kleiner Dreispitzahorn
kleiner Dreispitzahorn
Hallo, Ihr Lieben,
hier zeige ich Euch die Entwicklung meines kleinen Dreispitzahorns, den ich im Februar in Enger gekauft habe.
Erst wenige Monate in meinem Besitz, hat er doch schon einige Veränderungen durchlaufen und gedeiht zu meiner Freude sehr gut.
Der Opfertrieb auf dem aktuellen Foto am rechten unteren Ast stört natürlich das Auge etwas, aber ist noch nötig, um den zu dünnen Ast zu fördern...
Viele Grüße,
Heike
hier zeige ich Euch die Entwicklung meines kleinen Dreispitzahorns, den ich im Februar in Enger gekauft habe.
Erst wenige Monate in meinem Besitz, hat er doch schon einige Veränderungen durchlaufen und gedeiht zu meiner Freude sehr gut.
Der Opfertrieb auf dem aktuellen Foto am rechten unteren Ast stört natürlich das Auge etwas, aber ist noch nötig, um den zu dünnen Ast zu fördern...
Viele Grüße,
Heike
- Dateianhänge
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- Acer buergerianum, heute am 12.6.07, Schale Horst Heinzlreiter
- DSCF0834k.jpg (39.15 KiB) 14824 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Heike_vG am 04.10.2018, 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Olli,
der Horst hat jedenfalls eine nette Internetseite, hhpots.com.
Bestellen kann man da über Email, versandfertig sind einige Schalen, andere macht er dann nach Bedarf und Maß.
Danke für das Lob für's "konsequente Durchstylen"...
Hallo Michael,
solche Bäume werden in Japan (und auch anderswo) im Feld herangezogen, zu extremem Wachstum gebracht und ca. einmal jährlich wieder runtergesägt. Dadurch ergeben sich die kurzen, dicken Stämme und die Verjüngung. Allerdings kommen dabei natürlich auch ordentlich große Schnittstellen heraus. Bei meinem Baum sind sie überwiegend auf der Rückseite. Da sie relativ gut umwallt und in der Mitte interessant verwittert sind, finde ich sie ganz charaktervoll und nicht sehr störend.

Mein Bäumchen hatte praktisch einen "fertigen" Stamm und flaches Wurzelwerk und ist so als fortgeschrittener Rohling verkauft worden. Nun ist es meine Aufgabe, das Astwerk zu gestalten.
Das ist bei so einem kleinen Baum relativ schnell zu erreichen und es macht Freude, die flotten Fortschritte zu erzielen.
Viele Grüße,
Heike
der Horst hat jedenfalls eine nette Internetseite, hhpots.com.
Bestellen kann man da über Email, versandfertig sind einige Schalen, andere macht er dann nach Bedarf und Maß.
Danke für das Lob für's "konsequente Durchstylen"...
Hallo Michael,
solche Bäume werden in Japan (und auch anderswo) im Feld herangezogen, zu extremem Wachstum gebracht und ca. einmal jährlich wieder runtergesägt. Dadurch ergeben sich die kurzen, dicken Stämme und die Verjüngung. Allerdings kommen dabei natürlich auch ordentlich große Schnittstellen heraus. Bei meinem Baum sind sie überwiegend auf der Rückseite. Da sie relativ gut umwallt und in der Mitte interessant verwittert sind, finde ich sie ganz charaktervoll und nicht sehr störend.

