Trauerweide.

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
Sesti
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Trauerweide.

Beitrag von Sesti »

Hallo zusammen,
ich möchte auch hier über den Werdegang meiner Trauerweide kurz berichten. Ich hoffe mal es ist recht!
Ich hatte im Juni 2006 den Ast einer Trauerweide im Wassereimer Wurzeln ziehen lassen. Ende Juli wurde der bewurzelte Ast dann eingepflanzt.
Der Topf war im Oktober 2006 komplett voller Wurzeln und der Stamm hatte einen festen Stand bekommen.
Im Oktober stellte ich fest, daß einige Äste komplett schwarz wurden und abstarben.

Ich hab die Trauerweide dann Ende Oktober in eine etwas größere Schale gepflanzt, ohne Wurzelschnitt.
Es starben keine weiteren Äste ab. Dann kam der ziemlich frostfreie Winter 2006/2007, die Trauerweide stand unter einer Überdachung an der Hauswand.

Ich habe mal neue Bilder von meiner Trauerweide gemacht. Bild 1 Im Oktober 2006 Bild 2. Anfang KW11 2007 und Bild 3 Ende KW 11 2007. Die Weide treibt jetzt schon schön aus. Hoffentlich übersteht sie diese Winterwoche auch noch gut!!

Habe jetzt einfach mal alle Äste gedrahtet um in etwa die Optik einer echten Trauerweide zu bekommen. Nächtes Jahr muß ich dann zurückschneiden, oder auch evtl. schon dieses Jahr im Sommer. Totholzgestaltung werde ich im laufe des Jahres nachholen.
Auch hier die Frage an euch, was haltet Ihr vom Stand ca. 7 Monate nach der Bewurzelung?
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Trauerweide Ende KW 11 2007
Trauerweide Ende KW 11 2007
trauerweide ende 11 KW 2007.jpg (52.66 KiB) 6734 mal betrachtet
Trauerweide Anfang KW 11 2007
Trauerweide Anfang KW 11 2007
trauerweide anfang 11 KW 2007.jpg (38.81 KiB) 6733 mal betrachtet
Trauerweide Oktober 2006
Trauerweide Oktober 2006
trauerweide Oktober 2006.jpg (61.48 KiB) 6733 mal betrachtet
Grüße aus St. Wendel im Saarland.
Wolfgang
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Martin_S
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Re: Trauerweide.

Beitrag von Martin_S »

Sesti hat geschrieben:...was haltet Ihr vom Stand ca. 7 Monate nach der Bewurzelung?....

Rasantes Wachstrum. Man sagt "immer schön feucht halten" sonst fallen die Blätter sofort ab. Treibt zwar nach, aber erst mal sind die ab. :wink:
Martin S
Beste Grüße
Martin

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in bruns
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Beitrag von in bruns »

Sieht gut aus rasantes wachstum in der kurzen Zeit weiter so. :wink: gruss ina
Sesti
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Re: Trauerweide.

Beitrag von Sesti »

Martin_S hat geschrieben:
Sesti hat geschrieben:...was haltet Ihr vom Stand ca. 7 Monate nach der Bewurzelung?....

Rasantes Wachstrum. Man sagt "immer schön feucht halten" sonst fallen die Blätter sofort ab. :wink:
Martin S
Habe die Trauerweide deshalb auch im Sommer in einer Kunststoffschale stehen, da steht dann auch begrenzt Wasser drin, bekommt dem Baum sehr gut.
Grüße aus St. Wendel im Saarland.
Wolfgang
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Sieht gut aus - ist der linke Ast abgestorben? oder sieht das nur auf dem Foto so aus?

mfg Roland
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse ;-)

Mfg Roland
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Hansjörg
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Beitrag von Hansjörg »

Bin beeindruckt, das ging ja hurtig. Wie hoch ist die Weide?
...I'm a fish and I can swim all day...
Sesti
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Beitrag von Sesti »

Tropenfreak hat geschrieben:Sieht gut aus - ist der linke Ast abgestorben? oder sieht das nur auf dem Foto so aus?
Hallo Roland,
leider ist der Ast abgestorben, er wird im laufe des Jahres zu Totholz gestaltet werden.
Ich habe noch kein Totholz gestaltet, hoffe es wird was werden!
Hallo HansJörg,
die Trauerweide hat eine Gesamthöhe ab Schalenrand 76 cm.

Ich werde wenn es erwünscht ist immer mal wieder aktuelle Bilder einstellen!
Grüße aus St. Wendel im Saarland.
Wolfgang
Aniro
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Beitrag von Aniro »

WOW, bin beeindruckt....

hast du das wasser anfangs immer ausgetauscht oder hast es 2 monate lang im selben wasser stehen gehabt? hast du normales leitungswasser genommen? dem wasser etwas hinzugefügt?

totholz würd ich nicht gestalten - wenn schon dann nur nen leicht ausgehöhlten stamm, würde natürlicher wirken ^^

liebe grüße aus dem verschneiten wien
Sesti
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Beitrag von Sesti »

Aniro hat geschrieben: hast du das wasser anfangs immer ausgetauscht oder hast es 2 monate lang im selben wasser stehen gehabt? hast du normales leitungswasser genommen? dem wasser etwas hinzugefügt?

