Hallo,
ich möchte diese Rotbuche reinstellen und würde mich über Meinungen und Tipps freuen.
Gesammelt wurde sie im Spätmärz 2007 und steht seitdem beim mir im Garten. Ich habe weder letztes Jahr noch dieses etwas daran gemacht. Da der Baum schon nach erstem Umstechen herausgehoben werden konnte habe ich ihn mit dem ganzen Ballen un der Erde dran einfach bei mir eingesetzt. Der Stammansatz wurde noch nicht freigelegt.
der Baum sieht aus als wäre er vor 3-4 Jahren einfach abgesägt worden. Um die Wunde herum haben sich dann neue Äste entwickelt von denen ich einige stehen gelassen habe.
Eure Meinung würde mich interessieren zu 2 Punkten. Wiviele Äste sollte man um den Stamm herum stehen lassen ? Alle oder weniger oder vielleicht sogar nur einen einzigen und daraus die Stammfortsetzung entstehen lassen ?
Und dann die Wunde. Sie sieht wie ich finde nicht sehr gut aus und ich habe Angst dass so der ganze Baum nach und nach fault. Was kann man da machen ? Und wann ?
Dieses Jahr darf er erst noch mal richtig durchtreiben, vielleicht wird der Austrieb später im Frühjahr ein bischen gestutzt und dann schaun wer im Früjahr 2009 weiter.
danke,
Ralph
was tun mit dieser Rotbuche ?
was tun mit dieser Rotbuche ?
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- MartinRedlich
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Zuletzt geändert von MartinRedlich am 29.03.2026, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
Hallo!
Wenn sich aus dem Wurzelansatz ergibt, dass der Baum senkrecht aufgerichtet werden kann, könnte das für mich eine sehr schöne klassische Besenform werden.
Die Äste könnten dann alle bleiben, man müsste nur an der Verzweigung arbeiten. Mit zunehmender Verdickung der Äste wird auch die Wunde wahrscheinlich irgendwann zuwachsen; das könntest Du fördern, indem Du den Kallus am Innenrand immer wieder ein wenig einschneidest, und auch einige sich neu bildende Triebe erstmal als Opferäste wachsen lässt. Das über den Kallus stehende Totholz sollte ebenfalls entfernt werden.
Wenn sich aus dem Wurzelansatz ergibt, dass der Baum senkrecht aufgerichtet werden kann, könnte das für mich eine sehr schöne klassische Besenform werden.
Die Äste könnten dann alle bleiben, man müsste nur an der Verzweigung arbeiten. Mit zunehmender Verdickung der Äste wird auch die Wunde wahrscheinlich irgendwann zuwachsen; das könntest Du fördern, indem Du den Kallus am Innenrand immer wieder ein wenig einschneidest, und auch einige sich neu bildende Triebe erstmal als Opferäste wachsen lässt. Das über den Kallus stehende Totholz sollte ebenfalls entfernt werden.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
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danke für eure Rückmeldungen. Ja Stefan so hatte ich mir das auch anfangs gedacht aber dann war meine Sorge dass wenn die Äste dicker werden auch der Ring um die Wunde dicker wird und so vielleicht am Ende der Baum dort dicker ist als weiter unten. Da wäre schade. Den Wurzelansatz schaue ich mir bei Gelegenheit mal an,
Ralph
Ralph
- M_e_r_l_i_n
- Beiträge: 2493
- Registriert: 15.02.2004, 21:55
- Wohnort: im Norden...oder doch Süden?
Hallo Ralph,
das mit der Besenform klappt sehr gut. Um eine Verdickung zu verhindern, kannst du ein Rohr um den oberen Bereich legen, dieses
mit einer Rohrschelle gut fixierien, so können die Äste nur nach oben wachsen und die Schnittstelle wächst schneller zu und verdickt nicht nach außen.
Zu deiner Frage, wieviele Äste du stehen lassen sollst.....ich würde sagen..
verwende Alle...sie sind gut verteilt um die Schnittstelle und somit gut für
den weiteren Aufbau.
Hier siehst du eine Hainbuche, die genauso behandelt wurde. Eine
klasische Besenform. 7 Jahre stand dieser baum im Beet und wurde
mit der Rohrtechnik weitergebracht. Das Ergebniss...entscheide selber ob es dir gefällt...
Hier die Bilder....
das mit der Besenform klappt sehr gut. Um eine Verdickung zu verhindern, kannst du ein Rohr um den oberen Bereich legen, dieses
mit einer Rohrschelle gut fixierien, so können die Äste nur nach oben wachsen und die Schnittstelle wächst schneller zu und verdickt nicht nach außen.
Zu deiner Frage, wieviele Äste du stehen lassen sollst.....ich würde sagen..
verwende Alle...sie sind gut verteilt um die Schnittstelle und somit gut für
den weiteren Aufbau.
Hier siehst du eine Hainbuche, die genauso behandelt wurde. Eine
klasische Besenform. 7 Jahre stand dieser baum im Beet und wurde
mit der Rohrtechnik weitergebracht. Das Ergebniss...entscheide selber ob es dir gefällt...
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oh ja das gefällt mir sehr gut, danke fürs zeigen. das mit dem rohr weiss ich nicht ob ichs ganz verstehe. Lag das Rohr um den Stamm und die Ansätze der Äste, um sie nach oben zu drücken ? Du hast nicht vielleicht ein Foto davon ? Aus welchem Material war denn das Rohr ? Könnte ein PVC Rohr der Sache gerecht werden ?
--danke
ralph
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ralph
- M_e_r_l_i_n
- Beiträge: 2493
- Registriert: 15.02.2004, 21:55
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Du hast das schon richtig verstanden....Du kannst ein PVC Rohr verwenden, das schneidest du längs an einer Seite auf. Dann legst du es um den Stamm und positionierst das ganze am oberen Astansatz.ubik hat geschrieben:oh ja das gefällt mir sehr gut, danke fürs zeigen. das mit dem rohr weiss ich nicht ob ichs ganz verstehe. Lag das Rohr um den Stamm und die Ansätze der Äste, um sie nach oben zu drücken ? Du hast nicht vielleicht ein Foto davon ? Aus welchem Material war denn das Rohr ? Könnte ein PVC Rohr der Sache gerecht werden ?
--danke
ralph
Dann legst du eine Rohrschelle aus Stahl (die man gut anziehen kann)
um das Rohr.....und fixierst genau an der Kante am oberen Teil des Rohres. Nun kann der obere Ansatz an der Stelle nicht mehr verdicken,
da das Rohr zzgl. die Stahlschelle dies verhindert.
Die ganze Kraft des Baumes geht jetzt direkt nach oben, also genau das
was du erreichen möchtest. Habe leider kein Bild, aber ich denke jetzt
müsste das einigermaßen verständlich sein.
Gruß Uwe
