Abmoosen in der Natur!

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Hansi
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Abmoosen in der Natur!

Beitrag von Hansi »

Hallo Zusammen,

wer hat schon Erfahrungen gesammelt von Abmoosen in der Natur! Bei mir in der Nähe stehen im freien Feld diverse Pinus Sylvestris, welche bedingt durch den Standort Äste bis zum Boden haben, bzw. Äste welche aufgrund von Länge und Gewicht inzwischen so tief hängen, dass man einen Teil davon einfach in der Erde vergraben könnte. Hat jemand so etwas schon mal probiert, bzw. gibt es Berichte darüber?

Gruß aus dem schönen Badner Land
Hansi
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Hallo Hansi,

ich kann Dir Deine Frage leider nicht beantworten. Aber guck Dir mal diesen
Artikel aus dem Fachwissen an.

Servus,
Robert
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Das ist je nach Baumart etwas sehr häufiges. Forsythien und Weiden machen das zuverlässig, wenn man bei diversen Waldsträuchern etwas rumbuddelt, entdeckt man zahlreiche so entstandene Ableger. Oft ist es unspektakulär, zum Beispiel bei Zwergbüschen, die vom Schnee plattgedrückt werden, manche Beispiele von Banyan-Bäumen sind aber berühmt geworden als «walking trees». Wenn ich mich richtig erinnere, wachsen unter dem «ältesten Baum der Welt», einer Fichte, drei verschieden alte, aber genetisch identische Ableger - die wird man wohl auch dazuzählen müssen.

Allerdings verstehe ich nicht ganz, worauf die Frage zielt. Tatsache ist, dass das Abmoosen einen natürlichen Vorgang nachahmt, das ist aber nichts Neues.
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docmaho
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Beitrag von docmaho »

die frage ist:
warum sollte es in der natur NICHT funktionieren, wenn es im garten schon klappt??? das einzige hindernis ist, dass vielleicht jemand (förster, bauer, parkwächter, hirsch, wildschwein, biber.............) was dagegen hat und das teil eliminiert.

ob konkret pinus erfolg verspricht weiss ich nicht - probieren tät ich es auf alle fälle..................
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docmaho
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Beitrag von docmaho »

................wobei aber die frage berechtigt ist, ob es sich tatsächlich LOHNT, einen herunterhängenden ast einer pinus abzumoosen? wenn ich mir das so vorstell, ein nach unten gebogener ast mit ein paar büscheln am ende? kann das (kurz- bis mittelfristig) ein schöner bonsai werden?

meist schauen pinus-äste ja etwa so aus:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/boga/html ... us.ja1.jpg

wäre es nicht eher besser einen jungbaum auszugraben und sich die (wohl mindestens!) 2 jahre wartezeit zu ersparen?

aber vielleicht stellst mal ein paar bilder von deinen pinus ein..........
goldenman
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Beitrag von goldenman »

Ich hab dieses Jahr eine kleine Buche ausgegraben, die sich selbst an einem Ast abgemoost hat.
Ein Ast wa dabei von Moos und blättern eingedeckt worden.
An diesem Ast haben sich neue Wurzeln gebildet.
In blau eingezeichnett:

Bild
Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
(Hans Daiber)

liebe Grüße Merlin
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neschek
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Beitrag von neschek »

denke auch, daß das größte problem störende einflüsse wie oben bereits aufgezählt, sind. da wenn kiefern beim abmoosen wurzeln, dauert das wesentlich länger als bei laubbäumen. ab und an in der bonsai-art berichtet, daß es gute zwei jahre dauert...dies aber mit in der schale stehenden bäumen.
auch die erde und der standort(licht) ist sicherlich entscheidend.

gibt zb in der ausgabe nr25 eine gestaltung von kimura, da ist der baum durch abmoosen entstanden.pinus penta."zuisho" auf stein.

gruß
gruß
neschek

"Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabíndranáth Thákhur
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Man kann mit Atombomben auf Spatzen schiessen, aber soll man..?

Abgemoost wird, was es wert ist, isoliert zu werden, weil es einen zeitlichen Vorsprung hat. Das scheint hier nicht der Fall.
Hansi
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Beitrag von Hansi »

Hallo Zusammen,

erstmal ein Dankeschön für die bisherigen Antworten.

Vielleicht kurz zur Erläuterung... also diese Äste sind dann doch schon recht alt und haben teilweise skurile Formen ausgebildet. Was die Form und das Aussehen anbelangt sind es auf alle Fälle lohneswerte Objekte. Auch die Dauer dürfte kein wesentlicher Faktor sein, da diese Kiefern im freien Feld stehen und da eher weniger durch irgendwelches Getier oder sonstwas gestört werden. Auch über 2 Jahre gesehen glaube ich, dass da niemand Interesse zeigen würde an diesem Ast etwas zu machen, was das Abmoosen stören würde. Das ist dort reinste Wildnis!

Ich werde es einfach mal probieren und es eventuell fototechnisch dokumentieren. Ich mache ja da nichts kaputt und störe auch nicht unnötig die Natur.

In diesem Sinne
Gruß Hansi
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Georg
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Beitrag von Georg »

Probieren geht über studieren.
Aber ich denke, Du wirst ein anderes Problem haben: Wie halte ich die Abmoosstelle feucht! Du wirst ja nicht täglich im Sommer vor Ort sein. Oder?
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Hansi
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Beitrag von Hansi »

Hallo Georg,

das würde schon gehen... zum einen liegen diese Bäume an meiner täglichen Joggingstrecke und zum anderen kann man ja auch gegen das schnelle austrocknen entgegen wirken. Es gibt ja schon Mittel und Wege solch einen Kontrollgang auf einmal pro Woche zu reduzieren.

Gruss Hansi
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Georg
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Beitrag von Georg »

Hansi,
ich seh´gerade bei Dir Nordbaden. Ich auch!
Verrätst Du mir wo? (PN)
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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