Schnittrose

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migo
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Schnittrose

Beitrag von migo »

Hallo,

vor vier Wochen habe ich meiner Frau einen Strauß Rosen geschenkt. Eine Blüte davon brach ab. Meine Tochter stellte diese dann in einem türkischen Teeglas in ihr Zimmer.

Heute morgen wollte ich das trockene Ding endlich mal entsorgen und stelle fest: Sie lebt noch! :shock: Darauf meine Tochter: Ich hab ihr schon drei mal frisches Wasser gegeben.

Das Foto ist nicht das tollste, aber ich denke, man erkennt genug.

Die Blüte und der Stiel oberhalb der Blätter sind trocken, aber die Blätter sind noch voll im Saft. Direkt auf Höhe der Wasseroberfläche ist eine Knospe und am Stielende sind weiße Pünktchen zu sehen. Das könnten evtl. neue Wurzelansätze sein.

Hat meine Tochter nun den grünen Daumen, oder ist das für Rosen nichts besonderes?

Tschüüüss!
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Tschüüss, Michael

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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Michael,

bei mir ist auch schon einmal eine Rose in der Blumenvase bewurzelt worden!
Leider habe ich es anfangs nicht gemerkt, irgendwann kein Wasser mehr nachgefüllt und dann waren die Wurzeln trocken, als ich die lange verblühte Rose wegwerfen wollte.
Da habe ich mich geärgert... es war auch noch die allererste, die mein Mann mir geschenkt hat, als wir gerade frisch zusammen waren.

Deine kannst Du bestimmt demnächst in den Garten pflanzen! Viel Glück!

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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migo
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Beitrag von migo »

Hallo Heike,

als meine Frau von Deiner Rose las, kam ganz spontan ein sehr bedauerndes "OOOOOOOh".

Deine guten Wünsche kann unser Röschen gut gebrauchen - handelt es sich hier doch um eine Rose von dem Strauß, den ich meiner Frau zum Hochzeitstag geschenkt hatte.

Bis bald mal, tschüüüüss. :wink:
Tschüüss, Michael

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Lot-Ionan
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Beitrag von Lot-Ionan »

Ich hatte in letzter Zeit mal einen Bericht gelesen, aus dem hervorging, dass man aus gekauften Rosen leicht Stecklinge machen könnte. Oben den Blütenkopf abschneiden, zwei darunterliegende Blätte stehen lassen, darunter wieder die Blätter entfernen und dann so abschneiden, dass man zwei Stellen, an denen Blätter waren, ebenfalls stehen lässt. Dann Bewurzelungshorman draus, mit Bleistift ein Loch ins Substrat stechen und den Steckling rein. Die Rosenstecklinge sollen doch nach diesem Bericht gut anwachsen.
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migo
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Beitrag von migo »

Lot-Ionan hat geschrieben:Die Rosenstecklinge sollen doch nach diesem Bericht gut anwachsen.
Naja, sollte die Rose im Teeglas nichts werden, versuche ich im nächsten Frühjahr vielleicht mal diese Methode. Meine Frau liebt Rosen - warum nicht auch als Bonsai? *floet*
Tschüüss, Michael

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basco
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Beitrag von basco »

naja, das wird zumindest deshalb schwierig, weil sich nicht wirklich manche rose zum bonsai eignet. zum grossen teil sind die blüten einfach zu gross und der wuchs, gerade bei edelrosen viel zu stacksig. eignen tun sich vor allem wildrosen und ein paar alte rosen.

trotzdem viel glück.
Bäumige Grüsse,
Phil
jupp

Beitrag von jupp »

Also die Blüte kann doch ruhig groß sein, ist doch bei Azaleen auch teilweise so. Gestalten kann man aber die Rose auch, guckst Du hier.
Grüsse aus Rockenberg Jupp
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migo
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Beitrag von migo »

Na, das sieht doch garnicht so unflott aus! Schätze, dass ich auf jeden Fall mal einen Rosenbonsai-Vesuch wagen werde.

