Schöne neuen Bonsaiwelt

Alles andere was zu Bonsai passt.
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Alexander
Naturbedingte Genveränderung werden bezüglich
Ihrer Nützlichkeit für das Individuum/die Gruppe von
der Natur aussortiert.
Künstliche Genveränderungen werden vom Menschen
auf Ihre Nützlichkeit hin überprüft.
Die Natur "denkt und entscheidet" in etwas grösseren
Dimensionen und Zusammenhängen als wir kleinen,
dummen und zeitlich sehr begrenzten Menschlein.
Vielleicht habe ich bis jetzt ja immer weg geschaut,
aber mir ist noch nie ein halbwegs weiser Mensch begegnet
der sich auch nur im kleinsten Teil ein Urteil erlauben würde.
Und bei denjenigen die sich ein Urteil erlauben,
schaue ich lieber bewusst weg.
mfG Dieter
KHarry
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Beitrag von KHarry »

zopf hat geschrieben: Naturbedingte Genveränderung werden bezüglich
Ihrer Nützlichkeit für das Individuum/die Gruppe von
der Natur aussortiert.
Künstliche Genveränderungen werden vom Menschen
auf Ihre Nützlichkeit hin überprüft.
Die Natur "denkt und entscheidet" in etwas grösseren
Dimensionen und Zusammenhängen als wir kleinen,
dummen und zeitlich sehr begrenzten Menschlein.
Hallo Dieter,

so richtig ist mir nicht klar geworden, was die Natur da anders macht als wir Menschen!?

Gruß Harald
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Harald
Die Natur bedient sich eines Ausleseprozesses,
der jedwedes Leben das sich nicht durchsetzt eliminiert.
Sinnlose Genveränderungen,
nicht angepasste Lebensformen,
( sofern sich keine zu besetzende Nische findet )
sterben aus und machen Platz für die nächsten Veränderungen.
Im Falle der Pappel dürfte die Lichtkonkurrenz
das Kriterium der Natur sein diesen Baum aussterben zu lassen.

Welcher Mensch sollte in die Befähigung
(von der Berechtigung ganz zu schweigen)
in der Lage sein diese Unterscheidung zu treffen.

Alles hat seine guten und seine schlechten Seiten
und kaum ein Mensch dürfte die Kompetenz haben
auch nur ein winziges Problem von allen Seiten zu betrachten.

Diesen speziellen Fall betrachtend, sollte man im ersten Moment
darüber stolpern das Früchte die wir verzehren mit
Gibberillenen behandelt werden.
Der nächste Punkt ist unser äusserst dürftiges Wissen
um das Wesen und Wirken der Phytohormone.
Einerseits Unsere eingeschränkte Analytik
andererseits Unser mangelndes Wissen um die
Wechselwirkungen bekannter und unbekannter Phytohormone
machen es uns nur schwer möglich ein Urteil zu bilden.
Um einen kleinen Ausflug in die Mathematik zu machen
könnte man ja einfach mal die möglichen Kombinationen
bei nur 100 Genen und deren verschiedene Wechselwirkungen
berechnen.
Und noch vieles mehr

Was uns interessieren sollte ist der Verzehr von Gibberillenen.
Was uns interessieren sollte ist die Tatsache das genverändertes
Erbmaterial übertragen werden kann (nachgewiesen).
Was uns interessieren sollte sind die Segen die uns die Forschung
bringen kann (Diabetes).
Was wir uns nicht anmaßen sollten sind Urteile.
Was ich tun sollte, aufhören Monologe zu halten (Entschuldigung)

mfG Dieter
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Yannick
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Beitrag von Yannick »

