Keramikschale zu kalt für Indoors?
Also ich denke auch, daß es nicht an kalten Füßen liegt. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten für den Blattfall, ohne Bilder oder genaue Untersuchung wird man das sehr schwer identifizieren können.
Wie misst man eigentlich bei einem Baum Temperatur? (Achtung Kalauer)
Rektal oder oral?
Sorry, der musste raus.
Ne, im Ernst irgendetwas anderes bereitet Probleme...
Gruß
Holger
Wie misst man eigentlich bei einem Baum Temperatur? (Achtung Kalauer)
Rektal oder oral?
Sorry, der musste raus.
Ne, im Ernst irgendetwas anderes bereitet Probleme...
Gruß
Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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holgerb hat geschrieben:
Wie misst man eigentlich bei einem Baum Temperatur? (Achtung Kalauer)
Rektal oder oral?
Hallo nochmal,
also ehrlich gesagt ist es mir egal, ob ihr das glaubt oder nicht. Eigentlich müsste seit der Quantenphysik klar sein, daß pysikalische Gesetze nicht ausreichen, um die Wirklichkeit zu beschreiben.
Darüber hinaus wird hier einfach behauptet, daß ein Temperaturgefälle auf kleinem Raum den Gesetzen der Thermodynamik widersprechen würde. Diese Art der Argumentation ist unwissenschaftlich.
Zurück zum Thema: Die Temperatur habe ich zweimal mit einem intakten Thermometer gemessen. Ich habe das Thermometer auf die Fensterbank gelegt und auf das Holztischchen. Ergebnis 16-17 Grad.
Dann habe ich das Thermometer in die Baumkrone gelegt. Ergebnis 22-24 Grad. Ich möchte mich nicht darüber streiten, ob das möglich ist, ich wäre aber dankbar für eine Antwort auf meine Frage, ob ein derartiger Temperaturunterschied zwischen Wurzel und Krone zu einer Verminderung des Wurzeldrucks und einer unzureichenden Wasserversorgung der Blätter führen kann.
Ich habe noch einige Bilder von dem Ficus beigefügt. Der Ficus steht normalerweise am Fenster, also nicht dort, wo er auf den Photos steht. Einen Großteil der gelben Blätter habe ich entfernt, daher ist am Baum, bis auf eine Verkahlung nicht mehr viel zu erkennen.
Ich habe den Baum in einen größeren Plastiktopf umgepflanzt.
Gruß
Hannah
- Dateianhänge
-
- Hier einige der Blätter, die abgefallen sind.
- Ficus Blätter1.jpg (12.43 KiB) 2455 mal betrachtet
-
- Einige Stellen sind bereits ziemlich kahl, der Blattverlust ist aber am ganzen Baum.
- Ficus kahleStelle1.jpg (19.38 KiB) 2455 mal betrachtet
-
- Hier sieht man, wie sich immer noch ein Blatt verfärbt. In ein zwei Tagen wird es abfallen.
- Ficus gelbes Blatt1.jpg (26.43 KiB) 2455 mal betrachtet
-
- Der Baum macht zwar noch was her, hat aber ordentlich an Blattmasse verloren in den letzten Wochen.
- Ficus Gesamtansicht1.jpg (20.16 KiB) 2455 mal betrachtet
Bekämpfe nicht den Täter sondern die Tat.
- Andreas Ludwig
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*räusper*Hannah hat geschrieben:Ich habe das Thermometer auf die Fensterbank gelegt und auf das Holztischchen. Ergebnis 16-17 Grad.
Dann habe ich das Thermometer in die Baumkrone gelegt. Ergebnis 22-24 Grad. Ich möchte mich nicht darüber streiten, ob das möglich ist, ich wäre aber dankbar für eine Antwort auf meine Frage, ob ein derartiger Temperaturunterschied zwischen Wurzel und Krone zu einer Verminderung des Wurzeldrucks und einer unzureichenden Wasserversorgung der Blätter führen kann.
Unter Berücksichtigung der denkbaren Messungenauigkeiten in Folge der Sonneneinstrahlung sowie der wärmebrückenartigen Beschaffenheit der Fensterbank und (insbesondere) relativ zu zwar nur empirischen, aber dennoch quantitativ betrachtet beweistauglichen Erfahrungen: Nein. Ehrlich.
Volksnaher: Der Kerl ist entweder generell etwas schlapp, oder irgendwas passt ihm nicht. Erde und Giessen am ehesten. Die meisten werden zu feucht gehalten, haben zuwenig Licht und werden viel zu häufig umgetopft. Und nicht vergessen: Es ist Durchhaltezeit für Fici, mehr nicht. Die fühlen sich jetzt wie Tamilen in Finnland.
holgerb - man bohrt von hinten ein Loch in den Stamm, das genau gleich gross ist wie das Thermometer. Wärmebildkamerkas sind auch gut, aber recht teuer in der Anschaffung.
