Wacholder zu Bonsai...
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Jürgen Zaar
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Wacholder zu Bonsai...
Normalerweise sollte man das Ausgangsmaterial so auswählen, dass von vornherein schon gewisse Qualitätsmerkmale für einen guten Bonsai vorhanden sind...
Das heisst letztendlich auch dass bei einem sehr ausdrucksstarken und guten Ausgangsmaterial dem Baum einem den Weg der Gestaltung sozusagen weist, weil man möglicht auf die positiven Eigenschaften eingehen und diese besonders hervorheben sollte.
Manchmal findet man jedoch sehr ausdruckstarkes und interessantes Yamadori- oder Baumschul-Material wo man ohne „höhere Techniken“ nicht das volle Potential des Baumes ausschöpfen kann..
Um dies zu beherrschen und den Baum nicht zu gefährden sollte man so etwas mit nicht so anspruchsvollem Material mehrmals erfolgreich gemacht haben...
Die Gruppe bekam die Aufgabe für diesen Wacholder ein Konzept zu erstellen und zusammen den Baum zu einem möglichst kompakten „Bonsai“ zu gestalten...
Viel Spass beim Tüfteln...
Jürgen
Das heisst letztendlich auch dass bei einem sehr ausdrucksstarken und guten Ausgangsmaterial dem Baum einem den Weg der Gestaltung sozusagen weist, weil man möglicht auf die positiven Eigenschaften eingehen und diese besonders hervorheben sollte.
Manchmal findet man jedoch sehr ausdruckstarkes und interessantes Yamadori- oder Baumschul-Material wo man ohne „höhere Techniken“ nicht das volle Potential des Baumes ausschöpfen kann..
Um dies zu beherrschen und den Baum nicht zu gefährden sollte man so etwas mit nicht so anspruchsvollem Material mehrmals erfolgreich gemacht haben...
Die Gruppe bekam die Aufgabe für diesen Wacholder ein Konzept zu erstellen und zusammen den Baum zu einem möglichst kompakten „Bonsai“ zu gestalten...
Viel Spass beim Tüfteln...
Jürgen
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Ca. 30 User sitzen gerade vor ihren Bildschirmen und schauen mindestens so belämmert wie Deine Gruppe.
Bin auf das Ergebnis gespannt.
Aber sorry, das ist für mich kleine Maus noch ein paar Hausnummern zu hoch (und schon gar nicht um diese Uhrzeit).
Aber gespannt wie'n Flitzebogen!
Bin auf das Ergebnis gespannt.
Aber sorry, das ist für mich kleine Maus noch ein paar Hausnummern zu hoch (und schon gar nicht um diese Uhrzeit).
Aber gespannt wie'n Flitzebogen!
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Re: Wacholder zu Bonsai...
Hallo Jürgen,Jürgen Zaar hat geschrieben:Normalerweise sollte man das Ausgangsmaterial so auswählen, dass von vornherein schon gewisse Qualitätsmerkmale für einen guten Bonsai vorhanden sind...
Das heisst letztendlich auch dass bei einem sehr ausdrucksstarken und guten Ausgangsmaterial dem Baum einem den Weg der Gestaltung sozusagen weist, weil man möglicht auf die positiven Eigenschaften eingehen und diese besonders hervorheben sollte.
Manchmal findet man jedoch sehr ausdruckstarkes und interessantes Yamadori- oder Baumschul-Material wo man ohne „höhere Techniken“ nicht das volle Potential des Baumes ausschöpfen kann..
Um dies zu beherrschen und den Baum nicht zu gefährden sollte man so etwas mit nicht so anspruchsvollem Material mehrmals erfolgreich gemacht haben...
Die Gruppe bekam die Aufgabe für diesen Wacholder ein Konzept zu erstellen und zusammen den Baum zu einem möglichst kompakten „Bonsai“ zu gestalten...
Viel Spass beim Tüfteln...
Jürgen
anbei meine Einschätzung, diese basiert ausschließlich auf der einzig von dir gezeigten Seite.
Da der Baum nur einen einzigen Ast besitzt und m. E. auch nur eine einzige kleine Lebensader verbleibt und diese nach meinem Geschmack in der Regel "geschützt" gestaltet wird - wenn der Baum gestalterisch es hergibt - ist es nur noch für die Gestaltung von Bedeutung, wie der Wurzelansatz aussieht.
Die Dreidimensionalität ist leider durch das Foto nicht sichtbar. Unabhängig davon kann der einzig verbliebene Ast nach Belieben gestaltet werden, da er flexibel genug erscheint.
Geschützte Lebensader bedeutet, dass sie innen liegt. Die Lebensader soll von vorne (min. z.T) sichtbar sein, also ist die von dir dargestellte Ansicht (von vorne oder hinten) möglich, evt. leicht versetzt.
Für die weitere Darstellung der Gestaltung wähle ich die von dir gezeigte Vorderansicht.
