Aquarienleuchtstoffröhren als Pflanzenlicht?
Aquarienleuchtstoffröhren als Pflanzenlicht?
Hallo,
Ich habe mal ne Frage zu Pflanzlichtern. Und zwar habe ich von einem alten Aquarium noch eine 15W Röhre die speziell für Pflanzenwachstum ist. Da ich keine Anständige Fensterbank für meine Durantha habe und Sie auf dem Schrank nicht so zur Geltung kommt, habe ich vor Sie in den Schrank zu stellen. D.h. Tür raus, Regale raus und "Gewächslicht" an der Decke des Schranks montieren. Die entstehende Nische im Schrank ist 80cm hoch und ca. 50cm breit, die Pflanze ca 45cm. Würde das funktionieren? Oder muss ich mir ne richtige Lampe besorgen und mir was anderes einfallen lassen.
Schonmal danke für eure Hilfe.
Ich habe mal ne Frage zu Pflanzlichtern. Und zwar habe ich von einem alten Aquarium noch eine 15W Röhre die speziell für Pflanzenwachstum ist. Da ich keine Anständige Fensterbank für meine Durantha habe und Sie auf dem Schrank nicht so zur Geltung kommt, habe ich vor Sie in den Schrank zu stellen. D.h. Tür raus, Regale raus und "Gewächslicht" an der Decke des Schranks montieren. Die entstehende Nische im Schrank ist 80cm hoch und ca. 50cm breit, die Pflanze ca 45cm. Würde das funktionieren? Oder muss ich mir ne richtige Lampe besorgen und mir was anderes einfallen lassen.
Schonmal danke für eure Hilfe.
Bezüglich Kunstlicht bin ich selbsternannter Fachmann !
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Meine bescheidene Prognose: Die Pflanze wird eingehen.
Zwar eignen sich Leuchtstoffröhren mit kaltweißen-Licht als Pflanzenlicht,
allerdings sind 15 W eindeutig zu wenig, um die Durantha dauerhauft damit
zu versorgen. Als Zusatzlicht im Winter ist dagegen nichts einzuwenden.
-
Um die Durantha ausschließlich mit Kunstlicht zu versorgen bräuchte man
deutlich mehr Leistung.
Und mit mehr Leistung meine ich in etwa eine 600 W Natriumdampflampe.
Aber die kann man wohl nicht "im Schrank" betreiben. . . . .
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Aber mal ehrlich: Ein Bonsai in einem Schrank ??
Wäre eine authentisch wirkende Kunstpflanze da nicht besser ?
Mfg, Jean-Luc
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Meine bescheidene Prognose: Die Pflanze wird eingehen.
Zwar eignen sich Leuchtstoffröhren mit kaltweißen-Licht als Pflanzenlicht,
allerdings sind 15 W eindeutig zu wenig, um die Durantha dauerhauft damit
zu versorgen. Als Zusatzlicht im Winter ist dagegen nichts einzuwenden.
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Um die Durantha ausschließlich mit Kunstlicht zu versorgen bräuchte man
deutlich mehr Leistung.
Und mit mehr Leistung meine ich in etwa eine 600 W Natriumdampflampe.
Aber die kann man wohl nicht "im Schrank" betreiben. . . . .
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Aber mal ehrlich: Ein Bonsai in einem Schrank ??
Wäre eine authentisch wirkende Kunstpflanze da nicht besser ?
Mfg, Jean-Luc
Also,
Sie soll nur in der Wohnung überwintern.
Mit im Schrank meine ich nicht hinter ner Scheibe oder Tür, sondern "nur" eingerahmt von den Seitenteilen, das hatte ich mir auch nur gedacht, da ich keinen Platz im Haus finden kann, an dem die Pflanze vernünftig zur Geltung kommt, in der Schrank-Nische im Wohnzimmer mit schwarzem Hintergrund fand ich es ganz schön, da Sie dann auch auf Augenhöhe ist und nicht zu tief oder zu hoch steht.
Was sollte ich statt dessen für Lampen benutzen, kann mir jemand ein paar Links nennen?
Danke
Sie soll nur in der Wohnung überwintern.
