Jinmittel auf Wundstelle ?

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Jean-Luc
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Jinmittel auf Wundstelle ?

Beitrag von Jean-Luc »

Hallo,


sollte man eine größere Wundstelle gelegentlich mit Jinmittel einpinseln ?

Damit das Holz bis zum Wundverschluss nicht verrottet, dachte ich.

Oder würde dies die Wundheilung beeinträchtigen ?

Die Frage stelle ich deswegen, weil ich bisher immer nur dann die Anwendungen von Jinmittel gesehen habe, wenn die Wundstelle garnicht mehr ausheilen soll, also zur Totholzgestaltung.



Mfg, Jean-Luc
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jean-Luc,

bei sehr großen Schnittstellen, die sehr lange Zeit zum verheilen brauchen, wenn sie denn überhaupt mal zugehen, mache ich das durchaus.

Dann bringe ich Wundknete nur am äußeren Rand auf und bearbeite die Mitte hin und wieder mit Jinmittel, wenn ich keinen hohlen, ausgefaulten Stamm haben möchte.

Dieses Vorgehen hat sich bei mir bewährt!

Viele Grüße,

Heike
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Jean-Luc
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Beitrag von Jean-Luc »

Hallo Heike,


vielen Dank für deine Antwort !

Werde den Stamm des Ficus dann mit Jinmittel einpinseln, nächsten Sommer, sonst stinkt mein ganzes Haus nach Schwefel :).

Ich muss nämlich was unternehmen, denn das äußere Holz des dicken Stammes lässt sich schon mit dem Fingernagel entfernen, ist also fast schon zersetzt das Holz.

Mfg, Jean-Luc
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

@Jean Luc:

Ich denke, wenn der Stamm eh schon am gammeln ist, dann wird Dir Jinmittel wahrscheinlich auch nicht mehr viel helfen, ich habe damit aber überhaupt keine Erfahrung...
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Bonsai_Chrischi
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Beitrag von Bonsai_Chrischi »

Hi!

Also gerade beim Ficus muss man bei größeren Schnittstellen und Verletzungen doch aufpassen. Das Holz gammelt schnell. Daher empfehle ich immer die Behandlung mit Jinmittel!

Ich bin Ficusfan und hab einen der ne unscheinbare Kratzstelle hatte. Irgendwann bin ich mal rangekommen, und es stand nur noch die äußere Hülle des Astes da, der Rest war verdammt schnell vermodert. Um den Prozess zu stoppen hab ich das Jinmittel raufgemacht (nach Entfernen der Schadstellen), und das Holz wurde endlich hart und gammelte nicht weiter.

Also, nimm das Mittel. Dein Baum wird es dir danken. Und die Wundknete nicht vergessen.

Viele Grüße,
Chrischi :D
Viele Grüße, Christian

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Jean-Luc
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Beitrag von Jean-Luc »

holgerb hat geschrieben: Ich denke, wenn der Stamm eh schon am gammeln ist, dann wird Dir Jinmittel wahrscheinlich auch nicht mehr viel helfen, ich habe damit aber überhaupt keine Erfahrung...

Habe auch schonmal gelesen, dass man einen hohlen Stamm mit Zement ( :!: :!:) ausfüllen kann. . . . :? Dann probiere ich es aber besser erstmal mit Jinmittel. . . . :)


Mfg, Jean-Luc
Jean-Luc
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Beitrag von Jean-Luc »

Bonsai_Chrischi hat geschrieben: Also, nimm das Mittel. Dein Baum wird es dir danken. Und die Wundknete nicht vergessen.
Hallo Christian,

danke für deine Hilfe !
Also soll ich Jinmittel auf die Wundstelle auftragen und dann noch komplett mit Wundknete abdecken ?
Denkst du der Baum würde auch überleben, wenn der Stamm komplett ausgehöhlt wäre ? Bin mir da nicht sicher. . . . Müsste eigentlich, da die Saftbahnen ja außen liegen . . . . :?:


Mfg, Jean-Luc
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jean-Luc,

früher haben tatsächlich einige Leute hohle Stämme mit Zement ausgegossen. Das hat sich aber nicht sehr bewährt, soweit ich das gehört habe.

Zwischen den verschiedenen Materialien Holz und Zement bildet sich Schwitzwasser und dann fault es auch wieder.

Was dann schon eher Erfolg versprechen könnte, allerdings nur bei eher geringen Hohlräumen, wäre Holzkitt, mit dem ich ab und zu arbeite.

Viele Grüße,

Heike
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Bonsai_Chrischi
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Beitrag von Bonsai_Chrischi »

Jean-Luc hat geschrieben: Hallo Christian,

danke für deine Hilfe !
Also soll ich Jinmittel auf die Wundstelle auftragen und dann noch komplett mit Wundknete abdecken ?
Denkst du der Baum würde auch überleben, wenn der Stamm komplett ausgehöhlt wäre ? Bin mir da nicht sicher. . . . Müsste eigentlich, da die Saftbahnen ja außen liegen . . . . :?:


Mfg, Jean-Luc
Kein Problem :wink:
Naja, bei dem weichen Holz wäre es beim Ficus doch sehr schwer ständig das gesamte Holz zu konservieren. Denn ich übersprüh meine Bäume stets mit Wasser, deshalb würde die eintretende Feuchtigkeit nicht grad positiv sein für das Holz. Große Wundstellen nicht komplett abdecken mit Knetmasse, um später Jinmittel nochmals auftragen zu können.
Viele Grüße, Christian

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Mathrigo
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Beitrag von Mathrigo »

Heike_vG hat geschrieben:Hallo Jean-Luc,

bei sehr großen Schnittstellen, die sehr lange Zeit zum verheilen brauchen, wenn sie denn überhaupt mal zugehen, mache ich das durchaus.

Heike
Hi.

Erstmal "Sorry" für einen alten Thread hochzuholen.

Da mein Acer auch zurückgeschnitten werden muss (dickere Äste) wäre meine Frage, wie oft man denn das Jinmittel anwenden sollte und wie lange.

Kenne mich leider nicht damit aus und die SuFu hat mir auch nicht unbedingt in Sachen "Anwendung" weitergeholfen.

Die *oink* habe ich versucht zu vermeiden. :wink:

Auf Antworten hoffend,

LG

Mathrigo
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Wie oft man es anwenden muss, sieht man eigentlich von selbst. Wenn die Stelle wieder einen grünlichen oder sonstwie hässlichen Belag bekommt, ist es höchste Zeit, sie wieder einmal abzubürsten und neues Jinmittel aufzupinseln.
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