nach fast 2 Jahren in der Schale war nun umtopfen angesagt. Ich war gespannt, wie sich die Wurzeln entwickelt hatten.
Nun, da kann man nicht meckern, oder?
Es wird schon.... jedes Jahr ein bisschen besser.
Grüßle,
Gila
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danke für diesen anschaulichen Bericht. Da ich eine Hain- und eine Rotbuche abmoosen möchte (muß), würde ich gerne noch folgendes wissen:
1) Du hast am Beginn Deines Berichtes geschrieben: "Direkt an den Stamm Spag.-Moos, auffüllen mit Akadama, als Abschluss wieder Moos." Wie meinst Du das: "...als Abschluß wieder Moos."? Ich gehe davon aus, daß Du direkt an der Abmoosstelle den Stamm mit Shagnum umwickelt und um diesen Bereich herum dann Akadama aufgefüllt hast. Wo hast Du dann nochmals Moos aufgefüllt?
2) Du schreibst: "... die Schnittstelle habe ich nicht antrocknen lassen, sondern gleich verpackt." Meinst Du mit "verpackt", daß Du z.B. Windverschlußmittel aufgetragen hast? Wenn ja, verschließt Du grundsätzlich alle Schnitte um Wurzelbereich?
3) Hast Du, bevor Du den Baum das erste Mal nach der Abmoosung in die Schale gesetzt hast, die Wurzeln noch bearbeitet?
4) Der größte Unterschied zu meinen Pflanzen (abgesehen von der Art natürlich) ist, daß diese z.Z. in meinem Anzuchtbeet stehen. Würdest Du bezogen auf Deine Erfahrungen eine Abmoosung einer Pflanze im Feld überhaupt befürworten, oder ist es besser, wenn die Pflanze in einem Gefäß steht, damit man sie z.B. regelmäßig drehen kann?
Das Ergebnis nach zwei Jahren ist ja hervorragend! Meinen Glückwunsch.
danke für diesen anschaulichen Bericht. Da ich eine Hain- und eine Rotbuche abmoosen möchte (muß), würde ich gerne noch folgendes wissen:
1) Du hast am Beginn Deines Berichtes geschrieben: "Direkt an den Stamm Spag.-Moos, auffüllen mit <span style="border-bottom:2px dotted #009900;" title="Erklärung im Glossar">Akadama</span>, als Abschluss wieder Moos." Wie meinst Du das: "...als Abschluß wieder Moos."? Ich gehe davon aus, daß Du direkt an der Abmoosstelle den Stamm mit Shagnum umwickelt und um diesen Bereich herum dann <span style="border-bottom:2px dotted #009900;" title="Erklärung im Glossar">Akadama</span> aufgefüllt hast. Wo hast Du dann nochmals Moos aufgefüllt?
2) Du schreibst: "... die Schnittstelle habe ich nicht antrocknen lassen, sondern gleich verpackt." Meinst Du mit "verpackt", daß Du z.B. Windverschlußmittel aufgetragen hast? Wenn ja, verschließt Du grundsätzlich alle Schnitte um Wurzelbereich?
3) Hast Du, bevor Du den Baum das erste Mal nach der Abmoosung in die Schale gesetzt hast, die Wurzeln noch bearbeitet?
4) Der größte Unterschied zu meinen Pflanzen (abgesehen von der Art natürlich) ist, daß diese z.Z. in meinem Anzuchtbeet stehen. Würdest Du bezogen auf Deine Erfahrungen eine Abmoosung einer Pflanze im Feld überhaupt befürworten, oder ist es besser, wenn die Pflanze in einem Gefäß steht, damit man sie z.B. regelmäßig drehen kann?
Das Ergebnis nach zwei Jahren ist ja hervorragend! Meinen Glückwunsch.
Danke im voraus für Deine Antworten.
Auch wenn ich nicht Gisela bin versuche ich Dir ein Fragen aus meiner wenn auch geringen Erfahrung heraus zu beantworten.
zu 2.) Wundschutzmittel ist kontraproduktiv, wenn Du möchstest das sich dort Wurzeln bilden. Ich denke Gisela hat "mit Moos umwickeln gemeint" Einige lassen die Schnittstelle antrocknen bevor sie das tun.
zu 4.) Abmoosen im Feld hat einen Nachteil. Man kann die Bäume nicht alle 14 Tage drehen, so dass sie von allen Seiten gleich viel Sonne bekommen. Das könnte bewirken, dass sich die Wurzeln einseitig entwickeln. Andererseits ist die Versorgung im Beet besser. Alles hat seine Vot- und Nachteile.
Viele Grüße
der André
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
zu 1): Die oberste Lage ist wieder Moos, damit alles schön feucht bleibt. Akadama würde zu schnell abtrocknen. Der ganze "Aufbau" darf nie gänzlich trocken werden.
zu 2): Kein Wundverschlussmittel. An den oberen Rand der Schnittstelle kommt mit Wasser zur dickflüssigen Paste angerührtes Wurzelhormon, dann Moos, dann Akadama, auf die Oberfläche wieder Moos.
zu 3): Nein. So wie Du es auf dem Bild "Wurzeln" siehst, wurde der Baum eingetopft.
zu 4): Es ist meiner Meinung nach besser, im Gefäß abzumoosen, sofern der Baum eingewachsen ist.