In meinem Garten steht ein großer Rosenbusch in weiß. Sah im Frühjahr wirklich klasse aus. Die Blüten sind etwa so groß wie ein 1,- Euro-Stück. Leider ist das Foto nicht gut. Der Busch ist ca. 2m hoch.
Keine Ahnung, ob das ´ne Wilde ist. Ich kenne als Wilde eigentlich nur die Hundsrose und die blüht rosa. Hat noch jemand ´ne Idee?
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Tschüüss, Michael

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basco
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Beitrag von basco »

dazu brauchen wir nahaufnahmen von blüte, blättern und dornen.
Bäumige Grüsse,
Phil
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migo
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Beitrag von migo »

Hallo zusammen,

ok, lassen wir Wildrose im Moment mal Wildrose sein und kommen auf die Schnittrose zurück.

Jetzt steht sie schon fünf Wochen im Wasser und an der Schnittstelle hat sich eine Art Kallus gebildet - aber immer noch keine Wurzeln. Die Knospe scheint aber trotzdem langsam aufgehen zu wollen.

Wurzeln Rosen lieber in der Dunkelheit, also eher in einer lichtundurchlässigen Vase?

Was kann ich jetzt machen?
So lassen?
Im Wasser lassen, aber dunkler (bis Wurzeln da sind)?
Oder jetzt einfach in Erde und gut feucht halten?

Hat dieses Röschen noch eine Chance? *pray*
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Tschüüss, Michael

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pansychris
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Beitrag von pansychris »

hallo migo
ich habe auf diese Weise schon einige Rosenstöcke in meinem Garten nachgezogen. Wenn die Rosen verblühen, köpfe ich sie und lasse sie in einer Glasvase am Wohnzimmerfenster -Sonne nachmittags so ab 16.ooh-stehen und fülle nur immer das verdunstete Wasser nach. Bis Wurzeln kommen, dauert es schon so um die 2 Monate rum. Lass sie noch weiter so stehen und wenn dann die Wurzeln so ca. 1 cm lang sind, pflanze sie in einen Topf, der dann bald durchwurzelt ist und dann ab in den Garten,damit sie noch bis zum Winter einwurzeln.
Viel Spaß beim "Wurzelziehen" Chris
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migo
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Beitrag von migo »

Hi Chris ,

da bin ich ja beruhigt, ich dachte schon, das wird nichts mehr.

Zugegeben, acht Wochen hätt ich nicht gewartet. :oops:

Wenn es ein Erfolg wird, stelle ich wieder ein Bild ein.

Tschüüüs!

PS: Behält die Rose Ihre Blütenfarbe?
Tschüüss, Michael

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Beitrag von pansychris »

Migo, ja, die sehen genau so aus, wie die Mutterpflanzen. Ich habe z.B. vor ca 3 Jahren eine dunkelrote Baccara so nachgezogen und jetzt habe ich einen Busch mit Blüten genau so rot und langstielig wie im Blumenladen. Habs auch schon jedes Jahr mit alten englischen Rosen probiert, hat aber einfach nicht geklappt. :(
Grüsse Chris
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migo
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Beitrag von migo »

Hallöchen,

nach inzwischen neun Wochen im Wasser hat sich ein ziemlich dicker Kallus gebildet, aber immer noch kein einziges Würzelchen. Dafür habe ich heute morgen Spinnmilben festgestellt - ich hoffe, früh genug. Kann das mit den Wurzeln jetzt noch was werden? *kopfkratz*
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Beitrag von Tropenfreak »

Warte ruhig noch ab. Solange der Trieb eine gesunde grüne Farbe hat und nicht zu faulen beginnt ist noch nichts verlohren. Gegen die Spinnmilben würde ich allerdings etwas unternehmen. Bei deinem "Stumpen" wird wohl ein abspülen unter dem Wasserhahn die einfachste und schonenste Methode sein die Biester loszuwerden.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse ;-)

Mfg Roland
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