äh...hannah, ich weis ja nicht so genau was du in deiner freizeit machst oder studierst, aber mit quantenphysik und relativitätstheorie hat das reichlich wenig zu tun. abgesehen davon sind das auch physikalische gesetze und die beschreiben die Welt schon mehr als nur gut!
In deinem fall gelten die gesetze der Thermodynamik und die sind nun mal unumstößlich! (wenn man davon ausgeht das wie du oben geschrieben hast in deinem zimmer konstant 20° sind)
Ich habe eher den eindruck du willst dir keine fehler eingestehen oder nicht einsehen das es halt einfach nicht die ideale jahreszeit in unseren breiten für einen ficus ist, aber schieb das bitte nicht auf eine unwissenschaftliche argumentation, und vor allem nicht mit hanebüchenen argumenten wie der Quantenphysik....
Mfg Simon
In deinem fall gelten die gesetze der Thermodynamik und die sind nun mal unumstößlich! (wenn man davon ausgeht das wie du oben geschrieben hast in deinem zimmer konstant 20° sind)
Ich habe eher den eindruck du willst dir keine fehler eingestehen oder nicht einsehen das es halt einfach nicht die ideale jahreszeit in unseren breiten für einen ficus ist, aber schieb das bitte nicht auf eine unwissenschaftliche argumentation, und vor allem nicht mit hanebüchenen argumenten wie der Quantenphysik....
Mfg Simon
Hallo mein lieber Zim,
Das Gesetz der Thermodynamik sagt nichts über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Temperaturgefälles von 5 Grad innerhalb von 50 cm aus.
Die Gesetze besagen, daß ein solches Temperaturgefälle auf Dauer in einem geschlossenen System, in dem keine Arbeit verrichtet wird, dem keine Energie zugeführt wird, nicht möglich wäre.
Nehmen wir mal an, mein Zimmer wäre ein geschlossenes System. Der Temperaturunterschied ist eine Form von Ordnung, die aufrechterhalten wird durch die permanente Anwesenheit der Kälte vom Fenster und der Wärme von der Heizung.
Deine These geht davon aus, daß Fenster und Heizung nicht existieren.
Ich weiß nicht, was du studierst, aber zu behaupten, daß der Temperaturunterschied erstens nicht möglich sei und zweitens dies mit der Thermodynamik zu begründen ist grober Unfug.
Bitte prüfe, was du schreibst, bevor du mit Halbwissen um dich wirfst.
Ich möchte mich wirklich nicht mit euch streiten.
Diese Unterhaltung ist ganz und gar vom Wesentlichen abgekommen und das Wesentliche ist nichts anderes, als daß ich wissen möchte, was meinem Bäumchen fehlt.
Ich habe den Eindruck, daß ich euch allmählich auf die Nerven gehe und euch wütend mache, doch ich frage mich warum?
Einen Grund wütend zu werden habe ich mittlerweile, weil mir hier andauernd durch die Blume gesagt wird, ich sei zu blöd, die Temperatur zu messen und wäre zudem nicht in der Lage, diesen Fehler einzusehen.
Packt euch einmal an die eigene Nase und fragt euch, ob ihr selbst euren Fehler, den von mir gemessenen Temperaturunterschied nicht akzeptieren zu wollen, nicht zugeben wollt.
Was ist bloß los mit euch?
Ihr beklagt euch stets, daß die Leute zu faul sind, wenn es darum geht, herauszufinden, was mit einem Bäumchen nicht stimmt, oder um welche Art es sich handelt und wie sie gehalten wird.
Ich habe mir wochenlang den Kopf zerbrochen und mir in dem gleichen Zeitraum eure sehr informativen Seiten angeschaut.
Nach und nach habe ich für mich Kulturfehler, wie ihr sie mir nennt, ausgeschlossen, bis wirklich nichts mehr übriggeblieben ist.
Ihr wünscht euch zwar, daß die Leute ihr Gehirn benutzen, ihr schreibt es auch, doch wenn jemand daherkommt, der es auch tut, dann schreibt ihr demjenigen jegliche Fähigkeit zu einer intelligenten Lebensäußerung ab!

Ich möchte euch in Erinnerung rufen, daß weiter oben jemand schrieb, daß er, um dem Problem des Temperaturgefälles vorzubeugen, eine Heizmatte benutzt. Denjenigen müsstet ihr dann ja ebenfalls als bekloppt oder irrational bezeichnen.
Bisher ist niemand auf meine Beobachtung eingegangen, daß Ficus Stecklinge in einem Einmachglas auf eben dieser Fensterbank seit etwa zwei Monaten keine Wurzeln bilden wollen.
In meinem "Wahn", die Wahrheit nicht wahrhaben zu wollen, nehme ich dies nämlich ebenfalls zur Kenntnis bei meinem Versuch herauszufinden, inwieweit Bodenwärme wichtig ist für Wachstum und Gesundheit tropischer Pflanzen wie dem Ficus.
