Unsere Lärchen

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johannes44
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Beitrag von johannes44 »

Hallo Jürgen,
Phytoboost ist ein Vitamin B1/B2 und indol 3-essigsäure (Heteroauxin) Gemisch.
Gruß
Johannes
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Ich glaub, meine Lärche geht auch Richtung Bonsaihimmel :cry:
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laerche_02.jpg
laerche_02.jpg (38.88 KiB) 3077 mal betrachtet
laerche_01.jpg
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Gruß Jürgen *wink*

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Jürgen
Angenommen der Wurzelballen ist von der alten Erde befreit worden
und in halbwegs durchlässiges Substrat in einen Teichpflanzkorb
gepflanzt worden, würde ich folgendermaßen vorgehen.
Den Baum in einer Wanne mit Algan tauchen.
2 Tage später den Baum kräftig giessen.
Danach jeden Tag kräftig giessen.
Eine Woche später wieder mit Algan tauchen.
Das Spiel 2-3 Wochen lang.
Wenn sich eine Verbesserung zeigt mit Koniferen-Balsam
eine Blattdüngung vornehmen.
Wenn der Baum gut reagiert alle 2 Wochen Koniferen-Balsam
und alle 2 Wochen im Algan-Bad tauchen.

Es tut mir leid aber nachdem ich mir Eure Bilder noch mal
betrachtet habe, vermute ich ein Vertrocknen Eurer Lärchen.
Im Teichpflanzkorb mit halbwegs durchlässigem Substrat
sollte/müsste man jeden Tag giessen.
Die Benadelung/Belaubung schirmt bei leichtem Regen
die Substratoberfläche ab und der Baum kann trotzdem
vertrocknen.

mfG Dieter
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Danke Dieter.

Gegossen hab ich eigentlich regelmässig, ausgetrocknet ist due Erde nie.

Algan hab ich da. Balsam muss ich mal schaun, wo ichs herbekomme. Hoffentlich hilfts.
Gruß Jürgen *wink*

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Jürgen
Vor 2 Wochen habe ich in einem Anfall von Wut
2 abgestorbene Bäume aus dem Wald gerissen.
Dabei sind auch neue Wurzeln mitgerissen worden.
Das Substrat ist Aka/Kiryu bedeckt mit Spaghnum, bedeckt
mit Blähtonbruch. Standort ist fast Schatten in einer 3cm Schale.
Das bedeutet das das Substrat immer nass ist, nicht feucht sondern
nass. An den mit abgerissenen Wurzeln konnte ich das Ausmaß
des bisherigen Wurzelwachstums betrachten.
Ich vermute Ihr unterschätzt das Wasserbedürfnis Eurer Lärchen
im Teichpflanzkorb. Durch die Löcher des Korbes dringt nur
wenig Wasser in den Korb, das meiste perlt ab. Auch im Regen
ist nicht sicher gestellt das eine vollständige Durchnässung
gewährleistet ist. Auf dem Foto sind braune Konspen zu sehen,
das sieht noch gut aus.
Schick mir Deine Adresse per PN ich füll Dir was Balsam ab.
mfG Dieter
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helge4u
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Beitrag von helge4u »

zopf hat geschrieben: Ich vermute Ihr unterschätzt das Wasserbedürfnis Eurer Lärchen
im Teichpflanzkorb.
Du darfst mir glauben, dass ich das nicht unterschätzt habe. Ich giesse fleissig in völlig durchlässigem Substrat. Trotzdem drei tote Lärchen in 2 Jahren (das heisst bei mir: ALLE!). Ich bin inzwischen recht sicher, es ist immer ein Wurzelproblem. Bei meinem Neuzugang lasse ich die Wurzeln in Frieden, mal sehen.
Grüße aus Hattersheim,
Helge
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Helge
In diesem Punkt sind wir uns einig, es müsste ein Wurzelproblem sein.
Warum allerdings Einige ohne Probleme
und Andere mit massiven Problemen (Tod)
Ihre Lärchen kultivieren, ist mir schleierhaft.
Von kaum bis massivem Wurzelschnitt ist alles dabei
und für mich ist kein Zusammenhang erkennbar.
Bäume ohne und mit starkem Wurzelschnitt überleben
und andersrum.
Aber aufgegeben wird nicht.
mfG Dieter
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ph1l
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Beitrag von ph1l »