Die Wurzeln werden eher an der sonnenabgewandten Seite gebildet, da es da feuchter ist. Wenn man statt einem Gitter Folie verwendet, sollte diese auch lichtundurchlässig sein. Der Baum selbst sollte schon sonnig stehen, sonst tut sich auch nichts. Jedoch führt starke Sonneneinstrahlung zur Schädigung (Überhitzung) der neuen Wurzeln. Deshalb wird der Baum regelmäßig gedreht. Am besten macht man sich einen Strich an die Schale und dreht so alle 2 Tage um ein Viertel immer in die gleiche Richtung weiter.
Danke für Dein Lob. Ich freue mich, wenn mein Bericht Dir zu einer erfolgreichen Abmoosung Deiner Bäume verhilft.
Die Sache mit den Lagen ist mir jetzt klar geworden, hatte da wohl einen gedanklichen Hänger - danke auch an die Bereichsleiterin für ihren Hinweis
Bzgl. des Wundverschlußmittels haben wir uns wohl mißverstanden. Ich meinte die Behandlung der Schnittstelle nach Trennung des Baumes von seiner alten Wurzel bevor Du ihn in die Schale gepflanzt hast, also sprich die Schnittstelle, mit welcher Du den Baum in Dein Schalensubstrat gesetzt hast. Wundverschluß mittel am oberen Rand der Abmoosstelle wäre ja wirklich Unsinn
Ansonsten ist alles klar. Daß mit den eingetopften Bäume leuchtet mir schon ein, was aber in meinem Fall aber bedeuten würde, daß ich min. ein bis zwei Jahre abermals warten müßte, bevor ich an die Abmoosungen angehen kann, oder ich versuch es doch im Feld...?
jaja, immer diese Missverständnisse.
Mein Satz bezog sich damals auf das Posting von Martin (bite85), er meinte die Abmoosstelle.
Um Deine Frage zu beantworten: Nein, die Sägestelle des Stammes habe ich nicht behandelt.......meine ich wenigstens......ist schon so lange her. Aber es würde auch nicht schaden, wenn man etwas Knete draufmacht oder mit Holzkohle behandelt.
@ Joachim,
es hat sich da noch nicht viel geändert seit dem letzten Bild. Aber ich mache mal eins und reiche es nach.
Alien66 hat geschrieben:
Ansonsten ist alles klar. Daß mit den eingetopften Bäume leuchtet mir schon ein, was aber in meinem Fall aber bedeuten würde, daß ich min. ein bis zwei Jahre abermals warten müßte, bevor ich an die Abmoosungen angehen kann, oder ich versuch es doch im Feld...?
Ich habe auch ohne zu drehen erfolgreich abgemoost und ein recht gleichmäßiges Ergebnis erzielt. Mein Beet hat Morgens bis in den späten Vormittag volle Sonne. Ich habe einen Plastiktopf verwendet und mit Moos umwickelt wie Gisela und das Akadama mit reichlich Moos gemischt.
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
crimson hat geschrieben:...Ich habe auch ohne zu drehen erfolgreich abgemoost und ein recht gleichmäßiges Ergebnis erzielt...
Aha,
es ist doch immer wieder erstaunlich, wieviele Informationen durch dieses Forum (zeitweise) in konzentrierter Form zusammenkommen!
André,
danke für Deinen Einwurf. Ich kann natürlich Gilas Argumente nachvollziehen, wie sie es gemacht hat, ist es mit Sicherheit die bessere Variante, aber ich möchte meinen Bäumen nicht schon wieder das Umtopfen zumuten. Demzufolge werde ich die Abmoosungen an deren aktuellen Standorten angehen... und hoffen!
Gisela V. hat geschrieben:... Aber es würde auch nicht schaden, wenn man etwas Knete draufmacht oder mit Holzkohle behandelt...
Gila,
genau damit bin ich seit dem letzten Jahr vorsichtig! Ich habe die Schnittstellen eines größeren Ficus mit Wundpaste behandelt und ihn in sehr durchlässiges Substrat gesetzt (30/70, Korngröße: 4-8mm). Trotzdem sind einige Wurzeln, ich denke, verfault. Ich kann mir das nur dadurch erklären, daß es unter der Wundpaste zu Fäulnis gekommen ist, ich lasse mich aber auch gerne belehren.
Danach habe ich gleiche Pflanzen ohne jeglichen Wundverschluß nach teilw. 60-70% Wurzelreduktion in Substrat gleicher Mischung gestellt - alles bestens bis dato!
Du hast mit Sicherheit da was missverstanden. Schnittstellen an Wurzeln die wieder unter die Erde kommen, werden nie versiegelt - an den Schnittstellen sollen sich doch wieder neue Wurzeln bilden.
Nur Schnittstellen die der Luft ausgesetzt sind, bekommen zur besseren Heilung die Wundknete.