Die Stammneigung würde ich ein bisschen nach links verstärken, um den Baum mehr Dynamik zu geben. Auch eine leichte Drehung im Uhrzeigersinn ist möglich. Immer mit dem Hintergrund, dass die Lebensader von vorn auch sichtbar bleibt.
Durch das leichte kippen des Stammes nach links, kann das erste Aststück (=bis zur Gabelung) ebenfalls nach links verstärkt und ab der Gabelung nach rechts gebogen werden. Wobei die erste Biegung nach links wichtig ist, damit der Baum kompakter/kleiner wird.
Die Krone selbst liegt gegenüber des großen dicken Jins, mit der typischen Dreiecksverteilung, aber mit einer runderen Spitze. Die Spitze liegt knapp leicht über der Wurzelmitte. Vom Grün wird wahrscheinlich nur das erste Drittel oder Viertel benötigt.
Der Stamm bis zum Grün hat dann eine leichte S bewegung.
Das Grün selbst gibt die Bewegung nach rechts vor, wenn der Wurzelansatz es zulässt.
Das natürlich ist alles nur theoretisch möglich, müßte man in Natura ansehen, um genaueres sagen zu können.
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
Das Auge findet was es sucht.
ja ich meine aber wenn man solches material hat, muss man es ja nicht alles unbedingt zum Bonsai machen, na ja am besten dann gleich stehen lassen und besser suchen und sich nicht die Mehrarbeit antun...
als übung vl zu gebrauchen...aber so unnötig, meiner meinung nach
ich finde den stumpf keineswegs berauschend
als übung vl zu gebrauchen...aber so unnötig, meiner meinung nach
ich finde den stumpf keineswegs berauschend
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Jürgen Zaar
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Niko... Dein Denken ist gut, aber es ist hier bei dem Baum absolut unwichtig ob eine Vorderseite ein bisschen besser ist als eine andere oder nicht..
Leider hab ich keine Bilder von andren Blickwinkeln, aber ist letztendlich auch wurscht, denn hier geht es mehr um die Technik...
Visten... genau das ist es was man machen muss um weiter zu kommen... denn mit gutem Material kann jeder...hier lernt man Technik so einzusetzen dass letztendlich doch noch ein Bonsai daraus wird... und ich denke das Ergebnis ist nicht so schlecht dass er es mit dem ein oder anderen Balkonkollegen aufnehmen kann...
würde mir ein paar Ideen wünschen was ich denn nun genau machen muss......
....
Leider hab ich keine Bilder von andren Blickwinkeln, aber ist letztendlich auch wurscht, denn hier geht es mehr um die Technik...
Visten... genau das ist es was man machen muss um weiter zu kommen... denn mit gutem Material kann jeder...hier lernt man Technik so einzusetzen dass letztendlich doch noch ein Bonsai daraus wird... und ich denke das Ergebnis ist nicht so schlecht dass er es mit dem ein oder anderen Balkonkollegen aufnehmen kann...
würde mir ein paar Ideen wünschen was ich denn nun genau machen muss......
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Jürgen Zaar
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Jürgen Zaar
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danke für die Bilder.... jooo so in etwa hatte ich mir das vorgestellt....
ich lass Euch noch ein bisschen zappeln und werd heut Abend mal die Hosen runterlassen und ein paar Bilder mailen was wir gemacht haben...
wie schon gesagt es geht um die Technik und nicht darum ob es ein Solitär- Bonsai wird...
ich lass Euch noch ein bisschen zappeln und werd heut Abend mal die Hosen runterlassen und ein paar Bilder mailen was wir gemacht haben...
wie schon gesagt es geht um die Technik und nicht darum ob es ein Solitär- Bonsai wird...
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michael hohner
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hallo jürgen,
na, da will ich mal meine idee zeigen ...
weiß natürlich nicht, ob sich der verbleibende ast noch so weit biegen lässt, könnte aber klappen ....
der pflanzwinkel hängt auch ein wenig vom wurzelansatz ab ....
und shari uns jin könnte gehen ....
was meinst du ??
na, da will ich mal meine idee zeigen ...
weiß natürlich nicht, ob sich der verbleibende ast noch so weit biegen lässt, könnte aber klappen ....
der pflanzwinkel hängt auch ein wenig vom wurzelansatz ab ....
und shari uns jin könnte gehen ....
was meinst du ??
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- auf so eine frei auftrechte form würde ich hinarbeiten ...
- idee micha 1 070706.jpg (55.88 KiB) 2922 mal betrachtet
gruss micha
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
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jupp
Die Hauptsache, wenn es um Technik geht, vermute ich einmal, ist es eine plausible Verjüngung des Stammes, trotz der Schnittstellen, darzustellen. So hat es Michael gezeichnet und wie die Krone einmal ausschaut ist eigentlich zweitrangig.
Die Auflösung zu sehen macht mich aber auch neugierig.
Liebe Grüsse aus der Wetterau Jupp
Die Auflösung zu sehen macht mich aber auch neugierig.
Liebe Grüsse aus der Wetterau Jupp
