzel schon stutzen?
wenn ja, wieviel sollte ich sie stutzen?
Hi witte,
kappe die Pfahlwurzel jetzt gleich bei Deiner geplanten Aktion.
Je jünger der Baum, desto besser kann er das noch ab. In 5 Jahren sind die Chancen deutlich schlechter.
(Sollte es dennoch schiefgehen, dann lieber jetzt als wenn er sich bereits weiterentwickelt hat.)
Falls Du Seitenwurzeln findest würde ich die Pfahlwurzel restlos entfernen.
Ansonsten nicht mehr als 10-15% von ihr stehen lassen.
habe mal ein wenig gestöbert und "tiefer" gelesen. dabei hat mir das http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=54&t=20039
sehr geholfen.
also ich werde noch zwei wochen warten und dann das bäumchen umsetzen und die wurzel kappen.
wenn ich das richtig verstanden habe, dann lass ich ihn solange wachsen bis mir die stammdicke am wurzelansatz gefällt, dann schneide ich das erste mal erst zurück.
richtig?
ich glaube ich muss alle bäume von mir nochmal ins beet stecken...
Na dann, die Walnuss - Sämling 3 Jahre alt, 2.x umgetopft, jetzige Höhe 50cm - warten wir mal ab was draus wird. Hoffe ihr erkennt das ganze, habe jetzt mehrmals probiert das Bild größer rein zu stellen, ging nicht - Userfehler!?
Bis dann - Gruß Jimmy
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So steht sie jetzt da, warten wir es ab.
Walnuss von 2004 in März 07 (2).JPG (51.71 KiB) 2530 mal betrachtet
So sieht es unter der Erde aus, geht doch!
Walnuss von 2004 in März 07 (1).JPG (47.43 KiB) 2530 mal betrachtet
So kam sie aus dem Winterschlaf
Walnuss von 2004 in März 07.JPG (40.38 KiB) 2530 mal betrachtet
So, nachdem meine Walnuss Knospen zeigt und damit beweist, dass sie den ersten Winter bei mir überlebt hat, auch von mir noch zwei Bilder (ich finde den Stammansatz besonders nett....):
Rechts das sollte die Spitze werden, da weiß ich aber auch noch nicht, ob ich den linken Teil davon wegdrahten kann oder abnehme, da er sich mit dem gespannten Ast oben links je nach Sichtachse überschneidet.
Gerade fängt sie an auszutreiben.
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2008-04-22_Walnuss.jpg (46.55 KiB) 2020 mal betrachtet
ich habe mich auch verleiten lassen einmal einen Walnussbaum zu kaufen.
Die Walnuss ist und bleibt für mich Bonsaiuntauglich. Aber diese Erfahrung soll jeder selber machen.
Ciao
Herbert
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003 27.05.06.jpg (51.03 KiB) 1975 mal betrachtet
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.