In diesem Sinne:
Wohlwollende Grüße
Hannah
Das Gesetz der Thermodynamik sagt nichts über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Temperaturgefälles von 5 Grad innerhalb von 50 cm aus.
Die Gesetze besagen, daß ein solches Temperaturgefälle auf Dauer in einem geschlossenen System, in dem keine Arbeit verrichtet wird, dem keine Energie zugeführt wird, nicht möglich wäre.
Nehmen wir mal an, mein Zimmer wäre ein geschlossenes System. Der Temperaturunterschied ist eine Form von Ordnung, die aufrechterhalten wird durch die permanente Anwesenheit der Kälte vom Fenster und der Wärme von der Heizung.
Deine These geht davon aus, daß Fenster und Heizung nicht existieren.
Ich weiß nicht, was du studierst, aber zu behaupten, daß der Temperaturunterschied erstens nicht möglich sei und zweitens dies mit der Thermodynamik zu begründen ist grober Unfug.
Bitte prüfe, was du schreibst, bevor du mit Halbwissen um dich wirfst.
Ich möchte mich wirklich nicht mit euch streiten.
Diese Unterhaltung ist ganz und gar vom Wesentlichen abgekommen und das Wesentliche ist nichts anderes, als daß ich wissen möchte, was meinem Bäumchen fehlt.
Ich habe den Eindruck, daß ich euch allmählich auf die Nerven gehe und euch wütend mache, doch ich frage mich warum?
Einen Grund wütend zu werden habe ich mittlerweile, weil mir hier andauernd durch die Blume gesagt wird, ich sei zu blöd, die Temperatur zu messen und wäre zudem nicht in der Lage, diesen Fehler einzusehen.
Packt euch einmal an die eigene Nase und fragt euch, ob ihr selbst euren Fehler, den von mir gemessenen Temperaturunterschied nicht akzeptieren zu wollen, nicht zugeben wollt.
Was ist bloß los mit euch?
Ihr beklagt euch stets, daß die Leute zu faul sind, wenn es darum geht, herauszufinden, was mit einem Bäumchen nicht stimmt, oder um welche Art es sich handelt und wie sie gehalten wird.
Ich habe mir wochenlang den Kopf zerbrochen und mir in dem gleichen Zeitraum eure sehr informativen Seiten angeschaut.
Nach und nach habe ich für mich Kulturfehler, wie ihr sie mir nennt, ausgeschlossen, bis wirklich nichts mehr übriggeblieben ist.
Ihr wünscht euch zwar, daß die Leute ihr Gehirn benutzen, ihr schreibt es auch, doch wenn jemand daherkommt, der es auch tut, dann schreibt ihr demjenigen jegliche Fähigkeit zu einer intelligenten Lebensäußerung ab!
Ich möchte euch in Erinnerung rufen, daß weiter oben jemand schrieb, daß er, um dem Problem des Temperaturgefälles vorzubeugen, eine Heizmatte benutzt. Denjenigen müsstet ihr dann ja ebenfalls als bekloppt oder irrational bezeichnen.
Bisher ist niemand auf meine Beobachtung eingegangen, daß Ficus Stecklinge in einem Einmachglas auf eben dieser Fensterbank seit etwa zwei Monaten keine Wurzeln bilden wollen.
In meinem "Wahn", die Wahrheit nicht wahrhaben zu wollen, nehme ich dies nämlich ebenfalls zur Kenntnis bei meinem Versuch herauszufinden, inwieweit Bodenwärme wichtig ist für Wachstum und Gesundheit tropischer Pflanzen wie dem Ficus.
In diesem Sinne:
Wohlwollende Grüße
Hannah
Bekämpfe nicht den Täter sondern die Tat.
Hallo Hannah
Die abgefallenen Blätter deuten auf eine "Krankheit" hin.
Nährstoffmangel, Über- oder Unterversorgung mit Wasser,
zu geringe Temperatur im Wurzelbereich schliesse ich aus.
Pilze oder Insekten können ein ähnliches Schadbild
hervorrufen. Wenn Du ein Aufsichtmikroskop hast,
kannst Du nach Einstichstellen suchen.
Soltest Du in den nächsten Jahren von einem zersausten
Wesen lesen das wild mit Messgeräten um sich fuchtelt
und endlose Tabellen schreibt, sei nicht beunruhigt,
es ist nur der Zopf -auf der nicht endend wollenden Suche
nach Anomalien im Bereich der Temperaturgradienten.
Mit belustigten Grüssen
Dieter
Und reg´Dich bitte nicht auf,
Bonsai soll der Entspannung dienen.
Die langjährig-Gefangenen im Bonsai-Lanyrinth
sind halt alle ein bisschen gaga.
Die abgefallenen Blätter deuten auf eine "Krankheit" hin.
