Workshop mit Marc Noelanders die Zweite
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SpessartRäuber
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- Registriert: 30.03.2005, 22:03
- Wohnort: Kreis Aschaffenburg
NACHRUF
Hallo liebe Bonsaifreunde,
mit zutiefstem Bedauern muss ich mitteilen, dass sich die oben beschrieben Gurke die zu einem wunderhübschen Baum wurde in den vielzitierten "Bonsai-Himmel" verabschiedet hat.
"Mein Freund der Baum ist Tod"
Spass beiseite - ich bin zufällig wieder über meinen alten Beitrag hier gestossen und wollte der Vollständigkeit halber hier noch das Ende der Story mitteilen.
Tatsächlich war bereits ca. nach ein paar Monaten nach den Workshop klar, dass der Baum ein Problem hat. Ich vermutete, das mein Wurzelbeschnitt doch zu radikal ausgefallen war und setzte daher alles daran den Baum zu retten. Nach Untersuchung der Wurzeln war dies wohl tatsächlich die Ursache.
Wenn man bedenkt, was die Bäume durchmachen mussten ist es sowieso verwunderlich, dass bis heute alle Bäume aus dem Workshop noch am Leben sind. Naja - bis auf einen eben.
Trotzdem kann ich immer wieder nur jedem empfehlen einen Workshop mit einem Bonsai Fachmann zu besuchen. Marc Noelanders kann ich da wirklich sehr empfehlen.
LG
Stefan
mit zutiefstem Bedauern muss ich mitteilen, dass sich die oben beschrieben Gurke die zu einem wunderhübschen Baum wurde in den vielzitierten "Bonsai-Himmel" verabschiedet hat.
"Mein Freund der Baum ist Tod"
Spass beiseite - ich bin zufällig wieder über meinen alten Beitrag hier gestossen und wollte der Vollständigkeit halber hier noch das Ende der Story mitteilen.
Tatsächlich war bereits ca. nach ein paar Monaten nach den Workshop klar, dass der Baum ein Problem hat. Ich vermutete, das mein Wurzelbeschnitt doch zu radikal ausgefallen war und setzte daher alles daran den Baum zu retten. Nach Untersuchung der Wurzeln war dies wohl tatsächlich die Ursache.
Wenn man bedenkt, was die Bäume durchmachen mussten ist es sowieso verwunderlich, dass bis heute alle Bäume aus dem Workshop noch am Leben sind. Naja - bis auf einen eben.
Trotzdem kann ich immer wieder nur jedem empfehlen einen Workshop mit einem Bonsai Fachmann zu besuchen. Marc Noelanders kann ich da wirklich sehr empfehlen.
LG
Stefan
Give Your Children
These Two Things.
One Is Roots
The Other Wings
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The Other Wings
Hallo Stefan,
es tut mir Leid, dass die schöne Eibe nicht überlebt hat!
Es zeigt sich aber leider immer wieder, dass die Bäume nicht überleben, wenn sie gleichzeitig an den Wurzeln gestört und im Kronenbereich stark gebogen werden.
Also sollte man entweder beim Workshop die Wurzeln in Ruhe lassen und erst ein Jahr später umtopfen, oder noch viel besser: erst umtopfen, die Pflanze ein bis zwei Jahre anwachsen und stark werden lassen und dann gestalten.
Bei unserem Workshop in Tostedt vor einem Jahr haben wir diese Erfahrung leider auch machen müssen.
Praktisch alle Bäume, die an den Wurzeln gestört wurden, sind postwendend abgestorben.
Das macht die Verwendung von frischer Baumschulware als Workshopmaterial problematisch, denn um den Wurzelansatz beurteilen zu können, muss man oft schon recht weit in den Wurzelballen vordringen.
Oftmals ist der Wurzelballen nicht wirklich kompakt und wurde schon gestört, weil der Baum frisch aus dem Feld ausgestochen und in einen Plastikcontainer getopft wurde.
Wenn man jedoch gut vorbereitetes Material verwendet, das schon ein bis zwei Jahre im Topf oder in der Trainingsschale angewachsen ist, verteuert es den Workshop sehr.
