"Ullastre" nennen die Mallorquiner ihre heimischen Olivenbäume.
Irgendwie hat dieses alte Stück den Weg in meine Bonsaistube gefunden und wunderbar an allen Ecken und Enden ausgetrieben. - Welche Front gefällt EUCH am besten - A, B, C oder D
Bei uns in Oberösterreich sehr gut .................................... -
Mit Hamburg hab ich keine Erfahrung.
Oliven treiben nach der ersten Grundgestaltung sehr willig, auch aus dem alten Holz, aus.
In der Entwicklungsphase empfiehlt es sich im Frühjahr (bevor der Baum neu austreibt), die Spitzen der Äste, die eine angemessene Dicke erreicht haben, auf vier bis sechs Blattpaare zurückzuschneiden: Unmittelbar nach dem Schnitt werden die Blätter entfernt, nur an den Astspitzen verbleibt ein Blattpaar, damit der Saftfluss nicht unterbrochen wird.
Beim Entfernen der Blätter dürfen auf keinen Fall die Achselknospen ausgerissen werden (Blätter Richtung Triebspitze ausreißen oder abschneiden)!
Durch diese Schnittmaßnahme wir die Olive stark zurücktreiben und kahle Astbereiche verzweigen sich wieder.
Die Oliven sind relativ leicht durch Schnitt zu gestalten, lassen sich aber auch drahten, wobei sie dabei sehr leicht brechen (bei dickeren Ästen unbedingt Raffia verwenden!).
Ist eine Grundgestaltung einmal erreicht, (maximal 1–2 Korrekturgestaltungen nach der Erstgestaltung), muss der Neuaustrieb regelmäßig eingekürzt werden.
Die Kronen werden nach wenigen Jahren derart kompakt und fest, dass man sich, so Angel, auf den Baum setzen kann! – Er selbst demonstriert das für Gäste seines Gartens hin und wieder auf einer kugelig geschnittenen, frei ausgepflanzten Olive.
Regelmäßige organische Düngung, kräftiges, durchdringendes Wässern und viel Licht sind für ein optimales Gedeihen notwendig.
Getopft werden die Oliven in durchlässige Substratmischungen aus Flusskies, Akadama und Lava. Umgetopft wird alle 3–5 Jahre, bevor das Substrat verschlämmt.
Die Bäume vertragen zwar kurzfristig Frost, sollten aber grundsätzlich hell und frostfrei (eher kühl), z.B. in einem Wintergarten, Gewächshaus, hellen Kellerraum,... überwintert werden: In der Ruhezeit wird selbstverständlich sparsamer als in den heißen Sommermonaten gewässert.
achso ich frag nur weil ich da sone olive hab die in der vergangenheit ab und zu ärger machte,war mir jetzt nicht ganz sicher obs meine schuld war oder das einfach etwas zu kalt hier ist.....
jetzt gehts ihr aber wieder gut.....
tolle Olive, würde ich auch nehmen .
Wegen der Vorderseite gefällt mir A am Besten. Sieht am dynamischsten aus. Und wenn ich es richtig sehe ist auf dieser Seite auch das Nebari besonders ausgeprägt.
Thomas,
die Jahresringe hab ich zwar nicht gezählt, aber die sind so eng nebeneinander, dass diese !Ullastre" mindestens so alt wie unsere Gebirgs-Yamadoris sein müssen!
Hier die Schnittstelle vom gekappten Baum, den ich gleich anschließend zeigen werde ..................
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P9110040-Olea-Schnittstelle.jpg (65.9 KiB) 3852 mal betrachtet
Hallo,
mir gefällt irgendwie C am besten.
Ist der Zeitpunkt (fast Herbst) nicht zum beschneiden von Oliven etwas ungünstig? Oder ist das abhängig von der Art der Überwinterung? Ich denke nur, wenn ich zB eine Olive bei 10° im Kalthaus überwintere und dann jetzt nochmal durch beschneiden das Wachstum anrege...?
Also in meinen Breiten habe ich gute Erfahrungen gemacht.
MfG,
Seb
Grüße,
Sebastian
„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”