Fragen und Berichte: Umtopfen
hallo,
eine frage: ist es ein problem wenn ich jetzt schon die ulme auslichte, sie dann aber erst später eintopfe?
die sache ist die, daß bestimmt nochmal nachtfrost kommen wird, ich aber befürchte, daß die kleine demnächst in voller blätterpracht stehen wird und ich dann nichts mehr sehe....
besten dank,
anne
eine frage: ist es ein problem wenn ich jetzt schon die ulme auslichte, sie dann aber erst später eintopfe?
die sache ist die, daß bestimmt nochmal nachtfrost kommen wird, ich aber befürchte, daß die kleine demnächst in voller blätterpracht stehen wird und ich dann nichts mehr sehe....
besten dank,
anne
Hallo
Nachdem bei mir kein Frost mehr zu erwarten ist, hab ich mich auch ans Umtopfen gemacht. Bilder hab ich aus Zeitmangel keine geschossen (es sah auch nicht viel anders als bei euch aus). Umgetopft wurde (wenn nicht anders beschrieben) nach "Anleitung", also 2/3 Fruhstorfer, 1/3 Blähton (Rigips Ausgleichsschüttung 2-4mm), Sphagnum, Zopf'sche Befestigung.
Beim kleinsten, dem Cotoneaster waren an oberster stelle 2 Wurzeln (auf einer Ebene, allerdings einseitig). Darunte hab ich auch noch welche gelassen, aber direkt unter den ersten beiden eine Drahtschlige drum gemacht. Ich hoffe da bilden sich jetzt Wurzeln drüber. Das ganze steht jetzt in einer Trainungsschale.
Beim Ahorn sah das Wurzelbild schon etwas besser aus, so konnte ich die Pfahlwurzel recht kurz abknipsen.
Die Lärche hatte mich etwas vera****t. Anfangs sah es nach einem recht passablen Wurzelbild aus. Oben waren die Wurzeln so dicht, das ich mich von unten nach oben gearbeitet habe (ausgewaschen war das ganze schon). Ein dicke, total verkorkste untere Wurzel entpuppte sich (nach dem abknipsen) als Träger der dichten Feinwurzeln im oberen Teil. Mist, aber was weg ist, ist weg. Ein paar Wurzeln hat die Lärche jetzt noch, aber ein bischen Schiß hab ich dennoch. Hier hab ich etwas Wurzelpulver (Neudofix) am Stamm verteilt und ordentlich mit Moos eingepackt. Da wenig Wurzeln waren, hab ich das ganze mit Spanndrähten fixiert.
Die Ulme... ui, ich hab ja einiges erwartet. Also der Wurzelhals ist sehr dick, dann kamen dicke fette ineinander verknotete und kaum Wurzelhaare tragende Wurzeln. Diese sind fast alle dem Schnitt zum Opfer gefallen. die anderen, die eventuell noch "richtbar" gewesen wären, sind bei eben diesem Versuch abgebrochen. Jetzt waren oben noch ein paar feine Wurzeln. Diese wurden so belassen und auf gleicher Höhe noch kleine Löcher für neue Wurzeln "gebohrt". Darunter war eh nix mehr zu retten, von daher wurde das ganze flach abgeschnitten. Fixiert wurde das ganze mit 2 Drähten von unten, direkt um den Wurzelhals, dann ringsum Wurzelpulver und ordenlich Moos drum. Wenn das klappt, dann brauch ich glaub ich nicht abmoosen.
Mit dem Wissen, was unter der Erde ist, hab ich die Ulme noch etwas ausgelichtet. Also wenn sie "durchkommt", hab ich glaub ich ziemlich konkrete Vorstellungen. Ich drück ihr die Daumen.
Wenn ich es schaffe, dann stell ich am WE mal ein Bild von den Bäumen und meiner neuen Balkonkonstruktion (ein 3,30m langes, 30cm tiefes, aussen hängendes Regal) rein.