Besorgt man sich das Material selbst und bereitet es vor, bedeutet es einen entsprechend langen Vorlauf für den Workshop.
Aber man kommt nicht drum herum, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen, wenn es um die Durchführung oder Teilnahme an einem Workshop geht.
Zum einen ist es schlecht, fahrlässig hoffnungsvolle Bäume zu töten und zum anderen ein besonderer Verlust, wenn man außer Erinnerungen und Fotos kein lebendes Souvenir eines tollen Workshop-Wochenendes mehr hat.
Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich trauere noch um einen schönen Procumbens-Wacholder.
Viele Grüße,
Heike
es tut mir Leid, dass die schöne Eibe nicht überlebt hat!
Es zeigt sich aber leider immer wieder, dass die Bäume nicht überleben, wenn sie gleichzeitig an den Wurzeln gestört und im Kronenbereich stark gebogen werden.
Also sollte man entweder beim Workshop die Wurzeln in Ruhe lassen und erst ein Jahr später umtopfen, oder noch viel besser: erst umtopfen, die Pflanze ein bis zwei Jahre anwachsen und stark werden lassen und dann gestalten.
Bei unserem Workshop in Tostedt vor einem Jahr haben wir diese Erfahrung leider auch machen müssen.
Praktisch alle Bäume, die an den Wurzeln gestört wurden, sind postwendend abgestorben.
Das macht die Verwendung von frischer Baumschulware als Workshopmaterial problematisch, denn um den Wurzelansatz beurteilen zu können, muss man oft schon recht weit in den Wurzelballen vordringen.
Oftmals ist der Wurzelballen nicht wirklich kompakt und wurde schon gestört, weil der Baum frisch aus dem Feld ausgestochen und in einen Plastikcontainer getopft wurde.
Wenn man jedoch gut vorbereitetes Material verwendet, das schon ein bis zwei Jahre im Topf oder in der Trainingsschale angewachsen ist, verteuert es den Workshop sehr.
Besorgt man sich das Material selbst und bereitet es vor, bedeutet es einen entsprechend langen Vorlauf für den Workshop.
Aber man kommt nicht drum herum, sich mit dieser Problematik auseinander zu setzen, wenn es um die Durchführung oder Teilnahme an einem Workshop geht.
Zum einen ist es schlecht, fahrlässig hoffnungsvolle Bäume zu töten und zum anderen ein besonderer Verlust, wenn man außer Erinnerungen und Fotos kein lebendes Souvenir eines tollen Workshop-Wochenendes mehr hat.
Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich trauere noch um einen schönen Procumbens-Wacholder.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Stefan,
Das ist ja schade, aber irgendwie kann ich es es mir vorstellen. Deine Eibe sieht im ersten Bild so aus als würde die gerade ausgegraben, dann in Plastik im Auto und nach dem Workshop. Wie lange stand die so ins Plastik und in dem warmen Auto?? Dann Eintopfen, und direkt bearbeiten, das ist vielleicht zu viel von Gutem. Eiben sind ja merkwürdige Dinge, sieht so aus als würden die im Frühjahr wie verrückt austreiben und einige Monate später werden die Nadeln braum und es geht zum Himmel.
Wie bei mehrere Nadelbäume kann Mann den Baum das eine Jahr, eine Gestaltung geben und das andere Jahr umtopfen. Zwei solche schwere Sachen in einem Jahr geht wirklich nicht.
Ich hoffe du lernst von solch ein Erfahrung, bleibt aber durchaus schade
Grüsse aus Holland, Wessel
Das ist ja schade, aber irgendwie kann ich es es mir vorstellen. Deine Eibe sieht im ersten Bild so aus als würde die gerade ausgegraben, dann in Plastik im Auto und nach dem Workshop. Wie lange stand die so ins Plastik und in dem warmen Auto?? Dann Eintopfen, und direkt bearbeiten, das ist vielleicht zu viel von Gutem. Eiben sind ja merkwürdige Dinge, sieht so aus als würden die im Frühjahr wie verrückt austreiben und einige Monate später werden die Nadeln braum und es geht zum Himmel.
