kein ganz normaler WS des AK Bruchköbel
- Köhler Rudolf
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kein ganz normaler WS des AK Bruchköbel
Hallo,
aufgrund der Erfahrungen mit meinen Holländischen Freunden bei den WS´s in Belgien, schlug ich im AK Bruchköbel vor, einen mehrgängigen WS durchzuführen und einen WS-Leiter zu uns einzuladen.
Es sollte kein typischer Gestaltungs-WS werden. (Am Abend geht jeder mit einem fertigen Baum nach Hause.)
Ziel des WS sollte sein, dass wir vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen etwas über das schöne Hobby Bonsai lernen.
Weiterhin sollten auch viele Teilnehmer am WS teilnehmen können.
Jeder sollte das Material mitbringen, was er möchte. Vom kleinen zierlichen Stämmchen bis zum Angeber-Baum.
Auch sollten 2 WS-Termine im zeitlichen Abstand von ca. 4-6 Wochen stattfinden
.
Ich hatte meinen ersten Bonsai- WS bei Horst Krekeler in Schifferstadt gehabt. Dort lernte ich einen damals noch sehr jungen Mann kennen: Martin Sturm. Mittlerweile hat er sich trotz seiner jungen Jahre einen guten Namen in der Bonsaiscene in Deutschland gemacht. Da der Kontakt zu Martin immer bestand, schlug ich vor, das wir Martin Sturm als WS-Leiter einladen. Das Thema wurde ausführlich im AK besprochen.
Von der Resonanz wurde ich allerdings etwas überrascht. Wir nahmen am Anfang an, dass ca 8-10 Personen an so einem WS Interesse haben. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass wir 17 Anmeldungen hatten.
Termine wurden abgesprochen und fixiert. Als Ort der Veranstaltung nahmen wir unsere Hallen wo normalerweise Mercedes-Benz LKW´s und Anhänger repariert werden. Unsere Mitarbeiter machten während der Woche den einen oder anderen Spaß über diese „Bonsaiverrückten“. Mein Chef sagte am Sonntag, nachdem er uns still und aufmerksam im Kreis um Martin versammelt sitzen sah: Ich kann nicht verstehen wie man sich für solche kleinen Bäume so begeistern kann. Einige von den Bäumen würden bei mir sofort hinten ( dort befinden sich unsere Abfallcontainer) entsorgt werden.
Der Sonntag kam. Alle waren pünktlich. Jeder hatte seine Aufgabe. Die Brötchen waren da, die Wurst, der Käse, der Kuchen, die Kaffeebohnen. Was fehlte waren 2 Ak-Mitglieder und der Kaffeeautomat. Das Drama nahm seinen lauf. Das führte gleich am Anfang zu Tumulten und einiger Aufregung. Kein Kaffee am Sonntag morgen? Einige fuhren gleich zu einem bekannten Fastfood Restaurant um die Ecke. Aber dann trafen die 2 Mann und vor allem der Kaffeeautomat dann doch noch mit Verspätung ein. Die 2 haben in Zukunft noch einigen auszuhalten.
Doch nun zum eigentlichen Thema.
Martin nahm sich viel Zeit seine Art von Bonsaigestaltung und WS-Ablauf bei der Baumbesprechung zu erläutern. Wir erhielten bei der Baumbesprechung nebenbei Infos über die Pflege, Tipps zum Düngen, richtige Standorte usw, usw..
Wer den AK-Bruchköbel schon einmal erlebt hat, weis, dass auch der Spaß bei uns nicht zu kurz kommt. Martin musste öfters einmal seine Ausführungen unterbrechen weil er vor Lachen nicht mehr weiter konnte.
Für einige war es einer der ersten WS überhaupt. Mit seiner ruhigen Art konnte Martin auch diesen WS-Teilnehmern hilfreich zur Seite stehen.
Es wurden fast alle Facetten aus dem Bonsaileben bedient. Es wurde gedrahtet, geschnitten, gefräst, geflucht, gelacht, Jins wurden geschnitzt, Ästchen wurden aus versehen abgebrochen, äh, schweres Gerät wurde eingesetzt, sogar mit einem Hammer wurde gearbeitet. Ich weis allerdings bis heute noch nicht was Gerhard dort mit dem Hammer gemacht hat.