Mit im Schrank meine ich nicht hinter ner Scheibe oder Tür, sondern "nur" eingerahmt von den Seitenteilen, das hatte ich mir auch nur gedacht, da ich keinen Platz im Haus finden kann, an dem die Pflanze vernünftig zur Geltung kommt, in der Schrank-Nische im Wohnzimmer mit schwarzem Hintergrund fand ich es ganz schön, da Sie dann auch auf Augenhöhe ist und nicht zu tief oder zu hoch steht.
Was sollte ich statt dessen für Lampen benutzen, kann mir jemand ein paar Links nennen?
Danke
Leuchtstoffröhren mit kaltweißer Lichtfarbe sind sehr gut, zumal sie preiswert in der Anschaffung und im Unterhalt sind und zudem kaum Hitze abstrahlen.
Allerdings ist 15 W zu wenig.
Es gibt Leuchtstoffröhren mit mehr "Power".
Ich würde mindestens 2000 LUX empfehlen (zusätzlich zum Tageslicht).
Mfg, Jean-Luc
Allerdings ist 15 W zu wenig.
Es gibt Leuchtstoffröhren mit mehr "Power".
Ich würde mindestens 2000 LUX empfehlen (zusätzlich zum Tageslicht).
Mfg, Jean-Luc
Eine Leuchtstoffröhre muss sehr dicht an die Pflanze ran, am besten knapp ein paar cm direkt unter der Röhre. Steht die Pflanze weiter weg ist die Lichtintensität zu gering. Ähnlich wie mit ner Pflanze, die am Fenster steht, je weiter weg, desto schlechter ist die Lichtausbeute.
"it is only through struggle does one cultivate the strength to reach their true destiny" (unknown)
Hallo zusammen,
um nicht noch einen Thread aufzumachen und weil hier ja momentan der Eröffner nicht mehr schreibt:
Gibt es von der Lichtleistung her einen Unterschied zwischen einem Pflanzenlicht (Spot) mit 60W und dem Pendant als Energiespar-Spot?
Hat jemand besonders gute Erfahrungen gemacht mit bestimmten Spots von bestimmten Herstellern?
Gibt es einen Unterschied zwischen billigen und teuren Spots oder ist das nur Geldmache? Welches Lichtspektrum sollte besonders enthalten sein?
Hintergrund: Ich pflege einen Fukientee, ein chin. Liguster und 1 Ficus. (neben 2 Outdoors) Und diese habe ich nun vom Balkon reingeholt, da die Temperaturen gerade Nachts unter 10°C sind. Ich werde sie im Winter an ein Ostfenster stellen oder evtl. auch Westfenster aufs Fensterbrett. Und möchte sie zusätzlich etwas beleuchten um Gesundheit und Wohlfühlfaktor für die Bonsai zu verbessern.
Eine Leuchtstoffröhre wäre nur eine Notlösung, da mir dies optisch gar nicht gefällt.
edit: Die meisten Fragen wurden durch die Links hier und anderswo im Forum beantwort, außer die ganz unten, etliche Posts weiter
vielen Dank schonmal und Grüße
Matschi
um nicht noch einen Thread aufzumachen und weil hier ja momentan der Eröffner nicht mehr schreibt:
Gibt es von der Lichtleistung her einen Unterschied zwischen einem Pflanzenlicht (Spot) mit 60W und dem Pendant als Energiespar-Spot?
Hat jemand besonders gute Erfahrungen gemacht mit bestimmten Spots von bestimmten Herstellern?
Gibt es einen Unterschied zwischen billigen und teuren Spots oder ist das nur Geldmache? Welches Lichtspektrum sollte besonders enthalten sein?
Hintergrund: Ich pflege einen Fukientee, ein chin. Liguster und 1 Ficus. (neben 2 Outdoors) Und diese habe ich nun vom Balkon reingeholt, da die Temperaturen gerade Nachts unter 10°C sind. Ich werde sie im Winter an ein Ostfenster stellen oder evtl. auch Westfenster aufs Fensterbrett. Und möchte sie zusätzlich etwas beleuchten um Gesundheit und Wohlfühlfaktor für die Bonsai zu verbessern.
Eine Leuchtstoffröhre wäre nur eine Notlösung, da mir dies optisch gar nicht gefällt.
edit: Die meisten Fragen wurden durch die Links hier und anderswo im Forum beantwort, außer die ganz unten, etliche Posts weiter
vielen Dank schonmal und Grüße
Matschi
Zuletzt geändert von Matschi am 13.09.2007, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
Ich denke Jean-Luc hat es treffend ausgedrückt:
Ein heller Fensterplatz ist ein Muss aus meiner Sicht.
