Nein nein Bernd,
nicht das das falsch verstanden wird. Ich freu mich wirklich, dass es bei euch
geklappt hat. Bin halt nur ein wenig gefrustet dass bei mir der Erfolg aus-
geblieben ist.
Auf jeden Fall haben mich eure zahlreichen Berichte ermutigt weiter zu machen.
Irgendwann klappts dann auch bei mir.
Robert
Hallo Robert,
ich will Dir jetzt keinen Stress machen,
aber es hat bei mir auch nicht geklappt, daß mit dem abmoosen.....
nächstes Jahr wird ein neuer Versuch gestartet, so wie es Stefan schon sagte. Wir lernen ja all immer dazu.
Gruss Bernd
Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
Meine Erfahrung bei einer Fagus crenata war die, daß der Baum im ersten Jahr des Abmoosversuches noch keine Wurzeln gebildet hatte, ich aber alles unverändert gelassen habe und dafür im zweiten Jahr ganz viele Wurzeln hatte. Das 2. Jahr war 2007 ( milder Winter, aber Abmoosstelle logischerweise nicht eingepflanzt; zuhoch ) und der Baum wurde im Frühjahr abgeschnitten und in einen Teichpflanzkorb gesetzt und hat kräftig in den Wurzeln zugelegt.
Diese Jahr habe ich eine Käfleinbuche (sylvatica) mit 10 cm Durchmesser zum Abmoosen angesetzt. Durch die Artikel hier war ich ganz neugierig geworden, ob sich was bei meiner Buche tut. Noch keine Wurzeln, aber jede Menge Kallus und Andeutungen von Wurzelwachstum. Ich werde wieder bis nächstes Jahr späters Frühjahr warten und dann hoffentlich mit vielen Wurzeln umtopfen dürfen.
Übrigens stehen meine Buchen im Halbschatten und bekommen erst gegen 15 Uhr aktuell volle Sonne. Daher auch keine braunen Blätter.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Georg,
mein Fagus crenada hat den wirklch stramm angelegten Draht zu 90% überwallt. Selbst das Moos ist zum Teil mit eingewachsen. Wahrscheinlich war die Nut nicht breit und tief genug gefräst. Hätten da noch Wurzeln wachsen können?
Gruss Bernd
Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
Sorry wenn ich dieses Thema noch einmal "aufwärme". Ich habe da noch was zum anschauen.
Ich hatte je mehrfach die Tüte erwähnt. Anbei mal ein paar Bilder was die bewirken kann.
Vorgeschichte: diese Zelkove wurde im Laufe von 12 Jahren immer kürzer. Eine Besenform ("Spoing" da erinneren sich die ehemaligen BCD Forumsuser bestimmt dran) gelang nicht. Auch ich hatte Raffia zum Verhindern der "Knubbelbildung" eingesetzt und verloren. Er riss, die Knubbel enstanden und das ganze war wertlos.
Im Frühjahr diesen Jahres beschloss ich den Baum abzumoosen und daraus einen Shohin Mehrfachstamm zu gestalten. Gesagt, getan! Anfang Mai eine tiefe Rille rund herum, Draht eingelegt, festgezogen, Wurzelfix drauf aber dann eben KEINE Tüte, sondern Gitternetz und erst Akadama (bis kurz unter der Rille), dann Sphagnum Moos, dann noch eine Schicht Akadama drauf und immer schön feucht gehalten.
Am 28.7.07 wollte ich dann mal nach schauen was sich getan hat (ihr hattet diesen Threat gerade am laufen). Enttäuschende Ausbeute! Ein paar Wurzelspitzen und nicht mehr. Ich habe dann den Schnitt unterhalb des Drahtes neu eingeschnitten, den Draht noch mal nachgezogen, Wurzelfix drauf, Spahgnum Moos darum, Tüte drum, festgedrahtet und gewartet.
Bis heute! 19.8.07. Gute drei Wochen später.... Seht selbst. Der Platz an dem der Baum stand war der gleiche.
Jetzt erzählt ihr mir mal was von Gitternetz, Plastikscheiben und dem ganzen Tinnef! So wie es im Buch steht scheint es doch am besten zu gehen.
Gruß
Martin S
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nix sorry fürs aufwärmen, sondern danke für's reinstellen.
Dein Bericht ermutigt mich. Ich hab nach den letzten Fehlschlägen alles brav
in Folie gepackt und harre nun gespannt der Dinge.
Ich werd Anfang Oktober mal unters Röckchen gucken
ich kriege immer mehr den eindruck, dass allein die richtige einschnittiefe entscheidend ist und alles andere (relativ) nebensächlich...hach, wenn bäume doch reden könnten :" tiefer, noch tiefer!! jaaaa,jetzt,jetzt...."
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Robert S. hat geschrieben:...Dein Bericht ermutigt mich...
So sollte es auch gedacht sein. Dich und hoffentlich auch zwei, drei andere.
Gerade, so bei einer Zigarette auf dem Balkon, habe ich über die Gestaltung nachgedacht.
Der Baum war mal ca. 150 m hoch, dann viellicht so 60 cm, dann ca. 25 - 30cm und am Ende hat er dann vielleicht noch 17 - 18 cm.
Er hat sich in dieser Zeit dann von einem "eher aufrechten" zu einem "frei aufrechten", die zwischenzeitlich mal ein Tanuki und sogar für ein Jahr mein bester Baum war zu einer schlechten Besenform und dann (so Gott und mein gärtnerisches Geschick wollen!) zu einem Mehrfachstamm entwickelt.... Hat man auch nicht so oft
Er hatte mal in einen großen Kübel gestanden (Druchmesser so um die 40cm) . Dann eine (Tokoname!) Schale (vielleicht 25 - 28cm). Über diese Schüssel (mindestens 45cm) soll er dann in ein flachrandiges Langschaftsschälchen.... Soviel zur "Reduktion der Wurzelmasse"
Martin S
Zuletzt geändert von Martin_S am 19.08.2007, 21:07, insgesamt 2-mal geändert.
sonicbody hat geschrieben:ich kriege immer mehr den eindruck, dass allein die richtige einschnittiefe entscheidend ist und alles andere (relativ) nebensächlich...hach, wenn bäume doch reden könnten :" tiefer, noch tiefer!! jaaaa,jetzt,jetzt...."
Seh ich nach meiner Reihe von Fehlschlägen genau so. Beim letzten Versuch
bin ich wirklich richtig tief reingegangen. Erstaunlicherweise lebt der Baum
immer noch.
Ich werde berichten...