hallo,

ich habe bei allen meinen bäumen, also auch bei der lärche sehr radikal die wurzeln beschnitten.
meine bäume stehen so, dass sie ab ca 14-15 uhr bis in den späten abend pralle sonne haben.
nachdem dieter das mal angeregt hatte, habe ich immer erst gegossen, wenn ich das gefühl hatte zu sehen, dass der baum genau jetzt wasser braucht, also die anzeichen von wasserknappheit zu deuten.
komischerweise hatte ich nie den eindruck, die lärche sei der "durstigste" baum der 3 kandidaten.
ich gieße nicht täglich, maximal alle 2 tage. es gab auch schon tage an denen das substrat der lärche komplett trocken war.
trotzdem hat sich, seit ich die lärche habe, nicht eine einzige braune nadel gebildet, kein trieb hängt, alles vital und bester gesundheit.
ist das jetzt glück ? ein besonders robustes bäumchen ?
liegt es vielleicht daran, dass ich bisher "nur" wurzeln geschnitten habe und keinerlei äste ?
ich will nicht dran glauebn, dass es nur glück ist, sowas wie glück sollte es in dem fall nicht geben...
Gruß Philipp
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Vom Standort her lieg ich etwa so wie Philp, nur das meine Lärche nie ganz ausgetrocknet war. Man wird sehen, was der Tip von Dieter bringt. Die Aagan-Aktion ist beendet, Balsam muss ich morgen mal schauen. Ansonsten werd ich auf Dieters Vorschlag zurückkommen :wink:

@ Dieter

Hast du ne PN bekomen ? Ich hab hier keine Meldung, dass was rausgegangen ist.
Zuletzt geändert von camaju + am 17.08.2007, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Jürgen *wink*

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Holger
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Beitrag von Holger »

Nun ja,

ich habe schon Äste geschnitten, aber nur sehr eingeschränkt die Wurzeln, Sonne vormittags, und die Lärche nachmittags mehr im Halbschatten und meiner Lärche geht es von den drei Bäumen noch am Besten (der Ahorn hatte -leider erst unbemerkt- eine heftige Spinnmilbenattacke, der muss er mal wieder aufgepäppelt werden, und die Ulme kämpft mit meiner Unterstützung gegen heftigere Laus-Attacken).

Allerdings habe ich mir es angewöhnt, erst dann davon auszugehen, dass es meinen Erwerbungen gut geht, wenn diese erfolgreich einen Winter überlebt haben - tja, und bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.

Gruß
Holger
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Jürgen
Bei mir ist keine PN angekommen.
mfG Dieter
Riza
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Beitrag von Riza »

Das Ableben meiner Lärche hatte ich schon kund getan.

Vielleicht solte man eine Lärchenschule eröffnen, um die hohe Ausfallrate zu minimieren.

Weiß jemand, ob die Kunden bei Bonsai-Enger auch solche Lärchen-Probleme haben? Oder vertrocknen da nur Serissas?

Ich für meinen Teil überlege mir, ein paar klein Lärchen aus der Baumschule (ca. 4-5 Euro für einen dichten 30 cm hohen Baum) zum Üben zu holen. In der freien Natur scheints hier keine Lärchen zu geben (hauptsächlich Kiefern, Ahorn und Eichen)

Gruss
Wolfgang Peter
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Beitrag von Wolfgang Peter »

Hallo Herr Lehrer und alle Mitschüler,
nachdem meine Lärche eingegangen ist, habe ich mir im Mai eine Neue aus Enger besorgt.
Ich habe Sie in einen Teichpflanzkorb gesetzt und bis heute bin ich zufrieden.
Leider weiß ich nicht wie ich im nächsten Jahr (sollte das Bäumchen überleben) weitermachen soll.
Hier ein Foto.
Dateianhänge
new_Lärche Aug.2007.jpg
new_Lärche Aug.2007.jpg (67.59 KiB) 2890 mal betrachtet
MFG
Wolfgang Peter
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Beitrag von zopf »

Hallo Wolfgang
Bei Bäumen, wo wir nicht wissen wie es weitergeht,
entwickeln wir einfach besseres Rohmaterial.
Keine Hektik, keine Sorgen
mfG Dieter
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Hallo Dieter,

Sorry für die späte Antwort. Hab mich an deine Tips gehalten. Hab die Lärche mal "eingetütet", weiss nicht ob das was hilft, aber unter der Rinde ist aktuell noch grün zu sehen. Evtl. besteht ja noch Hoffnung.
Gruß Jürgen *wink*

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