Einige gingen bis zu ihrer Erschöpfungsgrenze. Bonsai ist nichts für Weicheier.
Johannes hat gedrahtet bis die Hände glühten. Ursula hat glaube ich alle Worte von Martin eins zu eins mitgeschrieben. Ingo hat Paparazzi-Fotos für die Weihnachtsfeier geschossen. (An der Weihnachtsfeier des AK Bruchköbel werden immer die lustigsten Fotos des Jahres gezeigt) Heinz unser größter Kimura Fan hatte allerdings seine Kettensäge vergessen und musste mit dem Fräser vorlieb nehmen.
Nur Martin blieb ruhig und gelassen. Trotz 17 Teilnehmern gelang es ihm, dass am Schluß jeder seinen Baum auf den richtigen Weg für ein langes Bonsaileben gebracht hat.
Der AK Bruchköbel freut sich bereits heute auf den 2. Teil des WS mit Martin Sturm.
Bis dann.
Ich hoffe Euch gefallen unsere Bilder und dieser Bericht über einen ganz normalen, manchmal etwas aus den Fugen geratenen Workshop.
Rudi K.
AK-Bruchköbel
PS: Hallo Dortmunder. Beim nächsten WS üben wir auch für das nächste Treffen mit Euch. Während andere Yamadoris aus den Alpen mitbringen hat Achim die konzentrierte Form von den einzelnen Sorten in Form von Obstbränden besorgt. Die passen auch besser in den Kofferraum.
Vielleicht machen wir einmal einen WS zusammen.
aufgrund der Erfahrungen mit meinen Holländischen Freunden bei den WS´s in Belgien, schlug ich im AK Bruchköbel vor, einen mehrgängigen WS durchzuführen und einen WS-Leiter zu uns einzuladen.
Es sollte kein typischer Gestaltungs-WS werden. (Am Abend geht jeder mit einem fertigen Baum nach Hause.)
Ziel des WS sollte sein, dass wir vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen etwas über das schöne Hobby Bonsai lernen.
Weiterhin sollten auch viele Teilnehmer am WS teilnehmen können.
Jeder sollte das Material mitbringen, was er möchte. Vom kleinen zierlichen Stämmchen bis zum Angeber-Baum.
Auch sollten 2 WS-Termine im zeitlichen Abstand von ca. 4-6 Wochen stattfinden
.
Ich hatte meinen ersten Bonsai- WS bei Horst Krekeler in Schifferstadt gehabt. Dort lernte ich einen damals noch sehr jungen Mann kennen: Martin Sturm. Mittlerweile hat er sich trotz seiner jungen Jahre einen guten Namen in der Bonsaiscene in Deutschland gemacht. Da der Kontakt zu Martin immer bestand, schlug ich vor, das wir Martin Sturm als WS-Leiter einladen. Das Thema wurde ausführlich im AK besprochen.
Von der Resonanz wurde ich allerdings etwas überrascht. Wir nahmen am Anfang an, dass ca 8-10 Personen an so einem WS Interesse haben. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass wir 17 Anmeldungen hatten.
Termine wurden abgesprochen und fixiert. Als Ort der Veranstaltung nahmen wir unsere Hallen wo normalerweise Mercedes-Benz LKW´s und Anhänger repariert werden. Unsere Mitarbeiter machten während der Woche den einen oder anderen Spaß über diese „Bonsaiverrückten“. Mein Chef sagte am Sonntag, nachdem er uns still und aufmerksam im Kreis um Martin versammelt sitzen sah: Ich kann nicht verstehen wie man sich für solche kleinen Bäume so begeistern kann. Einige von den Bäumen würden bei mir sofort hinten ( dort befinden sich unsere Abfallcontainer) entsorgt werden.
