Technik um schlafende Augen zum Austrieb zu bewegen.

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flu
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Beitrag von flu »

bonsaifoerster, am 24.09.2005, hat geschrieben:...es ist Quasi nix anderes als ein Blattschnitt, denn auch damit wird das Hormon, welches den Axeltrieb hemmt gestoppt!!


oder??

Silvio
Ach je, Silvio ... nun habe ich deine Frage fast zwei Jahre lang übersehen, doch antworten möchte ich darauf schon noch. :)

Die Antwort ist: ja!
Immer, wenn die Terminalknospe abgeschnitten wird, fällt auch dieser Ort der Auxinbildung weg. Die darunterliegenden Knospen werden dann nicht mehr in ihrer Entwicklung gehemmt und treiben aus.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

wo das thema gerade wieder oben ist :
gibt es eine mindestdicke des betreffenden astes oder stammes für diese operation ?
das würde ich übrigens auch gern für das abmoosen wissen.

hintergrund ist die überlegung, dass bei kleinem durchmesser ja das verhältnis von innerem teil (xylem) zu äusserem teil (phloem) ungünstiger ist bzw. man ja die grenze nicht 100% trifft und im zweifelsfall lieber etwas tiefer schneidet.

gibt es da erfahrungswerte ?
Gruss, Achim
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migo
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Beitrag von migo »

Hallöchen,

bin eher zufällig über dieses Thema gestolpert und da ist mir wieder was eingefallen.

Vor Jahren hatten wir einen Gummibaum, dort hat meine Frau über den schlafenden Augen mit dem Fingernagel die Rinde eingeritzt. Das ging ganz gut. Erfolgsquote lag bei ca. 75%.
Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
WALDSCHRAT
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Beitrag von WALDSCHRAT »

Erstmal ein Hallo in die gesamte Runde!
Dieser Beitrag hat doch sehr starkes Interesse bei mir geweckt! Ich hätte da mal eine spezielle Frage an Ulf :
Du hast da eines der essentiellen Phytohormone angesprochen, das Auxin. Mit seiner "Unterdrückung" kann man also das Austreiben der "schlafenden Augen" stimulieren, welches durch den Schnitt im Phloem, an der gewünschten Stelle, reduziert wird. Soweit richtig ? So, nun zu meiner eigentlichen Frage: Rein hypotetisch - könnte man nicht auch die Konzentration der anderen Phytohormone(Gibberelin/Cytokinin) an dieser Stelle erhöhen und würde man dann den gleichen Effekt erzielen?
Ich weiß, keine gängige Praxis, aber wäre es möglich den Baum mithilfe von Phytohormonen(gibt es ja zu kaufen) in dieser Weise zu "gestalten"?


Grüße und Danke im voraus, Felix
Zuletzt geändert von WALDSCHRAT am 19.05.2007, 09:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

sonicbody hat geschrieben: gibt es da erfahrungswerte ?
Ich kann nur einen Erfahrungswert zum Abmoosen beisteuern. Und zwar bei
einem Wandelröschen mit einem Stammdurchmesser von mickrigen 5mm.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

öhhm *kopfkratz* und ? hats funktioniert ?
welche methode hast du verwendet ?
Gruss, Achim
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BILU
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Beitrag von BILU »

@WALDSCHRAT Hier ein Link zu Phytohormonen und deren Wirkung

http://www.super-grow.biz/Auxins.jsp


Hab vor 2 Jahren mir mal bei denen was bestellt, aber nie richtig ausprobiert.

Viel Info über Hormone gibt es auch bei den Palmenfreunden (Arnold aus Köln)

Letztes Jahr hab ich Versuche mit Weidenwasser (auch Phytohormaone) bei Stecklingen gemacht - mit guten Erfolgen.


Bei meinem Lindenspalier versuch ich z.Z. die Methode von Ulf um die Linde zu einem Austrieb an einer Stelle des Spaliers zu bewegen, die noch fehlt.

Gruß

Uli
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Georg
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Re: Technik um schlafende Augen zum Austrieb zu bewegen.

Beitrag von Georg »

Aus eigener Erfahrung:
Bei Rosen hat es bei mir immer(80%) funktioniert, leider nicht beim Ahorn.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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camaju +
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Re: Technik um schlafende Augen zum Austrieb zu bewegen.

Beitrag von camaju + »

Bei nem Ginkgo hats, zumindest bei mir, auch nicht geklappt.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

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