Thema Winter
Thema Winter
Hallo zusammen..........
Ich bin halt einfach noch Anfänger!!!!!
Aber: Ich verstehe einfach das Thema Winter nicht ganz. Verschiedene Literaturen und 1000 verschiedene Möglichkeiten einer Überwinterung von Bäumen lassen mein angesammeltes Wissen sehr schwanken.
Jeder erzählt etwas Anderes. In jedem Buch stehen Möglichkeiten usw........
Jetzt komme ich auf den Punkt: Wenn ich Blogs von (in meinen Augen) wirklich erfahrenen und genialen Bonsaianern anschaue und auch mit solchen schon gesprochen habe komme ich auf ein Resultat:
Stelle die Bonsai's einfach auf den Boden und lasse sie zuschneien.
Wenn es wieder einmal trockenere und wärmere Zeiten gibt kontrolliere die Erde wegen der Feuchtigkeit aber sonst..........warte einfach bis der Frühling wieder kommt.
Ist es das?
Machen viele ein zu grosses Theater wegen des Winters?
Wie macht es IHR?
Gruss aus der seitwärts beregneten und beschneiten saukalten Schweiz
Herbi
Ich bin halt einfach noch Anfänger!!!!!
Aber: Ich verstehe einfach das Thema Winter nicht ganz. Verschiedene Literaturen und 1000 verschiedene Möglichkeiten einer Überwinterung von Bäumen lassen mein angesammeltes Wissen sehr schwanken.
Jeder erzählt etwas Anderes. In jedem Buch stehen Möglichkeiten usw........
Jetzt komme ich auf den Punkt: Wenn ich Blogs von (in meinen Augen) wirklich erfahrenen und genialen Bonsaianern anschaue und auch mit solchen schon gesprochen habe komme ich auf ein Resultat:
Stelle die Bonsai's einfach auf den Boden und lasse sie zuschneien.
Wenn es wieder einmal trockenere und wärmere Zeiten gibt kontrolliere die Erde wegen der Feuchtigkeit aber sonst..........warte einfach bis der Frühling wieder kommt.
Ist es das?
Machen viele ein zu grosses Theater wegen des Winters?
Wie macht es IHR?
Gruss aus der seitwärts beregneten und beschneiten saukalten Schweiz
Herbi
Ich denke schon, dass viele ein zu großes Theater um den Winter machen. Andererseits ist eben die Unterbringung in einem Kalthaus o.ä. eine gewisse Sicherheit, dass die doch noch ab und zu auftretenden eiskalten Winde nicht der feinen Verzweigung zu schaffen machen.
Eingraben in der Erde finde ich dagegen nun arg übertrieben. Das mag vielleicht die Wurzeln vor kurzzeitigem, aber nicht andauerndem Frost schützen und alles mögliche Krabbelgetier macht es sich in den Wurzeln bequem und man darf im Frühjahr versuchen, diese wieder loszuwerden.
Ansonsten habe ich meine einheimischen Knirpse lediglich ums Hauseck gestellt, wo der Wind nicht so pfeifft.
Eingraben in der Erde finde ich dagegen nun arg übertrieben. Das mag vielleicht die Wurzeln vor kurzzeitigem, aber nicht andauerndem Frost schützen und alles mögliche Krabbelgetier macht es sich in den Wurzeln bequem und man darf im Frühjahr versuchen, diese wieder loszuwerden.
Ansonsten habe ich meine einheimischen Knirpse lediglich ums Hauseck gestellt, wo der Wind nicht so pfeifft.
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
Hallo Herbi,
es gibt natürlich je nach Region auch ziemliche klimatische Unterschiede.
Das wird dazu beitragen, dass so viel unterschiedliches zur Überwinterung geschrieben wird.
Viele Anfänger machen sich natürlich besonders viele Sorgen um ihre Bäumchen, aus Mangel an Erfahrung und weil so etwas "Kleines" immer besonders schutzbedürftig wirkt.
Bei Euch in der Schweiz übernimmt bestimmt der Schnee eine wunderbare Schutzfunktion, die wir hier in Norddeutschland kaum haben.
Bei uns dominiert viel Regen den Winter und viele Wetterwechsel, drei Tage mild mit Regen, dann Eisregen gefolgt von drei Tagen Frost und wieder umgekehrt ist durchaus typisch.
Ab und zu mal ein-zwei Wochen Dauerfrost und etwas Schnee, dann geht der Regen wieder los.
