Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
wenn Du selbst KEINE ANTWORT GEFUNDEN hast
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von navi »

hey,

Ich bin aufgrund dieses Themas drauf gekommen: Kann man Borke tunen?
Habe in der Suche auch nich wirklich hilfreiches finden können.

Gibt es Methoden wie man schnellstens zu einer schönen Stammverdickung kommen kann??? Heike hat in dem o.g. Thema was zu nadelbäumen geschrieben.

Ich habe nämlich eine chin. Ulme, die allerdings ne hässliche veredelungsstelle hat. Jetzt möchte ich den oberen Teil des Stammes verdicken das man die Veredelungsstelle nich mehr so sieht. Irgendwo hab ich was von "drahten" gelesen. Hat das jemand schonmal ausprobiert?

Desweiteren habe ich noch ne Jungpflanze: Thread hier: Klick Wie ihr seht, habe ich sie bereits im Teichpflanzkorb. Aber auch hier möchte ich eine schnelle Stammverdickung erreichen.

Wäre echt super wenn ihr mir helfen könnt,

mfg
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Beitrag von achim73 »

da hilft nur auspflanzen und düngen, düngen, düngen.
wenns wirklich eine veredelung ist, hilft wahrscheinlich nur abmoosen. meistens bekommt man das nie so hin, dass es halbwegs gut aussieht.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

hm,

ich werd die tage mal bilder machen, aber sieht mir sehr nach einer veredelung aus. Abmoosen wäre meine zweite alternative gewesen, dann müsst ich nämlich nen shohin oder mame draus machen, da er ohne hin schon ziehmlich kurz ist :D

lg
Winznut
Beiträge: 47
Registriert: 12.12.2006, 20:24

Beitrag von Winznut »

achim73 hat geschrieben:da hilft nur auspflanzen und düngen, düngen, düngen.
Was heißt das denn in der Praxis?

Öfter düngen?
Höher konzentriert?
Grüße,

Oliver
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

mit auspflanzen meint er wohl ins freiland, bzw. blumenbeet.
Höher konzentriert düngen is sinnlos, damit schadet man nur den baum. Außer man nimmt organischen Dünger aber da nimmt der baum sich auch nich mehr als er braucht. Was ich mir noch vorstellen kann ist das man mit stickstoffreichen dünger düngt. damit der baum schnell an höhe gewinnt und somit der stamm dicker wird....

lg
Lindwurm
Beiträge: 2005
Registriert: 25.04.2004, 01:52

Beitrag von Lindwurm »

der faktor "viel dünger" spielt für maximales wachstum eine wesentlich geringere rolle als der faktor "viel wurzelraum" (also freilandaufzucht)
die wurzeln können nur eine bestimmte menge an nährstoffen aufnehmen....der begrenzende faktor ist also eher der zur verfügung stehende wurzelraum....wenn der wurzelballen allerdings 10 mal so gross wird, da er im freiland/beet wuchert, wird auch der oberirdische teil der pflanze entsprechend wuchern....
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

Dazu hätte ich noch ne Frage,

Meine Jungpflanze hat jetzt ne grösse von ungefähr nen meter, wenn ich die jetzt zurückschneide und ihn ins freiland aussetze, ist dann das Dickenwachstum noch vorhanden? Ich möchte grosse schnittstellen vermeiden, deshalb der frühe rückschnitt,

lg
Benutzeravatar
Bonsai-Bene
Freundeskreis
Beiträge: 1982
Registriert: 02.12.2007, 20:00
Wohnort: Fränkisches Seenland

Beitrag von Bonsai-Bene »

stell doch mal ein bild rein aber eine Jungpflanze mit 1meter kann man min. auf 20cm. schneiden und dann über 3-4Jahre jedes jahr etwas vom austrieb stehen lassen, so bekommt man eine schöne verjüngung hin, und die schnittstellen wachsen doch in 1-5 Jahrezu was ist das für eine zeit für`n Bonsai :wink:
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

Bonsai-Bene hat geschrieben:stell doch mal ein bild rein aber eine Jungpflanze mit 1meter kann man min. auf 20cm. schneiden und dann über 3-4Jahre jedes jahr etwas vom austrieb stehen lassen, so bekommt man eine schöne verjüngung hin, und die schnittstellen wachsen doch in 1-5 Jahrezu was ist das für eine zeit für`n Bonsai :wink:
Hey,

Wenn ich sie aber jetzt beschneide, dann entsteht ja aus dem stamm 2 nebentriebe. Also so hab ichs bisher beobachtet... wie bekomm ich dann eine verjüngung hin?Um die Zeit geht es mir nicht. Wir sind hier beim Hobby Bonsai: wenn man da keine zeit hat, dann ist das Hobby nichts :)

