Hi Ulf,
die "getrocknete Sch.." gibts auch für weniger beim Restpostenmarkt, für einen EU...
Biogold ist schon gut, aber es gibt ja auch Alternativen...
Als erst Düngung beim Austrieb der Pflanzen April-Mai, gebe ich einen Blumenlangzeitdünger in Granulatform.(Depotdünger mit hohem Stickstoffwert)
Ich verwende Biogold, nur in den Monaten Anfang Mai - Ende Juni.
Ansonsten giese ich einmal die Woche mit einem selbst angesetzten Sud aus Brenneseln, Walnußblättern und sonstigen starkwachsenden Pflanzen. (stinkt :D )
Auserdem gebe ich alle Woche irgendeinen Flüssigdünger ins Gieswasser,
meist einfach eine Verschlußkappe auf 5 Liter Wasser.
Frisch ausgegrabene Yamadoris, bekommen im ersten Jahr nur Hornspäne und Bio-Gold.
Gruß Frank
Gruß Frank
hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai
Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
Mit Blaukorn dünge ich erst seit letztem Jahr, also Erfahrungswerte habe ich nicht.
Ich führe auch nicht Buch was wann wie warum ich dünge und was dann passiert.
Ich hab schon ein bisschen Respekt davor, dass ich mit Blaukorn überdünge, deshalb nehme ich sehr wenig.
Ja ich kombiniere (s. o.)
Hallo
Beim Austrieb mache ich mehrere Blatt/Stammdüngungen
mit Algan und lege Biogold auf. Nadelbäume bekommen
im Februar und März eine Spritzung mit Koniferen-Balsam.
Bäume im Beet bekommen Guano, und Bäume die wuchern
sollen bekommen auch ab und zu mineralischen Dünger.
Ausserdem mach ich zwischendurch Blattdüngung mit
Algan oder Gk365, bei starkwüchsigen Laubbäumen
kann es auch mal flüssiges Guano sein.
Ausserdem gibts im Frühjahr meistens 1-2 Blattdüngungen
mit Brenneseljauche. Da ich Schachtelhalm-Extrakt wieder
auftreiben konnte wird im Frühjahr auch Schachtelhalm gespritzt.
Zum Wechsel der Dünger sollte man bedenken das es nicht nur
Makro, Mikro und Spurennährstoffe gibt, sondern die ganze
Palette von Phytohormonen, Enzymen, Aminosäuren, Huminsäuren
usw gibt.
mfG Dieter
ps Ich verwende fast nur erdfreie Substrate, daher die Verwendung
von organischen Düngern
is ja echt interessant wenn man das ganze so durchliest
ich bin auf den gedanken gekommen weil ich doch immer wieder bilder gesehen habe wo dieser festdünger oben am substrat auflag. zur zeit verwende ich nämlich nur einen "billigdünger": organisch-mineralischer npk-dünger
1% N
3% p2o5
3% k2o
werde mir aber demnächst wohl mal was anderes holen... auch aus dem grund das gestern noch ein paar ausversehen in mein auto gespurngen sind ;D
ein kleiner acer (wo ich noch weit aufbauen muss) und ne kleine brike die mir schon rel. gut gefällt aber dennoch aufgebaut werden muss ;D
was das thema substrat angeht verwende ich kokosubstrat/perlit mischung.
ist so wie ich das beim großen ficus und beim fukientee festgestellt habe sehr wasserdurchlässig, speichert aber durch das kokosubstrat die feuchtigkeit auch über 2 / 3 tage. nass ist es also nicht, eher leicht feucht . gut oder eher schlecht bei der düngung? oder evtl. sogar total falsches substrat?
Hallo Alex
Ob das Substrat gut oder schlecht ist, darüber wird
man noch in vielen Jahren geteilter Meinung sein.
Für mich ist, ausser bei Jungpflanzen, Feuchtigkeitsspeicherung
eher schädlich als nützlich. Vor ein paar Wochen (oder waren
es Jahre) hatten wir fast 2 Wochen Sonnenschein und Temperaturen
über 20 Grad. Serissa, Akazie und Pfirsich waren abends ausgetrocknet
und liessen übel die Blätter hängen. Dann habe ich Sie jeden Tag
gründlich getaucht und die 2 Wochen Austrocknen, haben keinerlei
Schaden verursacht.
mfG Dieter
Ich benutze organisch-mineralischen Depotdünger, welcher ist fast egal. Ich halte es für wichtig, wie Walter beschrieben hat, genügend N zu düngen allerdings so wenig wie möglich in Nitratform (NO3), da das meiste davon sofort ausgewaschen wird und die Pflanzen sehr stark "ins Geschirr" gehen, lange weiche Triebe bilden, gefundenes Fressen für saugende Insekten. Für besser halte ich Stickstoff in NH3-Form oder noch besser in einer noch komplexeren Verbindung (z.B. Isobutyldiendiharnstoff wie bei Floranid permanent). Der Stickstoff muß dann erst durch Bodenorganismen pflanzenverfügbar gemacht werden. Nicht zu viele Spurenelemente düngen, diese können auch schnell zu viel sein. Aber meist sind sie eh nur in sehr geringen Dosen enthalten, also keine Panik.
