Tagebautour

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Flar
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Tagebautour

Beitrag von Flar »

hi,

da gestern so schönes wetter war und ich direkt an einem stillgelegten tagebau wohne habe ich mich spontan auf mein rad geschwungen und eine kleine tour durch das große loch gemacht.

dabei habe ich zwei eichen gefunden. welche art genau, weiß ich leider nicht. die eine ist recht zart, aber die andere ist, wenn man ihre größe berücksichitgt ist recht dick gewachsen. lohnt sihc das? kann man die eiche auch gleich dort versuchen abzumoosen, oder sind da die erfolgschancen zu gering?
außerdem habe ich noch eine pflanze gefunden, bei der ich gar nix anfangen kann. ihr wisst da sicher mehr bescheid.

MfG
Flar
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claudia12
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Tagebautour

Beitrag von claudia12 »

Hi,das letzte Bild könnte anhand der Blätter eine art Weide sein!
Wenn ich mich irre bitte um vergebung :oops:
Servus

Claudia


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Flar
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Beitrag von Flar »

"Hi,das letzte Bild könnte anhand der Blätter eine art Weide sein!"

ich hab keine ahnung, ich bin da ganz auf euch angewiesen. wennn's gillft, kann ich auch noch ein bild hochladen, bei dem auch etwas mehr von der rinde zu sehen ist.
aber vielleicht reicht das erste bild ja schon für das geübte auge eines profis. ;)

PS: ich hab auch von der eiche noch bilder.
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Hallo

Zur Eiche: Ich würde im Frühjahr vorsichtig den Wurzelballen etwas freilegen und dicke Pfahlwurzeln kappen und ihn vorerst an Ort und Stelle belassen. Wenn er im Jahr darauf genügend Saugwurzeln gebildet hat kannst du ihn dann gefahrlos bergen. Wenn nicht wiederholst du die Prozedur eben ein 2. mal.

Zum 3. Bild: Ich bin mir nicht ganz sicher, da die Aufnahme leider nicht so gut ist, aber ich denke es ist ein Sanddorn. Der Sanddorn hat weidenähnlichen Blätter, die an der Blattoberseite unbehaart und graugrün gefärbt sind. Die Blattunterseite ist weiß-filzig behaart. Die Kurztriebe bilden an den Spitzen Dornen aus.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse ;-)

Mfg Roland
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Flar
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Beitrag von Flar »

@ tropenfreak

also denkst du, dass es sie lohnt, mit der eiche (welche eigentlich genau)?!

ich häng mal noch ein paar bilder vom vermeindlichen sanddorn (die bilder im internet sind immer mit orangenen beeren, was der hier nicht hat) an.
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_momo
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Beitrag von _momo »

Soweit ich weiß, gibt's bei Sanddorn männliche und weibliche Pflanzen. Nur eine von diesen (ich vermute mal die weibliche) bildet Früchte, also Beeren. Vielleicht hast du da einbfach ein männliches Exemplar. Allerdings erscheinen mir die Blätter für einen Sanddorn zu groß.

Wegen der Eiche: zur genauen Bestimmung wären größere Bilder von den Blättern hilfreich

LG Tine
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Flar
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Beitrag von Flar »

zum "sanddorn": ich hab aber nicht nur diese pflanze gesehen, sondern mehrere dieser art, und keine hatte irgendwelche früchte. also doch irgendwas anderes.


"Wegen der Eiche: zur genauen Bestimmung wären größere Bilder von den Blättern hilfreich "

kannst du haben. ;)
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Flar hat geschrieben:@ tropenfreak

also denkst du, dass es sie lohnt, mit der eiche (welche eigentlich genau)?!
Ich habe von der dicken gesprochen. Machen kann man immer etwas daraus. Leider sieht man auf deiner Aufnahme den Hauptstamm nicht so gut. Soweit ich das erkennen kann ist es aber nicht der schlechteste. Sollten selbst wichtige Äste, die zur Gestaltung benötigt werden nicht vorhanden sein ist das bei der Eiche auch nicht weiter problematisch, da sie nach einem radikalen Rückschnitt auch aus altem Holz sehr gut wieder austreibt.
Flar hat geschrieben: ich häng mal noch ein paar bilder vom vermeindlichen sanddorn (die bilder im internet sind immer mit orangenen beeren, was der hier nicht hat) an.
Wenn er keine Beeren hat ist er entweder noch zu jung oder eben ein männliches Exemplar. Das wurde ja schon gesagt.