Nachdem bei mir kein Frost mehr zu erwarten ist, hab ich mich auch ans Umtopfen gemacht. Bilder hab ich aus Zeitmangel keine geschossen (es sah auch nicht viel anders als bei euch aus). Umgetopft wurde (wenn nicht anders beschrieben) nach "Anleitung", also 2/3 Fruhstorfer, 1/3 Blähton (Rigips Ausgleichsschüttung 2-4mm), Sphagnum, Zopf'sche Befestigung.
Beim kleinsten, dem Cotoneaster waren an oberster stelle 2 Wurzeln (auf einer Ebene, allerdings einseitig). Darunte hab ich auch noch welche gelassen, aber direkt unter den ersten beiden eine Drahtschlige drum gemacht. Ich hoffe da bilden sich jetzt Wurzeln drüber. Das ganze steht jetzt in einer Trainungsschale.
Beim Ahorn sah das Wurzelbild schon etwas besser aus, so konnte ich die Pfahlwurzel recht kurz abknipsen.
Die Lärche hatte mich etwas vera****t. Anfangs sah es nach einem recht passablen Wurzelbild aus. Oben waren die Wurzeln so dicht, das ich mich von unten nach oben gearbeitet habe (ausgewaschen war das ganze schon). Ein dicke, total verkorkste untere Wurzel entpuppte sich (nach dem abknipsen) als Träger der dichten Feinwurzeln im oberen Teil. Mist, aber was weg ist, ist weg. Ein paar Wurzeln hat die Lärche jetzt noch, aber ein bischen Schiß hab ich dennoch. Hier hab ich etwas Wurzelpulver (Neudofix) am Stamm verteilt und ordentlich mit Moos eingepackt. Da wenig Wurzeln waren, hab ich das ganze mit Spanndrähten fixiert.
Die Ulme... ui, ich hab ja einiges erwartet. Also der Wurzelhals ist sehr dick, dann kamen dicke fette ineinander verknotete und kaum Wurzelhaare tragende Wurzeln. Diese sind fast alle dem Schnitt zum Opfer gefallen. die anderen, die eventuell noch "richtbar" gewesen wären, sind bei eben diesem Versuch abgebrochen. Jetzt waren oben noch ein paar feine Wurzeln. Diese wurden so belassen und auf gleicher Höhe noch kleine Löcher für neue Wurzeln "gebohrt". Darunter war eh nix mehr zu retten, von daher wurde das ganze flach abgeschnitten. Fixiert wurde das ganze mit 2 Drähten von unten, direkt um den Wurzelhals, dann ringsum Wurzelpulver und ordenlich Moos drum. Wenn das klappt, dann brauch ich glaub ich nicht abmoosen.
Mit dem Wissen, was unter der Erde ist, hab ich die Ulme noch etwas ausgelichtet. Also wenn sie "durchkommt", hab ich glaub ich ziemlich konkrete Vorstellungen. Ich drück ihr die Daumen.
Wenn ich es schaffe, dann stell ich am WE mal ein Bild von den Bäumen und meiner neuen Balkonkonstruktion (ein 3,30m langes, 30cm tiefes, aussen hängendes Regal) rein.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Schade. Daß Ausgangsmaterial sah bei Dir vermutlich ähnlich aus wie auf den bisher gezeigten Fotos, aber was Du damit gemacht hast, hätte ich doch gerne gesehen. Bei der Lärche habe ich keine grossen Bedenken, aber bei der Ulme warst Du scheinbar recht mutig. Naja, ein verzagtes Herz kriegt aber auch kaum einen gescheiten Bonsai.schmieda hat geschrieben: Bilder hab ich aus Zeitmangel keine geschossen (es sah auch nicht viel anders als bei euch aus).
Grüße aus Hattersheim,
Helge
Helge
puuh
eigentlich könnte ich schmiedas beitrag einfach zitieren und fertig ist.
ich habe gestern auch umgetopft udn kam fat zum selben ergebnis.
der feldahorn hatte zwar 2 gut ausgebildete wurzeln, aber der rest war gar nicht vorhanden, ausser ne lange pfahlwurzel. die hab ich natürlichabgeschnitten.