Mein Bäumchen hatte praktisch einen "fertigen" Stamm und flaches Wurzelwerk und ist so als fortgeschrittener Rohling verkauft worden. Nun ist es meine Aufgabe, das Astwerk zu gestalten.
Das ist bei so einem kleinen Baum relativ schnell zu erreichen und es macht Freude, die flotten Fortschritte zu erzielen.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Michael,
natürlich weiß ich jetzt nicht so genau, wie das Vorgehen mit Euren Übungsobjekten sein wird.
Es ist jedoch so, dass in der Schale die Verdickung der Stämme nur sehr gering ist.
Nicht jeder Bonsai muss allerdings einen auffällig dicken Stamm haben, um schön zu sein.
Aber allgemein betrachte ich es so, dass ich die Bäume im Freiland, Kübel oder Teichkorb mäste, bis mir die Stammdicke gefällt. Dann erst geht es an die weitere Entwicklung und in eine Schale, weil dort die Verdickung eben normalerweise nicht mehr sehr stark ist.
Andersherum, wenn man einen Bonsai hat, dessen Stamm man noch verdicken möchte, kann man ihn noch mal auspflanzen. Durch das starke Wachstum der langen, neuen Triebe, das dabei unvermeidbar ist, weil das die Stammverdickung bewirkt, ist hinterher aber die Krone neu aufzubauen.
Die vorher schon gestalteten Äste sind dann hin, die einen übermäßig in die Dicke und Höhe gegangen, die anderen in deren Schatten verkümmert und / oder abgestorben.
Man kann aber mit einzelnen Opferästen arbeiten, die lang und dick durchwachsen dürfen, um bestimmte Partien zu verdicken. Dabei kann der Rest des Baumes erhalten und weiterentwickelt werden.
Das betreibe ich ja in diesem Fall auch gerade am untersten rechten Ast des Dreispitzers.
Viele Grüße,
Heike
natürlich weiß ich jetzt nicht so genau, wie das Vorgehen mit Euren Übungsobjekten sein wird.
Es ist jedoch so, dass in der Schale die Verdickung der Stämme nur sehr gering ist.
Nicht jeder Bonsai muss allerdings einen auffällig dicken Stamm haben, um schön zu sein.
Aber allgemein betrachte ich es so, dass ich die Bäume im Freiland, Kübel oder Teichkorb mäste, bis mir die Stammdicke gefällt. Dann erst geht es an die weitere Entwicklung und in eine Schale, weil dort die Verdickung eben normalerweise nicht mehr sehr stark ist.
Andersherum, wenn man einen Bonsai hat, dessen Stamm man noch verdicken möchte, kann man ihn noch mal auspflanzen. Durch das starke Wachstum der langen, neuen Triebe, das dabei unvermeidbar ist, weil das die Stammverdickung bewirkt, ist hinterher aber die Krone neu aufzubauen.
Die vorher schon gestalteten Äste sind dann hin, die einen übermäßig in die Dicke und Höhe gegangen, die anderen in deren Schatten verkümmert und / oder abgestorben.
Man kann aber mit einzelnen Opferästen arbeiten, die lang und dick durchwachsen dürfen, um bestimmte Partien zu verdicken. Dabei kann der Rest des Baumes erhalten und weiterentwickelt werden.
Das betreibe ich ja in diesem Fall auch gerade am untersten rechten Ast des Dreispitzers.
Viele Grüße,
Heike
einfach wachsen lassen, bei meinem dicken 3-spitz werden die triebe im jahr auch ca. 1,5m lang , damit die unteren äste an dicke zulegen.
und dieses wachstum hat der baum obwohl er in einer ca.7cm flachen schale steht....
je mehr laub desto mehr dickenwachstum, ganz einfache rechnung
sieht ungefähr so aus:


und dieses wachstum hat der baum obwohl er in einer ca.7cm flachen schale steht....
je mehr laub desto mehr dickenwachstum, ganz einfache rechnung
sieht ungefähr so aus:


Hallo, Ihr Lieben,
hier kommt Neues vom kleinen Dreispitzer!
Er hat mir bisher nur Freude gemacht und so auch jetzt, mit einer hübschen Herbstfärbung.
Der Opferast unten rechts hat schon eine ganz nette Verdickung bewirkt. Auf dem zweiten Foto habe ich ihn wegretouchiert.
Auf der rechten Seite unten, wo der Ast ja erst noch im Aufbau ist, fehlt natürlich noch etwas Verzweigung und Laubmasse, wodurch der Baum in der Schale auch zu weit links platziert erscheint.
Aber das wird noch alles, mit der Zeit...
Liebe Grüße,
Heike
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- DSCF1608bk.jpg (56.32 KiB) 13752 mal betrachtet
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- DSCF1608ak.jpg (68.04 KiB) 13756 mal betrachtet
- Marc Berenbrinker
- Beiträge: 2592
- Registriert: 11.02.2007, 20:35
- Wohnort: OWL
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Hallo Simon,Zim hat geschrieben:Darf ich trotzdem fragen wieso du gerade an dieser stelle einen ast haben willst??? Fände ich ohne besser
das ist vielleicht Geschmackssache, aber für mich gehört da einer hin. Die Außenbiegung bei dem dicken Stamm würde ohne etwas dran ziemlich nackt und unvollständig wirken, finde ich.
Wenn der Ast ein entsprechendes Zweig- und Laubvolumen bekommt, balanciert er den Baum noch schöner aus.
Sagt mir jedenfalls MEINE Vorstellungskraft...
Hallo Marc,
schön, dass der Kleine Dir gefällt!
Die Schale hat HH extra für ihn gemacht, ich wollte diese spezielle Glasur, die m.E. perfekt für Dreispitzahorne ist...
Das nächste Update kommt dann in unbelaubtem Zustand.
Viele Grüße,
Heike