Der Sonntag kam. Alle waren pünktlich. Jeder hatte seine Aufgabe. Die Brötchen waren da, die Wurst, der Käse, der Kuchen, die Kaffeebohnen. Was fehlte waren 2 Ak-Mitglieder und der Kaffeeautomat. Das Drama nahm seinen lauf. Das führte gleich am Anfang zu Tumulten und einiger Aufregung. Kein Kaffee am Sonntag morgen? Einige fuhren gleich zu einem bekannten Fastfood Restaurant um die Ecke. Aber dann trafen die 2 Mann und vor allem der Kaffeeautomat dann doch noch mit Verspätung ein. Die 2 haben in Zukunft noch einigen auszuhalten.
Doch nun zum eigentlichen Thema.
Martin nahm sich viel Zeit seine Art von Bonsaigestaltung und WS-Ablauf bei der Baumbesprechung zu erläutern. Wir erhielten bei der Baumbesprechung nebenbei Infos über die Pflege, Tipps zum Düngen, richtige Standorte usw, usw..
Wer den AK-Bruchköbel schon einmal erlebt hat, weis, dass auch der Spaß bei uns nicht zu kurz kommt. Martin musste öfters einmal seine Ausführungen unterbrechen weil er vor Lachen nicht mehr weiter konnte.
Für einige war es einer der ersten WS überhaupt. Mit seiner ruhigen Art konnte Martin auch diesen WS-Teilnehmern hilfreich zur Seite stehen.
Es wurden fast alle Facetten aus dem Bonsaileben bedient. Es wurde gedrahtet, geschnitten, gefräst, geflucht, gelacht, Jins wurden geschnitzt, Ästchen wurden aus versehen abgebrochen, äh, schweres Gerät wurde eingesetzt, sogar mit einem Hammer wurde gearbeitet. Ich weis allerdings bis heute noch nicht was Gerhard dort mit dem Hammer gemacht hat.
Einige gingen bis zu ihrer Erschöpfungsgrenze. Bonsai ist nichts für Weicheier.
Johannes hat gedrahtet bis die Hände glühten. Ursula hat glaube ich alle Worte von Martin eins zu eins mitgeschrieben. Ingo hat Paparazzi-Fotos für die Weihnachtsfeier geschossen. (An der Weihnachtsfeier des AK Bruchköbel werden immer die lustigsten Fotos des Jahres gezeigt) Heinz unser größter Kimura Fan hatte allerdings seine Kettensäge vergessen und musste mit dem Fräser vorlieb nehmen.
Nur Martin blieb ruhig und gelassen. Trotz 17 Teilnehmern gelang es ihm, dass am Schluß jeder seinen Baum auf den richtigen Weg für ein langes Bonsaileben gebracht hat.
Der AK Bruchköbel freut sich bereits heute auf den 2. Teil des WS mit Martin Sturm.
Bis dann.
Ich hoffe Euch gefallen unsere Bilder und dieser Bericht über einen ganz normalen, manchmal etwas aus den Fugen geratenen Workshop.
Rudi K.
AK-Bruchköbel
PS: Hallo Dortmunder. Beim nächsten WS üben wir auch für das nächste Treffen mit Euch. Während andere Yamadoris aus den Alpen mitbringen hat Achim die konzentrierte Form von den einzelnen Sorten in Form von Obstbränden besorgt. Die passen auch besser in den Kofferraum.
Vielleicht machen wir einmal einen WS zusammen.
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Grüße
Rudi K.
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Grüße
Rudi K.
Rudi K.
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... nicht weiter drüber nachdenkenRobert S. hat geschrieben:Rudi,
das Bild mit dem Hammer schreit nach Erklärung![]()
Servus,
Robert
Schau Dir das Bild vorher an.
Viele Grüße
Ingo
------------------------------
Händlersuche spezial: http://www.bonsaizone.de
Bonsaifreunde Bruchköbel-bei Hanau: Arbeitskreis Bruchköbel
Ingo
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Hallo liebe Bruchis
,
ja, dass sieht sehr spannend aus. Das Ihr ein toller AK seid, sah man ja schon beim Ginkgo.
Ein Workshop mit dem Martin ist bestimmt sehr interessant. Auch geht der Trend (was wirklich Zeit wurde) dahin, einen Baum über mehrere Etappen zu gestalten. Da kommt am Ende immer etwas besseres heraus.
Vielleicht ergibt sich ja mal ein Termin, wo wir etwas zusammen palnen könnten. Würde mich sehr freuen.
