Unsere Lärchen

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Johannes
Vom Stamm aus gesehen, kannst Du 3 Seitentriebe stehen lassen
und den Rest abschneiden. Versuche den Schnitt schräg zu führen,
da der letzte Seitentrieb die Astverlängerung gibt. Wenn die
Wundheilung in 2-4 Wochen eingesetzt hat, kannst Du den
vordersten Teil gerade drahten.
mfG Dieter
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johannes44
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Beitrag von johannes44 »

Hallo Zopf,
Ich hoffe du bist ein geduldiger Lehrer, denn ich weiß nicht genau was du meinst "bis auf 3 Triebe alles abschneiden". Dann ist doch die Lärche kahl??
Oder meinst du das bezogen auf die Langtriebe, die schon neue Verzweigung haben???. sorry
Gruß
Johannes
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Johannes
Nimm jeden Ast einzeln und lasse von diesem Ast nur 3
Seitentriebe (die jungen Verzweigungen, vom Stamm aus gesehen) stehen.
Normalerweise würde 1 Seitentrieb reichen,
da wir aber nie wissen wie sich der Baum verhält sind 3 Seitentriebe
ein vernünftiger Kompromiss. Wenn wir den Trieb zu wenig kürzen
kann es passieren das nur die nächsten 2-3 Triebe nahe der Schnittstelle
gefördert würden und die stammnahen Trieb nicht gut wachsen.
Mit 3 Trieben dürften wir aber auf der sicheren Seite sein.
Wenn Du das Wuchsverhalten der Lärche nach dem Schnitt beobachtest, kannst Du für den nächsten Schnitt besser planen.
Wenn ich es schlecht erklärt habe, schneide nur einen Ast wie beschrieben
und mach ein Foto, das ist sicherer.
mfG Dieter
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Hallo Dieter

Meine Lärche ist nicht so weit wie die von Johannes. Langtriebe sind aber dran. Diese haben nur steelenweise schon wieder Seitentriebe entwickelt, allerdings sind an diesen Langtrieben viele Knospen und die anfänge der Langtriebe sind inkl. Knospen braun. Sollte man hier auch irgendwann zurückschneiden? (auf 3 Triebe bzw. Knospen)

Wie lange kann man sich bei den Lärchen mit dem Rückschnitt Zeit lassen? Es sollen sich ja neue (stammnahe) Knospen bilden, oder?

PS: ich werd mal in mein Lärchenthema ein aktuelles Bild rein setzen.
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Frank
Da Du Deine Lärche nach einer Skizze bearbeiten willst,
solltest Du bis zum Frühjahr nichts schneiden.
Im Frühjahr, nach Schnitt und Drahtung ist nicht mehr viel vom Baum
übrig, also lass ihm bis dahin alles Grün um Kraft zu schöpfen.
mfG Dieter
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Jo, das macht Sinn. ;)
Gruß
Frank :)

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Chriwi
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Beitrag von Chriwi »

:( *muede* *obm*
Sie ist Tot und ich kann nicht sagen wiso
was ist bloß los mit einigen unserer Lärchen
*schulter zuck* *schock*
Ein Mann wie ein Baum,
sie nannten ihn Bonsai

Meine kleinen aus der Bonsaischule
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johannes44
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Beitrag von johannes44 »

Hallo Zopf,
da ich noch keine Ahnung habe, wie ich meine Lärche gestalten will, kann ich sie dann auch durchtreiben lassen oder ist das für den späteren Aufbau irgendwie "schädlich"?
Was soll ich mit der Spitze machen?? Auch bis zum Herbst wachsen lassen?
Gruß
Johannes
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johannes44
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Beitrag von johannes44 »

Hallo Schüler,
irgendwie bekommt man es ja mit der Angst zu tun bei den ganzen Lärchen sterben.
Mein Beileid für alle dahingegangenen.
Ich halte meine Lärche ziemlich feucht und ab und zu Phytobooste ich sie.
Meine steht fast ungeschützt ab 13.00 in der vollen Sonne auf dem Balkon.
Im Blumenkasten reingehängt, mit Wasser im Blumenkasten, sowie mit zwei
6 mm Glasfaserfäden im Wasser.
Gruß
Johannes
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Johannes
Solange noch kein Ziel da ist, halte ich es für sinnvoll
den Baum durchtreiben zu lassen. Solange man im Frühjahr
immer wieder kräftig zurückschneidet und die absolut
unpassenden Äste entfernt, entwickelt sich einfach
immer besseres Rohmaterial. Wenn man 10-15 Jahren
konsequent so handelt wird man erstaunt sein was man
mit recht wenig Aufwand erreichen kann.
Also lass Dir Zeit, im Herbst wenn der Baum seine Nadeln
abgeworfen hat, werden wir schon eine Grundform finden.
mfG Dieter
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Yannick
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Beitrag von Yannick »