Wie bei mehrere Nadelbäume kann Mann den Baum das eine Jahr, eine Gestaltung geben und das andere Jahr umtopfen. Zwei solche schwere Sachen in einem Jahr geht wirklich nicht.
Ich hoffe du lernst von solch ein Erfahrung, bleibt aber durchaus schade
Grüsse aus Holland, Wessel
Jeder Baum könnte ein Bonsai sein, aber nur einige werden es.
Hallo Stefan,
sehr schade um die Eibe. Die Gestaltung hatte mir sehr gefallen. Aber nach meiner Erfahrung würde ich nicht allein der Wurzelstörung die Schuld geben (Eiben sind da eigentlich robust), sondern die sehr großen Jin-und Shariarbeiten am nassen Holz kamen mir von Anfang sehr riskant vor. Viele Gestaltungen, die so große Wunden im Holz haben, schaffen es nicht lange. Meistens war dann immer zu lesen, dass der Winter Schuld war. Meiner Meinung nach sind das aber immer die Sharis im lebenden Holz. Die Wunde ist riesig und der Baum trocknet darüber aus.
Früher sind mir viele Eiben ebenso eigegangen. Seit ich die Sharipartien sehr vorsichtig und langsam über ein Jahr gestalte, hat kein Baum mehr Probleme gehabt.
Reiner
sehr schade um die Eibe. Die Gestaltung hatte mir sehr gefallen. Aber nach meiner Erfahrung würde ich nicht allein der Wurzelstörung die Schuld geben (Eiben sind da eigentlich robust), sondern die sehr großen Jin-und Shariarbeiten am nassen Holz kamen mir von Anfang sehr riskant vor. Viele Gestaltungen, die so große Wunden im Holz haben, schaffen es nicht lange. Meistens war dann immer zu lesen, dass der Winter Schuld war. Meiner Meinung nach sind das aber immer die Sharis im lebenden Holz. Die Wunde ist riesig und der Baum trocknet darüber aus.
Früher sind mir viele Eiben ebenso eigegangen. Seit ich die Sharipartien sehr vorsichtig und langsam über ein Jahr gestalte, hat kein Baum mehr Probleme gehabt.
Reiner
Hallo Dieter,
hat der Baum denn schon so große Wunden gleich nach dem Ausgraben?
Ich kann mich an ein Gespräch erinnern, dass ich mal mit Wolf Schudde führte, als ich mich mal wieder bei ihm zum Kaffee eingeladen hatte. Da redeten wir auch über so große Wunden und ob der Baum in der Lage ist, diese so schnell abzuschließen um nicht auszutrocknen. Wolf meinte damals dass er solche Sharibereiche direkt gestalten will. Aber er war sich der Problematik des Austrocknens bewußt. Solche riesigen Wunden hat er dann mit Lac Balsam versiegelt. ein Verdunstungsschutz ist das zumindest. Später wird der Einsatz der Fräse aber Pflicht, um das Zeug wieder loszuwerden.
2005 habe ich eine Eibe (baccata) zu zwei Dritteln entrindet. Das hat das ganze Jahr gedauert, immer nur ein kleines bißchen weiter die Rinde entfernt. Im letzten Jahr habe ich dann dieses Totholz gestaltet und dieses Jahr wird der Baum fertig gestaltet. Ist nicht schnell, aber sehr sicher.
Reiner
hat der Baum denn schon so große Wunden gleich nach dem Ausgraben?
Ich kann mich an ein Gespräch erinnern, dass ich mal mit Wolf Schudde führte, als ich mich mal wieder bei ihm zum Kaffee eingeladen hatte. Da redeten wir auch über so große Wunden und ob der Baum in der Lage ist, diese so schnell abzuschließen um nicht auszutrocknen. Wolf meinte damals dass er solche Sharibereiche direkt gestalten will. Aber er war sich der Problematik des Austrocknens bewußt. Solche riesigen Wunden hat er dann mit Lac Balsam versiegelt. ein Verdunstungsschutz ist das zumindest. Später wird der Einsatz der Fräse aber Pflicht, um das Zeug wieder loszuwerden.
