Walcholder windgepeitscht - Versuch eines Fukinagashi
- Robert S.
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Walcholder windgepeitscht - Versuch eines Fukinagashi
Hallo zusammen,
an kleinen Wacholdern kann ich schwerlich vorbei gehen, ohne dass sie an
mir kleben bleiben. So auch bei diesem.
Nach der Gestaltung blieb nicht viel übrig. Jetzt ist er 10 cm hoch und 16 cm
breit. Aktuell ist halt noch viel Draht am Baum aber das ist ja nur eine Frage
der Zeit bis der runter kommt.
Sachliche Kritik und Kommentare sind erwünscht.
Servus,
Robert
an kleinen Wacholdern kann ich schwerlich vorbei gehen, ohne dass sie an
mir kleben bleiben. So auch bei diesem.
Nach der Gestaltung blieb nicht viel übrig. Jetzt ist er 10 cm hoch und 16 cm
breit. Aktuell ist halt noch viel Draht am Baum aber das ist ja nur eine Frage
der Zeit bis der runter kommt.
Sachliche Kritik und Kommentare sind erwünscht.
Servus,
Robert
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- Andreas Ludwig
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Robert - wenn du jetzt mit den Augen den Stämmen abwärts gehst: Wann kam der Wind?
Ich meine damit: Entweder ist es zuviel oder zuwenig der Peitschung. Zuviel, wenn es ein Strauch ist, der sich in einem Sturmwind beugt, zuwenig, wenn da immer schon Wind war.
Soviel zum Sachlichen. Emotional find ich es immer wieder gut, wie du losgehst, zu sehen.
Ich meine damit: Entweder ist es zuviel oder zuwenig der Peitschung. Zuviel, wenn es ein Strauch ist, der sich in einem Sturmwind beugt, zuwenig, wenn da immer schon Wind war.
Soviel zum Sachlichen. Emotional find ich es immer wieder gut, wie du losgehst, zu sehen.
- Robert S.
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Hallo Andreas,
Du hast es auf den Punkt gebracht. Nachdem ich das Bäumchen fertig hatte
und mir das Ergebnis angesehen habe, hab ich rumüberlegt welche
"Geschichte" der Baum in seinem Zustand erzählt.
Erster Fehler. Das hätte ich mir nämlich vor der Gestaltung überlegen müssen.
Also, wenn es ein Baum und kein Strauch sein soll, dann ist nicht nachvollziehbar
wie es dazu kommen konnte dass der Baum erst eine ganze Weile senkrecht
wachsen konnte um dann plötzlich sich weiter oben nach rechts zu neigen.
Das ginge nur mit einem unblaubwürdigen Konstrukt "Viele Jahre befand sich
links vom Baum ein Fels, der dann irgendwann weggebrochen ist und der
Baum plötzlich dem Wind ausgesetzt war. Ein schlechter Plot
Der nächste Fukinagashi wird besser
Servus,
Robert
Du hast es auf den Punkt gebracht. Nachdem ich das Bäumchen fertig hatte
und mir das Ergebnis angesehen habe, hab ich rumüberlegt welche
"Geschichte" der Baum in seinem Zustand erzählt.
Erster Fehler. Das hätte ich mir nämlich vor der Gestaltung überlegen müssen.
Also, wenn es ein Baum und kein Strauch sein soll, dann ist nicht nachvollziehbar
wie es dazu kommen konnte dass der Baum erst eine ganze Weile senkrecht
wachsen konnte um dann plötzlich sich weiter oben nach rechts zu neigen.
Das ginge nur mit einem unblaubwürdigen Konstrukt "Viele Jahre befand sich
links vom Baum ein Fels, der dann irgendwann weggebrochen ist und der
Baum plötzlich dem Wind ausgesetzt war. Ein schlechter Plot
Der nächste Fukinagashi wird besser
Servus,
Robert
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- Robert S.
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Nein, Fabian. Der Stein (Fels) muss ja jetzt weg sein, nachdem er hundert
Jahre dem Baum die Möglichkeit gab aufrecht zu wachsen. Jetzt links
einen Stein zu plazieren würde das ganze nur noch unglaubwürdiger machen.
Aber vielleicht setze ich links eine Steinbasis. Das könnte der unglaubwürdigen
Geschichte zumindest ein wenig Unterbau geben.
So oder so. Wenn man mal in der falschen Spur ist, ist's schwer wieder zu
korrigieren.