Vom Gedanken an einen Bonsai in der Schrankwand ob nun dauerhaft oder "nur" über den Winter solle man sich verabschieden, sonst verabschiedet sich früher oder später der Baum.
Nebn Licht braucht ein Baum übrigens auch Luft(-zirkulation).
Ansonsten würde würde ich vielen der hier gemachten Ratschläge nur trauen, wenn ich die zugehörigen Bäume sehen würde , die angeblich unter solchem Kerzenlicht gedeihen sollen.
Nur mal paar Daten.
An einem Sommertag mißt man draußern zwischen 50000-70000 Lux,
im Winter 10000-20000 Lux, an einem sonnigen Fenster innen max. die Hälfte von draußen und weiter ins Zimmer rein nimmt die Lichintensität
fast exponential ab, also in 2 m Abstand ist es quasi was den Schwellwert für Photosyntheseaktivität angeht für einige Arten schon Nacht.
So eine Beleuchtung kann nur unterstützend hilfreich sein.Jean-Luc hat geschrieben:Bezüglich Kunstlicht bin ich selbsternannter Fachmann !
Und mit mehr Leistung meine ich in etwa eine 600 W Natriumdampflampe.
Ein heller Fensterplatz ist ein Muss aus meiner Sicht.
Vom Gedanken an einen Bonsai in der Schrankwand ob nun dauerhaft oder "nur" über den Winter solle man sich verabschieden, sonst verabschiedet sich früher oder später der Baum.
Nebn Licht braucht ein Baum übrigens auch Luft(-zirkulation).
Ansonsten würde würde ich vielen der hier gemachten Ratschläge nur trauen, wenn ich die zugehörigen Bäume sehen würde , die angeblich unter solchem Kerzenlicht gedeihen sollen.
Nur mal paar Daten.
An einem Sommertag mißt man draußern zwischen 50000-70000 Lux,
im Winter 10000-20000 Lux, an einem sonnigen Fenster innen max. die Hälfte von draußen und weiter ins Zimmer rein nimmt die Lichintensität
fast exponential ab, also in 2 m Abstand ist es quasi was den Schwellwert für Photosyntheseaktivität angeht für einige Arten schon Nacht.
Meiner einer verwendet seit Jahren Leuchtstoffröhren und das auch bei einer sehr sehr sonnenhungrigen Venusfliegenfalle. Einige nutzen Natriumhochdruckdampflampen ebenfalls mit Erfolg. Ich habs schon vor etlichen Monaten schonmal gepostet, aber aus gegebenen Anlass:Thomas P. hat geschrieben: Ansonsten würde würde ich vielen der hier gemachten Ratschläge nur trauen, wenn ich die zugehörigen Bäume sehen würde , die angeblich unter solchem Kerzenlicht gedeihen sollen.
http://www.drosophyllum.com/deutsch/kultur.htm
-> unter "Licht" (was auch sonst) gehts weiter. Da steht eigentlich alles, was man bezüglich Kunstlicht wissen sollte.
"it is only through struggle does one cultivate the strength to reach their true destiny" (unknown)
er hat nen link gepostet...>> anklicken und lesen, da steht:Thomas P. hat geschrieben:Eine Venusfliegenfalle ist kein Bonsai und hier stehen die Arten auch am Fenster.
.
die von dir genannten lux werte (sommer/winter/drinnen/draussen) sind imposant, aber nicht unbedingt praxis bezogen.drosophyllum hat geschrieben:Karnivoren sind "wilde" Pflanzen die nicht extra für die Kultur in unseren extrem lichtarmen Wohnungen ausgewählt und gezüchtet wurden und die deshalb größtenteils sehr hohe Ansprüche an Beleuchtungsdauer und v.a. Lichtintensität stellen.Dies wird verständlich, wenn man bedenkt, dass viele Arten aus sehr sonnigen Gebieten stammen (Südafrika, Australien, den Tepuis Venezuelas,...) und aufgrund der oft sehr schlechten Bodenverhältnisse dort ohne schattenwerfende Begleitvegetation im direkten Sonnenlicht wachsen können.
