Umtopfen/Wurzelschnitt bei Jungpflanzen

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MichaelD
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Umtopfen/Wurzelschnitt bei Jungpflanzen

Beitrag von MichaelD »

Hallo !

Ich bin aktuell dabei umzutopfen und habe immer wieder das gleiche Problem : Das Substrat ist extremst zugewchsen mit Wurzeln, alles ein Klumpen, furchtbar schwer das zu entwirren.
Wie weit darf ich da gehen, insbesondere bei empfindlichen Bäumen wie der Lärche ?

Dann hab ich einige Stecklinge - soll heißen ein Stumpf, viele Wurzeln auf voller Länge aber nie welche auf gleicher Höhe rundum. Was tue ich da am besten ?

Dann hab ich bei manchen für die Outdoorbonsaischule hier im Forum das Problem dass sie einseitige Wurzel gebildet haben. Sprich zu einer Seite ne deutliche dicke Wurzel die gut aussehen würde wenn es rundum so wäre - nur so ist es nicht, asonsten sind rundum nur Miniwurzeln :cry:
goldenman
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Beitrag von goldenman »

Bei Stecklingen gibt es da eine ganz gute Möglichkeit einen Runden Wurzelteller zu bekommen. Du steckst einfach deine Jungplanze in eine ca 1cm dicke Holzplatte, in die du vorher ein loch gebort hast.
Durch den Stau von Zucker und Stärke der sich nach einiger Zeit an diesem Loch bildet wird der Steckling gezwungen oberhalb der Holzplatte neue Wurzeln zu bilden, so strecken sich alle Wurzeln gleichmäßig über dem Hölzstück aus bevor sie nach unten Wachsen können.
Ob und bei welchen ARten es besser geht oder auch nicht kann ich dir leider nicht sagen.
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)

liebe Grüße Merlin
MichaelD
Beiträge: 147
Registriert: 16.10.2006, 17:20

Beitrag von MichaelD »

Und wie handhabe ich es bei denen die keine Setzlinge sind ?
Deinen Tipp werde ich aber mal ausprobieren.
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achim73
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Beitrag von achim73 »

hallo michael, grundsätzlich geht man wohl so vor wie bei ästen auch :
die dicken werden stärker zurückgeschnitten, die schwachen wachsen lassen.
aber frag doch auch mal deinen lehrer... :wink:
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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neschek
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Beitrag von neschek »

statt holz würde ich eher eine tonscherbe mit loch nehmen.
die kannst länger lassen und bekommst dann
nämlich auch mit einen schlag :wink: weg.

die methode wird in einer älteren b-art beschrieben,dort mit fächerahorn

gruß
neschek.
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MarionS
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Re: Umtopfen/Wurzelschnitt bei Jungpflanzen

Beitrag von MarionS »

MichaelD hat geschrieben:Ich bin aktuell dabei umzutopfen und habe immer wieder das gleiche Problem : Das Substrat ist extremst zugewchsen mit Wurzeln, alles ein Klumpen, furchtbar schwer das zu entwirren.
Wie weit darf ich da gehen, insbesondere bei empfindlichen Bäumen wie der Lärche ?
Der Ballen muss "zerlegt" werden, und zwar mindestens am Anfang vollständig, damit man den Wurzelballen beurteilen und formen kann. Mit einer Wurzelkralle (ein Eßstäbchen geht ggf. auch, kann aber anstrengend werden) harkt man den ganzen Ballen auseinander, bis alle Wurzeln freiliegen.
Vorsichtig sollte man schon sein; also nicht daran herumreißen, aber da beim Umtopfen ohnehin ein guter Teil des Wurzelballens dran glauben muss, ist der Verlust einiger Wurzeln nicht schlimm. Ich habe mir letzte Woche eine Buche (Rohpflanze) vorgenommen und lange Wurzeln, von denen mir klar war, daß sie ohnehin weg kämen, schon unterm Zerlegen des Wurzelballens zu meiner Arbeitserleichterung gekappt. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber ich meine, es wären zwei-drei Stunden gewesen, was ich gebraucht habe.
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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Andreas Ludwig
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Wohnort: Schweiz

Beitrag von Andreas Ludwig »

Warum bezeichnest du eigentlich Lärchen als empfindlich? Ist das eine persönliche Erfahrung? Meine Lärchen sind in dieser Beziehung robuster als praktisch jede andere Art.
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