Für mich und Ralph hat sich das Problem erledigt.
Wir haben die Wachholder verschenkt.
Wir wollten die Wachholder zuerst heiss entsorgen, aber sie durften heute mit dem Anhänger ca. 50 km weit reisen und stehen dort vor einer Industriehalle weitweg von anderen Bäumen.
Jetzt ist mein Garten hoffentlich wieder gesund..........
Tomsai 92 hat geschrieben:Ich wette, die Antwort steht hier zwar irgendwo (im Forum) schon, aber ich stell die Frage trotzdem.
Ist procumbens ´nana´ anfällig?
Wenn ja, dann hab´ ich mal wieder ein kleiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiines Problemchen ... eine befallene Birne steht in meinem Garten
Ist der S***** meldepflichtig?
Mit verängstigten Grüßen
Tomsai 92
Ps.: Meinen "Chinesen" kann ich denn ja wohl auch abharken...
Ja, ja,
diese Listen... Alles wissen die auch nicht. Mein procumbens nana ist den Weg in die Tonne gegangen, weil er trotz einer Liste den Birnengitterrost hatte. Jetzt aber keine Panik, der Befall scheint sich bei dieser Sorte nur auf wenige Exemplare zu beschränken. Oder nur auf eines???? nämlich meins?
Und welchen "Chinesen" willst Du betrauern? Warte erst mal ab. Z. B. die blauen Sorten sind ziemlich sicher resistent. Am chinensis "Shimpaku" hatte ich das auch schon. Habe den Ast abgeschnitten und bis heute ist Ruhe.
Wer allerdings das Dreckszeug mit fast tödlicher Sicherheit kriegt, ist der pfitzeriana "Old Gold". Und das ist der, der seit 30 Jahren im Strassenkübel steht. Die schaue ich gar nicht erst an.
Lies noch mal bitte das fett gedruckte PS und das Kleingedruckte in meinem Text, auf der vorherigen Seite. Und dann noch das hier http://www.bund-lemgo.de/downloads/Birn ... rrost1.pdf , dann sind schon alle deine Fragen geklärt.
Aber trotzdem danke fürs Schreiben !
zopf hat geschrieben:Hallo Thorsten
Irgendwann wird der Baum wohl sterben,
allerdings in der Natur erst nach sehr langer Zeit.
Aber ...
Da ein Wacholder zu den arbeitsintensiven Bäumen gehört,
ist es einfach nicht sinnvoll, seine Zeit mit einem befallenem Wacholder
zu vergeuden. Jede Form der Gestaltung, jede Wurzelbarbeitung
schwächt den Baum und lässt den Pilz wuchern.
mfG Dieter
Hallo Dieter!
Danke für diese Erklärung, ich hatte mir ähnliches gedacht.
Ich habe vor 2 Jahren einen Wacholder bei meinen Eltern ins Feld und nun in eine recht große Schale gesetzt (bei 680km kann man nicht jeden Tag zum gießen kommen ) und möchte den Baum dort ein wenig Bearbeiten. Dieser Baum hatte schon beim Erwerb Gitterrost und stand unter einer bereits befallenen Birne im Feld.
Der Pilz hat ein wenig zugenommen aber außer das es nicht so sexy aussieht scheint die Pflanze i.O.
Ich möchte aber die Pflanze aber nicht "einfach heiß entsorgen" nur weil ein Birnenbauer Ertragseinbußen hat.
Wenn jedoch der Wacholder daran stirbt und andere Bäume infiziert sieht es anders aus.
Ich werde berichten!
Lies noch mal bitte das fett gedruckte PS und das Kleingedruckte in meinem Text, auf der vorherigen Seite. Und dann noch das hier http://www.bund-lemgo.de/downloads/Birn ... rrost1.pdf , dann sind schon alle deine Fragen geklärt.
Aber trotzdem danke fürs Schreiben !
Schöne Grüße, Tomsai
Das kommt davon, wenn man spontan schreibt und nicht erst weiterliest....
heute nach dem schönen Frühlingsregen ging ich fröhlich an meinen Regalen entlang und betrachtete den schönen, saftigen Austrieb meiner Bäume...
und was war auch schön saftig erschienen?
BIRNENGITTERROST an meinem Juniperus procumens "nana"!
Um eine Schnittstelle herum mitten am Stamm war der orange-braune Glibber schön herausgequollen.
Nach dem ersten Schock habe ich einen schnellen Abschied genommen.
Diese Wacholderart kommt mir (neben anderen bekannten BGR-Magneten) nicht mehr in den Garten.
Viele Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
hat es nun also auch Dich, respektive eines Deiner Bäumchen erwischt.