Vor diesem klimatischen Hintergrund schütze ich meine Bäume vor dieser ewigen übermäßigen Nässe, indem ich sie im Winter unter dem Dachüberstand unterbringe. Lieber gieße ich dann nach Bedarf.
Kalthauspflanzen haben bei mir endlich ein Gewächshaus, so dass sie nicht mehr zu warm und unglücklich im Haus überwinten müssen.
Weitere Winterschutzmaßnahmen gibt es bei mir nicht. All die Überwinterungskisten etc., die ich in den Anfangsjahren ausprobiert haben, haben sich nicht bewährt, sondern jedes Jahr zum Verlust eines oder mehrerer Bäume geführt.
Liebe Grüße,
Heike
es gibt natürlich je nach Region auch ziemliche klimatische Unterschiede.
Das wird dazu beitragen, dass so viel unterschiedliches zur Überwinterung geschrieben wird.
Viele Anfänger machen sich natürlich besonders viele Sorgen um ihre Bäumchen, aus Mangel an Erfahrung und weil so etwas "Kleines" immer besonders schutzbedürftig wirkt.
Bei Euch in der Schweiz übernimmt bestimmt der Schnee eine wunderbare Schutzfunktion, die wir hier in Norddeutschland kaum haben.
Bei uns dominiert viel Regen den Winter und viele Wetterwechsel, drei Tage mild mit Regen, dann Eisregen gefolgt von drei Tagen Frost und wieder umgekehrt ist durchaus typisch.
Ab und zu mal ein-zwei Wochen Dauerfrost und etwas Schnee, dann geht der Regen wieder los.
Vor diesem klimatischen Hintergrund schütze ich meine Bäume vor dieser ewigen übermäßigen Nässe, indem ich sie im Winter unter dem Dachüberstand unterbringe. Lieber gieße ich dann nach Bedarf.
Kalthauspflanzen haben bei mir endlich ein Gewächshaus, so dass sie nicht mehr zu warm und unglücklich im Haus überwinten müssen.
Weitere Winterschutzmaßnahmen gibt es bei mir nicht. All die Überwinterungskisten etc., die ich in den Anfangsjahren ausprobiert haben, haben sich nicht bewährt, sondern jedes Jahr zum Verlust eines oder mehrerer Bäume geführt.
Liebe Grüße,
Heike
Frank Busch hat in der aktuellen Bonsai Art (Nr. 86) sogar geschrieben, das Eingraben schade mehr als es nütze, insbesondere, wenn der Baum noch in der Schale steht. Auch er hat gesagt, das einfachste sei es, die Bäume auf den Boden zu stellen und sprichwörtlich auf besseres Wetter zu warten.
Genau das probiere ich dieses Jahr auch aus. Hoffentlich klappt's auch...
Yannick
Genau das probiere ich dieses Jahr auch aus. Hoffentlich klappt's auch...
Yannick
Ja, aber hallo! So ein schicker, natürlicher Kühlschrank mit einer Temperatur gerade über dem Gefrierpunkt, feucht, schön windgeschützt, schön klimastabil. Und wenn es warm wird, löst er sich automatisch auf und tränkt auch gleich die Pflanze.Heike_vG hat geschrieben: Bei Euch in der Schweiz übernimmt bestimmt der Schnee eine wunderbare Schutzfunktion, die wir hier in Norddeutschland kaum haben.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Ich habe meine Bäume im gartenhaus stehen,sind auch immer minusgrade drin.Geht genauso mit einem Gewächshaus,man muß nur täglich lüften.Mit eingraben hab ich so meine Bedenken.Ersten Mäuse ,bauen bei uns richtige Tunnelsysteme über winter .Außerdem noch wenn es die übergangsphase ist zwischen Winter und Frühling .Der schnee taut wird schwererund dann friert es wieder und schneit ,dann wieder umgekehrt. Dadurch verdichtet der schnee wird schwerer und es kann passieren das Äste abbrechen. Nicht so das ideale .Also wenn die möglichkeit besteht ,ab damit in geschützten räumen .
Peter
Peter
- Martin_S
- Beiträge: 11869
- Registriert: 05.01.2004, 20:26
- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Hallo!