Wie gesagt, ich bin mir nicht 100% sicher ob es wirklich ein Sanddorn ist. Auf alle Fälle dürftest du es aber mit einem Vertreter der Ölweidenfamilie zu tun haben zu der auch der Sanddorn Zählt.
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Mfg Roland
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Flar
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Beitrag von Flar »

ok, danke. das es zur Ölweidenfamilie gehört habe ich noch ein wenig wikipedia-lektüre auch vermutet.
ob sich daraus auch was in richtung bonsai machen lässt? nicht unbedingt mit dem exemplar, aber im allgemeinen.

ich guck mal, ob ich noch ein gutes bild vom stamm der eiche finde.
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Flar
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Beitrag von Flar »

hier noch ein paar bilder von der eiche (vielleicht könnt ihr mir noch die genaue unterart nennen) und noch eine vollkommenen andere frage:
ich will mir demnächst eine konkavzange zulegen. die äste, die ich aller wahrscheinlichkeit die nächste zeit schneiden werde, werden nicht viel dicker als ein zentimeter sein (meist um einigen dünner. so bis auf 3mm runter). welche größe der zange wäre dann ideal? 17cm oder 20,5cm? hauptsächlich für ficus - auch wenn es hier um eine eiche geht. ;)

hier noch die bilder:
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_momo
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Beitrag von _momo »

Da die Blätter kaum bis gar nicht gestielt sind würde ich sagen, es ist eine Stieleiche (Quercuc robur). Ich weiß das klingt verwirrend, aber der Name hat nix mit den Blättern zu tun, sondern mit den Früchten.
Bei der Zange kann ich dir auch nicht weiterhelfen, sondern würde mich sogar deiner Frage anschließen.
LG Tine
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Dragon187
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Beitrag von Dragon187 »

Ja würde auch zur Stieleiche Tendieren... :wink:
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Gary
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Beitrag von Gary »

Entschuldigung wenn ich zum heiteren Ringelreih-Raten auch was schreibe.

Die Eichen sind mit 99%iger Sicherheit "Stieleichen" (Quercus robur).
Persönlich halte ich die Exemplare nicht für sehr interessant, doch gerade Anfänger sehen dies gerne anderst und das ist auch gut so, denn mit irgendetwas muss man ja eigene Erfahrungen sammeln.

Die "Was_ist_das_Pflanze" halte ich ebenfalls mit 99%iger Sicherheit für Sanddorn (Hippophaë rhamnoides).
In den letzten 29 Jahren (länger beschäftige ich mich noch nicht mit Bonsai) habe ich noch nie einen "Sanddorn-Bonsai" gesehen.
Woran das wohl liegen mag? *floet*
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Flar
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Beitrag von Flar »

erstmal danke für die baumbestimmung.

nungut, ich stimme zwar zu, dass es wie ein sanddorn aussieht, aber in wikipedia steht, dass um die jetzige zeit die scheinbeeren vorhanden sein müssen. ich war heute nochmal dort und hab mit bestimmt zehn-fünfzehn pflanzen angesehen - keine einzige beere. abgesehen davon, paast die beschreibung, besonders die dornen, sher gut. wird alos ein sehr sehr naher verwandter sein. ist auch nicht so wichitg.

"Persönlich halte ich die Exemplare nicht für sehr interessant, doch gerade Anfänger sehen dies gerne anderst und das ist auch gut so, denn mit irgendetwas muss man ja eigene Erfahrungen sammeln. "

mag sein, aber ich werds bestimmt dennoch versuchen. bis dahin (sind ja wahrscheinlich noch zwei jahre, bis ich sie hier im garten stehen hätte), werde ich mich noch nach "interessanteren exemplaren" umsehen. vielleicht hab ich ja glück. ;)
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Gary hat geschrieben:In den letzten 29 Jahren (länger beschäftige ich mich noch nicht mit Bonsai) habe ich noch nie einen "Sanddorn-Bonsai" gesehen.
Woran das wohl liegen mag? *floet*
:wink:

Soweit ich weiß hatte doch Walter mal Experimente mit nem Sanddorn durchgeführt und dann das Projekt frustriert abgebrochen.
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Mfg Roland
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