Woher willst du wissen wie gefährlich schwarze rosen sind? Keiner kann so ohne weiteres wissen was passiert wenn z.b blattläuse etc. an den rosen knabbern ( und ich rede hier nicht davon das sie mutieren und menschengroß werden wie in horror filmen). Da muss man großangelegte testserien anlegen und auf die kalte schulter darf man das auf keinen fall nehmen!
Dass die Forscher, die für diese Rosen verantwortlich sind, ihr Projekt natürlich vorher auf evtl. Probleme wie das oben genannte testen, bevor sie es auf den Markt lassen, versteht sich ja von selbst.
davon mal abgesehen ist das genauso wie kleine pappeln total unsinnig! Was soll das denn bringen?
Das ist ein anderes Thema, ob es was bringt oder nicht.
Wie gesagt ich bin durchaus für genmanipukation und stammzellenforschung, aber alles muss die richtige kontrolle haben!
Siehe oben:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Forscher, die sicherlich mehr von der Thematik verstehen als jeder hier mitschreibende User, ihr Projekt ausreichend kontrolliert haben. Schon allein deswegen, weil sie selbst wahrscheinlich relativ streng kontrolliert werden bei so einem brisanten Forschungsprojekt.

Yannick
Zim
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Beitrag von Zim »

bist du da sicher?
ich hoffe es wirklich....
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migo
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Beitrag von migo »

zopf hat geschrieben:Die Natur bedient sich eines Ausleseprozesses,
der jedwedes Leben das sich nicht durchsetzt eliminiert.
Sinnlose Genveränderungen,
nicht angepasste Lebensformen,
( sofern sich keine zu besetzende Nische findet )
sterben aus und machen Platz für die nächsten Veränderungen.
Der Meinung bin ich auch! Letztendlich wird die Erde auch den Menschen überleben. *muede*
Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Hallo Dieter,

ich wehre mich allerdings gegen Formulierungen wie 'die Natur denkt und entscheidet'.

Die Vorgänge in 'der Natur' laufen nicht geplant oder zielgerichtet ab. Denken und Planen tut der Mensch - wenn auch unvollkommen und fehlerhaft. Nach Deiner Argumentation gehört der Misserfolg in den Naturvorgängen eben zum Evolutionsprozess, dem aber Menschen kreidest Du entsprechendes als Misserfolg an. Das ist ziemlich unfair.

'Die Natur' hat Katastrophen ohne Ende hervorgebracht - man denke nur an die diversen Massenaussterben im Laufe der Erdgeschichte. Und dass das Leben hier nicht überhaupt ausgelöscht oder auf ein ganz niedriges Level (aus unserer Sicht) zurückgeworfen wurde, ist einerseits Zufall - und andererseits trivial, weil nur deshalb wir überhaupt existieren und in der Lage sind, uns darüber Gedanken zu machen.

Zurück zur Gentechnik: Ich plädiere da keineswegs für einen unbedachten Einsatz, und insbesondere in der Nahrungsmittelproduktion sollte man sich schon überlegen, ob man im Einzelfall nicht mehr Schaden anrichten kann, als zu gewinnen ist. Aber Schadorganismen kann nicht nur die Gentechnik hervorbringen - die entstehen auch (und bisher in den allermeisten bis fast allen Fällen) auf natürliche Weise. Das Problem ist hier wohl eher, dass man altbekannte Nahrungspflanzen manipuliert, etwa indem man dem Mais ein Gen hinzufügt, das ein Gift gegen Insekten produziert, und einfach davon ausgeht, dass man ihn weiterhin gefahrlos verzehren kann (ist ja schließlich Mais, was soll da giftig sein). Unsere Nahrungspflanzen sind aber das Produkt einer langen, oft jahrhundertelangen Auslese und Erprobung. Und nach einer tiefgreifenden Manipulation geht das eben ein Stück weit von vorne los.

Im übrigen bin ich auch dagegen, das Denken nur denen mit den größeren Köpfen zu überlassen. Forscher verstehen naturgemäß mehr von ihrem Thema als der Normalbürger, aber sie sind keineswegs objektiv. Erstens verdienen sie ihr Geld damit, vor allem aber glaube ich, sie sind meist auch 'verliebt' in ihren Gegenstand, da geraten Risiken leicht aus dem Blickfeld.