Der Winter gehört wie jede andere Jahreszeit zum Thema "Bonsai" dazu. Wer mit eisigen Winden kämpft sollte seine feinzweigigen Bonsai (zB. Ulmen) nicht(!) im Wind stehen lassen. Das heißt aber nicht, dass die Ulmen mit -12°C nicht klar kommen! Nur wenn deine mühsam aufgebaute Feinverzweigung im Frühjahr "großflächig" nicht mehr austreibt, du dafür aber reichlich neue Knospen am Stamm bekommst, ja dann denke an meine Worte.
Wenn ein Dreispitzahorn bei -12°C für drei, vier oder gar 10 Tage draußen steht und er im Frühjahr nicht kommt, dann hätte man ihn eventuell doch besser bei Temperaturen um die 0°C überwintern lassen sollen, oder?
Wenn man in einer Schnee - exponierten Lage in D'land wohnt (wie Walter und andere) nutzt man die Schneeschicht wie eine Isolation (Iglos machen einem das vor). Wenn du wie ich am Niederrhein wohnst, wo -Grade eher selten sind und wenn sie dann mal kommen auch seltenst mal länger als eine Woche andauern, dann reichen hier Unterstände oder das abendliche wegräumen in eine Garage, Gartenlaube oder sonst was vollkommen(!) aus.
Wenn du im eisigen Norden wohnst, dann stell dein Zeug direkt in solche Unterstände.....
Wenn du dir den Luxus leisten willst deine Bäume OHNE Schale im Gartenboden einzugraben UND eine Möglichkeit hast vor den oben genannten eisigen Winden zu schützen, dann brauchst du dir gar keine Gedanken machen.
Wenn du im zeitigen Frühjahr (also zu Zeiten in denen Frostnächste oder Tage noch kommen können) dann lass um Himmels Willen nichts draußen stehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Zeug kaputt geht ist dann riesig! (Hat mich mal ca. die Hälfte meiner Sammlung gekostet!!!!)
Das Bäume ein bisschen Frost brauchen um ihre Frostresistenz aufzubauen ist in der einschlägigen Literatur hinreichend beschrieben und auch nachvollziehbar. Siehe hierzu Artikel von Werner Busch.
Mit den Jahren kommt die Ruhe (bei einem selbst) zu diesem nicht enden wollenden Thema. Ich(!!!) habe zur Zeit, bis auf die Shohin und die Südländer (Olive, Granatapfel und Korkeiche) noch alle draußen auf den Regalen. Es ist auch noch keine Folie moniert worden und die Eiben (hier Vorsicht! Eiben in Schalen sind aufgrund der fleischigen Wurzeln stärker gefährdet wie andere einheimische Bäume! Das gleiche gilt auch für den Dreispitz!) stehen an ihren Plätzen und werden erst dann weggeräumt wenn es wirklich heißt "Achtung -5°C; -8°C für die kommenden, klaren Nächte!"
Gruß
Martin S
Der Winter gehört wie jede andere Jahreszeit zum Thema "Bonsai" dazu. Wer mit eisigen Winden kämpft sollte seine feinzweigigen Bonsai (zB. Ulmen) nicht(!) im Wind stehen lassen. Das heißt aber nicht, dass die Ulmen mit -12°C nicht klar kommen! Nur wenn deine mühsam aufgebaute Feinverzweigung im Frühjahr "großflächig" nicht mehr austreibt, du dafür aber reichlich neue Knospen am Stamm bekommst, ja dann denke an meine Worte.
Wenn ein Dreispitzahorn bei -12°C für drei, vier oder gar 10 Tage draußen steht und er im Frühjahr nicht kommt, dann hätte man ihn eventuell doch besser bei Temperaturen um die 0°C überwintern lassen sollen, oder?
Wenn man in einer Schnee - exponierten Lage in D'land wohnt (wie Walter und andere) nutzt man die Schneeschicht wie eine Isolation (Iglos machen einem das vor). Wenn du wie ich am Niederrhein wohnst, wo -Grade eher selten sind und wenn sie dann mal kommen auch seltenst mal länger als eine Woche andauern, dann reichen hier Unterstände oder das abendliche wegräumen in eine Garage, Gartenlaube oder sonst was vollkommen(!) aus.
Wenn du im eisigen Norden wohnst, dann stell dein Zeug direkt in solche Unterstände.....
Wenn du dir den Luxus leisten willst deine Bäume OHNE Schale im Gartenboden einzugraben UND eine Möglichkeit hast vor den oben genannten eisigen Winden zu schützen, dann brauchst du dir gar keine Gedanken machen.