Nährstoffmangel, Über- oder Unterversorgung mit Wasser,
zu geringe Temperatur im Wurzelbereich schliesse ich aus.
Pilze oder Insekten können ein ähnliches Schadbild
hervorrufen. Wenn Du ein Aufsichtmikroskop hast,
kannst Du nach Einstichstellen suchen.
Soltest Du in den nächsten Jahren von einem zersausten
Wesen lesen das wild mit Messgeräten um sich fuchtelt
und endlose Tabellen schreibt, sei nicht beunruhigt,
es ist nur der Zopf -auf der nicht endend wollenden Suche
nach Anomalien im Bereich der Temperaturgradienten.
Mit belustigten Grüssen
Dieter
Und reg´Dich bitte nicht auf,
Bonsai soll der Entspannung dienen.
Die langjährig-Gefangenen im Bonsai-Lanyrinth
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- Andreas Ludwig
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- Wohnort: Schweiz
Hannah - jetzt passiert etwas, was oft geschieht hier. Du hast dies vermutet, es so gesagt, andere haben es so verstanden und das geantwortet. Dabei ging ein bisschen etwas unter, ein bisschen etwas daneben und ein bisschen etwas schief. Das ist ganz normal bei Menschen und sollte uns nicht irritieren. Grundsätzlich bist du ja auch der Meinung, dass die beobachtete Wirkung eine Ursache hat und nicht metaphysischen Ursprungs ist. Verlieren wir darum keine Zeit mit «anthropoid-intraspezifischem Stress».
Also zum Ficus. Ich gehe mal wieder ganz zurück zum Anfang und der Reihe nach:
- du hast zwei Pflanzen. Da sind Vergleiche schwierig. Wenn es der einen gut geht, heisst das nicht, dass die andere unter denselben Bedingungen keine Probleme hat. Kommt auch auf die Vorgeschichte an. Beispiel: Ein Ficus, der eine Weile in einem winzigen Nordfensterchen stand, kam zu mir auf die Fensterbank zeitgleich mit einem, der aus dem Grosshandel kam. Für den Hungerkünstler aus dem Nordfenster war das eine gewaltige Verbesserung und er trieb aus wie wild. Der andere kümmerte vor sich hin, für ihn waren es strapaziöse Bedingungen.
- du sagst, der Retusa hat neue Bonsaierde. Also hast du irgendwann irgendwas gemacht. Ich würde da ansetzen: Seit wann hast du den Baum? Seit wann steht er in der neuen Erde und wie hast du ihn umgetopft?
- du schliesst Wurzelfäule, Ungeziefer, Dunkelheit und alles andere aus. Natürlich können wir das nicht punktweise durchgehen, darum frage ich bloss mal nach: Bist du dir da in jedem Punkt ganz sicher? Ein Baum, der eher reduziert, hat einfach schnell einmal zu nass um die Füsse rum
Ich denke nach wie vor, dass du dich von der Kaltfusstheorie lösen musst. Die geht nicht auf. Der Plastiktopf (der Vergleich ist erlaubt) steht ja einerseits auf derselben kühlen Bank (verstehe ich jedenfalls so) und andererseits wäre es wirklich das erste Mal, dass mir so etwas begegnet. Generell habe ich aber auch den Eindruck, dass es nicht aller Tage Abend ist für deinen Baum. Schön ist es nicht, was geschieht, aber recht häufig und im Vergleich zu anderen «Hilfe, mein Bonsai stirbt»-Meldungen ist deiner noch ganz munter.
Ach so, die Stecklinge noch: Zu kühl und zu dunkel derzeit (ja, zu kühl - aber für eine Bewurzelung, nicht für ein Überleben wohlgemerkt) Würde ich erst ab Mai wieder machen. Manchmal geht's auch im Winter, muss aber nicht.
Also zum Ficus. Ich gehe mal wieder ganz zurück zum Anfang und der Reihe nach:
- du hast zwei Pflanzen. Da sind Vergleiche schwierig. Wenn es der einen gut geht, heisst das nicht, dass die andere unter denselben Bedingungen keine Probleme hat. Kommt auch auf die Vorgeschichte an. Beispiel: Ein Ficus, der eine Weile in einem winzigen Nordfensterchen stand, kam zu mir auf die Fensterbank zeitgleich mit einem, der aus dem Grosshandel kam. Für den Hungerkünstler aus dem Nordfenster war das eine gewaltige Verbesserung und er trieb aus wie wild. Der andere kümmerte vor sich hin, für ihn waren es strapaziöse Bedingungen.
- du sagst, der Retusa hat neue Bonsaierde. Also hast du irgendwann irgendwas gemacht. Ich würde da ansetzen: Seit wann hast du den Baum? Seit wann steht er in der neuen Erde und wie hast du ihn umgetopft?