totholz würd ich nicht gestalten - wenn schon dann nur nen leicht ausgehöhlten stamm, würde natürlicher wirken ^^
Hallo Aniro,
das Wasser in der Unterschale hat natürlich nur die Wasserversorgung der Trauerweide um einige Stunden verlänger, und so dafür gesorgt, daß der Baum besser über die heißen Tage im Sommer gekommen ist.
Hab im Sommer natürlich immer so reichlich gewässert bis eine gewisse Menge Wasser ( Erfahrungswert zum Überleben bis zum nächsten Wässern) in der Unterschale stand. Ich Wässere nur mit Regenwasser, glaube aber Leitungswasser ist bestimmt auch ok. Ich habe nur mit einem selbstgemischten Mineralischen Dünger gedüngt, also dem Wasser nichts hinzugefügt.
Grüße aus St. Wendel im Saarland.
Wolfgang
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Vom Totholz bei einer Weide würde ich auch abraten. Sieht nicht natürlich aus. Zudem hält sich das sehr weiche Holz bei ner Weide nicht lange. Ausgehölter Stamm klingt gut - ist auch in der Natur bei alten Weiden oft zu sehen.

mfg Roland
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Mfg Roland
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donaurieder
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Beitrag von donaurieder »

Tropenfreak hat geschrieben: Zudem hält sich das sehr weiche Holz bei ner Weide nicht lange.
Hallo Roland,

über "natürlich aussehen" möcht ich nicht streiten. :wink:

Aber kannst du mir erklären, was "nicht lange" für dich bedeutet ?
Grüße aus dem Donauried
Hermann.

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Beitrag von Sesti »

Tropenfreak hat geschrieben:Vom Totholz bei einer Weide würde ich auch abraten. Sieht nicht natürlich aus. Zudem hält sich das sehr weiche Holz bei ner Weide nicht lange. Ausgehölter Stamm klingt gut - ist auch in der Natur bei alten Weiden oft zu sehen.
Hallo Roland,
ich muss mir da schon was einfallen lassen, denn wie Du gesehen hast, sind da die zwei großen Schnittstellen. Der linke Ast ist auch inzwischen schon fast bis zum Stamm abgestorben. Ich muß diesen Vorgang irgentwie zum Stillstand bringen, geht warscheinlich nur durch die Totholzgestaltung. Zuerst schau ich mir aber mal alte Trauerweiden an, wie das die Natur gestaltet.
Da ich sehe wie die Trauerweide an den Schnittstellen reagiert, hab ich schon einige Bedenken in Richtung Ausgehölter Stamm zu gehen, aber mal sehen.
Grüße aus St. Wendel im Saarland.
Wolfgang
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Beitrag von Tropenfreak »

donaurieder hat geschrieben:
Tropenfreak hat geschrieben: Zudem hält sich das sehr weiche Holz bei ner Weide nicht lange.
Hallo Roland,

über "natürlich aussehen" möcht ich nicht streiten. :wink:

Aber kannst du mir erklären, was "nicht lange" für dich bedeutet ?
Ich habe bewusst keine genaue Zeitangabe in Jahren hergeschrieben, da das "Haltbarkeitsdatum" natürlich von der Pflege des Totholzes abhängig ist. Es ist aber nicht wegzuleugnen, dass das Holz von Weiden relativ weich und somit anfällig für Pilze ist (im Vergleich zu Wacholder und Co.). Haste in der Nähe ein Wespennest, dann ist das Nest im Herbst doppelt so groß und dein Jin an der Weide auf wundersame Weise verschwunden (die Biester lieben die weichen langen Fasern von Weiden) Sowas habe ich mit nicht lange gemeint.
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Mfg Roland
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Beitrag von Tropenfreak »

Sesti hat geschrieben:
Tropenfreak hat geschrieben:Vom Totholz bei einer Weide würde ich auch abraten. Sieht nicht natürlich aus. Zudem hält sich das sehr weiche Holz bei ner Weide nicht lange. Ausgehölter Stamm klingt gut - ist auch in der Natur bei alten Weiden oft zu sehen.
Hallo Roland,
ich muss mir da schon was einfallen lassen, denn wie Du gesehen hast, sind da die zwei großen Schnittstellen. Der linke Ast ist auch inzwischen schon fast bis zum Stamm abgestorben. Ich muß diesen Vorgang irgentwie zum Stillstand bringen, geht warscheinlich nur durch die Totholzgestaltung. Zuerst schau ich mir aber mal alte Trauerweiden an, wie das die Natur gestaltet.
Da ich sehe wie die Trauerweide an den Schnittstellen reagiert, hab ich schon einige Bedenken in Richtung Ausgehölter Stamm zu gehen, aber mal sehen.
Es ist schon richtig, dass Weiden relativ schlecht überwallen, das heißt aber nicht, dass du deshalb keinen interessanten ausgehölten Stamm gestalten kannst. Schau mal hier: http://www.beepworld.de/memberdateien/m ... enbaum.jpg

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Beitrag von donaurieder »

Tropenfreak hat geschrieben: Es ist aber nicht wegzuleugnen, dass das Holz von Weiden relativ weich und somit anfällig für Pilze ist (im Vergleich zu Wacholder und Co.)
Da pflichte ich dir bei, was die Weichheit des Holzes betrifft.
Daß Wacholder und Co. nicht, oder weniger anfällig sind, glaube ich dagegen nicht.

Vor 4 Jahren (ca. schlagt mich nicht) hab ich eine kleine Weide ausgebuddelt, die vom Bieber gekappt wurde.
Nach 2 Jahren das Totholz bearbeitet und ich bin überzeugt davon, daß das auch in 10 Jahren nicht anders aussehen wird als jetzt.

Hornissen und Wespen haben im Donauried anscheinend andere Vorlieben !
Meine Zedernholzschindeln an der Südseite leiden da immer besonders drunter :cry:
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Im Sommer 2006 auf einen Ast zurückgesetzt.
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Hermann.

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