kleiner Dreispitzahorn
- Dirk Mundorf
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- Registriert: 26.01.2007, 18:35
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Geniale Entwicklung
Hallo Heike,
wirklich nett der Kleine und hat sich super entwickelt und dann die Herbstfärbung......
@Lindwurm gelungene Erklärung
Gruss Dirk.
wirklich nett der Kleine und hat sich super entwickelt und dann die Herbstfärbung......
@Lindwurm gelungene Erklärung
Gruss Dirk.
Mal ne Frage zum Ast auswachsen lassen.
Schneidet Ihr den im Herbst zurück und beginnt das Spielchen im Frühjahr neu fürs Dickenwachstum oder laßt Ihr den langen Ast über Winter dran?
( Ist ja auch ein Platzproblem beim Überwintern )
Schneidet Ihr den im Herbst zurück und beginnt das Spielchen im Frühjahr neu fürs Dickenwachstum oder laßt Ihr den langen Ast über Winter dran?
( Ist ja auch ein Platzproblem beim Überwintern )
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hallo Georg,
Deine Frage ist wirklich berechtigt und auch nicht allgemeingültig zu beantworten...
Es gibt da unterschiedliche Philosophien. Es hat Vorteile, wenn man erst im Frühling schneidet. Der Baum ist dann auf der Höhe seiner Wuchs- und Widerstandskraft, die Wunden schließen sich schnell, das Eindringen von Pilzen durch Schnittwunden ist unwahrscheinlicher.
Ich persönlich schneide gerne im Herbst, nach dem Laubfall. Wenn ich gerade auch noch solche langen Opferäste dran lassen würde, würde ich die Bäume für den Winter nicht unterbringen können.
Sie stehen dann ziemlich eng in Regalen an der Hauswand unter dem Dachüberstand, Nordseite, daher auch geschützt gegen die Wintersonne.
Bei meinem kleinen Dreispitzahorn brauche ich wahrscheinlich nächstes Jahr gar keinen Opferast mehr.
Wenn man allerdings so mächtige Kaliber hat wie den tollen Dreispitzer von Lindwurm, kann es Sinn machen, die Opferäste auch über den Winter zu belassen, da sie dann im Frühjahr eine gute Ausgangsposition für optimales Dickenwachstum haben.
Nach einem Rückschnitt dauert es wieder etwas länger, bis die schlafenden Knospen am Holz oder die Knospen an kleinen Seitenzweigen wieder in Fahrt kommen, um richtig Dickenwachstum hervorzurufen.
Wenn der gemästete Ast am Ansatz fast dick genug ist, kann der Opferast natürlich eingekürzt werden und dan die nächste Verzweigungsstufe in Angriff genommen werden. Vielleicht sind da dann die nächsten Opferäste für ein Jahr angebracht, bis das Verhältnis zwischen Astansatz und den von dort abgehenden Zweigen einigermaßen stimmt.
Es gibt ja auch zum Wundverschluss verschiedene Einstellungen, ich gehöre zu denjenigen, die alle Wunden mit Wundverschlussmittel behandeln, gerade beim Schnitt im Herbst behandele ich alles, was größer als 2 mm im Durchmesser ist.
Für mich ist es auch ein guter Grund für den Herbstschnitt, dass die Bäume dann im laubfreien Zustand einfach schön aussehen.
Ich fände es ärgerlich, eine schöne Verzweigung von quergeschossenen Trieben gestört den ganzen Winter zu betrachten und erst im Frühjahr, bevor das Laub wieder alles verdeckt, Ordnung zu schaffen.
In irgendeiner älteren Bonsai-Art habe ich auch mal gelesen, dass manche japanischen Gestalter gerne im Herbst Schnitte machen, weil dann ein dezenterer Kallus gebildet wird, während durch das extreme Frühlingswachstum manchmal recht knollige Gebilde wachsen.
Was ich jedoch vermeide ist allzu große Schnittflächen im Herbst zu verursachen.
Viele Grüße,
Heike
Deine Frage ist wirklich berechtigt und auch nicht allgemeingültig zu beantworten...
Es gibt da unterschiedliche Philosophien. Es hat Vorteile, wenn man erst im Frühling schneidet. Der Baum ist dann auf der Höhe seiner Wuchs- und Widerstandskraft, die Wunden schließen sich schnell, das Eindringen von Pilzen durch Schnittwunden ist unwahrscheinlicher.