- du schliesst Wurzelfäule, Ungeziefer, Dunkelheit und alles andere aus. Natürlich können wir das nicht punktweise durchgehen, darum frage ich bloss mal nach: Bist du dir da in jedem Punkt ganz sicher? Ein Baum, der eher reduziert, hat einfach schnell einmal zu nass um die Füsse rum
Ich denke nach wie vor, dass du dich von der Kaltfusstheorie lösen musst. Die geht nicht auf. Der Plastiktopf (der Vergleich ist erlaubt) steht ja einerseits auf derselben kühlen Bank (verstehe ich jedenfalls so) und andererseits wäre es wirklich das erste Mal, dass mir so etwas begegnet. Generell habe ich aber auch den Eindruck, dass es nicht aller Tage Abend ist für deinen Baum. Schön ist es nicht, was geschieht, aber recht häufig und im Vergleich zu anderen «Hilfe, mein Bonsai stirbt»-Meldungen ist deiner noch ganz munter.
Ach so, die Stecklinge noch: Zu kühl und zu dunkel derzeit (ja, zu kühl - aber für eine Bewurzelung, nicht für ein Überleben wohlgemerkt) Würde ich erst ab Mai wieder machen. Manchmal geht's auch im Winter, muss aber nicht.
Zuletzt geändert von Andreas Ludwig am 11.12.2007, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Hannah,
ärgern solltest Du Dich wirklich nicht, dazu sehe ich hier keinen Grund.
Wenn viele Leute Dir aus jahre- und jahrzehntelanger Bonsaierfahrung (ich auch) sagen, dass eine Keramikschale nicht zu kalt ist und dass Dein Baum aus einem anderen Grund kränkelt, solltest Du das in Betracht ziehen.
Die Hilfsbereitschaft ist groß, wie Du an den zahlreichen bemühten Antworten siehst, wird aber sehr schnell stark abnehmen, wenn Du jetzt anfängst herumzugiften, nur weil eine andere Ursache vermutet wird, als die, die Du Dir zurechtgelegt hast.
Am besten schilderst Du einmal genau die Zusammensetzung Deines Substrats, Dein Gießverhalten, womit und wie oft Du düngst, die Größe und Himmelsrichtung des Fensters samt Sonneneinstrahldauer pro Tag und alles, was den Baum sonst noch betrifft (Herkunft, wie lange bei Dir, wo über den Sommer gestanden, wie oft und wann umgetopft etc.).
Vielleicht kannst Du ja doch noch etwas dazulernen?!
Viele Grüße,
Heike
ärgern solltest Du Dich wirklich nicht, dazu sehe ich hier keinen Grund.
Wenn viele Leute Dir aus jahre- und jahrzehntelanger Bonsaierfahrung (ich auch) sagen, dass eine Keramikschale nicht zu kalt ist und dass Dein Baum aus einem anderen Grund kränkelt, solltest Du das in Betracht ziehen.
Die Hilfsbereitschaft ist groß, wie Du an den zahlreichen bemühten Antworten siehst, wird aber sehr schnell stark abnehmen, wenn Du jetzt anfängst herumzugiften, nur weil eine andere Ursache vermutet wird, als die, die Du Dir zurechtgelegt hast.
Am besten schilderst Du einmal genau die Zusammensetzung Deines Substrats, Dein Gießverhalten, womit und wie oft Du düngst, die Größe und Himmelsrichtung des Fensters samt Sonneneinstrahldauer pro Tag und alles, was den Baum sonst noch betrifft (Herkunft, wie lange bei Dir, wo über den Sommer gestanden, wie oft und wann umgetopft etc.).
Vielleicht kannst Du ja doch noch etwas dazulernen?!
Viele Grüße,
Heike
hallo hannah,
ich möchte mich nicht mit dir streiten, mich würde aber mal interessieren worauf DEIN halbwissen beruht?
(du hast weiter oben geschrieben das in deinem zimmer konstant 20° sind, wenn das nicht stimmt ist das sicher nicht mein fehler!)
mfg
Simon
(P.S.: kannst du mir aber auch per PN schicken, ich denke es ist nicht sinnvoll hier noch einen öffentlichn streit anzufangen....)
ich möchte mich nicht mit dir streiten, mich würde aber mal interessieren worauf DEIN halbwissen beruht?
(du hast weiter oben geschrieben das in deinem zimmer konstant 20° sind, wenn das nicht stimmt ist das sicher nicht mein fehler!)
mfg
Simon
(P.S.: kannst du mir aber auch per PN schicken, ich denke es ist nicht sinnvoll hier noch einen öffentlichn streit anzufangen....)
Hallo,
hier ein paar Hintergrundinformationen zum Baum.
Vor etwa sieben Wochen habe ich ihn in einem Baumarkt gekauft.
Ich habe ihn sofort an das besagte Südfenster gestellt. Es ist ein sehr helles Fenster und im Vergleich zum Baumarktstandort müsste er eigentlich jubeln und austreiben. Das zum Licht.