(ih habe die wurzel aus neugierde einfach mal in erde gesetzt um zu gucken ob vielleicht ein neuer feldahorn entspringt. realistisch?)
die lärche gatte im prinzip genau das selbe zu bieten, also auch ncihts sonderlich gutes.
die ulme zuletzt war der horror (auf dem ersten blick dachte ich essah ganz gut aus aber pustekuchen)
ich dachte immer ihr würdet übetreiben mit eurer beschreibung, aber ich hätte heulen können.
das ganze wurzelwerk war bis auf einige wenige wurzeln eine pfahlwurzel, die aussah als hätte vorher irgendwer absichtlich jede einzelne wurzel um den wurzelansatz geschlungfen und festgeklebt und dann noch verknotet und angetackert.
naja die wurzeln sind nun zwar weg, aber ich habe relative zweifel ob der baum so überleben kann
ma schauen.
es wird ja überall gesagt amn kann manchmal mutiger sein als man glaubt beim wurzelschnitt.
also gebe ich die hoffnung nicht auf
bis dann
eigentlich könnte ich schmiedas beitrag einfach zitieren und fertig ist.
ich habe gestern auch umgetopft udn kam fat zum selben ergebnis.
der feldahorn hatte zwar 2 gut ausgebildete wurzeln, aber der rest war gar nicht vorhanden, ausser ne lange pfahlwurzel. die hab ich natürlichabgeschnitten.
(ih habe die wurzel aus neugierde einfach mal in erde gesetzt um zu gucken ob vielleicht ein neuer feldahorn entspringt. realistisch?)
die lärche gatte im prinzip genau das selbe zu bieten, also auch ncihts sonderlich gutes.
die ulme zuletzt war der horror (auf dem ersten blick dachte ich essah ganz gut aus aber pustekuchen)
ich dachte immer ihr würdet übetreiben mit eurer beschreibung, aber ich hätte heulen können.
das ganze wurzelwerk war bis auf einige wenige wurzeln eine pfahlwurzel, die aussah als hätte vorher irgendwer absichtlich jede einzelne wurzel um den wurzelansatz geschlungfen und festgeklebt und dann noch verknotet und angetackert.
naja die wurzeln sind nun zwar weg, aber ich habe relative zweifel ob der baum so überleben kann
ma schauen.
es wird ja überall gesagt amn kann manchmal mutiger sein als man glaubt beim wurzelschnitt.
also gebe ich die hoffnung nicht auf
bis dann
Gruß Henning
Hallo Helge
Nehmen wir dein Bild von der Ulme. Es ist zwar nicht genau das gleiche wie bei mir, aber so ähnlich. An der unteren roten Linie hab ich flach abgeschnitten, bei den roten Punkten kleine Löcher mit Wurzelpulver gemacht. Auf der Höhe sind aber noch ein paar Feinwurzeln gewesen. Diese müssen vorerst die Versorgung übernehmen.
Ich glaub in 2 Wochen kann man sagen, ob sie es geschafft hat, oder nicht. Bisher macht ihr die tägliche Morgensonne nichts.
Nehmen wir dein Bild von der Ulme. Es ist zwar nicht genau das gleiche wie bei mir, aber so ähnlich. An der unteren roten Linie hab ich flach abgeschnitten, bei den roten Punkten kleine Löcher mit Wurzelpulver gemacht. Auf der Höhe sind aber noch ein paar Feinwurzeln gewesen. Diese müssen vorerst die Versorgung übernehmen.
Ich glaub in 2 Wochen kann man sagen, ob sie es geschafft hat, oder nicht. Bisher macht ihr die tägliche Morgensonne nichts.
- Dateianhänge
-
- ...so in etwa
- ulme-wurzeln-2.jpg (38.37 KiB) 1649 mal betrachtet
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Hallo
Ich kann Eure Sorgen und Befürchtungen bestens verstehen.
Das Erzielen eines vernünftigen Wurzelwerks ist keine
leichte Aufgabe. Die erforderlichen Schnitte sind beängstigend,
das übrig gebliebene Wurzelwerk eher dürftig.
Wenn auch das ein oder andere Bäumchen auf der Strecke bleibt
(was eigentlich nicht passieren dürfte) so habt Ihr mit diesem Schritt
einen Schritt in Richtung Bonsai gemacht.