Ich persönlich schneide gerne im Herbst, nach dem Laubfall. Wenn ich gerade auch noch solche langen Opferäste dran lassen würde, würde ich die Bäume für den Winter nicht unterbringen können.
Sie stehen dann ziemlich eng in Regalen an der Hauswand unter dem Dachüberstand, Nordseite, daher auch geschützt gegen die Wintersonne.
Bei meinem kleinen Dreispitzahorn brauche ich wahrscheinlich nächstes Jahr gar keinen Opferast mehr.
Wenn man allerdings so mächtige Kaliber hat wie den tollen Dreispitzer von Lindwurm, kann es Sinn machen, die Opferäste auch über den Winter zu belassen, da sie dann im Frühjahr eine gute Ausgangsposition für optimales Dickenwachstum haben.
Nach einem Rückschnitt dauert es wieder etwas länger, bis die schlafenden Knospen am Holz oder die Knospen an kleinen Seitenzweigen wieder in Fahrt kommen, um richtig Dickenwachstum hervorzurufen.
Wenn der gemästete Ast am Ansatz fast dick genug ist, kann der Opferast natürlich eingekürzt werden und dan die nächste Verzweigungsstufe in Angriff genommen werden. Vielleicht sind da dann die nächsten Opferäste für ein Jahr angebracht, bis das Verhältnis zwischen Astansatz und den von dort abgehenden Zweigen einigermaßen stimmt.
Es gibt ja auch zum Wundverschluss verschiedene Einstellungen, ich gehöre zu denjenigen, die alle Wunden mit Wundverschlussmittel behandeln, gerade beim Schnitt im Herbst behandele ich alles, was größer als 2 mm im Durchmesser ist.
Für mich ist es auch ein guter Grund für den Herbstschnitt, dass die Bäume dann im laubfreien Zustand einfach schön aussehen.
Ich fände es ärgerlich, eine schöne Verzweigung von quergeschossenen Trieben gestört den ganzen Winter zu betrachten und erst im Frühjahr, bevor das Laub wieder alles verdeckt, Ordnung zu schaffen.
In irgendeiner älteren Bonsai-Art habe ich auch mal gelesen, dass manche japanischen Gestalter gerne im Herbst Schnitte machen, weil dann ein dezenterer Kallus gebildet wird, während durch das extreme Frühlingswachstum manchmal recht knollige Gebilde wachsen.
Was ich jedoch vermeide ist allzu große Schnittflächen im Herbst zu verursachen.
Viele Grüße,
Heike
ist jetzt die frage um welchen speziellen ast innerhalb der krone es geht.Georg hat geschrieben:Mal ne Frage zum Ast auswachsen lassen.
Schneidet Ihr den im Herbst zurück und beginnt das Spielchen im Frühjahr neu fürs Dickenwachstum oder laßt Ihr den langen Ast über Winter dran?
( Ist ja auch ein Platzproblem beim Überwintern )
je weiter unten in der krone der ast > desto dicker soll er werden > desto länger warte ich mit dem zurückschneiden.
ich schneide die jeweiligen äste im frühjahr, platz probleme habe ich nicht.
Hallo, Ihr Lieben,
der kleine Ahorn hat sich zügig seines Blätterkleides entledigt.
So schaut er nun aus, geringfügig gestutzt und mit ein paar winzigen Drähtchen.
Der Fortschritt gegenüber dem Frühjahrsbild ist deutlich, aber natürlich gehen noch ein paar Jahre ins Land, bis die Verzweigung gut wird.
Viele Grüße,
Heike
- Dateianhänge
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- DSCF1617k.jpg (68.24 KiB) 2560 mal betrachtet
Hallo Heike
der kleine ist wirklich toll!!! Wie klein ist er denn nun?
Und auch die Beschreibungen über Opferäste und so
wirklich lehrreich!
Gruss aus der Schweiz
Walter
Und auch die Beschreibungen über Opferäste und so
Gruss aus der Schweiz
Walter
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
Albert Einstein
Hallo Walter, u.g. ist noch aktuell!
Die Schale von Horst Heinzlreiter macht mir auch viel Freude.
Liebe Grüße,
Heike
Es freut mich, dass mein kleiner Schnuckel Euch so gut gefällt! :DHeike_vG hat geschrieben:Aktuelle Höhe ab Schalenrand 24 cm, Stammdicke 6 cm, Nebari-Durchmesser 9 cm, Schale 20 cm breit, 6 cm hoch (Außenmaß ohne Füße).
Die Schale von Horst Heinzlreiter macht mir auch viel Freude.
Liebe Grüße,
Heike