Sorry, unnötig rumgeklickt.
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Holger
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Beitrag von Holger »

... ist schon faszinierend, mit allen Pflanzen, selbst der Lärche, habe ich entgegen vielen anderen keine Probleme, nur den unkaputtbaren Contoneaster, den hat es bei mir unerklärlich dahingerafft.

Und mit sonnig ist es auch nicht zu erklären, meine steht halbschattig, und es geht ihr augenscheinlich sehr gut.

Aber das ist eine der Sachen bei diesem Hobby, man kann nicht immer erklären, warum der eine oder andere Baum es nicht geschafft hat... habe ich leider wieder dieses Jahr sehr deutlich gemerkt.

Also drücken wir mal dem Rest die Daumen...

Gruß
Holger
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Holger
Auch der Überlebenswille kann faszinierend sein.
Anfang März habe ich im Umtopfwahn vergessen meine Serissa
zu giessen. Als ich nach einer Woche das Zimmer wieder betrat
war Sie total vertrocknet. Nach 2 Wochen noch immer kein
einziges Blättchen, keine Knospe, nichts.
Da die Wurzeln noch intakt schienen, habe ich Sie Ende März
einfach in den Garten an einen Schattenplatz ausgepflanzt.
Am Wochenende war mein Erstaunen um so grösser als ich
ein paar Blätter am toten Baum erkennen konnte.
3 1/2 Monate kein Grün am Baum, nur Totholz und dann, sie lebt.
mfG Dieter
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
Mal ein paar Lärchenbilder.

"Lärche vertrocknet" ist aus einem Wald der im Schatten steht.
Da die eine Seite zu verkahlen drohte, habe ich den Wald gedreht.
Der letzte Montag, mit seinen heissen Temperaturen hat ausgereicht
um die Lärche vertrocknen zu lassen.

"Lärche Knospe" zeigt den Zeitpunkt, an dem Lärchen recht
problemlos geschnitten werden können. Die Endknospe ist
braun und das Längenwachstum ist abgeschlossen.

"Lärche langsam" ist ein Beispiel wie man auch verfahren kann.
Das war ein 3-5 jähriger Sämling aus den Alpen, der erst 2 Jahre
im Topf und dann 4 Jahre im Beet stand. Dieses Frühjahr
ist er in einen TPK gekommen und wird dort langsam weiter
entwickelt. Die rote Linie ergibt den späteren Baum.
Nächstes Jahr im Frühjahr wird die Krone geformt und der Baum
kann weiter durchtreiben. Durchtreiben heisst in diesem Fall
das nur die Krone geschnitten und gedrahtet wird, ansonsten
kann der Baum wuchern. In 3-4 Jahren kommt alles Überflüssige
weg und das langsame Reifen in der Schale beginnt.

"Lärche Opfertrieb" ist auch ein 3-5 jähriger Sämling, der 5 Jahre
in der Schale kultiviert wurde und seit 2 Jahren im Beet steht.
In den 5 Jahren ist er jährlich umgetopft worden, jeweils mit
kräftigem Wurzelschnitt, um ein recht breiten Wurzelansatz
zu erzielen. Der Baum ist im Moment ca 180cm hoch und wird
nächtes Jahr wohl auf Shohin-Grösse zurechtgestutzt.

"Lärche Schule" ist die Lärche aus unser Klasse.
Bis auf den Wurzelschnitt habe ich noch nichts mit dem Baum gemacht.
Wenn die Knospen soweit sind, werde ich schneiden, nicht früher.

Ein schönes Wochenende
Dieter
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Laerche-Schule.jpg
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

johannes44 hat geschrieben:ab und zu Phytobooste ich sie.
:shock: Was bitte is das ???

Meine Lärche lebt immer noch. Sorry, das ich die Bilder hier reingestellt habe, war ja wohl nicht unbedingt von interesse. :oops:
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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