Dünger, in denen die Nährstoffe nicht genau angegeben sind, benutze ich nicht, daß ist aber mehr eine persönliche Sache, ich will halt wissen was drin steckt. Sicher geht auch Aldidünger, wichtig ist eben, wieviel wirklich drin ist (siehe Walters Ausführungen). Gedüngt wird nach Gefühl, das ist wie Mutters Rezept für Schnippelbohnen, ich habe bis heute noch kein Rezept aus ihr herauspressen können .
Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
Hallo Alex
Sei getröstet, das Verwirrende verschwindet zunehmend.
Viel lesen, viel probieren und das WICHTIGSTE, die Pflanzen
genau beobachten, so schliesst sich mehr und mehr der Kreis.
Zu Tauchen und Giessen, Tauchen ist die bessere Methode, da
gewährleistet wird das alle Teile des Wurzelballens Wasser
erhalten. Stell Dir einen Ahorn mit grosser Wurzelplatte in
kleiner Schale vor. Beim Giessen ist es schon sehr schwierig
auch die unter dem Baum befindlich Erde zu befeuchten, beim
Tauchen entfällt das Problem. Allerdings ist Tauchen bei einer
grösseren Anzahl Bäume oder bei grossen Bäumen nicht praktikabel,
dann muss man halt giessen. Ich tauche auch nur bei Bedarf
und sonst wird gegossen.
mfG Dieter
ich verwende billig düngerstäbchen aus dem supermarkt die ich zusammen mit wurzel dünger zu kleinen kugeld gerieben hab die leg ich auf die supstrat ober fläche und giese kräftig ansonsten bin ich grad dabei mir mein eigenen dünger z erstellen aus resten wie durchgefilterm kaffe pulver habt ihr noch ideen was ich noch an zeug was sowieso müll ist rein mischen kann?
was mich bei Deinem Müll-Dünger interessiert ist, wie Du weißt, wieviel Stickstoff, Kali und Phosphor drin ist?
Das ist ziemlich wichtig zu wissen, weil man sonst die Effekte auf die Bonsai gar nicht vorher erahnen kann.
Ich persönlich will meine Bonsai gut, ausgewogen und zweckentsprechend ernähren, also reife Bäume nicht zu wildem Wachstum anstacheln und junge / rohe nicht mager halten.
Dafür muss ich genau wissen, was und wieviel in welchem Dünger ist.
Meine Bonsai sind kein Müll, deswegen würde ich sie auch nie mit Müll düngen.
Viele Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
hallo, was hier noch gar nicht angesprochen wurde, ist blattdünger, wie z. B. gk 365. sowas ist zusätzlich nützlich, insbesondere bei wurzelschwächen bzw. nach dem umtopfen. ich weiß, dass das zeug von einigen hier völlig abgelehnt wird, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht ganz, warum, ich selber habe sehr gute erfahrungen damit gemacht und kenne auch profis, wie z. b. der Martin Sturm, die schon lange mit guten ergebnissen damit arbeiten. ein plus daran ist auch der preis, dadurch, dass es stark verdünnt wird, kommt man mit einem fläschen bei 30-40 bäumen locker ein bis zwei jahre hin. ansonsten komme ich mit biogold und organischem streudünger (etwas teurer, dafür nicht so häßlich...) gut hin. wichtig ist bei solchen düngern meiner erfahrung nach, dass man nicht homöopathisch düngt, sondern richtig und das heißt reichlich...
zopf hat geschrieben:...Ausserdem mach ich zwischendurch Blattdüngung mit Algan oder Gk365, bei starkwüchsigen Laubbäumen
kann es auch mal flüssiges Guano sein...
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Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut. Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
also ich nutze bei meinen momentan noch mineralischen Dünger, bevor er hier unnütz rumsteht. Dann werde ich allerdings wieder zu organischen Dünger wechseln. Wahrscheins Biogold, aber werde da noch bissl rumprobieren. Desweiteren habe ich noch einen Spurenelementendünger, wo die konzentration von N-P-K sehr gering ist. Im winter dünge ich nur meine Jungpflanzen.
Was ich noch ausprobieren möchte ist, Vitamin B1, wenn man das zu den Düngern zählen kann