2005 habe ich eine Eibe (baccata) zu zwei Dritteln entrindet. Das hat das ganze Jahr gedauert, immer nur ein kleines bißchen weiter die Rinde entfernt. Im letzten Jahr habe ich dann dieses Totholz gestaltet und dieses Jahr wird der Baum fertig gestaltet. Ist nicht schnell, aber sehr sicher.
Reiner
- Dateianhänge
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- Dann kann man rabiat mit großen Fräsen und viel Feuer gestalten. Der Baum schwächelt dabei keine Sekunde mehr.
- baccata3.jpg (69.78 KiB) 2933 mal betrachtet
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- Nach einem Jahr ist das Holz langsam ausgetrocknet und der Baum hat alles schadlos überstanden.
- baccata2.jpg (69.04 KiB) 2933 mal betrachtet
-
- Vorsichtig werden erste Linien ins Holz geschnitten, die nach und nach erweitert werden.
- baccata1.jpg (69.7 KiB) 2933 mal betrachtet
Hallo Reiner
Nein der Baum hat keine grossen Wunden,
oder Sharibereiche. Nach 1/3 gabelt sich der Stamm
in 2 fast gleichwertige Triebe.
Der Baum sollte eigentlich ganz klassisch
mit längerer Totholzspitze und kürzerer Lebendspitze
geformt werden. Es würde nur 1 Stamm entrindet.
Eigentlich wollte ich morgen nach dem Freischneiden
schon die Trennungsschnitte machen.
Also Lebend von Totholz durch einen 3-4mm dicken
Schnitt trennen. Dadurch sollte der Anwachsprozess
nicht gestört werden und der Baum hat die Möglichkeit,
sich auf die veränderte Situation einzustellen.
Bitte nicht falsch verstehen, keine Gestaltung,
sondern nur parallele Schnitte um den Saftstrom auf
2 Bereich zu verteilen.
mfG Dieter
Nein der Baum hat keine grossen Wunden,
oder Sharibereiche. Nach 1/3 gabelt sich der Stamm
in 2 fast gleichwertige Triebe.
Der Baum sollte eigentlich ganz klassisch
mit längerer Totholzspitze und kürzerer Lebendspitze
geformt werden. Es würde nur 1 Stamm entrindet.
Eigentlich wollte ich morgen nach dem Freischneiden
schon die Trennungsschnitte machen.
Also Lebend von Totholz durch einen 3-4mm dicken
Schnitt trennen. Dadurch sollte der Anwachsprozess
nicht gestört werden und der Baum hat die Möglichkeit,
sich auf die veränderte Situation einzustellen.
Bitte nicht falsch verstehen, keine Gestaltung,
sondern nur parallele Schnitte um den Saftstrom auf
2 Bereich zu verteilen.
mfG Dieter
@ Felix,
die Hitze läßt vor allem das Holz reißen und erzeugt "Altersbeweise". Das mit den Rundungen nehme ich gerne in Kauf. Ist mir egal ob es natürlich aussieht oder ob ich "Skulpturen" gestalte. Hauptsache ist, dass ist im Endergebnis sehr spannend. Wenn Leute davor stehen und überlegen warum diese Details so sind wie sie sind, dann habe ich einen Erfolg. Sieht alles supernatürlich aus, aber die Leute schauen kaum drei Sekunden, dann war es ein gestalterischer Misserfolg.
@Dieter,
genauso wie Du es beschreibst arbeite ich an Eiben. Das klappt immer.
Reiner
die Hitze läßt vor allem das Holz reißen und erzeugt "Altersbeweise". Das mit den Rundungen nehme ich gerne in Kauf. Ist mir egal ob es natürlich aussieht oder ob ich "Skulpturen" gestalte. Hauptsache ist, dass ist im Endergebnis sehr spannend. Wenn Leute davor stehen und überlegen warum diese Details so sind wie sie sind, dann habe ich einen Erfolg. Sieht alles supernatürlich aus, aber die Leute schauen kaum drei Sekunden, dann war es ein gestalterischer Misserfolg.
@Dieter,
genauso wie Du es beschreibst arbeite ich an Eiben. Das klappt immer.
