Erfolgreiche Abmoosung

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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Gisela,
danke für die wirklich perfekte Dokumentation. Trotz der vielen bisherigen Mißerfolge in Sachen Abmoosen werd ich mich nächstes Jahr an meine Klumpfußbuche wagen.
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Reinert
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Beitrag von Reinert »

Wow der hat ja mal super gewurzelt :shock:
Das macht Mut es selbst mal auszuprobieren!!
Danke für diesen anschaulichen Bericht.
Werde es dann nächstes Jahr auch mal angehen

Viele Grüße
Reinert
bite85
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Beitrag von bite85 »

Hallo Gisela

Die Wurzelentwicklung ist wirklich sehr beeindruckend !
Ich würde gerne noch etwas mehr ins Detail gehen; manchmal sind ja gerade Kleinigkeiten sehr ausschlaggebend!
......., wurde normal weitergepflegt (wässern und düngen).
Hast du den Topf UND den Abmoosbereich gleich gegossen, bzw. gedüngt?
Welchen Dünger hast du genommen; der N-P-K Gehalt wäre interessant.

Wie lange hast du die Schnittstelle trocknen lassen?

Welches Substrat war in dem Topf?

Danke und nette Grüße
Martin
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ja, und eines würde mich auch interessieren. ich hab auch einen ahorn, den ich abmoosen möchte. ist allerdings erst 5 jahre alt. ab welchem stammdurchmesser ca. kann man das einigermassen gefahrlos machen ohne die gefahr, zuviele saftröhren zu verlieren?
Gruss, Achim
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chinesische Weisheit
Gisela V.
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Beitrag von Gisela V. »

Hallo Martin,

da ich den Baum im November gekauft hatte und ihn abmoosen wollte, habe ich ihn nicht neu getopft, deshalb saß er noch in der Händlererde, sprich weiß-nicht-was??

Gegossen habe ich beide Teile gleichzeitig, gedüngt hauptsächlich den unteren Bereich im Topf.

Den Abmoosbereich sollte man erst düngen, wenn die Wurzeln stabil genug sind. Als ich sah, dass die Wurzeln schon durch das Gitter kamen, habe ich auch oben einmal ein wenig Stoff gegeben. :wink:

Dieses Jahr habe ich meine Bäume allein mit Wuxal (7-5-6) für Grünpflanzen gedüngt, so alle 2-3 Wochen.

Die Schnittstelle habe ich nicht antrocknen lassen, sondern gleich verpackt.

Ich hoffe, Deine Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben.
Wenn Du noch was wissen willst - frag' ruhig.

Viele Grüße,
Gisela

PS. Wenn Du den Bericht für's FW gebrauchen kannst, ich habe nichts dagegen. Aber Walter hat das ja auch schon sehr gut beschrieben.
Was wären wir ohne den Trost der Bäume.........
Gisela V.
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Beitrag von Gisela V. »

Hallo Achim,

abmoosen tut man in der Regel, wenn der Kronenbereich akzeptabel ist, der untere Bereich aber sehr zu wünschen übrig lässt.
Wenn's oben UND unten sch......lecht aussieht, besorgst Du Dir am besten neues und besseres Material. :wink:

Es hat also nicht nur was mit dem Alter oder der Stammdicke zu tun.

Viele Grüße,
Gisela
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bonsi10
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Beitrag von bonsi10 »

Danke für den Lehrreichen Bericht von Dir das mit der Scheibe finde ich eine gute sache.
Nächstes jahr möchte ich mich auch einmal näher mit der abmosstechnik befassen.

Grüsse daniel
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bite85
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Beitrag von bite85 »

Hallo Gisela

Vielen Dank für die Infos!
PS. Wenn Du den Bericht für's FW gebrauchen kannst, ich habe nichts dagegen. Aber Walter hat das ja auch schon sehr gut beschrieben.
Je mehr im FW steht, desto besser; dein Bericht ist da sehr schön ausführlich und bebildert + er unterscheidet sich doch etwas von Walter's Bericht!
Ich bin in dem entsprechenden FW-Bereich nicht aktiviert; hast du nicht Lust selbst dort mitzuarbeiten? Frag doch mal den Reiner oder Zopf!