Servus,
Robert
Jahre dem Baum die Möglichkeit gab aufrecht zu wachsen. Jetzt links
einen Stein zu plazieren würde das ganze nur noch unglaubwürdiger machen.
Aber vielleicht setze ich links eine Steinbasis. Das könnte der unglaubwürdigen
Geschichte zumindest ein wenig Unterbau geben.
So oder so. Wenn man mal in der falschen Spur ist, ist's schwer wieder zu
korrigieren.
Servus,
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- Andreas Ludwig
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[quote="Robert S."Erster Fehler. Das hätte ich mir nämlich vor der Gestaltung überlegen müssen.[/quote]
Nö. Das geht gar nicht: Der Baum zeigt dir, was geht, während du dran rumwerkelst. Das ist das Schwierigste an der ganzen Sache - man kommt mit einer Idee und der Baum sagt, dass das nicht geht. Dann muss man sich einigen mit dem Baum.
Im Frühling gehts weiter. Dann ist der Wacholder am biegsamsten und es fügt sich.
Nö. Das geht gar nicht: Der Baum zeigt dir, was geht, während du dran rumwerkelst. Das ist das Schwierigste an der ganzen Sache - man kommt mit einer Idee und der Baum sagt, dass das nicht geht. Dann muss man sich einigen mit dem Baum.
Im Frühling gehts weiter. Dann ist der Wacholder am biegsamsten und es fügt sich.
- BonsaiFreak
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Du hast Recht, hab ich falsch gedacht. Vielleicht könnte man den ganzen Baum weiter "in Windrichtung" kippen..?Robert S. hat geschrieben:Nein, Fabian. Der Stein (Fels) muss ja jetzt weg sein, nachdem er hundert
Jahre dem Baum die Möglichkeit gab aufrecht zu wachsen. Jetzt links
einen Stein zu plazieren würde das ganze nur noch unglaubwürdiger machen.
Aber vielleicht setze ich links eine Steinbasis. Das könnte der unglaubwürdigen
Geschichte zumindest ein wenig Unterbau geben.
So oder so. Wenn man mal in der falschen Spur ist, ist's schwer wieder zu
korrigieren.![]()
Servus,
Robert
Sonst wüsste ich jetzt auch keinen Tipp, Fukinagashi ist gar nicht so leicht darzustellen..
Viele Grüße,
Fabian
Fabian
Hm, entschuldige wenn ich mich als absoluter Laie hier einmische, aber die Idee mit dem Stein ist gar nicht sooo weit hergeholt. Nur die Story muß modifiziert werden. 
"Es war einmal ein Baum der hinter einem Stein wuchs, und als er größer als der Stein wurde, begann er durch den Wind schief zu wachsen."
Ok, ist auch konstruiert... :D
"Es war einmal ein Baum der hinter einem Stein wuchs, und als er größer als der Stein wurde, begann er durch den Wind schief zu wachsen."
Ok, ist auch konstruiert... :D
Viele Grüße aus Würzburg,
Erik
Erik
- Robert S.
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Hallo Ralf,
der Baum hat mich nicht überlebt. Sehr ärgerlich, da ich an jedem meiner
Zwerge hänge. Und ein Grund mehr für mich einen Schritt zurück zu tun,
nicht auf Teufel komm raus gestalten zu wollen, sondern erst mal den Umgang
mit den Pflanzen lernen. Geduld ist angesagt. Und solche "Opfer" zeigen mir,
dass ich ich in der Hinsicht noch zulegen muss.
Servus,
Robert
der Baum hat mich nicht überlebt. Sehr ärgerlich, da ich an jedem meiner
Zwerge hänge. Und ein Grund mehr für mich einen Schritt zurück zu tun,
nicht auf Teufel komm raus gestalten zu wollen, sondern erst mal den Umgang
mit den Pflanzen lernen. Geduld ist angesagt. Und solche "Opfer" zeigen mir,
dass ich ich in der Hinsicht noch zulegen muss.
Servus,
Robert
guter anfang.
schau mal die gelehnte (
)
birke an, die ich bei vorbild-bäume?gepostet an.
die richtung ist es doch, also auch natürlich.
und hier sieht man auch mal einen baum der als einziger gegen wind wächst.
gruß von der küste(insel)
schau mal die gelehnte (
birke an, die ich bei vorbild-bäume?gepostet an.
die richtung ist es doch, also auch natürlich.
und hier sieht man auch mal einen baum der als einziger gegen wind wächst.
gruß von der küste(insel)
gruß
neschek
"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
neschek
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Rabíndranáth Thákhur