Das beschauliche Schnipp-Schnapp ein Zweiglein stört
und schon ist der Baum ausstellungsreif,
kommt gut in Film und Fernsehen,
hat aber nichts mit dem Bonsai-Alltag zu tun.
In 10 Jahren sind Eure Bäume in dem Bereich wo zarter
Einsatz der Schere die beschaulichere Seite des Hobbys zeigt.
Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage.
Habt etwas Geduld, dann wird das mulmige Gefühl
nach dem Umtopfen und Wurzelschnitt, zur Routine,
und Ihr beruhigt Euch mit dem Gedanken,
das es schon gut gehen wird.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Ich kann Eure Sorgen und Befürchtungen bestens verstehen.
Das Erzielen eines vernünftigen Wurzelwerks ist keine
leichte Aufgabe. Die erforderlichen Schnitte sind beängstigend,
das übrig gebliebene Wurzelwerk eher dürftig.
Wenn auch das ein oder andere Bäumchen auf der Strecke bleibt
(was eigentlich nicht passieren dürfte) so habt Ihr mit diesem Schritt
einen Schritt in Richtung Bonsai gemacht.
Das beschauliche Schnipp-Schnapp ein Zweiglein stört
und schon ist der Baum ausstellungsreif,
kommt gut in Film und Fernsehen,
hat aber nichts mit dem Bonsai-Alltag zu tun.
In 10 Jahren sind Eure Bäume in dem Bereich wo zarter
Einsatz der Schere die beschaulichere Seite des Hobbys zeigt.
Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage.
Habt etwas Geduld, dann wird das mulmige Gefühl
nach dem Umtopfen und Wurzelschnitt, zur Routine,
und Ihr beruhigt Euch mit dem Gedanken,
das es schon gut gehen wird.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Hi Frank,schmieda hat geschrieben:An der unteren roten Linie hab ich flach abgeschnitten,
beim Anblick dieser roten Linie hat mir erstmal der Atem gestockt vor Schreck !!
Grüße aus Hattersheim,
Helge
Helge
Hallo Helge
Wir werden sehen ob meiner durch kommt und wenn, dann wie er nächstes Jahr beim Umtopfen aussieht. Eventuell sieht dann dein Wurzelansatz auch ganz anders aus und du brauchst doch nicht abmoosen. Warten wir ab und drücken die Daumen.
Wir werden sehen ob meiner durch kommt und wenn, dann wie er nächstes Jahr beim Umtopfen aussieht. Eventuell sieht dann dein Wurzelansatz auch ganz anders aus und du brauchst doch nicht abmoosen. Warten wir ab und drücken die Daumen.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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ich denke auch, dass man erst beim nächsten betrachten des wurzelballens sagen kann obs was gebracht hat.
ich wollt jetzt kein neues thema aufamchen aber 2 fragen noch.
ich habe die bäume jetzt erstmal schattig gestellt, d.h. sie bekommen ab 6 uhr oder so nochmal sonne aber vorher nciht.
wie lange sollte ich das machen?
wie kann ich meine konkavzange pflegen?
ich wollt jetzt kein neues thema aufamchen aber 2 fragen noch.
ich habe die bäume jetzt erstmal schattig gestellt, d.h. sie bekommen ab 6 uhr oder so nochmal sonne aber vorher nciht.
wie lange sollte ich das machen?
wie kann ich meine konkavzange pflegen?
Gruß Henning
- Marvin1989
- Beiträge: 103
- Registriert: 05.06.2006, 21:02
- Wohnort: NRW
- Kontaktdaten:
Zum Ölen kann ich Neo Balistol Öl empfehlen.
Ansonsten noch viel Spaß.
Achja, topfe heute auch mal um, dass Wetter hat sich stabilisiert und die Sonne scheint immer häufiger.
Wünsche euch allen noch einen schönen April Sonntag.
Euer
Marvin
Ansonsten noch viel Spaß.
Achja, topfe heute auch mal um, dass Wetter hat sich stabilisiert und die Sonne scheint immer häufiger.
Wünsche euch allen noch einen schönen April Sonntag.
Euer
Marvin
Denke daran, jede Sache hat etwas Positives und Negatives versuche einfach das Beste daraus zu machen.