Nette Grüße
Martin
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achim73
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Beitrag von achim73 »

hallo gisela,
weil der baum ja noch ne jungpflanze ist, kann man von einer definierten krone noch gar nicht reden. ich wollte nur wissen, ob es da so eine art faustregel gibt.
Gruss, Achim
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migo
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Beitrag von migo »

Gisela V. hat geschrieben: Ergänzungen:
Letztes Jahr habe ich mit dieser Technik in der gleichen Zeit eine große Hainbuche abgemoost. Der Wurzelballen war gigantisch.
Hallo Gisela ,

nachträglich erstmal Glückwunsch zum Erfolg der Aktion. Kaum das ich im BFF aktiv war, kam Dein Bericht. Schon damals war ich von Deinem Erfolg fasziniert. Den Bericht habe ich seitdem schon öfter gelesen. Jetzt aktuell habe ich ihn deshalb rausgesucht:
http://www.bonsai-fachforum.de/ftopic15869.html

Zwei Fragen hab ich noch an Dich.
Du hast Ende April angefangen - war der Austrieb da ganz frisch, oder schon abgeschlossen?
Auf dem Foto "fertige Füllung" sieht man ein Stück unter der Oberfläche eine dunkle Schicht. Ist das nochmal eine Lage Moos?

Ach... wie geht es den Bäumen heute, ist alles nach Wunsch verlaufen?

Freue mich auf Deine Antwort. Tschüüüüss!
Tschüüss, Michael

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Gisela V.
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Beitrag von Gisela V. »

Hallo Michael,

danke für Dein Lob. Ja, das hat wirklich sehr gut geklappt bei beiden Bäumen.

Das Bild vom Austrieb ist irgendwie verloren gegangen. Ich stelle es nochmal hier ein, dann siehst Du, dass der Austrieb schon fast abgeschlossen war.

Die oberste Lage ist Moos, vom Wasser dunkel.

Beiden Bäumen geht es gut, schlafen aber noch im Winterquartier.

Liebe Grüße,
Gisela
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Ahorn abmoosen 30.4.06.jpg
Ahorn abmoosen 30.4.06.jpg (63.91 KiB) 2650 mal betrachtet
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migo
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Beitrag von migo »

Herzlichen Dank, Gisela!

Jetzt ist alles klar. Bestens! :D

Tschüüüss
Tschüüss, Michael

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HerbertR
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Beitrag von HerbertR »

Hallo, ich hätte da noch eine wichtige Frage :
Wenn man so wie Du laut Foto die Rinde rundherum bis aufs Holz abschält, wird dann nicht der komplette Saftfluss von den Wurzeln zur Krone, der ja die Krone versorgt unterbrochen oder ?
Stirbt diese dann nicht in der Zeit ab bevor sich genug neue Wurzeln gebildet haben ab ?
LG Herbert

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migo
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Beitrag von migo »

Bin zwar kein Botaniker, versuche aber trotzdem mal die (vereinfachte) Erklärung:

Knapp unter der Rinde ist eine Zellschicht namens Kambium. Dort werden während der Vegetationszeit nach innen Holzzellen und nach außen der Bast (direkt unter der Rinde) gebildet.

Im Holzbereich (dort, wo man die Jahresringe erkennt) findet der Wassertransport von den Wurzeln bis in die obersten Spitzen des Baumes statt.

Nach der Photosynthese schickt der Baum gewisse Umwandlungsprodukte (z.B. Stärke) durch den Bast zurück Richtung Wurzelwerk und bildet damit z.B. neue Wurzeln.

Beim Abschälen von Rinde, Bast und Kambium wird der Wassertransport in den Baum nicht unterbrochen.
Für die zurückfliessenden Assimilationsprodukte im Bast ist der Weg allerdings an der Abmoosestelle zu Ende. Wenn dann alles richtig gemacht wurde, bilden sich an den Austrittsstellen neue Wurzeln.

Hoffentlich ist mir jetzt kein Fehler unterlaufen...
Tschüüss, Michael

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HerbertR
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Beitrag von HerbertR »

Hallo Michael,
vielen Dank, ich finde Du hast das sehr gut erklärt.
ich dachte eigentlich dass nur die Kambiumschicht, direkt unter der Rinde für den Saftfluß zuständig ist und diese durch das Entrinden rundeherum ganz unterbrochen würde !
Jetzt ist mir einiges klar.
Vielen Dank !
LG Herbert

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