Reiner
ja, dass sieht sehr spannend aus. Das Ihr ein toller AK seid, sah man ja schon beim Ginkgo.
Ein Workshop mit dem Martin ist bestimmt sehr interessant. Auch geht der Trend (was wirklich Zeit wurde) dahin, einen Baum über mehrere Etappen zu gestalten. Da kommt am Ende immer etwas besseres heraus.
Vielleicht ergibt sich ja mal ein Termin, wo wir etwas zusammen palnen könnten. Würde mich sehr freuen.
Reiner
Ich kann von mir aus sagen, daß dieser WS mit Martin super erfolgreich war!
Nach Anfangsschwierigkeiten, wie Rudi schon geschrieben hat, lief alles wie am Schnürchen.
Ich hätte nicht gedacht, daß wir so zivilisiert sein können...
Im Ernst, wir hatten super viel Spaß an diesem WS und Martin hat den größten Teil dazu beigetragen.
Ich freue mich schon auf Ende Oktober...auf den 2.ten Teil des WS
Vielleicht können unsere Paparazzies noch ein paar Bilder der auf den Weggebrachten Bäume hier einstellen.
Ingo! Thomas!
Nach Anfangsschwierigkeiten, wie Rudi schon geschrieben hat, lief alles wie am Schnürchen.
Ich hätte nicht gedacht, daß wir so zivilisiert sein können...
Im Ernst, wir hatten super viel Spaß an diesem WS und Martin hat den größten Teil dazu beigetragen.
Ich freue mich schon auf Ende Oktober...auf den 2.ten Teil des WS
Vielleicht können unsere Paparazzies noch ein paar Bilder der auf den Weggebrachten Bäume hier einstellen.
Gruß aus Hessen
Olaf
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Bonsaifreunde Bruchköbel-bei Hanau
Homepage: Arbeitskreis Bruchköbel
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Nur die Harten kommen in den Garten...
Olaf
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Hab´ich palnen geschrieben? Ich meinte auch palnen, wo is´Dein Problemholgerb hat geschrieben:Entweder meintest Du jetzt "qualmen" oder "planen".Reiner hat geschrieben: Vielleicht ergibt sich ja mal ein Termin, wo wir etwas zusammen palnen könnten. Würde mich sehr freuen.
Reiner
Ich wüsst' schon 'nen Termin
reiner
-
Michael T.
- Beiträge: 1175
- Registriert: 06.01.2004, 12:16
- Wohnort: Sauerland
Ja, wo wir bereitz bein palnen sin:
17 Bruchis + 15 Dortmuners, oder so; da könnten wir ja vielleicht die Westfalenhalle mieten und drei bis vier Gestalter gleichzeitig engagieren
Nee, im Ernst, das könnten wir meinetwegen gern mal ins Auge fassen, wär bestimmt ´ne lustige Veranstaltung.
17 Bruchis + 15 Dortmuners, oder so; da könnten wir ja vielleicht die Westfalenhalle mieten und drei bis vier Gestalter gleichzeitig engagieren
Nee, im Ernst, das könnten wir meinetwegen gern mal ins Auge fassen, wär bestimmt ´ne lustige Veranstaltung.
Viele Grüße aus dem Sauerland,
Michael
Michael
Oha, daß kann ich mir schon sehr gut vorstellen...Michael T. hat geschrieben:Ja, wo wir bereitz bein palnen sin:
17 Bruchis + 15 Dortmuners, oder so; da könnten wir ja vielleicht die Westfalenhalle mieten und drei bis vier Gestalter gleichzeitig engagieren
Nee, im Ernst, das könnten wir meinetwegen gern mal ins Auge fassen, wär bestimmt ´ne lustige Veranstaltung.
Da brauchen wir aber auch nen Trinkfesten Gelaller....äh, meine Gestallter
Das werden wir mal fürs nächste Jahr ins Auge fassen.
Gruß aus Hessen
Olaf
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und nen grossen palnengarten fürs qualmen 
wer nen rechtschreibfehler findet ,darf ihn behalten 
Bonsaifreunde Bruchköbel-bei Hanau: Arbeitskreis Bruchköbel
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