Hier mal ein paar Bilder:
Bild

Bild

Bild

danke für eure hilfe bisher,

lg
Lindwurm
Beiträge: 2005
Registriert: 25.04.2004, 01:52

Beitrag von Lindwurm »

man muss bei bonsai permanent einen trieb als spitze festlegen..egal ob jungpflanze in der anzucht oder weiter frotgeschrittener baum.

solltest du deine pflanze zurückschneiden und dann 2 oder mehr triebe haben, kannst du einen davon als spitzentrieb auswählen.
du kannst sie auch alle wuchern lassen und die triebe am ende komplett entfernen =opfertriebe.

man muss halt prioritäten setzen, ein sumo-apfel rohling von mir hat einen spitzentrieb der schon seit jahren wuchert, wenn ich den in ein paar jahren abschneide habe ich ne gut 1cm dicke schnittstelle an der spitze, aber der baum hat ne verjüngung bis zu dem punkt.
das ist aber ein grosser fortschritt, wenn man bedenkt das ich vorher ne 3,5cm grosse schnittstelle oben auf dem stamm hatte und keine spitze bzw. verjüngung...

"triebe wuchern lassen zur stammverdickung" vs. "zurückschneiden für stammverjüngung", dort das gleichgewicht zu finden ist eben die kunst..oder sagen wir besser "das handwerk" :wink:
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

interessant,

das heißt wenn ich den jett auf 20 cm zurückschneide. Muss ich ein Trieb hochdrahten der dann die Krone bilden soll. Muss ihn aber gleichzeitig in die höhe schießen lassen das ne ordentliche Stammverdickung da ist. Den anderen trieb lass ich ebenfalls wachsen wegen der Stammverdickung, schneide ihn aber nach ner zeit ab damit die schnittstelle nicht zu hoch ist...
Soll ich noch warten mit dem abschneiden bis Frühjahr? Wäre im prinzip nur besser, da ich dann auch wurzelmasse wegnehm,

lg
Lindwurm
Beiträge: 2005
Registriert: 25.04.2004, 01:52

Beitrag von Lindwurm »

entweder wird ein trieb hochgedrahtet der neuer spitzentrieb wird, oder du setzt den baum auf nen seitentrieb ab, ne andere möglichkeit gibts nicht :wink:
der wird durch wachstum dicker, sodas er irgendwann eine glaubhafte stammverlängerung bildet (und du z.b. nicht nen 3cm dicken stamm mit 0,5cm dicker spitze hast...)

wie lang du auswachsen lässt hängt immer davon ab wie gross der baum ist / werden soll.... an nem shohin sind 3 cm schnittstelle sehr viel...an nem dicken rohling vllt. sehr wenig.


wenn du im frühjahr ins freiland pflanzen willst, warum ein wurzelschnitt? damit würdest du ja deinen wachstumsmotor verkleinern...
Benutzeravatar
navi
Beiträge: 523
Registriert: 16.01.2007, 21:28
Wohnort: Bobenheim-Roxheim
Kontaktdaten:

Beitrag von navi »

Ins Freiland kann ich ihn leider nicht setzen. Habe nur einen Balkon. Ich hatte aber vor eine ziehmlich grosse Holzkiste wie sie hier zu sehen ist: Klick zu verwenden. Einen Wurzelschnitt wollte ich deshalb durchführen das mehr Feinwurzeln entstehen und der Baum so mehr Nährstoffe aufnehmen kann.

Der baum soll ne grösse von ungefähr 70-80 cm haben
lg
Benutzeravatar
Buddhist2012
Beiträge: 550
Registriert: 02.02.2013, 18:04
Wohnort: Hilden

Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Buddhist2012 »

Hallo zusammen,

mein Pfefferbaum ist etwa 10 Jahre alt und ich möchte ihn weiter wachsen lassen, sodass er an Größe und Stammdicke weiter zulegt. Bald werde ich ihn umtopfen und in eine etwas größere Schale setzen. Jetzt stelle ich mir die Frage, wie weit ich die Wurzeln einkürzen sollte, da es mein Ziel ist den Baum weiter wachsen zu lassen.

Bitte um Tips.
Liebe Grüße,

Arthur
Benutzeravatar
Buddhist2012
Beiträge: 550
Registriert: 02.02.2013, 18:04
Wohnort: Hilden

Re: Stammverdickung bei Laubbäumen u. Jungpflanzen

Beitrag von Buddhist2012 »

Die weitere Frage, die ich mir stelle, ist, wie ich die Wurzeln behandeln soll, wenn ich vorhabe meinen Pfeffer in einen Teichpflanzkorb zu setzen um dann noch ein schnelleres Wachstum zu fördern.

Bitte um Anregung
Liebe Grüße,

Arthur
Antworten