Draht über dem Wurzelansatz

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thomas.dreher2
Beiträge: 23
Registriert: 18.06.2007, 13:58

Draht über dem Wurzelansatz

Beitrag von thomas.dreher2 »

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage und hoffe, dass Ihr mir dabei etwas weiterhelfen könnt. Habe leider weder im Forum noch im Fachwissen etwas passendes gefunden.

Also: Stichwort: Wurzelansatz

In dem Bonsaibuch von Werner Busch wird beschrieben, dass durch das Anlegen eines engen Drahtes an dieser Stelle neue Wurzeln entstehen.
Ich meine also: Wenn ich an der Erdoberfläche den Draht anbringen, dann müssten dort doch neue Wurzeln entstehen, die stärker werden, je mehr ich beim Umtopfen von den "alten" Wurzeln entfernen. So in etwa nach W. Busch.

Habe dieses Verfahren allerdings nirgends sonstwo beschrieben bekommen.

Hat einer von Euch den mit dieser Methode Erfahrung und kann Sie mir empfehlen?
Mein Ziel sollte klar sein: einen schönenen Wurzelansatz!!!
Hauptsächtlich bei Jungpflanzen...

Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Gruß Thomas
CamKnight 1
Beiträge: 169
Registriert: 07.11.2006, 14:54
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Beitrag von CamKnight 1 »

Das ist ein natürlicher Abmoosvorgang. Der eng anliegende Draht schnürt dem Baum, wenn er an Dicke zulegt die Leitungsbahnen ab und so ist der Baum gezwungen neue Wurzeln zu bilden. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass die Abmoosstelle unterirdisch ist bzw irgendwie ständig feucht gehalten wird.
Also das ganze ist natürlich eine angewandte Technik und hat auch Sinn. Aber: Es dauert lange. Das Dickenwachstum ist eine Grundvorraussetzung dafür also ist es denke ich unerlässlich dass der Baum im Freiland steht, denn nur da hat man ein starkes Dickenwachstum. Außerdem kann es vorkommen, dass der Draht ganz einfach überwallt wird. Ich denke mir der klassische Abmoosvorgang hat eine größere Chance auf Erfolg.

Sieh einfach mal im Fachwissen nach.
Gruß Martin
thomas.dreher2
Beiträge: 23
Registriert: 18.06.2007, 13:58

Beitrag von thomas.dreher2 »

Hallo Martin,

danke für die schnelle Antwort,

Habs im Fachwissen übersehen. Ist wohl eine Variante des Abmoosens..

Vielen Dank nochmal

Thomas
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Tropenfreak
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Beitrag von Tropenfreak »

Also ich kenne das Verfahren nur um zu einer Verdickung der Stammbasis zu gelangen. Als Abmoostechnik halte ich diese Methode für ungeeignet, da der Draht mit mit sehr hoher wahrscheinlichkeit einfach überwallt wird. Wurde ja schon gesagt.
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse ;-)

Mfg Roland
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achim73
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Registriert: 30.07.2006, 00:53

Beitrag von achim73 »

man muss den draht dann natürlich mehrmals eng um den stamm wickeln, bis auf eine breite von 2 cm oder so. dann kann der baum, genau wie bei der rindenring-methode, nicht überwallen. das mit dem nötigen dickenwachstum wurde ja bereits gesagt.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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