Die Erde in der Schale sah schon etwas verbraucht aus, aber ich habe mir gedacht, bis Frühling hält er schon noch durch. Beim Kauf war die Erde normal feucht, nicht matschig und auch nicht ausgetrocknet.
Gegossen habe ich immer dann, wenn die Erde an der Oberfläche trocken wird. Gelegentlich habe ich ihn getaucht, und wenn ich gegossen habe, dann soviel, bis das Wasser unten rausläuft.
Eingesprüht wird der Baum fast täglich.
Zwei Wochen nach dem Kauf habe ich dann doch einmal vorsichtig gedüngt, weil ich vermutete, daß die Erde vielleicht doch zu ausgelaugt ist.
Der Baum verlor bis dahin regelmäßig Blätter und es war kein Ende abzusehen.
Standortwechsel oder Umstellung auf Winter schloss ich zu dem Zeitpunkt schon aus. Ebenso Ungezieferbefall. Ich weiß, wie Läuse, Wollläuse und Spinnmilben aussehen.
Auch das vorsichtige Düngen änderte nichts. Weitere drei Wochen lang bei gleichbleibenden Pflegemaßnahmen keine Änderung, weiterhin gelbe Blätter.
Zu dem Zeitpunkt, fünf Wochen nach dem Kauf, war ich der Meinung, daß der Baum vielleicht doch nicht mehr mit der Erde zurechtkommt. Es handelte sich nicht um Lehmpampe, sondern einfach nur um bröselige, alte Erde.
Also habe ich gedacht, ein Notumtopfen würde helfen. Dafür habe ich spezielle Bonsaierde aus dem Baumarkt benutzt. Beim Umtopfen ist mir nichts ungewöhnliches aufgefallen. Ich weiß, wie Wurzelfäule aussieht und riecht, sie lag aber nicht vor.
Pflegemaßnahmen weiterhin die gleichen, keine Standortveränderung.
Weitere zwei Wochen gingen ins Land, ich hatte den Baum nun schon etwa sieben Wochen, da kam mir der Einfall mit dem Temperaturunterschied.
Vor drei Tagen nun habe den Baum in einen recht großen Plastiktopf gepflanzt. Ich habe normale Blumenerde vermischt mit Seramis verwendet. Der Baum wird genauso gepflegt wie immer und steht an der gleichen Stelle.
Als ich heute morgen kontrolliert habe, hatte ich den Eindruck, daß nun weniger gelbe Blätter nachkommen.
Es kann sein, daß diese Wahrnehmung durch meine Voreingenommenheit begründet ist. In ein paar Tagen werde ich wissen, ob es geholfen hat.
Gruß
Hannah
hier ein paar Hintergrundinformationen zum Baum.
Vor etwa sieben Wochen habe ich ihn in einem Baumarkt gekauft.
Ich habe ihn sofort an das besagte Südfenster gestellt. Es ist ein sehr helles Fenster und im Vergleich zum Baumarktstandort müsste er eigentlich jubeln und austreiben. Das zum Licht.
Die Erde in der Schale sah schon etwas verbraucht aus, aber ich habe mir gedacht, bis Frühling hält er schon noch durch. Beim Kauf war die Erde normal feucht, nicht matschig und auch nicht ausgetrocknet.
Gegossen habe ich immer dann, wenn die Erde an der Oberfläche trocken wird. Gelegentlich habe ich ihn getaucht, und wenn ich gegossen habe, dann soviel, bis das Wasser unten rausläuft.
Eingesprüht wird der Baum fast täglich.
Zwei Wochen nach dem Kauf habe ich dann doch einmal vorsichtig gedüngt, weil ich vermutete, daß die Erde vielleicht doch zu ausgelaugt ist.
Der Baum verlor bis dahin regelmäßig Blätter und es war kein Ende abzusehen.
Standortwechsel oder Umstellung auf Winter schloss ich zu dem Zeitpunkt schon aus. Ebenso Ungezieferbefall. Ich weiß, wie Läuse, Wollläuse und Spinnmilben aussehen.
Auch das vorsichtige Düngen änderte nichts. Weitere drei Wochen lang bei gleichbleibenden Pflegemaßnahmen keine Änderung, weiterhin gelbe Blätter.
Zu dem Zeitpunkt, fünf Wochen nach dem Kauf, war ich der Meinung, daß der Baum vielleicht doch nicht mehr mit der Erde zurechtkommt. Es handelte sich nicht um Lehmpampe, sondern einfach nur um bröselige, alte Erde.
Also habe ich gedacht, ein Notumtopfen würde helfen. Dafür habe ich spezielle Bonsaierde aus dem Baumarkt benutzt. Beim Umtopfen ist mir nichts ungewöhnliches aufgefallen. Ich weiß, wie Wurzelfäule aussieht und riecht, sie lag aber nicht vor.
Pflegemaßnahmen weiterhin die gleichen, keine Standortveränderung.