Reiner
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
Es sind immer die selben Fehler, die gemacht werden ..................Heike_vG hat geschrieben:Also sollte man entweder beim Workshop die Wurzeln in Ruhe lassen und erst ein Jahr später umtopfen, oder noch viel besser: erst umtopfen, die Pflanze ein bis zwei Jahre anwachsen und stark werden lassen und dann gestalten.
Vielleicht könnte nun ENDLICH einmal zur Kenntnis genommen werden, dass man Bäume über Jahre gestaltet und nicht bei einem einzigen Workshop innerhalb von 3 bis max. 4 1/2 Stunden.
Leider leben auch Vollprofis (ob nun selbsternannte oder echte...) bei Workshops immer wieder die *absolute Geduldlosigkeit* vor .....
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
http://www.yamadori-bonsai.info
-
SpessartRäuber
- Beiträge: 10
- Registriert: 30.03.2005, 22:03
- Wohnort: Kreis Aschaffenburg
Oh Kollegen - hab ich da etwas losgetreten? Also ich muss dazu sagen, dass ALLE anderen Bäume, die zum Teil noch stärker "bearbeitet" wurden am Leben geblieben sind.
Natürlich ist bei einem Workshop der Stress für so einen Baum immens und man muss damit rechnen, dass eben auch einmal ein Baum die Prozedur nicht überlebt. Dieser Gefahr ist sich doch bestimmt jeder bewusst - sowohl Kursteilnehmer als auch der Kursleiter. Davon können wir doch wohl ausgehen.
Sinn eines Workshops ist es meiner Meinung nach, zusammen mit einem erfahrenen Lehrer Techniken zu erlernen und auszuprobieren. Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn meine Eibe überlebt hätte. Dafür habe ich sehr viel Neues gelernt unter Anderem auch, dass man eben die Wurzeln ganz hätte in Ruhe lassen sollen und meinetwegen den Shari-Bereich versuchen hätte können so zu behandeln, dass der Baum nicht evtl. austrocknet.
Anyway - ich empfehle trotzdem jedem sich einem solchen Lehrgang anzuschließen.
@Wolfgang: Du magst recht haben - es werden überall auf der Welt immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Nicht nur in unserem Hobby - so sind wir Menschen eben. Nur mit Geduldlosigkeit hat das nichts zu tun - der Workshop hieß nicht "Ich nehme daran teil und habe danach einen schönen Baum". Dann hätte ich mir ja gleich etwas entsprechendes fertig kaufen können. Das angeeignete Wissen jedoch werde ich an meinen (bescheidenen) Bäumen anwenden und, da ich über sehr viel Geduld verfüge, werden auch meine Bäume einmal präsentierbar sein
In diesem Sinne - liebe Grüße
Stefan
Natürlich ist bei einem Workshop der Stress für so einen Baum immens und man muss damit rechnen, dass eben auch einmal ein Baum die Prozedur nicht überlebt. Dieser Gefahr ist sich doch bestimmt jeder bewusst - sowohl Kursteilnehmer als auch der Kursleiter. Davon können wir doch wohl ausgehen.
Sinn eines Workshops ist es meiner Meinung nach, zusammen mit einem erfahrenen Lehrer Techniken zu erlernen und auszuprobieren. Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn meine Eibe überlebt hätte. Dafür habe ich sehr viel Neues gelernt unter Anderem auch, dass man eben die Wurzeln ganz hätte in Ruhe lassen sollen und meinetwegen den Shari-Bereich versuchen hätte können so zu behandeln, dass der Baum nicht evtl. austrocknet.
Anyway - ich empfehle trotzdem jedem sich einem solchen Lehrgang anzuschließen.
@Wolfgang: Du magst recht haben - es werden überall auf der Welt immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Nicht nur in unserem Hobby - so sind wir Menschen eben. Nur mit Geduldlosigkeit hat das nichts zu tun - der Workshop hieß nicht "Ich nehme daran teil und habe danach einen schönen Baum". Dann hätte ich mir ja gleich etwas entsprechendes fertig kaufen können. Das angeeignete Wissen jedoch werde ich an meinen (bescheidenen) Bäumen anwenden und, da ich über sehr viel Geduld verfüge, werden auch meine Bäume einmal präsentierbar sein
In diesem Sinne - liebe Grüße
Stefan
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