Wenn du im zeitigen Frühjahr (also zu Zeiten in denen Frostnächste oder Tage noch kommen können) dann lass um Himmels Willen nichts draußen stehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Zeug kaputt geht ist dann riesig! (Hat mich mal ca. die Hälfte meiner Sammlung gekostet!!!!)
Das Bäume ein bisschen Frost brauchen um ihre Frostresistenz aufzubauen ist in der einschlägigen Literatur hinreichend beschrieben und auch nachvollziehbar. Siehe hierzu Artikel von Werner Busch.
Mit den Jahren kommt die Ruhe (bei einem selbst) zu diesem nicht enden wollenden Thema. Ich(!!!) habe zur Zeit, bis auf die Shohin und die Südländer (Olive, Granatapfel und Korkeiche) noch alle draußen auf den Regalen. Es ist auch noch keine Folie moniert worden und die Eiben (hier Vorsicht! Eiben in Schalen sind aufgrund der fleischigen Wurzeln stärker gefährdet wie andere einheimische Bäume! Das gleiche gilt auch für den Dreispitz!) stehen an ihren Plätzen und werden erst dann weggeräumt wenn es wirklich heißt "Achtung -5°C; -8°C für die kommenden, klaren Nächte!"
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
ich glaube, an dieser höchst interessanten stelle fehlt irgendwas...?!Wenn du im zeitigen Frühjahr (also zu Zeiten in denen Frostnächste oder Tage noch kommen können) dann lass um Himmels Willen nichts draußen stehen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- Martin_S
- Beiträge: 11869
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- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
sorry!achim73 hat geschrieben:ich glaube, an dieser höchst interessanten stelle fehlt irgendwas...?!Wenn du im zeitigen Frühjahr (also zu Zeiten in denen Frostnächste oder Tage noch kommen können) BONSAI FRISCH UMGETOPFT HAST, dann lass um Himmels Willen nichts draußen stehen.
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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- Karl T.
- BFF-Autor
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- Wohnort: Wien/Österreich
- Kontaktdaten:
Nun ja der Winter, immer ein sehr großes Thema bei den Anfängern. Ulf würde sagen „selber Schuld wenn ihr Outdoor habt, da hat man halt mit Indoor weniger Probleme“, was auch nicht stimmt.
Wie von unserer Heike schon erwähnt, so gibt es deshalb so viele verschiedene Überwinterungsvorschläge weil es so viele verschiedenen örtliche Wetterunterschiede gibt. Bei einem reicht ein halbwegs geschützter Bereich neben der Hauswand, ein anderer hat zum Glück ein Kaltglashaus oder großen Folienverschlag.
Auf jeden Fall ist es von Ort zu Ort und Baum zu Baum unterschiedlich. Grundsätzlich sind im Winter, aber besonders gefährdet im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr wegen der Spätfröste, all die Bäume gefährdet die Tiefenwurzler von Natur aus sind. Da gehören Eichen, Hain- und Rotbuchen, Weißdorn, Steinweichsel, Wildbirne auch der Hartriegel dazu usw., bei den Nadelbäumen ist die Eibe sehr gefährdet, wie Martin schon erwähnte. Alle dieser tief wurzelnden Bäume kennen in der Natur das durchfrieren der Feinwurzeln nicht, deshalb sind sie in der Schale noch gefährdeter. Diese Spezies sollte man im Wurzelbereich besser schützen, ansonst sollten die Bäume wenigstens auf dem Boden und von Wind und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Schnee so fern es einen gibt, ist der beste Winterschutz. Im Hochgebirge würde fast alles erfrieren wenn es die schützende Schneeschicht nicht gebe, ausgenommen die Nadelbäume.
Ich persönlich mache mir jedes Jahr die Arbeit und schütze die oben genannten Laubbäume mit einer Strohschicht, es kann auch Laub sein, nur kein Obstlaub und auf keinen Fall der billige Rindenmulch der meist aus Abfällen von verschiedenen Laubbäumen stammt. Besser ist da schon der Rindenmulch von nur Kiefern, leider auch teuer. So ich hoffe das hat dir ein wenig weiter geholfen.
Wie von unserer Heike schon erwähnt, so gibt es deshalb so viele verschiedene Überwinterungsvorschläge weil es so viele verschiedenen örtliche Wetterunterschiede gibt. Bei einem reicht ein halbwegs geschützter Bereich neben der Hauswand, ein anderer hat zum Glück ein Kaltglashaus oder großen Folienverschlag.