Weitere zwei Wochen gingen ins Land, ich hatte den Baum nun schon etwa sieben Wochen, da kam mir der Einfall mit dem Temperaturunterschied.
Vor drei Tagen nun habe den Baum in einen recht großen Plastiktopf gepflanzt. Ich habe normale Blumenerde vermischt mit Seramis verwendet. Der Baum wird genauso gepflegt wie immer und steht an der gleichen Stelle.
Als ich heute morgen kontrolliert habe, hatte ich den Eindruck, daß nun weniger gelbe Blätter nachkommen.
Gruß
Hannah
Bekämpfe nicht den Täter sondern die Tat.
Hallo Hannah
Zuviel Wasser in Verbindung mit Wurzelschäden
äussert sich sehr oft durch braun/scharze Plattspitzen.
Welkeerscheinungen sind wohl hinlänglich bekannt.
Schau doch mal hier nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Fransenfl%C3%BCgler
mfG Dieter
Zuviel Wasser in Verbindung mit Wurzelschäden
äussert sich sehr oft durch braun/scharze Plattspitzen.
Welkeerscheinungen sind wohl hinlänglich bekannt.
Schau doch mal hier nach
http://de.wikipedia.org/wiki/Fransenfl%C3%BCgler
mfG Dieter
- Andreas Ludwig
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Hannah - der ist einfach gestresst und ausgelaugt. Stell dir vor: Du bist ein Ficus, wächst da so vor dich hin, 12 Stunden Licht, dauerfeucht, warm. Holländisches Treibhaus halt. Dann gehts los: Ab in den Laster, wenn du Glück hast temperiert, eher gekühlt. Dann raus zu einem Grossverteiler, deine zukünftige Betreuerin arbeitete vorige Woche noch bei den Damendessous. Dann kauft dich jemand und du kommst in ein normdeutsches Eigenheim - warm und trocken, sogar komplett trocken. «Licht» ist bestenefalls eine graue Dämmerung von 9 bis 4, mehr nicht. Dann kommt noch so eine, düngt dich, topft dich zum Saisonende hin um - irgendwann ist Ende der Kraft.
Sonst nichts? Nein, sonst nichts. Allerdings kann man als Ficus daran sterben, das die schlechte Nachricht. Das tun sogar recht viele Fici. Die, die überleben, überleben nachher eigentlich alles. Das die gute Nachricht.
Was tun? In Ruhe lassen, mässig feucht halten. Keine gutgemeinten Pflege-(=Stress-)Massnahmen mehr. Wenn du übertreiben willst, dann mit einer Pflanzenlampe. Finde ich aber unverhältnismässig, ja nahezu gaga in unserer Zeit.
Das ist alles nicht so erfreulich, weil ziemlich zwingend und recht banal. Aber so ist das. Individuen spielen in der Pflanzenwelt keine grosse Rolle. Wer durchkommt, kommt durch, ein Baum hat Tausende Samen. Ein Durchkommen ist da, wo es schön ist, Wohnungen sind aber nicht schön für Bäume, also fällt viel aus.
Sonst nichts? Nein, sonst nichts. Allerdings kann man als Ficus daran sterben, das die schlechte Nachricht. Das tun sogar recht viele Fici. Die, die überleben, überleben nachher eigentlich alles. Das die gute Nachricht.
Was tun? In Ruhe lassen, mässig feucht halten. Keine gutgemeinten Pflege-(=Stress-)Massnahmen mehr. Wenn du übertreiben willst, dann mit einer Pflanzenlampe. Finde ich aber unverhältnismässig, ja nahezu gaga in unserer Zeit.
Das ist alles nicht so erfreulich, weil ziemlich zwingend und recht banal. Aber so ist das. Individuen spielen in der Pflanzenwelt keine grosse Rolle. Wer durchkommt, kommt durch, ein Baum hat Tausende Samen. Ein Durchkommen ist da, wo es schön ist, Wohnungen sind aber nicht schön für Bäume, also fällt viel aus.
JA, ich denke auch, daß der Baum etwas gestresst ist. Meinem Ficus geht es auch bei Südfenster-Stellung wie Deinem, er verliert ein paar Blätter. Bei meinem liegt es an Nachfolgen von Schildläusen, die ich so gut es ging von Hand abgesammelt hatte und die Läusekacke abgewischt habe (ich bin kein Freund von Chemie).
Alles in allem war dieses Jahr kein gutes Jahr für meinen Ficus. Die Schale wahrscheinlich schon wieder viel zu eng, weil durchgewurzelt (letztes Jahr umgetopft), das Wetter eher bescheiden, zu kühl und viel zu feucht. Da machen sich mal schnell Parasiten breit. Neuaustrieb hatte ich in diesem Jahr im Vergleich zu vorangegangenen kaum. Im Gegenteil, oftmals hat der Ficus genauso stark im Winter getrieben (allerdings längere Internodien, wegen des geringerem Lichteinfalls).