Sehr schade. Gut finde ich jedoch dass Du gleich einen "hard cut" gemacht
hast. Als bekennender Wacholderfan graut mir schon vor meinem "coming
out" in Sachen BGR.
Ich hab den Beitrag zufällig gelesen und hab mir beim ersten Bild nichts gedacht, bis mir dann einfiel, dass ich auch einen alten wirklichen sehr schönen Wacholder habe, den ich vor 2 Wochen mit Fungizig behandelt habe, nachdem ich bemerkt habe, dass er eine pilzartige Wucherung am Stamm aufweist, die ich auch noch zusätzlich mechanisch versucht habe zu entfernen. Dann hab ich schnell im net nach weiteren Bildern gesucht und tatsächlich, er hat das auch,aber am Hauptstamm;(.
Der wächst wirklich gut und treibt kräftig....Es ist wirklich schade..
Ich glaube das Fungizid, das ich damals gespritzt habe wir gar nichts gebract haben. Ich weiß nicht, der Baum steht im Feld und was soll ich damit machen. Die Birne die ich letztes Jahr gesetzt habe ist eh schon tot und sonst ist nur noch eine gepropfte Birne in 40 m mit Baumschutz in der Nähe. Ich meine kann der Pilz jemals wieder vom Wacholder entfernt werden. Ich habe nichts gefunden, aber um den Baum wäre es wirklich sehr schade. Es ist auch ein Old gold mit der typischen Blätterfarbe.
Mfg
Na ja, wenn man ein paar andere Bonsais in der nähe hat, dann wär es sinnvoller einen zu opfern bei dem wenig Chance besteht als andere zu gefährden, wo der Schaden danach noch größer wäre...
heute nach dem schönen Frühlingsregen ging ich fröhlich an meinen Regalen entlang und betrachtete den schönen, saftigen Austrieb meiner Bäume...
und was war auch schön saftig erschienen?
BIRNENGITTERROST an meinem Juniperus procumens "nana"!
Um eine Schnittstelle herum mitten am Stamm war der orange-braune Glibber schön herausgequollen.
Nach dem ersten Schock habe ich einen schnellen Abschied genommen.
Diese Wacholderart kommt mir (neben anderen bekannten BGR-Magneten) nicht mehr in den Garten.
Tut mir sehr leid für dich, Heike.
Meiner wird dann aus meiner Birnengitterrost-Zuchtstation (mein Garten) wohl auch nich´mehr lebendig/unbefallen rauskommen.
Naja ich seh´s gelassen (ich tu aber nur so... ).
Ich werde ihn trotzdem weiterpflegen, bis der Hauptstamm befallen ist, den kann man ja bekanntlich nich´so einfach abschneiden wie´n Ast .
Würd´mich trotzdem interessieren, wie ihr ihn findet, deshalb zeig ich ihn jetzt einfach mal...
- Krone zu kopflastig; hässlicher Jin am Nebari; Schale nich´opti´; ... - Dat weis ich alles, ich hatte bisher einfach keine Zeit das zu bearbeiten, und seit es diesen Threat gibt, auch kein´ Bock mehr...
Schöne Grüße
Tomsai
Dateianhänge
Aus 50€ Baumschulmaterial - mit Bambusstock aufrecht gezogen...
Tomsai 92 hat geschrieben:
... - Dat weis ich alles, ich hatte bisher einfach keine Zeit das zu bearbeiten, und seit es diesen Threat gibt, auch kein´ Bock mehr...
Schöne Grüße
Tomsai
Hallo Tomasi,
Ich kann Dich verstehen.
Ich habe mich auch gerade in die lange Schlange der "Totengräber" eingereiht..
Take it easy und mache weiter.
Lg Reiner
Ich habe bis jetzt nur gelesen das Wacholder mit Birnengitterrost zum sterben verurteilt sind!!!
Das mag auch sicher stimmen.
Habe auch selber schon diese schlimmen Erfahrungen gemacht.
Nur ich glaube was weit wichtiger ist wie kann man diesen schrecklichen Pilz vorher schon Herr werden.
Ich habe mich heuer mal mit einem von mir bekannten Gärtner unterhalten und der meint das man das mit einer Frühjahresspritzung ( allle Jahre natürlich) schon in den Griff bekommen kann.
Nun warum ich Euch das Poste ist der Grund was Ihr von dem haltet und was für Erfahrungen Ihr schon gemacht habt.
Ich mache eigentlich jeden Winter mindestens eine Spritzung, letzten Winter sogar zwei, mit Weißöl und verd. Jinmittel.
Das hilft gegen viele Schädlinge vorbeugend, aber offensichtlich nicht gegen BGR.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...