Auf jeden Fall ist es von Ort zu Ort und Baum zu Baum unterschiedlich. Grundsätzlich sind im Winter, aber besonders gefährdet im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr wegen der Spätfröste, all die Bäume gefährdet die Tiefenwurzler von Natur aus sind. Da gehören Eichen, Hain- und Rotbuchen, Weißdorn, Steinweichsel, Wildbirne auch der Hartriegel dazu usw., bei den Nadelbäumen ist die Eibe sehr gefährdet, wie Martin schon erwähnte. Alle dieser tief wurzelnden Bäume kennen in der Natur das durchfrieren der Feinwurzeln nicht, deshalb sind sie in der Schale noch gefährdeter. Diese Spezies sollte man im Wurzelbereich besser schützen, ansonst sollten die Bäume wenigstens auf dem Boden und von Wind und Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der Schnee so fern es einen gibt, ist der beste Winterschutz. Im Hochgebirge würde fast alles erfrieren wenn es die schützende Schneeschicht nicht gebe, ausgenommen die Nadelbäume.
Ich persönlich mache mir jedes Jahr die Arbeit und schütze die oben genannten Laubbäume mit einer Strohschicht, es kann auch Laub sein, nur kein Obstlaub und auf keinen Fall der billige Rindenmulch der meist aus Abfällen von verschiedenen Laubbäumen stammt. Besser ist da schon der Rindenmulch von nur Kiefern, leider auch teuer. So ich hoffe das hat dir ein wenig weiter geholfen.
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
kleiner Einwand Karl
siehe
Hainbuche + Rotbuche = FlachwurzlerKarl T. hat geschrieben:Tiefenwurzler von Natur aus sind. Da gehören Eichen, Hain- und Rotbuchen, Weißdorn, Steinweichsel, Wildbirne auch der Hartriegel
siehe
Ich hab Spass !
grüsse stefan
grüsse stefan
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
weiterer Einwand, Stefan:
ja
Rotbuche
(ist eher ein Tief- oder Herzwurzler)
HainbucheStefan K. hat geschrieben:kleiner Einwand Karl
Hainbuche + Rotbuche = FlachwurzlerKarl T. hat geschrieben:Tiefenwurzler von Natur aus sind. Da gehören Eichen, Hain- und Rotbuchen, Weißdorn, Steinweichsel, Wildbirne auch der Hartriegel
Rotbuche
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
http://www.yamadori-bonsai.info
Hi,
das habe ich vor kurzem in der Arbeit gelernt Rotbuche ist ein Tiefwurzler! :D
Rotbuche
Fagus sylvatica
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
bis 40 m hoch
Blatt: eiförmig bis elliptisch, 5-15 cm lang, Blattrand schwach wellig, ganzrandig bis stumpf gezähnt, dunkelgrün bis schwarzrot (Ziersorten), anfangs behaart, später kahl, Laubabwurf im Herbst
Blüten: mit dem Laubaustrieb
männliche Blüten: in hängenden Knäueln
weibliche Blüten: zu je zwei in aufrechten Köpfchen
Früchte: 1 -2 cm lange dreikantige Nüsschen (Eckern) in verholztem Fruchtbecher
Rinde: silbergrau, immer glatt
Standort: frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige, lockere und kalkhaltige Böden, empfindlich gegen Dürre, Staunässe, extreme Fröste
Tiefwurzler, bedingt schnittverträglich
das habe ich vor kurzem in der Arbeit gelernt Rotbuche ist ein Tiefwurzler! :D
Rotbuche
Fagus sylvatica
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
bis 40 m hoch
Blatt: eiförmig bis elliptisch, 5-15 cm lang, Blattrand schwach wellig, ganzrandig bis stumpf gezähnt, dunkelgrün bis schwarzrot (Ziersorten), anfangs behaart, später kahl, Laubabwurf im Herbst
Blüten: mit dem Laubaustrieb
männliche Blüten: in hängenden Knäueln
weibliche Blüten: zu je zwei in aufrechten Köpfchen
Früchte: 1 -2 cm lange dreikantige Nüsschen (Eckern) in verholztem Fruchtbecher
Rinde: silbergrau, immer glatt
Standort: frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige, lockere und kalkhaltige Böden, empfindlich gegen Dürre, Staunässe, extreme Fröste
Tiefwurzler, bedingt schnittverträglich
MfG Markus 
Ich weiß, dass ich nichts weiß! (Sokrates)
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