Wenn ich eines sicher weiß, an kalten Füßen liegt es nicht. Unsre Küche ist ungeheizt zwischen 18-29°C warm. Der Baum steht auch auf einer Fensterbank. Nein, nein, kalte Füße sind es nicht.
Lass' den Baum ertmal in dem größeren Topf, instinktiv hast Du ja das Richtige getan, wenn es ihm jetzt tatsächlich besser gehen sollte, ist das Übel ja auch gefunden: offensichtlich Platzmangel und ich würde auch sagen insgesamt zu feucht.....
Gruß
Holger
Alles in allem war dieses Jahr kein gutes Jahr für meinen Ficus. Die Schale wahrscheinlich schon wieder viel zu eng, weil durchgewurzelt (letztes Jahr umgetopft), das Wetter eher bescheiden, zu kühl und viel zu feucht. Da machen sich mal schnell Parasiten breit. Neuaustrieb hatte ich in diesem Jahr im Vergleich zu vorangegangenen kaum. Im Gegenteil, oftmals hat der Ficus genauso stark im Winter getrieben (allerdings längere Internodien, wegen des geringerem Lichteinfalls).
Wenn ich eines sicher weiß, an kalten Füßen liegt es nicht. Unsre Küche ist ungeheizt zwischen 18-29°C warm. Der Baum steht auch auf einer Fensterbank. Nein, nein, kalte Füße sind es nicht.
Lass' den Baum ertmal in dem größeren Topf, instinktiv hast Du ja das Richtige getan, wenn es ihm jetzt tatsächlich besser gehen sollte, ist das Übel ja auch gefunden: offensichtlich Platzmangel und ich würde auch sagen insgesamt zu feucht.....
Gruß
Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -
Hallo Hannah,
danke für die ausführlichen Informationen!
Ich stimme mit Andreas und Holger in der Diagnose komplett überein.
Meine Indoors, darunter 2 Ficus retusa, ein Ficus benjamina "Natasha", stehen in einem nach Süden ausgerichteten Glasvorbau unseres Wohnzimmers mit bodentiefen Fenstern. Mehr Licht von draußen geht nicht, aber leider ist die Sonne im Winter ja nur wenige Stunden täglich am Himmel und dann noch meist hinter Wolken.
Über den Bonsai habe ich drei einfache, billige weiße Küchenlampen hängen, die mit Energiespar-Pflanzenlampen bestückt sind. Das ist eine preiswerte Art der Zusatzbeleuchtung, mit der die "Tageslichtlänge" für die Bäumchen auf ca. 12 Stunden täglich verlängert wird.
Das wirkt sich ausgesprochen positiv auf die Kerlchen aus.
Ein gesunder Ficus kommt bestimmt auch ohne aus. Aber Deinem gestressten Kameraden könnte etwas Zusatzlicht sicherlich sehr gut tun. Vielleicht hast Du eine alte Stehlampe oder ähnliches, da könntest Du auch eine Pflanzenleuchte reinschrauben.
Ohne Zusatzbeleuchtung würde ich keinesfalls eine Wärmematte o.ä. verwenden, das könnte das Problem sogar noch verschlimmern.
Ich drücke Dir die Daumen, dass der Ficus sich erholt und in Zukunft prächtig gedeiht!
Viele Grüße,
Heike
danke für die ausführlichen Informationen!
Ich stimme mit Andreas und Holger in der Diagnose komplett überein.
Meine Indoors, darunter 2 Ficus retusa, ein Ficus benjamina "Natasha", stehen in einem nach Süden ausgerichteten Glasvorbau unseres Wohnzimmers mit bodentiefen Fenstern. Mehr Licht von draußen geht nicht, aber leider ist die Sonne im Winter ja nur wenige Stunden täglich am Himmel und dann noch meist hinter Wolken.
Über den Bonsai habe ich drei einfache, billige weiße Küchenlampen hängen, die mit Energiespar-Pflanzenlampen bestückt sind. Das ist eine preiswerte Art der Zusatzbeleuchtung, mit der die "Tageslichtlänge" für die Bäumchen auf ca. 12 Stunden täglich verlängert wird.
Das wirkt sich ausgesprochen positiv auf die Kerlchen aus.
Ein gesunder Ficus kommt bestimmt auch ohne aus. Aber Deinem gestressten Kameraden könnte etwas Zusatzlicht sicherlich sehr gut tun. Vielleicht hast Du eine alte Stehlampe oder ähnliches, da könntest Du auch eine Pflanzenleuchte reinschrauben.
Ohne Zusatzbeleuchtung würde ich keinesfalls eine Wärmematte o.ä. verwenden, das könnte das Problem sogar noch verschlimmern.
Ich drücke Dir die Daumen, dass der Ficus sich erholt und in Zukunft prächtig gedeiht!
Viele Grüße,
Heike
