die Rabatte ist sehr gelungen Herbi! Die gefällt mir auch
Chris: Der im Vordergrund ist, oder gehört zumindest zum Falknis. Und der steht im Fürstentum Liechtenstein :D
Die im Hintergrund sind schon Berge in Graubünden.
Gruss aus den Bergen
Walter
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
So schön wie die Rabatte auch ist, so kann sie doch nicht mit diesem sagenhaften Ausblick mithalten!
btw. diese roten (was ist das genau?) Holz (?) Schnitzel scheinen mir gerade "in Mode" zu sein, zumindest hab ich sowas erst dieses Jahr großartig gesehen.
Passt imo nicht so ganz zum japanischen Stil. Kleine blühende Stauden, die an Moos erinnern, würden sich da aber sicher sehr gut machen.
Hallo Herbi,
traumhafter Ausblick! Allerdings stimme ich meinen Vorgängern zu, die Agave muss weg
Passt einfach nicht zum japanischen. Ein schöner Bambus würd schon gut aussehen. Oder den Bambus in ne Ecke und noch den einen oder anderen Bonsai neben den Pool. Zumindest an Luftfeuchtigkeit wirds da nicht mangeln
Erstmal meinen Glückwunsch - ich finde es schön, wenn Du experimentierst und immer wieder etwas gestaltest. Das ist der richtige Weg.
Deine erste Gestaltung, die Steinecke, finde ich sehr schön. Die Steine sind ein schöner Rahmen für die Bäume und es sieht mit Sicherheit wesentlich besser aus als wenn dort nur ein Stück "Wiese" von einer kleinen Mauer umgeben ist.
Die Ecke am Pool finde ich nicht ganz konsequent. Aber zuerst will ich mal schreiben, was mir richtig gut daran gefällt. Da ist erstmal die Platzierung der Pagode. Die ist sehr gut gesetzt und harmoniert (jedenfalls aus diesem Blickwinkel) wirklich gut mit dem Bergpanorama, weil beide Spitzen übereinstimmen. Ich würde jetzt versuchen, in den verwendeten Pflanzen die Umrisse des Berges wieder aufzunehmen. Die Agave wirkt ein wenig außerhalb, wie dazugestellt. Einmal, weil sie nicht innerhalb der Rabatte steht und zum anderen, weil die rechte, fallende Linie der Berge nicht mit der Agave zusammenwirkt. Intuitiv habe ich das Gefühl, die Agave blockiert den durch die Bergflanke bewirkten optischen Fluss. Ich würde entweder versuchen, mit Zwergrhododendren zu arbeiten und diese dann als Polster auszuformen (ist oft in japanischen Gärten zu sehen - damit wird die Illusion einer aus der ferne betrachteten, bewaldeten Hügelkette erzeugt) oder die Agave durch eine Beistellpflanze in einer flacheren Schale zu ersetzen, die besser mit der Umrisslinie der Berge harmoniert. Ein wirklich gutes Buch mit vielen Beispielen zu (auch etwas größeren) Beistellpflanzen ist Murata's Buch "Four seasons of bonsai". Da könntest Du bestimmt ein paar Anregungen für eine passendere Pflanze als die Agave finden.
Für die Einbeziehung der Berge in deinen kleinen japanischen Garten habe ich in dem neuesten Bonsai-Verbindungsblatt (hieß jedenfalls früher so) von Pius Notter ein paar Anregungen gefunden. Das ist ein kostenloses Magazin, was Pius Notter herausgibt (zu beziehen über seine Homepage) mit viel Werbung, aber in dieser Ausgabe auch mit Beispielen für japanische Gartengestaltung.
Ansonsten finde ich es super, wie Du experimentierst und uns auch daran teilhaben lässt. Ich finde, durch die eigenen Experimente lernt man am meisten und hat auf jeden Fall eine Menge Freude an den Ergebnissen.
Hallo Uwe
Ich danke dir für deine Mühe, die du dir gemacht hast meine Rabatte zu beschreiben.
Ich bin natürlich völliger Anfänger in Sachen Gartenarbeiten.
Aber ich habe einfach Spass bekommen in meiner Freizeit ein wenig den Garten auf Vordermann zu bringen.
So wie du di Rabatte betrachtest habe ich gemerkt, dass es sich bei der Gestaltung eines japanischen Gaten um mehr handelt (Philosophie) als nur um Schaufeln und Pickeln.
Ich habe natürlich einfach aus meiner Idee raus gehandelt und denke, dass ich (gemäss deinen Ausführungen) gar nicht so daneben liege.
Schönen Tag noch........