So, auch genug Monolog für heute. :wink:

Gruß Harald
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Harald
Ich stimme Dir zu.
Der Unterschied der Schöpfung der Natur einerseits
und der Manipulation des Menschen andererseits
liegt in der Beurteilung der Wertigkeit des Geschaffenen.
Die Natur lässt Mißerfolge nach kurzer Zeit einfach aussterben,
unsentimental, gnadenlos und nach ganz einfachen Kriterien.

Foscher schaffen Sinnvolles, Sinnloses und Hochbrisantes.
Aber ich wage zu bezweifeln, das irgend jemand oder eine Gruppe,
dazu in der Lage ist/sind die Entscheidung zu treffen
in welche der 3 obigen Gruppen das Geschaffene gehört.

Wir pfuschen der Natur seit Jahrhunderten in´s Handwerk,
ist ja auch vollkomen in Ordnung, ich will ja auch das es mir gut geht
und ich an den Segnungen der Zivilisation teil habe.
Aber das "Gejammere" hintenraus geht mir gegen den Strich.
Wenn man etwas haben will muss man auch bereit sein den Preis
zu bezahlen und diese Konsequenz zeigt die Natur,
aber wir Menschlein haben so Unsere Schwierigkeiten damit.

mfG Dieter
Zim
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Beitrag von Zim »

zopf hat geschrieben:Hallo Harald
Ich stimme Dir zu.
Der Unterschied der Schöpfung der Natur einerseits
und der Manipulation des Menschen andererseits
liegt in der Beurteilung der Wertigkeit des Geschaffenen.
Die Natur lässt Mißerfolge nach kurzer Zeit einfach aussterben,
unsentimental, gnadenlos und nach ganz einfachen Kriterien.

Foscher schaffen Sinnvolles, Sinnloses und Hochbrisantes.
Aber ich wage zu bezweifeln, das irgend jemand oder eine Gruppe,
dazu in der Lage ist/sind die Entscheidung zu treffen
in welche der 3 obigen Gruppen das Geschaffene gehört.

Wir pfuschen der Natur seit Jahrhunderten in´s Handwerk,
ist ja auch vollkomen in Ordnung, ich will ja auch das es mir gut geht
und ich an den Segnungen der Zivilisation teil habe.
Aber das "Gejammere" hintenraus geht mir gegen den Strich.
Wenn man etwas haben will muss man auch bereit sein den Preis
zu bezahlen und diese Konsequenz zeigt die Natur,
aber wir Menschlein haben so Unsere Schwierigkeiten damit.

mfG Dieter

Weise Worte!*clap*
Jean-Luc
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Beitrag von Jean-Luc »

Yannick hat geschrieben: Dass die Forscher, die für diese Rosen verantwortlich sind, ihr Projekt natürlich vorher auf evtl. Probleme wie das oben genannte testen, bevor sie es auf den Markt lassen, versteht sich ja von selbst.
Die Probleme sind aber nicht vorherbestimmbar.

Forscher bekommen Geld, für die "Entwicklung" einer schwarzen Rose.

Wenn der Gesetzgeber des jeweiligen Landes Gentechnologie erlaubt und weiter keine großen Tests über die mögliche Schädlichkeit vorschreibt,
dann werden solche Test (schon aus finanziellen Gründen) nicht gemacht.

Oder glaubst du, daß die Forscher die Tests machen um nachher kein
schlechtes Gewissen zu haben ?


:roll:
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Yannick
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Beitrag von Yannick »

Jean-Luc hat geschrieben:
Yannick hat geschrieben: Dass die Forscher, die für diese Rosen verantwortlich sind, ihr Projekt natürlich vorher auf evtl. Probleme wie das oben genannte testen, bevor sie es auf den Markt lassen, versteht sich ja von selbst.
Die Probleme sind aber nicht vorherbestimmbar.

Forscher bekommen Geld, für die "Entwicklung" einer schwarzen Rose.

Wenn der Gesetzgeber des jeweiligen Landes Gentechnologie erlaubt und weiter keine großen Tests über die mögliche Schädlichkeit vorschreibt,
dann werden solche Test (schon aus finanziellen Gründen) nicht gemacht.