Außerdem muss man bedenken, dass viele Pflanzen in äquatornahen Gebieten beheimatet sind und deshalb ganzjährig und gleichbleibend rund 12 Stunden Licht pro Tag erwarten
wenn ich auf einer seite, die beleuchtungs-equipment für die hanfzucht VERKAUFT (und deswegen bei angegebenen mindestwerten in eigenem interesse übertreiben MÜSSTE) diese werte hier lese:
dann kann man sich sehr sicher, daß ein bonsai der nur wachsen soll anstatt eine möglichst ertragreiche "ernte" zu produzieren mit weniger licht gut zurecht kommt.hanfburg hat geschrieben: Stecklinge sind gut bedient von 14-15.000 Lux
Zum Bewurzeln 15-19.000 Lux
Wuchs 20-30.000 Lux
Blüte 20-45.000 Lux
(faktoren wie luft,luftfeuchte etc. mal aussen vor)
Ob Venusfliegenfalle oder Bonsai, in gewissem Rahmen überleben selbst die sonnenhungrigsten Pflanzen auch eine weniger starke Beleuchtung.
Das Problem dabei: sie verlieren ihren typischen Habitus, sie etiolieren. Bei der Venusfliegenfalle verlängert sich der Blattgrund extrem und die Blattfläche (die Falle) verliert ihre typisch rote Farbe. Bei Bonsais verlängern sich die Internodien und Äste im unteren Kronenbereich können ganz absterben.
Das alles sollte man bedenken und abwägen, inwieweit man damit leben will.
Ein Bonsai in der Schrankwand locker den piefigen Gelsenkirchener Provinzcharme, der solchen Schrankwänden nur all zu oft anhaftet, sicher ungemein auf, aber auf keinen Fall ist dieser Standort brauchbar für eine dauerhafte Unterbringung eines Bonsais.
Das Problem dabei: sie verlieren ihren typischen Habitus, sie etiolieren. Bei der Venusfliegenfalle verlängert sich der Blattgrund extrem und die Blattfläche (die Falle) verliert ihre typisch rote Farbe. Bei Bonsais verlängern sich die Internodien und Äste im unteren Kronenbereich können ganz absterben.
Das alles sollte man bedenken und abwägen, inwieweit man damit leben will.
Ein Bonsai in der Schrankwand locker den piefigen Gelsenkirchener Provinzcharme, der solchen Schrankwänden nur all zu oft anhaftet, sicher ungemein auf, aber auf keinen Fall ist dieser Standort brauchbar für eine dauerhafte Unterbringung eines Bonsais.



undLeuchtstoffröhren mit kaltweißer Lichtfarbe sind sehr gut, zumal sie preiswert in der Anschaffung und im Unterhalt sind und zudem kaum Hitze abstrahlen.
Allerdings ist 15 W zu wenig.
Es gibt Leuchtstoffröhren mit mehr "Power".
Ich würde mindestens 2000 LUX empfehlen (zusätzlich zum Tageslicht).
Mfg, Jean-Luc
Quelle: http://www.drosophyllum.com/deutsch/kultur.htm
Frage eventuell an Jean-Luc oder euch andere, die mir dies beantworten können:Lichtintensität / Beleuchtungsstärke ist die Menge an Licht, die pro Flächeneinheit auftrifft, die Einheit lautet folglich Lumen/m² oder auch Lux. An einem wolkenlosen Sommertag treffen in Deutschland ca. 50.000 - 100.000 Lux auf dem Erdboden auf, selbst an einem trüben Wintertag sind es noch 3.000 - 4.000 Lux. Anspruchslose Karnivoren wachsen bei durchschnittlich 5.000 Lux, intensive Rotfärbung tritt aber meist erst bei rund 10.000 Lux und darüber auf.
Die z.b. 2000Lux die als Lichtleistung einer Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampe angegeben werden vom Hersteller: Sind die dann pro Stunde zu werten? Sprich: Wenn wie oben aufgeführt, 50.000-100.000 Lux pro strahlendem Sommertag auf der Erdoberfläche auftreffen. Und die Lampe xy 2000 Lux ausstrahlt: Sind dies dann in 10 Stunden 20000 Lux bei Lampe xy? Oder wird dies anders berechnet?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
viele Grüße
Matschi
