Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt

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Ingolf
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Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt

Beitrag von Ingolf »

Hallo Baumfreunde!

Da gibt es heute einen interessanten Artikel, der die Konkurrenz für die Grannenkiefer vorstellt.
Dazu wird es sicher noch einige Diskusionen geben.
Grüße! Ingolf
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Sehr interessant!
danke für den Link.
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
rad(o)n
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Beitrag von rad(o)n »

wow, tolle fichte 8)
grüsse

pascal
bonsi10
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Beitrag von bonsi10 »

da gibts in der natur noch den kreosotenbusch der bis 13500 jahre alt werden kann das ältste exemplar wird zur zeit auf 11700 jahre geschätz
Es wächst selten was auf dem eigenen mist
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Is schon interessant.

Aber wer ermittelt, bzw. er(be)rechnet sowas
*kopfkratz*
bonsi10 hat geschrieben:da gibts in der natur noch den kreosotenbusch der bis 13500 jahre alt werden kann
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

camaju - das wird heute gemessen und zwar meist anhand eines Kohlenstoff-Isotops (C14-Methode).
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derfalke
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Beitrag von derfalke »

...und das ist soo genau? *kopfkratz*
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein
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der1
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Beitrag von der1 »

Kommt wohl auf die Messmethode an:

:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/C14-Methode

Liebe Grüße

Christian
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

derfalke - ist ein bisschen wie Röntgenbilder. Du siehst nichts und der Radiologe kann den Fleck im Bild genau vom medizinischen Problem unterscheiden. Eine Weile wurde die C14-Methode vielleicht etwas überschätzt, aber mittlerweile sind die Fehlerquellen ziemlich gut bekannt. Mit jeder Messung kommen auch Werte zum Wissenschatz dazu, die man bei weiteren Messungen mitberücksichtigen kann und sei es lediglich als Referenzwert. Im Verbund wird das dann alles recht präzise. Scheint auch hier so gelaufen zu sein: Da steht, dass die schwedischen Forscher das Alter so und so hoch angenommen haben und andere das mit der Radiokarbonmethode bestätigt haben. Ob die Schweden dazu einen dendrochronologischen Abgleich (Jahrringe zählen...) gemacht haben, steht leider nicht. Die beiden Techniken ergänzen sich schon länger - das eine zur Überprüfung des andern.

Wenn du dich genau achtest, steht in Artikeln im «Nature» oder im «Schience» meist «zwischen mindestens soviel und eventuell soviel Jahren alt», während die Bild-Zeitung daraus macht: «Dieses Ding ist SO alt!». Die Jungs mit den teuren Geräten sind sorgfältig. Wie sorgfältig, zeigt etwa die Tatsache, dass man für bestimmte wissenschaftliche Geräte extra Stahl aus einem Schiffsfriedhof oben in Schottland rausholt. Nur dieser Stahl, vor «Hiroshima», «Bikini» etc. im Salzwasser versenkt, ist frei von störender Strahlung...

Und wenn man sich überlegt, was wir vor 9500 Jahren vermutlich so gemacht haben und wie präzise unsere Geschichtsschreibung diesbezüglich ist, finde ich es allemal gut genug...
rad(o)n
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Beitrag von rad(o)n »

wir haben diese methode in der schule behandelt. kamen darauf, dass es bis etwa 10'000 jahre vor christus auf gut 50 jahre genau gemessen werden kann...
grüsse

pascal
Paul S.
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Re: Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt

Beitrag von Paul S. »

T'schuldigung das ich diesen alten Thread hier aufmische, aber ich wollte mal was sagen:

Da mich das hier ziemlich interessiert, hab ich mal nach dem kreosotbusch gegoogelt.

Ich fass mal zusammen:

Der Kreosotbusch hat eine Pfahlwurzel mit bis zu 80 cm länge und Sitenwurzeln von bis zu 3m Länge, um jeden Tropfen Wasser aufzufangen, der dorthin gelangt.Deswegen fällt die Aussaat über samen für ihn sehr schwer: DIe Sämlinge verlieren praktisch den Kampf um Wasser (so hieß es in Wikipedia).Deswegen vermehrt sich der Busch haupsächlich über ausläufer der Wurzeln, also wie der Bambus (das sind Rhizome, glaube ich). Der Ring, den der busch gebildet hat, bringt ihn also quasi um (Vermehrung um jeden Preis, sogar Selbstmord :D ). Das heißt, dass sich dieser Ring immer weiter ausbreiten und irgendwann einen Immer größer werdenden Kreis bildet. Und der älteste Kreis ist nun mal- nach Vermutungen von Forschern- 11250 (wenn ich mich richtig erinnere) Jahre alt.Er heißt "King Clone" und liegt "auf öffentlichem Land ungefähr 0,6 Meilen nördlich der California Route 247 östlich der Bessemer Mine Road in der Nähe der Städte Lucerne Valley und Landers." Das Gelände ist umzäunt.
(Quelle Wiki)

Allerdings: Jeder neue Ring ist ja eine neue Generation, also praktisch ist das nur ein 11250 Jahre alter Klon... wenn ihr versteht was ich meine.
Soy Pinolero!
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holgerb
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Re: Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt

Beitrag von holgerb »

Nur fürs Protokoll und für meinen Hang nach Pedanterie:

Wenn's Wurzelausläufer sind, sind's keine Rhizome. Rhizome sind Ausläufer der Sproßachse, nicht der Wurzeln...
Beim Bambus hast Du recht, da sind's Rhizome, also Ausläufer der Sproßachse....
Beim Kreosotbusch handelt es sich laut Wiki um Seitenwurzeln, also keine Rhizome...

Aber wirklich nur fürs Protokoll... :mrgreen:
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Andreas Ludwig
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Re: Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt

Beitrag von Andreas Ludwig »

Paulchen hat geschrieben:also praktisch ist das nur ein 11250 Jahre alter Klon... wenn ihr versteht was ich meine.
Nu ja - so gesehen wäre ich dann aber nicht überrascht, wenn die Wasserlinse die älteste Pflanze ist...

Gewöhnlich zählen Ableger nicht. Auch rund um die schwedische Fichte hats solche, aber eben - sind bloss Ableger.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
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