:roll:
Okay, Punkt an dich :wink:

Oder glaubst du, daß die Forscher die Tests machen um nachher kein
schlechtes Gewissen zu haben ?
Um das beurteilen zu können, bin ich zu wenig Forscher :lol:

Aber wenn ich einer wäre, dann ja.

Yannick
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helge4u
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Beitrag von helge4u »

KHarry hat geschrieben: Die Vorgänge in 'der Natur' laufen nicht geplant oder zielgerichtet ab. Denken und Planen tut der Mensch - wenn auch unvollkommen und fehlerhaft.
Der Natur ist es egal, ob Dinosaurier oder Menschen oder Küchenschaben die dominierende Spezies auf der Erde sind. Dieser Wettbewerb ist für alle Spezies offen und so wird es bleiben solange die Erde bewohnbar bleibt.

Der Mensch hat von allen Spezies am Besten gelernt, seine Umwelt nach seinen Wünschen zu formen. Inzwischen hat es ein Stadium erreicht, welches weit darüber hinaus geht, andere Spezies zu dominieren.

Wir sollten sehr, sehr vorsichtig sein mit Spielereien wie der Gentechnik.

Eine ganz harmlose gentechnisch veränderte Rose (schwarz oder blau) könnte Veränderungen verursachen, die über viele viele Umwege letzendlich sogar unserer Nahrungsmittelproduktion Probleme bereiten könnte.

Die Effekte einer Genmanipulation kann niemand genau vorher sagen. Das kann man nur testen. Das ist langwierig und teuer. Und wer kontrolliert es denn, wen juckt es ? Wenn mit viel Geld etwas entwickelt wurde, muß Geld zur Kompensation der Entwicklungskosten eingefahren werden. Dann kommt das Produkt also auf den Markt, Scheiss doch auf eine Technologiefolgenabschätzung !

Gentechnik eröffnet uns unglaubliche Möglichkeiten. Ich verdamme sie keineswegs. Ich hinterfrage nur, ob das, was damit gemacht wird, die Risiken wert ist ! Diabeteskranken zu helfen hat doch eine andere Qualität, als den Ertrag von Raps zu steigern.

Bäume gentechnisch zu miniaturisieren halte ich gar nicht für notwendig, aber potentiell sehr gefährlich. Wenn Bäume nur noch so groß werden wie Bonsai, bekommen wir vielleicht ein Problem mit dem Sauerstoffgehalt der Luft ?

Naja. Unsere Wissenschaftler und Politiker wissen bestimmt, was sie tun. (Sie tun es aber nicht unbedingt, damit es uns gut geht).
Grüße aus Hattersheim,
Helge
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christophII
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Beitrag von christophII »

Die Vorgänge in 'der Natur' laufen nicht geplant oder zielgerichtet ab. Denken und Planen tut der Mensch - wenn auch unvollkommen und fehlerhaft
.
Das stimmt so generell nicht! Viele Prozesse in der Natur sind zielgerichtet, nach dem Moto "actio-reactio"... natürlich muss man die Natur in verschiedenen Aspekt betrachten. Natur ist nicht nur ein Ökosystem, auch wie ein Organismus funktioniert ist Natur, und biochemische oder zelluläre Prozesse sind zielgerichtet und teilweise sogar mathematisch beschreibbar.
Aber dass die "Natur" keinen Willen hat, würde ich auch sagen.

Der Mensch hat von allen Spezies am Besten gelernt, seine Umwelt nach seinen Wünschen zu formen. Inzwischen hat es ein Stadium erreicht, welches weit darüber hinaus geht, andere Spezies zu dominieren.
ist das so? Oder passt sich der Mensch auch nur der Umwelt an?


