yamadori 1

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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jonesbonsai
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Anbohren?

Beitrag von jonesbonsai »

Hallo,

auf jeden Fall würde ich die Äste die auf der Höhe des knubbels entspringen entfernen, so das diese mit ihrem wachstum den knubbel nicht noch verdicken.

Was den Teil darunter angeht, so könnte man in mehreren Vegetationsperioden den Stamm runterherum mit kleinen Löchern spicken. Also Anbohren, das führt meist zu einer Verdickung des Stammes an den Bohrstellen, wohl auf Grund von vermehrter Kallusbildung.

Vielleicht hilf dir der Vorschlag weiter.

Gruß

Karsten
Zim
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Beitrag von Zim »

es wurde schon mehr mals in diesem forum davor gewarnt, weil e wohl zu unkontrollierten knubbel füren soll!
ich probiere es grad mal an ner jungen olive, aber ich würde das vll eher nicht machen.
eine option wäre natürlich auch der schnitt unterhalb der verdickung, wäre aber fast schade um das was drüber ist.
Vll antworten ja mohan und co nochmal wegen der chirugischen operationen, die haben da mehr erfahrung als ich...
alexxx
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Beitrag von alexxx »

@ Zim: Ich hab auch schon an abmoosen gedacht... Geschnitten ist natürlich schneller ;-)
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.
Und: Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.
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mohan
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Beitrag von mohan »

Zim hat geschrieben:Vll antworten ja mohan und co nochmal wegen der chirugischen operationen, die haben da mehr erfahrung als ich...
Also, so viel Erfahrung habe ich da auch nicht, aber ich wuerde den Popo einfach stammbuendig abkneifen und dann mit versch. Wekzeug die Wunde ordendlich vertiefen. Wundraender nachschneiden und gegen austrocknen ( Knete) schuetzen.
Zim
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Beitrag von Zim »

alexxx hat geschrieben:Danke Zim!
Was den Knubbel betrifft: Den wollte ich auch schon entfernen. Habt ihr einen Tipp, wie ich das am besten bewerkstellige!? Wenn ich den auf "Stammstärke" reduziere, hat die Gute eine Wunde rundherum um den Samm!!! Dieses Ding wölbt sich nach allen Seiten. Soll ich immer nur "schmale Streifen" entfernen!?
Ich frage, weil ich mal bei einem meiner "Ahörner" die Veredelungsstelle in dieser Art bearbeitet habe - jetzt tot!
hallo mohan,
glaubst du das im zitat angesprochene könnte ein problem sein? würde mich mal algemein interessieren...
ansonsten, wenn es klappt, würde ich es genauso machen wie du es beschrieben hast, klingt gut...
Mfg Simon
alexxx
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Beitrag von alexxx »

Vielen Dank an jonesbonsai, Zim und mohan! Das Anbohren werde ich sein lassen!
mohans Idee werde ich "in Teilen" durchführen. Da ich glaube, dass es zu viel Stress für die Pflanze ist, den gesamten Stamm "zu schälen", schneide ich nur den vorderen Teil des Knubbels weg. Später im Jahr dann weitere Teile des Knubbels. Photos folgen!

Eine Frage noch zum Wundverschluß, mohan: Du schreibst von Knete! Mein Sohn isst das Zeug! Also scheinbar nicht ungesund! Doch als ich bei einer meiner Buchen die offene Wunde "zugeknetet" habe, ist sie gestorben!!! Meine Wundverschlußpaste ist eingetrocknet, Knete habe ich noch hier ;-), deshalb frage ich!?
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mohan
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Beitrag von mohan »

Zim hat geschrieben:hallo mohan,
glaubst du das im zitat angesprochene könnte ein problem sein? würde mich mal algemein interessieren...
ansonsten, wenn es klappt, würde ich es genauso machen wie du es beschrieben hast, klingt gut...
Mfg Simon
Zim, das ist mit Sicherheit ein Problem, es war auf dem Bild nicht zusehen.
Wenn das so ist wuerde ich persoenlich wahrscheinlich von einer weiteren Arbeit mit dieser Pflanze absehen.
Der Aufwand fuer ein zweifelhaftes Ziel ist zu gross und umstaendlich.

Was fuer einen Wundverschluss geeignet ist oder nicht, das ist eine Art Glaubensfrage und dazu moechte ich mich nicht gerne weiter aeussern. Sorry, ich will keinen zu irgendetwas verfuehren :wink:
Ich bitte darum die Forumssuche zu nutzen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ich glaube auch, rohlinge in dem alter findet man in besserer qualität wirklich leicht. oder du arbeitest mit sämlingen, die wachsen in jede ritze und haben nach 2 jahren schon die dicke, wenn sie gut wachsen. ich mache allerdings gerade ziemlich frustrierende erfahrungen mit meiner birke - die wachsen nicht unbedingt so, wie man will. :? also sei gewarnt.
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
alexxx
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Beitrag von alexxx »

Danke Achim, für die "Birken-Warnung"!
sonicboy schrieb: rohlinge in DEM ALTER findet man in besserer Qualität wirklich leicht.
Ja!? Diese Birke ist mindestens 19 Jahre alt! Wo findet man die?

Ausser hier: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 880#133880

Bitte PN an mich, ich bin in kürzester Zeit da (mit Spaten ;-) !!!)!

Mit dieser Birke fing mein Hobby an! Im Garten meines Vaters stand sie; er hatte den Garten 25 Jahre lang. Seit ´87 kann er sich an die Pflanze erinnern!!!
Der Vadder ist mindestens 147 Mal mit dem Rasenmäher drübergefahren - daher vielleicht auch der "Knubbel"!
Daher darf ich doch um Verständnis bitten, dass mir was an der Pflanze liegt...?
"AUSGRABEN!" kam mir in den Sinn, als Vadder den Garten verkaufen wollte und ich das Hobby entdeckte. (nachdem ich dieses Forum (teils) gelesen und eine Baumarkt-Serissa und nen Ficus gekauft hab!) (Beide übrigens noch fit!!!)

Gruss
Alex
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achim73
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Beitrag von achim73 »

versuchs an jedem x-beliebigen bahndamm, unbebauten grundstück, industriebrache, unbewirtschaftetem acker etc. das sind pioniergehölze,
die wachsen überall. aber wenns ein erinnerungsstück ist... :roll:
Gruss, Achim
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HG120
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Beitrag von HG120 »

Bahndamm ziehe ich vor, weil da braucht man keinen Spaten :-)
da kann man die Steine rundherum weglesen ohne was zu verletzten.

außer man macht es an einer ICE- Srecke........ määäähhhhh
Grüße aus Sachsen
Heiko
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BonsaiFanHitdorf
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Beitrag von BonsaiFanHitdorf »

HG120 hat geschrieben:Bahndamm ziehe ich vor, weil da braucht man keinen Spaten :-)
da kann man die Steine rundherum weglesen ohne was zu verletzten.

außer man macht es an einer ICE- Srecke........ määäähhhhh
wieso holste dafür den thread hoch :evil:
lG Marcel ;)

Der zentralste Fehler von Verschwörungstheorien jeder Couleur ist, dass man am Ende der einzigste ist, der sich nicht verschwört.
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