mein Mann wollte auch gerne einen "Bonsai" haben und da er sich nicht mit Stecken (O-Ton zu vielen meiner Bäume) zufrieden gibt......aber hier die ganze Geschichte:
Vor 2 Wochen entdeckten wir eine niedergewalzte ehemalige Baumschule, die zum Baugebiet auserkoren worden war. Viele Bäume lagen noch herum, einfach umgemäht, der Rest war verbrannt worden.
Einige große Bäume, standen noch und warteten auf den Bagger.
Darunter eine 35 Jahre alte Eibe, ca 4m Kronendurchmesser, sie war nie umgeschult worden. Für uns mit Balkon und Gemeinschaftsgarten völlig indiskutabel. Ich war davon überzeugt, dass ich es meinem Mann auch ausreichend begreiflich gemacht hätte.
Als ich am nächsten Tag arbeiten war, hat er sich tatsächlich, nach Rücksprache mit den Baumschulbesitzern, heimlich über die Eibe hergemacht.
Nach starkem Rückschnitt und 3 Stunden schweißtreibenden Grabens bewegte sie sich jedoch noch keinen Millimeter.
Ein Gärtner hatte Mitleid, hob den Baum schließlich mit irgendeinem Gerät ruck zuck aus und brachte ihn im Anhänger zu uns nach Hause.
Tragen ließ sich der Baum nicht, auch nicht von 2 Leuten.
Den Dreck hättet Ihr sehen müssen, auf der Straße, auf dem Gehsteig, von unserem Gartenweg ganz zu schweigen....
Begeistert war ich nicht gerade, die Säuberungsaktion blieb natürlich an mir hängen, obwohl ich mich mit Händen und Füßen gegen das Trumm gewehrt hatte..
wenigstens wird er nie auf den Balkon können..
Wehe der wächst jetzt nicht an...
Was meint Ihr zu der Eibe, hat sie Chancen?
Liebe Grüße,
Barbara