Wir sollten sehr, sehr vorsichtig sein mit Spielereien wie der Gentechnik.
das ist eben keine Spielerei!
Eine ganz harmlose gentechnisch veränderte Rose (schwarz oder blau) könnte Veränderungen verursachen, die über viele viele Umwege letzendlich sogar unserer Nahrungsmittelproduktion Probleme bereiten könnte.
Wieso sollte sie das tun? wie könnt ihr das beurteilen? Niemand hat bis jetzt erwähnt wie die Farben manipuliert werden. Würden die natürlichen Farbgene anderer Pflanzen plötzlich gefährlich, wenn sie in einer andern Pflanze exprimiert werden? Ich wage es stark zu bezweifeln. Über Sinn und Unsinn lässt sich diskutieren.
Die Effekte einer Genmanipulation kann niemand genau vorher sagen. Das kann man nur testen. Das ist langwierig und teuer. Und wer kontrolliert es denn, wen juckt es ? Wenn mit viel Geld etwas entwickelt wurde, muß Geld zur Kompensation der Entwicklungskosten eingefahren werden. Dann kommt das Produkt also auf den Markt, Scheiss doch auf eine Technologiefolgenabschätzung !
Testen von Effekten der Genmanipulation ist ein grosser Teil der Forschung! Ja es ist langwierig und teuer. Es ist ein bisschen blauäugig Gentechnik nur an den von Medien oder der Konsumgesellschaft hervorgebrachten Produkten zu messen. Gentechnik wird zu weit mehr gebraucht, als nur Mini-Pappeln und blaue Rosen zu produzieren. Auch werden die meisten Gentechnisch veränderten Organismen nicht freigesetzt. Auch hat nicht jede Forschung immer ein Markt/ verkauforientiertes Endziel.... Forschung wird oft auch nur zum Erkenntnisgewinn betrieben.
In der Pharmaindustrie ist der finanzielle Aufwand für Forschung und Vermarktung fast gleich, aber in der heutigen Welt, mit der Produkthaftpflicht wird sicher mehr wert auf die Sicherheit gelegt, kein Konzern kann sich eine Sammelklage oder so leisten. Zudem müssen Produkte vom Staat zugelassen werden... dazu muss man auch langwierige Testreihen durchführen.
Gentechnik eröffnet uns unglaubliche Möglichkeiten. Ich verdamme sie keineswegs. Ich hinterfrage nur, ob das, was damit gemacht wird, die Risiken wert ist ! Diabeteskranken zu helfen hat doch eine andere Qualität, als den Ertrag von Raps zu steigern.
nicht unbedingt das Risiko ist zu Hinterfragen, aber der Sinn und Unsinn. Ich persönlich halte auch nicht viel GVO im Nahrungsmitteln oder Pflanzenbereich, aber weniger wegen den Risiken, nur weil wir das, meiner Meinung nach, nicht wirlich brauchen.
Bäume gentechnisch zu miniaturisieren halte ich gar nicht für notwendig, aber potentiell sehr gefährlich. Wenn Bäume nur noch so groß werden wie Bonsai, bekommen wir vielleicht ein Problem mit dem Sauerstoffgehalt der Luft ?
Das passiert sicher nie, wegen einer Mini-Pappel. Abholzen von Regenwälder und zersören unserer Umwelt bergen da ein wesentlich höheres Risiko.

Gentechnik ist ein Sammelbegriff und beinhaltet eine Vielzahl an Methoden und ist per se nicht gefährlich!


:) Gruss Christoph
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basco
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Beitrag von basco »

zum thema gentechnik nur so viel: gäbe es sie nicht, hätte ich ein wirksames medikament gegen meine MS weniger!!!
Bäumige Grüsse,
Phil
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Christoph
Ein "Wackelpunkt" bei der Verwendung gentechnischer Spielereien
ist die Überprüfung im Langzeitbereich.
Ein Überprüfungszeitraum von 20 Jahren (nicht der Realität entsprechend)
kann nicht annähernd den Grossteil der möglichen
Wechsel- und Nebenwirkungen nachvollziehen.
Zudem kann man nur dem jeweiligen Kenntnisstand entsprechend
Wechsel und Nebenwirkungen überprüfen.
Sollte die Forschung auch nur sehr kleine Fortschritte im Erfassen
von Zusammenhängen machen, könnten die Tests der
Vergangenheit an Aussagekraft verlieren.
mfG Dieter
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